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Hätte, hätte, Lieferkette: Europa spart sich die Verantwortung  – Shortcut | DER SPIEGEL

DER SPIEGEL15:12 11.092 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 112 Zeilen
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  1. Prada, Gucci und Versaceche haben gerade ein ganz schönes Problem. Sie sollen die Produktion ihrer Luxusklamotten so ausgelagert haben, dass Arbeiter unter
  2. prekären Umständen zu billig Löhnen schuften mussten. In einem Fall so ein Taschenmodell für 53 € angefertigt und dann für 2600 € verkauft worden sein.
  3. Jetzt sollen die Designermarken der italienischen Staatsanwaltschaft ihre Lieferketten offenlegen und das bringt [musik] uns zu unserem heutigen
  4. Shortcut, denn Lieferketten sind auch Thema bei der Europäischen Union. Die wollte mit einem Gesetz Unternehmen in die Pflicht nehmen, ihre Lieferketten
  5. transparent zu machen. Jetzt soll das Gesetz aber abgeschwächt werden. Darüber freut sich besonders einer, Bundeskanzler Friedrich Merz. Ich bin
  6. Regina Steffens und unser Shortcut heute: Menschenrechte und faire Bedingungen egal. Hauptsache die Wirtschaft läuft.
  7. Mein Gast ist heute Markus Bcker. Markus, du hast lange aus Brüssel für den Spiegel berichtet und bist auch noch Wirtschaftsredakteur. Deshalb passt es
  8. heute sehr gut, dass du da bist. Willkommen. Danke. Wir sprechen heute über Lieferketten,
  9. ein bisschen sperriges Wort, aber gerade im Dezember, während wir alle shoppen für Weihnachten, der konsumsstärkste Monat, ist es ein Thema, das auch sehr
  10. gut passt, weil hier sehr viel Produkte äh gekauft werden und die alle lange Lieferketten haben. Ich möchte mit dir vorne anfangen. Erklär uns einmal den
  11. Hintergrund dieses Lieferkettengesetzes, dass sich die EU mal überlegt hat. Es gab ja diverse äh Vorkomnisse, schlimme Vorkommnisse, die dann dazu geführt
  12. haben, dass ähm wie möchte ich sagen, die Öffentlichkeit aufgerüttelt wurde. Z.B. 2013, da gab es diesen Einsturz dieses Rana Plaza Gebäudes ähm in
  13. Bangladesch. Das ist eine Textilfabrik gewesen, in der Fast Fashion Klamotten hergestellt wurden. Ja, Produzier.
  14. Genau, richtig. Es gab dann bei diesem Einschuss über 1000 Tote dramatische Bilder und es gab dann auch in den Jahren darauf immer wieder mal
  15. Nachrichten über äh ähnliche schlimme Zustände, z.B. in der chinesischen Provinze Shinjang, wo die Uiguren unterdrückt werden von der chinesischen
  16. Regierung. Da gab es beispielsweise äh die äh sogenannten China Cables, die dann rauskamen, diplomatische Dokumente aus Chine, die das belegten. Dann 2022
  17. gab es diese Shinjang Police Files 10 GB angehackten Daten mit vielen Fotos der dort in Shinjang inhaftierten und spätestens da war dann klar, dass es
  18. schon Zustände gab in anderen Ländern ähm die dazu führten, dass also für billiges Geld dort produziert wurde für die wohlhabenden Länder und man das dann
  19. auch irgendwie nicht mehr mitmachen wollte. So, das war der Grund, warum jetzt diese Lieferkettengesetze in Deutschland und auch in der EU
  20. entstanden sind, weil man sagen wollte, wir wollen jetzt nicht mehr so sehr vom Leid anderer Menschen profitieren auch, indem wir halt billig unsere Klamotten
  21. einkaufen können und da müssen wir was tun. Mhm. Da geht's bei diesen Gütern um Klamotten, nicht nur um wir haben eben
