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Tonsatz einfach erklärt, Teil 1, Harmonielehre, 4-stimmiger Satz, Anfänger, Einführung

Digitale Schule13:49 7.011 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 88 Zeilen
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  1. dieses Video ist das erste einer Reihe zum vierstimmigen Satz und es richtet sich vor allen Dingen an Leute die zum ersten Mal einen vierstimmigen Satz
  2. schreiben wollen aber jetzt keine absoluten musikanfänger also man muss schon Noten lesen können und ein paar Grundbegriffe kennelernt haben zu Beginn
  3. ein paar Grundbegriffe natürlich sind das hier Notenlinien das ist ja klar das ganze Gebilde aus diesen Notenlinien nennt man
  4. ein Notensystem ein solches Gebilde das mit einer Klammer am Anfang hier mehrere Notensysteme verbindet das nennt man
  5. eine sogenannte akulade der Witz an einer akulade ist dass alle Dinge die eben hier mit der Klammer verbunden sind gleichzeitig
  6. ablaufen das hier ist das übliche für einen Klaviersatz jetzt ist es aber auch üblich den vierstimmigen Satz innerhalb eines klaviersystems zu notieren und
  7. auch für wer das hier genau wissen möchte auch das ist natürlich eine Kade grundsätzlich ist es völlig egal ob man seinen vierstimmigen Satz in vier
  8. Systemen aufschreibt oder in diesem klaviersystem mit rechter Hand linker Hand dieses System hat den Vorteil für die Sänger ist es sehr angenehm zu
  9. singen man sieht seine eigene Stimme die man da schon verfolgen kann für diejenigen die am Klavier spielen bedeutet dass dass man eben so ein
  10. bisschen partiturspiel erlernen muss oder eben schon kann was man hier anwenden muss das ist auf den ersten ck nicht so leicht zu erkennen das ist hier
  11. sehr viel einfacher strukturiert für die Leute die Klavier spielen aber beides ist natürlich völlig üblich man muss sich an eine Sache halten und zwar wenn
  12. man es in der klaviernotation aufschreibt dann seht man hier die oberste Stimme ist dann der Sopran und dann der alt und man erkennt die Stimmen
  13. daran dass sie die Notenhälse konsequent in eine Richtung haben der Sopran hat den notenhalz immer nach oben der alt immer nach unten Tenor im un System
  14. immer nach oben und der Bass immer nach unten beim vierstimmigen Satz wenn er so notiert ist dann ist das egal weil man sieht es gibt hier keine
  15. Verwechslungsgefahr also was hier oben in dem System steht das kann nicht verwechselt werden mit dem alt und so weiter deswegen ist da die Richtung des
  16. notenhalses egal hier ist sie tatsächlich obligatorisch und noch eine optische Sache an die man vielleicht nicht so
  17. gewöhnt ist außer man spielt Gitarre hier unten gibt's eine kleine acht das bedeutet dass die Töne die hier notiert sind eine Oktave tiefer erklingen und
  18. das muss man einfach wissen nicht dass man denkt es gäbe hier gleich eine stimmkreuzung das ist nicht der Fall diese Töne sind wären in diesem
  19. Schlüssel eben hier einz sortieren das sind exakt diese Töne im bastschlüssel sehen die so aus und auch wenn man den Eindruck hat ja das ist hier schon ganz
  20. schön hoch nee das ist die ganz normale Tenorlage das ist völlig üblich und damit man hier nicht von Anfang an mit ganz vielen Hilfslinien arbeiten
  21. muss oder eben hier nicht hier schon den bassschüssel hat hat man diese übliche Notation gewählt mit der oktavierung eine
  22. Selbstverständlichkeit die wir eigentlich so hinnehmen ist dass wir alle vom vierstimmigen Satz sprechen dieser vierstimmige Satz beruht aber in
  23. seiner großen großen Mehrheit auf drei Klingen natürlich gibt es auch vier kläe setakkorde und so weiter aber das was am allerhäufigsten vorkommt sind
  24. dreiklänger und wenn wir dreiklänger zu einem vierklang erweitern wollen heißt das dass natürlich irgendein Ton verdoppelt werden muss werfen noch mal
  25. einen Blick auf das Beispiel von eben das sind die Töne c e G C die sind aufgespalten in die vier Stimmen und man sieht dass ein Ton hier verdoppelt
  26. worden ist hier haben wir das C hier oben haben wir das C das ganze ist dann als Akkord leicht zu erkennen als cdur beim anderen
  27. verrate ich jetzt kein Geheimnis wenn ich sage das ist fdur und auch da schauen wir uns an welcher Ton ist verdoppelt worden hier haben wir ein F
  28. hier haben wir ein F A und C also hier liegt auch eine Verdopplung jeweils des Grundtones vor wer das überprüfen möchte die gleichen Töne die hier stehen die
