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Tonsatz einfach erklärt, Teil 1, Harmonielehre, 4-stimmiger Satz, Anfänger, Einführung
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 88 Zeilen
- dieses Video ist das erste einer Reihe zum vierstimmigen Satz und es richtet sich vor allen Dingen an Leute die zum ersten Mal einen vierstimmigen Satz
- schreiben wollen aber jetzt keine absoluten musikanfänger also man muss schon Noten lesen können und ein paar Grundbegriffe kennelernt haben zu Beginn
- ein paar Grundbegriffe natürlich sind das hier Notenlinien das ist ja klar das ganze Gebilde aus diesen Notenlinien nennt man
- ein Notensystem ein solches Gebilde das mit einer Klammer am Anfang hier mehrere Notensysteme verbindet das nennt man
- eine sogenannte akulade der Witz an einer akulade ist dass alle Dinge die eben hier mit der Klammer verbunden sind gleichzeitig
- ablaufen das hier ist das übliche für einen Klaviersatz jetzt ist es aber auch üblich den vierstimmigen Satz innerhalb eines klaviersystems zu notieren und
- auch für wer das hier genau wissen möchte auch das ist natürlich eine Kade grundsätzlich ist es völlig egal ob man seinen vierstimmigen Satz in vier
- Systemen aufschreibt oder in diesem klaviersystem mit rechter Hand linker Hand dieses System hat den Vorteil für die Sänger ist es sehr angenehm zu
- singen man sieht seine eigene Stimme die man da schon verfolgen kann für diejenigen die am Klavier spielen bedeutet dass dass man eben so ein
- bisschen partiturspiel erlernen muss oder eben schon kann was man hier anwenden muss das ist auf den ersten ck nicht so leicht zu erkennen das ist hier
- sehr viel einfacher strukturiert für die Leute die Klavier spielen aber beides ist natürlich völlig üblich man muss sich an eine Sache halten und zwar wenn
- man es in der klaviernotation aufschreibt dann seht man hier die oberste Stimme ist dann der Sopran und dann der alt und man erkennt die Stimmen
- daran dass sie die Notenhälse konsequent in eine Richtung haben der Sopran hat den notenhalz immer nach oben der alt immer nach unten Tenor im un System
- immer nach oben und der Bass immer nach unten beim vierstimmigen Satz wenn er so notiert ist dann ist das egal weil man sieht es gibt hier keine
- Verwechslungsgefahr also was hier oben in dem System steht das kann nicht verwechselt werden mit dem alt und so weiter deswegen ist da die Richtung des
- notenhalses egal hier ist sie tatsächlich obligatorisch und noch eine optische Sache an die man vielleicht nicht so
- gewöhnt ist außer man spielt Gitarre hier unten gibt's eine kleine acht das bedeutet dass die Töne die hier notiert sind eine Oktave tiefer erklingen und
- das muss man einfach wissen nicht dass man denkt es gäbe hier gleich eine stimmkreuzung das ist nicht der Fall diese Töne sind wären in diesem
- Schlüssel eben hier einz sortieren das sind exakt diese Töne im bastschlüssel sehen die so aus und auch wenn man den Eindruck hat ja das ist hier schon ganz
- schön hoch nee das ist die ganz normale Tenorlage das ist völlig üblich und damit man hier nicht von Anfang an mit ganz vielen Hilfslinien arbeiten
- muss oder eben hier nicht hier schon den bassschüssel hat hat man diese übliche Notation gewählt mit der oktavierung eine
- Selbstverständlichkeit die wir eigentlich so hinnehmen ist dass wir alle vom vierstimmigen Satz sprechen dieser vierstimmige Satz beruht aber in
- seiner großen großen Mehrheit auf drei Klingen natürlich gibt es auch vier kläe setakkorde und so weiter aber das was am allerhäufigsten vorkommt sind
- dreiklänger und wenn wir dreiklänger zu einem vierklang erweitern wollen heißt das dass natürlich irgendein Ton verdoppelt werden muss werfen noch mal
- einen Blick auf das Beispiel von eben das sind die Töne c e G C die sind aufgespalten in die vier Stimmen und man sieht dass ein Ton hier verdoppelt
- worden ist hier haben wir das C hier oben haben wir das C das ganze ist dann als Akkord leicht zu erkennen als cdur beim anderen
- verrate ich jetzt kein Geheimnis wenn ich sage das ist fdur und auch da schauen wir uns an welcher Ton ist verdoppelt worden hier haben wir ein F
- hier haben wir ein F A und C also hier liegt auch eine Verdopplung jeweils des Grundtones vor wer das überprüfen möchte die gleichen Töne die hier stehen die