  22. angesprochen, Luxus Handtaschen, sondern eigentlich alles, was an Klamotten bei uns ankommt, Elektronik, auch Zulieferung für große Industrie. Also,
  23. es betrifft eigentlich ja unsere ganze globale Wirtschaft. Die Idee war dann, wie du gerade gesagt hast, Ausbeutung von Menschen und Umwelt auch in globalen
  24. Wertschöpfungsketten entgegenzuwirken und auch gegen Kinderarbeit, gegen Zwangsarbeit. Du hast Guren in China angesprochen, ja,
  25. dagegen zu wirken. 2024 im Mai wurde dann das europäische Lieferkettengesetz beschlossen. Für wen sollte es gelten? Ne, es sollte ursprünglich für alle
  26. Unternehmen gelten. Ab 1000 Mitarbeiter und ab 450 Millionen Euro Jahresumsatz gemacht haben. Und das wurde jetzt abgeschwächt. Jetzt sollen nur noch
  27. Unternehmen betroffen sein, die ein Jahresubstanz von 1,5 Milliarden Euro haben und über 5000 Mitarbeiter. Mhm. Aus Brüssel hört man dann, dass das
  28. dazu führt, dass 85% der in der ursprünglichen Fassung betroffenen Unternehmen jetzt nicht mehr dabei sind, also draußen sind. Das klingt erstmal
  29. nach viel. Ja, andererseits, wenn man sich anschaut welche Unternehmen immer noch drin sind,
  30. also über 5000 Mitarbeiter, über 1,5 Milliarden Jahresumsatz, findet man da sehr viele Unternehmen, die noch sehr viel größer sind und über in ihren
  31. Branchen über eine enorme Marktmacht verfügen, ne? Also in Deutschland z.B. größte Arbeitgeber VW mit 680.000 Mitarbeitern, dann folgt die Post mit
  32. 590.000, dann die Schwarzgruppe im Handel 575 000 und das geht dann runter selbst äh so einen Hersteller wie Adidas beispielsweise hat immer noch 60.000
  33. Mitarbeiter und muss nach wie vor Lieferketten nach der Gesetzesänderung, die jetzt kommen soll oder jetzt erstmal zwischen äh Unterhändlern des
  34. Europaparlaments und von EU-Staaten beschlossen wurde, solche großen Unternehmen müssen ihre Lieferketten immer noch dokumentieren.
  35. Äh Schwarzgruppe hast du auch angesprochen, das ist Lidl und Kaufland, also die Supermärkte, wo viele viele Deutsche einkaufen gehen. Aber sag mal,
  36. jetzt hast du gesagt, ja, es sind noch große Unternehmen betroffen, aber die vielen kleinen nicht mehr. Das Gesetz ist also doch eine Abschwächung oder ist
  37. es noch okay, dass einige nur noch drin sind? Ja, das Gesetz ist insofern schon eine Absprechung und gerade eine Entlastung
  38. für kleine und mittlere Unternehmen, denn diese Unternehmen, die haben eben sehr drüber geklagt über diese Bürokratielast, die durch das frühere
  39. Lieferkettengesetz in der ursprünglichen Fassung auflegt worden wäre. Ähm und das Argument war da immer, dass also diese ja doch umfangreichen
  40. Dokumentationsberichtspflichten, die dadurch entstanden wären, für kleine Unternehmen ja nicht äh zu bewältigen gewesen wären oder nur unter enormen
  41. Aufwand und finanziellen Nachteilen und das eben bei großen Konzernen, die eben große Rechtsabteilungen beschäftigen und so weiter natürlich anders aussieht.
  42. Mhm. Markus, das heißt also diese Abschwächung ist der Todesstoß, ich sag's mal so überspitzt für Klimaschutz und Menschenrechte?
  43. Ja, das würde ich nicht sagen. Also, erstes Mal ist es ja so, dass äh deutsche europäische Unternehmen, die jetzt Wind bekommen, von äh schweren
  44. Misständen bei ihren äh Zulieferern natürlich von sich aus sagen können, mit denen mache ich keine Geschäfte mehr. Punkt. Mhm.
