Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Was ist die Aktivierungsenergie?!

Chemie - simpleclub4:21 405.474 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 43 Zeilen
Herunterladen
  1. Es gibt ja echt viele coole Reaktionen. Ich denke jetzt vor allem an so Explosionen so. Z.B. wenn im Film
  2. irgendwo Benzin ausläuft und dann innerhalb von ein paar Sekunden alles hochgeht und brennt. Aber im normalen
  3. Leben klappt es nicht so wirklich. Selbst wenn ihr Benzin an der Luft verschüttet, dann geht am Anfang nichts.
  4. Aber warum eigentlich nicht? Was fehlt, damit die Reaktion losgeht? Jetzt sagt ihr, na ja, ist doch klar, ein Feuerzeug
  5. oder ein Funk oder sowas. Anscheinend ist irgendwas notwendig, um die Reaktion zu aktivieren. Und genau um sowas geht's
  6. jetzt. Also jetzt geht's um die Aktivierungsenergie, also die Energie,
  7. die ich bei einer Reaktion zugeben muss, damit die abläuft. Im Beispiel vom verschütteten Benzin kann man sagen, der
  8. Funke, der zur Zündung fehlt. Und den brauchen wir auch bei Reaktionen, bei denen energiefrei wird. Um das Ganze
  9. deutlich zu machen, nimmt man in der Chemie gern Schaubilder. Also, wenn man sich eine einfache Reaktionsgleichung
  10. von Benzin anschaut, dann sieht die folgendermaßen aus: Benzin und Sauerstoff reagieren zu
  11. Kohlenstoffdioxid und Wasser. Benzin und Sauerstoff sind dabei die Edukte, also das, was ich reinpack und Wasser und
  12. Kohlenstoffdioxid sind die Produkte. Zudem wird dabei viel energiefrei, meistens in Form von Wärme oder halt
  13. einer Explosion. Also muss die Energie ja vorher in den Ausgangsstoffen stecken. Damit haben die Ausgangsstoffe
  14. Benzin und Sauerstoff eine höhere Energie als die Produkte, also die Stoffe am Ende. Also, wenn wir ein
  15. Energieschaubild anschauen, dann sind die Edukte, also Benzin und Sauerstoff hier recht weit oben. Die Produkte sind
  16. weiter unten. Damit übersichtlicher wird, tragen wir die E-Dukte links auf und die Produkte rechts. Also, wenn wir
  17. von links nach rechts schauen, verfolgen wir die Reaktion auf ihrem Weg. Wie wir aber schon festgestellt haben, braucht
  18. man jetzt zuerst noch ein bisschen mehr Energie, um die Reaktion zu starten. Alsous fehlt eben das Feuerzeug oder der
  19. Funke. Deshalb verläuft die Reaktion jetzt in der Kurve, die so in etwa aussieht. Wir müssen erst noch
  20. Aktivierungsenergie dazu geben und erst danach sinkt die Energie und wir kommen auf die Produkte. Wenn die
  21. Aktivierungsenergie zugeführt wurde, dann spricht man auch davon, dass die Eukte in ihrem Übergangszustand
  22. vorliegen. Also erst hier können die Stoffe miteinander reagieren. So, jetzt kann man das Ganze entweder so verstehen
  23. oder sich noch mal leichter überlegen. Stellt euch vor, ihr habt hier einen Berg. Da oben liegt jetzt ein Ball und
  24. vom Prinzip her rollt der den Berg runter. Vorher muss ich den aber noch den kleinen Hügel hochrollen. Der kleine
  25. Hügel ist die Aktivierungsenergie. Je kleiner der Berg ist, desto schneller läuft die Reaktion ab und natürlich
  26. umgekehrt. Wie die Aktivierungsenergie geliefert wird, kann sehr unterschiedlich sein. Durch Wärme oder
  27. Reibung oder Druck, aber auch schon durch einen Lichtblitz bei manchen Reaktionen.
  28. Was hat jetzt ein Katalysator damit zu tun? Wie ändert der die ganze Sache? Allgemein beschleunigt ein Katalysator
  29. die Reaktionsgeschwindigkeit. Das heißt, durch den Katalysator wird die Aktivierungsenergie verkleinert.
  30. Also in dem Schaubild heißt das, ich muss nur noch einen kleineren Berg hoch, damit die Reaktion ablaufen kann. Der
  31. gelbe Hügel ist jetzt die Aktivierungsenergie mit Katalysator. Insgesamt ändert es ja gar nichts an der
  32. Energie, die ich gewinne, aber die Reaktion kann jetzt schneller ablaufen. Also die einzelne Reaktion verläuft
  33. nicht in dem Sinne wirklich schneller. Die eigentliche Reaktionsdauer ist nicht kürzer, aber dass die Reaktion abläuft,
  34. wird mit Katalysator wahrscheinlicher. Ich brauche ja damit weniger Energie, um die zu starten. Er verkürzt so die Zeit,
  35. bis die Addukte reagieren und man kriegt deshalb schneller seine Produkte. So, also noch mal eine Zusammenfassung. Die
  36. Aktivierungsenergie ist die Energie, die ich zuführen muss, damit eine Reaktion abläuft. Im Diagramm habe ich hier
  37. meinen Anfangszustand mit seiner Energie und hier die Produkte und ihre Energie. Damit ich aber von dem einen zum anderen
  38. Zustand komme, muss zuerst die Aktivierungsenergie aufgebracht werden. Dadurch erhalte ich den
  39. Übergangszustand, bei dem die Stoffe miteinander reagieren können. Wird sich jetzt aber endme und Exotherme Reaktion
  40. verhalten, das wird im nächsten Video erklärt. Ach ja, wo wir es über Benzin und Explosion hatten. Schreibt mal in
  41. die Comments, was euer Lieblingsactionfilm ist. Am besten einer, bei dem auch was richtig in die
  42. Luft legt. Checkt außerdem noch die anderen Kanäle von The Simple Club. Unbedingt alle Kanäle abonnieren. Links
  43. sind in der Beschreibung. Also macht's gut, haut rein, guten Rutsch und bis zum nächsten Mal.

Zum Nachlesen