- haben wir natürlich auch genauso hier notiert es sieht nur eben ein wenig anders aus bei den verdopplungen ist natürlich
- die Frage ja welcher Ton wird nun verdoppelt ich hab drei zur Auswahl es gibt aber eine klare Hierarchie in der Regel wird der Grundton verdoppelt das
- heißt aber nicht dass immer der Grundton verdoppelt werden muss das geht auch aus stimmführungstechnischen grundnden manchmal gar nicht es gibt aber eine
- klare Regel was auf gar keinen Fall verdoppelt werden darf auf gar keinen Fall darf die Terz der dominante verdoppelt werden weil sie ein leidun
- ist und dann gibt es in der Satzführung große Komplikation das heißt man darf verdoppeln den Grundton man darf verdoppeln die Terz aber nicht bei der
- dominante und man darf auch den quintton eines Akkordes verdoppeln damit es beim Terminus verdoppeln zu keinen Missverständnissen
- kommt es ist natürlich nicht gemeint dass der Ton in der gleichen Lage verdoppelt werden muss sondern dass der Ton qualitativ verdoppelt wird das heißt
- ein C darf natürlich auch in einer anderen Lage auftreten Hauptsache c c bleibt C Beil wenn wir hier die Subdominante haben F und den Grundton
- verdoppeln wollen müssen wir das F verdoppeln das machen wir natürlich auch in einer anderen Lage noch einmal sei ausdrücklich davor
- gewarnt die Terz der dominante zu verdoppeln das geht einfach nicht das mit dem Leon wollte ich eigentlich erst in einem späteren Video erklären aber
- jetzt bietet es sich irgendwie auch an also die Terz der dominante ist ein lighton lighton heißt der Ton hat in sich einen strebearakter er will in der
- Regel nach oben ein halbtur nach oben und wenn ich das eben zweimal mache dann entsteht eben an zwei Stellen eine Aufwärtsbewegung und diese
- Aufwärtsbewegung ist an sich nicht dramatisch aber ganz häufig entstehen dadurch eben oktavparallelen weiß ja nmer der gleiche Ton ist wenn ich
- zweimal h habe in Oktaven versetzt dann habe ich auch im folgeton dann eben zwe x 10 und diese oktavparallelen sind ein Satzfehler die sind tatsächlich
- [Musik] verboten wie man an diesem Beispiel sehen kann ist das hier eine ganz normale Verbindung
- dominantonica und so wie es jetzt hier steht habe ich den Grundton verdoppelt nämlich das G und in dem Fall ist das alles völlig unproblematisch denn das G
- nimmt nicht die oktavparallele einmal geht es zum C ein bleibt es liegen schlimmer wä es wenn ich von H zu C gehe und dann später auch noch mal von H zu C
- gehen müsste dann hätte ich die Oktaven das ist hier nicht der Fall deswegen ist das Beispiel so völlig unproblematisch und auch gut das so zu machen wie es
- hier steht ein häufiges Anwendungsbeispiel ist das Aussetzen einer Melodie das heißt man bekommt eine Melodie und die Aufgabe ist es nun drei
- weitere Stimmen zu dieser einen Melodie meistens dem Sobran zu erfinden und jetzt wollen wir schauen wie das geht nehmen wir als Ausgangspunkt eine
- typische Klausel wer das nicht weiß was das ist das ist jetzt füröllig wursch das ist eigentlich ein Begriff aus der Kontrapunktik aber das nehmen wir
- einfach an das hier ist unsere kleine minielodie und die soll jetzt zu einer vierstimmigkeit ergänzt werden wie macht man das zu allererst sollte man sich
- klar machen dass das Aussetzen einer Melodie jetzt noch nicht fundamental der kreative Akt ist sondern erst einmal ist das hier so auch eine handwerkliche
- Angelegenheit und die sollte in erster Linie zuerst einmal Stimmen deswegen empfiehlt es sich für Leute die jetzt nicht die riesengroße Erfahrung haben
- dass man am Anfang erstmal mit den hauptreiklingngen arbeitet man kommt zu den restlichen drei Stimmen indem man hauptdreilänger
- der entsprechenden Tonart verwendet das heißt also das sind die Dreiklänge toniker Subdominante
- dominante die Melodie ist gegeben die dfen wir nicht verändern und zur Harmonisierung sollen wir hauptreiklänge verwenden
- hauptreiklänge ist die Tonika in cedur ist cdur wir befinden uns in cedur also ist die Subdominante in cdur ist fdur und die dominante ist
- gedur und die Quizfrage ist jetzt dieser sobranton in welchem hauptreglang ist der enthalten
- und da gibt's jetzt eine Reihe von Möglichkeiten nicht alle sind gut aber erstmal der Reihe nach der Ton C in welchem hauptdreigang ist es enthalten