  45. So, das ist ja nach wie vor, das verbietet Unternehmen niemand. Genauso wenig verbietet jemand deutschen oder europäischen Verbrauchern dann
  46. möglicherweise bei Unternehmen, die dennch welche Geschäfte machen, nicht mehr zu kaufen. Mhm. Aber trotzdem wird's jetzt nicht
  47. besser mitstanden. Nein, ist also die die Menschenrecht und Klimaschutzlage wird natürlich nicht besser werden durch die Abschwächung des
  48. Gesetzes, aber ob inwiefern sie sich verschlechtert, in welchem Maße ist natürlich jetzt schwer zu sagen, denn ähm
  49. das ist schwer zu sagen, inwiefern jetzt z.B. ein Sweatshop in Bangladesh überhaupt direkt Geschäfte macht mit einem kleinen Unternehmen in Deutschland
  50. oder inwiefern die nicht sowieso ihre Produkte die großen verkaufen, die dann ja immer noch diesen Regeln unterliegen und sowieso sind natürlich diese
  51. Lieferkettengesetze nur dazu da, um eingreifen zu können, wenn die lokalen Behörden in diesen Ländern versagen, denn es ist ja erstmal sowieso deren
  52. Aufgabe dafür zu sorgen, dass da eben gewisse Standards eingehalten werden und erst wenn das versagt, dann soll ja als quasi letzter Schritt dann äh das
  53. Lieferkettengesetz greifen, das sagt, also Geschäfte mit solchen äh Zulieferern sind nicht mehr erlaubt. Markus, die Abschwächung oder die
  54. Veränderung dieses neuen Gesetzes beinhaltet nicht nur, dass die kleinen Firmen alle raus sind, sondern da steht auch noch mehr drin, was
  55. na ja, steht z.B. drin, dass ähm die äh diese Unternehmen keine Klimaschutzberichte mehr äh anfertigen müssen, ne? Und ähm auch das äh
  56. macht natürlich erkennbar, wie sich da der Zeit gewandelt hat, ne? Es gab do z.B. in Brüssel am 4. November eine sehr interessante Sitzung des äh Umweltrats,
  57. also der da sind die Minister, die Umweltminister der Mitgliedsländer, der dann äh beschlossen hat, ja, die das Klimaziel von 2040, also 90% äh
  58. Emissionssenkung bleibt bestehen, aber und das dann kam das große aber ähm es soll ein Überprüfungsmechanismus geben und dieses
  59. Ziel soll eben überprüft werden anhand, ob es kompatibel ist mit Wettbewerbsfähigkeit, mit Standort und So weiter. Ja, also Vereinfachung ist
  60. das groß die große Überschrift. Das war auch schon beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs Ende Oktober. So, das Hauptschlafwort ist eben Vereinfachung,
  61. Reduzierung der Bürokratie. Und was man daran sieht, ist der Gedanke, man könnte als EU dafür sorgen, dass Menschenrechte und Klimaschutz global befolgt werden,
  62. indem man einfach sein Unternehmen verpflichtet, Regeln durchzusetzen, der von dem hat man sich verabschiedet. Mm.
  63. Ja. Ähm man hat gemerkt, dass die Wettbewerbsnachteile, die dadurch entstehen, zu groß sind für eine Wirtschaft, diein schon geschwächt ist
  64. im globalen Wettbewerb und man deswegen diese Regeln abschwächen muss, um nicht noch mehr Wettbewerbsfähigkeit einzubösen.