  29. haben wir natürlich auch genauso hier notiert es sieht nur eben ein wenig anders aus bei den verdopplungen ist natürlich
  30. die Frage ja welcher Ton wird nun verdoppelt ich hab drei zur Auswahl es gibt aber eine klare Hierarchie in der Regel wird der Grundton verdoppelt das
  31. heißt aber nicht dass immer der Grundton verdoppelt werden muss das geht auch aus stimmführungstechnischen grundnden manchmal gar nicht es gibt aber eine
  32. klare Regel was auf gar keinen Fall verdoppelt werden darf auf gar keinen Fall darf die Terz der dominante verdoppelt werden weil sie ein leidun
  33. ist und dann gibt es in der Satzführung große Komplikation das heißt man darf verdoppeln den Grundton man darf verdoppeln die Terz aber nicht bei der
  34. dominante und man darf auch den quintton eines Akkordes verdoppeln damit es beim Terminus verdoppeln zu keinen Missverständnissen
  35. kommt es ist natürlich nicht gemeint dass der Ton in der gleichen Lage verdoppelt werden muss sondern dass der Ton qualitativ verdoppelt wird das heißt
  36. ein C darf natürlich auch in einer anderen Lage auftreten Hauptsache c c bleibt C Beil wenn wir hier die Subdominante haben F und den Grundton
  37. verdoppeln wollen müssen wir das F verdoppeln das machen wir natürlich auch in einer anderen Lage noch einmal sei ausdrücklich davor
  38. gewarnt die Terz der dominante zu verdoppeln das geht einfach nicht das mit dem Leon wollte ich eigentlich erst in einem späteren Video erklären aber
  39. jetzt bietet es sich irgendwie auch an also die Terz der dominante ist ein lighton lighton heißt der Ton hat in sich einen strebearakter er will in der
  40. Regel nach oben ein halbtur nach oben und wenn ich das eben zweimal mache dann entsteht eben an zwei Stellen eine Aufwärtsbewegung und diese
  41. Aufwärtsbewegung ist an sich nicht dramatisch aber ganz häufig entstehen dadurch eben oktavparallelen weiß ja nmer der gleiche Ton ist wenn ich
  42. zweimal h habe in Oktaven versetzt dann habe ich auch im folgeton dann eben zwe x 10 und diese oktavparallelen sind ein Satzfehler die sind tatsächlich
  43. [Musik] verboten wie man an diesem Beispiel sehen kann ist das hier eine ganz normale Verbindung
  44. dominantonica und so wie es jetzt hier steht habe ich den Grundton verdoppelt nämlich das G und in dem Fall ist das alles völlig unproblematisch denn das G
  45. nimmt nicht die oktavparallele einmal geht es zum C ein bleibt es liegen schlimmer wä es wenn ich von H zu C gehe und dann später auch noch mal von H zu C
  46. gehen müsste dann hätte ich die Oktaven das ist hier nicht der Fall deswegen ist das Beispiel so völlig unproblematisch und auch gut das so zu machen wie es
  47. hier steht ein häufiges Anwendungsbeispiel ist das Aussetzen einer Melodie das heißt man bekommt eine Melodie und die Aufgabe ist es nun drei
  48. weitere Stimmen zu dieser einen Melodie meistens dem Sobran zu erfinden und jetzt wollen wir schauen wie das geht nehmen wir als Ausgangspunkt eine
  49. typische Klausel wer das nicht weiß was das ist das ist jetzt füröllig wursch das ist eigentlich ein Begriff aus der Kontrapunktik aber das nehmen wir
  50. einfach an das hier ist unsere kleine minielodie und die soll jetzt zu einer vierstimmigkeit ergänzt werden wie macht man das zu allererst sollte man sich
  51. klar machen dass das Aussetzen einer Melodie jetzt noch nicht fundamental der kreative Akt ist sondern erst einmal ist das hier so auch eine handwerkliche
  52. Angelegenheit und die sollte in erster Linie zuerst einmal Stimmen deswegen empfiehlt es sich für Leute die jetzt nicht die riesengroße Erfahrung haben
  53. dass man am Anfang erstmal mit den hauptreiklingngen arbeitet man kommt zu den restlichen drei Stimmen indem man hauptdreilänger
  54. der entsprechenden Tonart verwendet das heißt also das sind die Dreiklänge toniker Subdominante
  55. dominante die Melodie ist gegeben die dfen wir nicht verändern und zur Harmonisierung sollen wir hauptreiklänge verwenden
  56. hauptreiklänge ist die Tonika in cedur ist cdur wir befinden uns in cedur also ist die Subdominante in cdur ist fdur und die dominante ist
  57. gedur und die Quizfrage ist jetzt dieser sobranton in welchem hauptreglang ist der enthalten
  58. und da gibt's jetzt eine Reihe von Möglichkeiten nicht alle sind gut aber erstmal der Reihe nach der Ton C in welchem hauptdreigang ist es enthalten