- ist in der Tonika enthalten in der Subdominante oder in der dominante oder in mehreren es gilt immer dass die Oktavlage egal ist also hier habe ich
- den Ton C zwar unten liegen aber hauptsächlich oder hauptsächliche ist dass der Ton C überhaupt vorkommt das heißt ich könnte den C den Ton C in
- Sopran auf jeden Fall mit C dur harmonisieren das würde sich immer gut anhören wieso ja gut wenn ich das alles hier zur gleichen Zeit abspiele der Ton
- C ist natürlich ein CD enthalten dann habe ich immer eine Harmonie das wird sich niemals schief anhören und niemals fremd das passt
- natürlich kann ich den Ton C noch anders harmonisieren z.B mit der Subdominante hier sind verschiedene hier habe ich die Subdominante einfach vier mal
- aufgeschrieben zum Spaß besteht aus Ton FA und auch hier taucht das C natürlich auf ja und natürlich darf ich den Ton C auch mit der SubD Subdominante
- harmonisieren darf ich ihn auch mit der dominante harmonisieren da schauen wir uns einfach an taucht der Ton C in diesem Akkord hier auf und der Akkord
- besteht ja aus den Tön g HD da gibt's jetzt hier erst einmal kein C und deswegen darf dieser Ton an dieser Stelle nicht mit der Domin
- harmonisiert werden wir haben jetzt hier also beim ersten Akkord die Wahl ob wir lieber Tonika nehmen oder Subdominante und da
- das hier der gleiche Ton ist können wir das gleiche Spielchen gerade noch mal machen auch hier haben wir die Wahl zwischen Tonika und
- Subdominante jetzt sind wir beim Ton h der Ton h haben wir schon gesehen der taucht hier in der dominante auf im Akkord aber in der den gibt's nicht bei
- der Subdominante Fa C gibt's kein h und CEG gibt's auch kein h dieser Ton muss mit der dominante harmonisiert werden das heißt hier haben wir gar keine
- Wahlmöglichkeit mehr dieser Akkord gehört auf jeden Fall zu diesem sopranton und am Schuss haben wir zumindest theoretisch auch noch einmal
- die Möglichkeit die toniker zu nehmen oder die Subdominante grundsätzlich sind das die Auswahlmöglichkeiten wenn man mit den
- hauptrecklingen arbeitet jetzt hat man viele wahlmöglich aber sind nicht alle gleich gut und das hängt damit zusammen dass man ja
- versucht die Akkorde immer in einer gewissen Reihenfolge zu verbinden die zumindest innermusikalisch eine gewisse Logik haben und diese Logik die ergibt
- sich automatisch wenn man Kadenzen bildet wer nicht weiß eine was eine Kadenz ist dazu habe ich ein eigenes Video gemacht der möge sich das bitte
- noch mal anschauen das ist das was man herausnimmt die Akkorde werden möglichst so angeordnet dass sich eine Kadenz oder
- zumindest einen Teil einer Kadenz daraus ergibt und dadurch relativiert sich die Freiheit die man anscheinend hat denn um eine Tonart am Anfang zu begründen ist
- es natürlich schlau mit der Tonart zu beginnen ansonsten haben wir gleich einen merkwürdigen Ton einen merkwürdigen Anfang was nicht heißt dass
- das nicht alles gibt aber im Grunde genommen wollen wir natürlich am Anfang erst einmal eine Tonart befest deswegen sollte der erste Akkord
- vorausgesetzt das ist eben hier eine komplette Melodie eine komplettes Liedchen der erste Akkord der sollte natürlich eine toniker sein genauso
- erschließt es sich dass der letzte Ton natürlich auch eine Tonika sein soll weil wir das Stück nicht modulierend verlassen wollen sondern wir wollen ja
- mit der Haupttonart beschließen und ein festen Schluss haben und damit wir überhaupt eine schlussbildung haben muss ja als Vorletzter Klang eine dominante
- kommen natürlich gibt es auch blagalschlüssse Blabla aber was wir hier haben ist natürlich die natürliche Verbindung
- dominante tonik das ist eigentlich das was am Schluss immer angestrebt wird was die größte Schlusswirkung hat und damit wir ein bisschen Abwechslung haben wir
- sehen wir haben jetzt hier zweimal tonica einmal dominante das ist ein Akkord der sich quasi zwangsläufig ergibt im weiteren Verlauf der Videos
- wird das natürlich nur noch abgekürzt die tonica ist immer t Subdominante immer S und dominante bleibt D so das ist zumindest erstmal die Verbindung der
- Töne wie die jetzt genau auf die Stimmen aufgeteilt werden und nach welchen Regeln sie tatsächlich auch sich verbinden müssen oder dürfen oder können
- das darum geht's jetzt im nächsten Video
Zum Nachlesen
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