  65. Mhm. Also, der Weib ist, das war ja auch unser Shortcut am Anfang, faire Bedingungen, Klimaschutz kleiner als Wachstum leite ich daraus daraus ab. Na
  66. ja, also wenn man sich die globale Situation anguckt, ist der Gedanke, der dahinter steht, dass wenn man der einzige ist, der es macht, während äh
  67. die USA und China auf die Einhaltung von Menschenrechten oder Klimawandel mehr oder weniger pfeifen, dann hat man natürlich gewisse wirtschaftliche
  68. Nachteile. Man kann diese Nachteile natürlich ausgleichen, indem man z.B. solche Dinge einführt, wie äh den sogenannten CBEAM. Das ist dieser
  69. Grenzausgleichsmechanismus für ähm für Klimaschutz. Also, das heißt, im Grunde genommen äh funktioniert das so, dass die EU bei
  70. Importen aus anderen Ländern, die nichtgemäß der Klimaschutzstandards der EU produziert wurden, dann eine Steuer, eine Artsteuer erhebt,
  71. um eben die Wettbewerbsnachteile, die europäische Unternehmen haben, durch diese Regeln wieder auszugleichen.
  72. Klingt wie Klimazoll. Genau. Und nur wenn man einen solchen Klimazoll einführt, dann handelt man sich natürlich sehr wahrscheinlich Ärger
  73. ein mit einer Regierung wie z.B. der von Donald Trump in den USA, die ja nun erklärtermaßen von Klimaschutz nicht hält und auch möglicherweise mit China.
  74. Und das würde natürlich die Europäische Wirtschaft noch mal sprechen, oben drauf zu der äh zu den Problemen, die dann zumindest aus Sicht der der Wirtschafts
  75. oder der Industrie äh verursacht wird schon durch die bestehenden Klimaschutz oder Menschenrechtsregelung. Ja, wir haben jetzt gerade angesprochen, dass
  76. die Veränderung auch ist, ne, keine Klimapläne mehr vorzulegen. Es soll auch ähm in der neuen Abschwächung des Gesetzes keine zivilrechtliche Haftung
  77. mehr geben für Unternehmen. Außerdem hat dieses Gesetz auch noch ähm eine kleine Vorgeschichte oder diese Veränderung, denn wir konnten vor wenigen Wochen
  78. beobachten, was eigentlich im EU-Parlament passiert ist über diese Lieferkettendiskussion, denn die Veränderung kam auf Drägen hin
  79. der EVP, der Europäischen Volkspartei. Das ist sozusagen übersetzt auf EU-Ebene die CDU und die haben Mehrheit gesucht mit den rechten Parteien, um das eben
  80. durchzusetzen. Jetzt sind die Reaktion auch von SPD Seite. Es ist ein schwarzer Tag für Europa, was da jetzt passiert ist. Auf EVP und Unionsseite wird sich
  81. aber gefreut, besonders Friedrich März. Was hat die Union denn wirklich für ein krasses Problem mit dem Lieferkettengesetz? Das Problem mit dem
  82. Lieferkettengesetz, wie ich schon sagte, dass eben ähm die Sorge um die Wirtschaft mittlerweile so groß ist, dass man sagt, also dieses mal stumpf
  83. ausgedrückt, dieses Klimaschutz und Menschenrechtgedöns, damit können wir uns nicht mehr belasten, weil wir unsere Wirtschaft wirklich Barten zu gehen
  84. droht. So und da sieht man auch schon ein bisschen, ja, ich möchte fast sagen, so ein bisschen fast schon nackte Angst bei der Politik, weil es gibt so viele
  85. Indikatoren, die nach unten zeigen, ähm was die Wirtschaft betrifft, auch was die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den USA und China betrifft. Da spielen ganz
  86. viele Sachen rein, auch Abhängigkeiten z.B. von chinesischen Rohstoffen, von der äh von dem amerikanischen Militär und äh da kommt dann auch eben viel
  87. Geopolitik rein. Also die wirtschaftliche Stärke der EU ist am Ende auch eine Voraussetzung dafür, sich in der Sicherheitspolitik beispielsweise
  88. von den Amerikanern stärker unabhängig machen zu können. Ja. So. Und deswegen ist der Politik die äh die Wirtschaft