  59. ist in der Tonika enthalten in der Subdominante oder in der dominante oder in mehreren es gilt immer dass die Oktavlage egal ist also hier habe ich
  60. den Ton C zwar unten liegen aber hauptsächlich oder hauptsächliche ist dass der Ton C überhaupt vorkommt das heißt ich könnte den C den Ton C in
  61. Sopran auf jeden Fall mit C dur harmonisieren das würde sich immer gut anhören wieso ja gut wenn ich das alles hier zur gleichen Zeit abspiele der Ton
  62. C ist natürlich ein CD enthalten dann habe ich immer eine Harmonie das wird sich niemals schief anhören und niemals fremd das passt
  63. natürlich kann ich den Ton C noch anders harmonisieren z.B mit der Subdominante hier sind verschiedene hier habe ich die Subdominante einfach vier mal
  64. aufgeschrieben zum Spaß besteht aus Ton FA und auch hier taucht das C natürlich auf ja und natürlich darf ich den Ton C auch mit der SubD Subdominante
  65. harmonisieren darf ich ihn auch mit der dominante harmonisieren da schauen wir uns einfach an taucht der Ton C in diesem Akkord hier auf und der Akkord
  66. besteht ja aus den Tön g HD da gibt's jetzt hier erst einmal kein C und deswegen darf dieser Ton an dieser Stelle nicht mit der Domin
  67. harmonisiert werden wir haben jetzt hier also beim ersten Akkord die Wahl ob wir lieber Tonika nehmen oder Subdominante und da
  68. das hier der gleiche Ton ist können wir das gleiche Spielchen gerade noch mal machen auch hier haben wir die Wahl zwischen Tonika und
  69. Subdominante jetzt sind wir beim Ton h der Ton h haben wir schon gesehen der taucht hier in der dominante auf im Akkord aber in der den gibt's nicht bei
  70. der Subdominante Fa C gibt's kein h und CEG gibt's auch kein h dieser Ton muss mit der dominante harmonisiert werden das heißt hier haben wir gar keine
  71. Wahlmöglichkeit mehr dieser Akkord gehört auf jeden Fall zu diesem sopranton und am Schuss haben wir zumindest theoretisch auch noch einmal
  72. die Möglichkeit die toniker zu nehmen oder die Subdominante grundsätzlich sind das die Auswahlmöglichkeiten wenn man mit den
  73. hauptrecklingen arbeitet jetzt hat man viele wahlmöglich aber sind nicht alle gleich gut und das hängt damit zusammen dass man ja
  74. versucht die Akkorde immer in einer gewissen Reihenfolge zu verbinden die zumindest innermusikalisch eine gewisse Logik haben und diese Logik die ergibt
  75. sich automatisch wenn man Kadenzen bildet wer nicht weiß eine was eine Kadenz ist dazu habe ich ein eigenes Video gemacht der möge sich das bitte
  76. noch mal anschauen das ist das was man herausnimmt die Akkorde werden möglichst so angeordnet dass sich eine Kadenz oder
  77. zumindest einen Teil einer Kadenz daraus ergibt und dadurch relativiert sich die Freiheit die man anscheinend hat denn um eine Tonart am Anfang zu begründen ist
  78. es natürlich schlau mit der Tonart zu beginnen ansonsten haben wir gleich einen merkwürdigen Ton einen merkwürdigen Anfang was nicht heißt dass
  79. das nicht alles gibt aber im Grunde genommen wollen wir natürlich am Anfang erst einmal eine Tonart befest deswegen sollte der erste Akkord
  80. vorausgesetzt das ist eben hier eine komplette Melodie eine komplettes Liedchen der erste Akkord der sollte natürlich eine toniker sein genauso
  81. erschließt es sich dass der letzte Ton natürlich auch eine Tonika sein soll weil wir das Stück nicht modulierend verlassen wollen sondern wir wollen ja
  82. mit der Haupttonart beschließen und ein festen Schluss haben und damit wir überhaupt eine schlussbildung haben muss ja als Vorletzter Klang eine dominante
  83. kommen natürlich gibt es auch blagalschlüssse Blabla aber was wir hier haben ist natürlich die natürliche Verbindung
  84. dominante tonik das ist eigentlich das was am Schluss immer angestrebt wird was die größte Schlusswirkung hat und damit wir ein bisschen Abwechslung haben wir
  85. sehen wir haben jetzt hier zweimal tonica einmal dominante das ist ein Akkord der sich quasi zwangsläufig ergibt im weiteren Verlauf der Videos
  86. wird das natürlich nur noch abgekürzt die tonica ist immer t Subdominante immer S und dominante bleibt D so das ist zumindest erstmal die Verbindung der
  87. Töne wie die jetzt genau auf die Stimmen aufgeteilt werden und nach welchen Regeln sie tatsächlich auch sich verbinden müssen oder dürfen oder können
  88. das darum geht's jetzt im nächsten Video

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