  89. im Moment ist viel wichtiger als Erwägung, was Menschenrechte betrifft oder auch was Klimaschutz betrifft. Das ist natürlich kurzfrist kurzsichtig in
  90. mancherlei Hinsicht, denn insbesondere Klimaschäden werden sich äh früher oder später massiv wirtschaftlich bemerkbar machen. Mhm. Aber im Moment scheint mir
  91. halt in der Politik eher der kurzfristige Impuls da wichtiger zu sein. Ja, der kurzfristige Impuls. Friedrich
  92. Mert sagt, der wird das Lieferkettengesetz, das ist auf EU und auch ja in Deutschland auf deutscher Ebene gibt, am liebsten komplett
  93. abschaffen. Ist denn wirklich mit dieser Abschwächung jetzt so viel geholfen? Da entstehen ja keine neuen Arbeitsplätze durch oder es wird jetzt massiv viel
  94. mehr produziert, nur weil äh dieses Gesetz abgeschwächt ist oder? Na ja, ich meine, wenn es tatsächlich zu einer starken bürokratischen Entlastung gerade
  95. des deutschen Mittelstands kommt und das sind ja das ist ja letztlich das Rückrat der Wirtschaft auch insbesondere was die wichtigen Innovationen betrifft, wenn
  96. dadurch Kapazitäten frei werden, Kosten gespart werden und so weiter und so fort, können natürlich diese Kapazitäten und Gelder, die man sonst eben in die
  97. Bürokratie gesteckt hätte und das ist nicht wenig, in andere Aktivitäten reingesteckt werden, die dann die Wirtschaft nach
  98. vorne bringen. Also das ist schon ein wirtschaftlicher Effekt ist dazu erwarten, wie groß der am Ende genau sein wird. wird man sehen müssen, aber
  99. ähm sicherlich wird er vorhanden sein. Markus, wir sind in die Folge ja reingekommen mit dem Fall der Luxus Klamotten aus Italien. In Italien gibt
  100. es nämlich kein Lieferkettengesetz. Da hat die Staatsanwaltschaft einfach gesagt, der Fall ist so krass, wir wollen jetzt, dass die Unternehmen die
  101. Lieferketten offen legen. Und wir haben auch gesagt, es ist Weihnachten, das ist der es ist Dezember, der konsumstärkste Monat des Jahres. Hast du denn noch
  102. einen Tipp, wenn man jetzt, ne für Weihnachten und so weiter, äh wie man selber drauf achten kann, hey, Klima und ähm Menschenrechte sollen bei der
  103. Produktion irgendwie eingehalten werden. Ich will was verschenken, wo das vielleicht ein Wert hat. Also pauschalen Tipp zu geben, wo man jetzt guten
  104. Gewissens einkaufen kann, ist schwierig, denn du hast es ja vorhin schon gesagt, die Lieferketten sind weitgehend globalisiert und wenn schon Unternehmen
  105. Schwierigkeiten haben äh klarzuziehen, wo genau ein Produkt herkommt, was entlang der Lieferkette passiert ist, ist das natürlich für den einzelnen
  106. Verbraucher umso schwieriger. Deswegen wäre mein Rat, also wenn man ähm sein Gewissen ein bisschen erleichtern möchte, dann sollte man vielleicht eher
  107. gar keine materiellen Produkte äh schenken, sondern möglicherweise einfach Zeit schenken, indem man beispielsweise Theatertickets, Konzerttickets, ein
  108. schönen Wellness Wochenende in in der schönen Gegend jemandem schenkt, da hat man dann kein Produkt gekauft, was möglicherweise
  109. unter Zwangsarbeit entstanden ist, sondern man hat Zeit geschenkt und Das ist ja möglicherweise sowieso Mhm.
  110. die wertvollere Ressource, also lokale Zeitgeschenke. So würde ich mal deinen Tipp zusammenfassen. Markus, danke, dass du da warst. Gerne.
  111. Und vielen Dank euch auch wie immer fürs Zuhören und fürs Zuschauen. Falls euch unser Videopodcast Shortcut gefällt, dann bewertet uns doch gerne bei
  112. Spotify, bei Apple Podcasts oder [musik] gibt uns einen Daumen nach oben bei YouTube. Das war's für heute.

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