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Der Untergang der Weimarer Republik: Eine Warnung für heute?
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 155 Zeilen
- Ein Parlament ohne Mehrheiten. Regierungen, die von Krise zu Krise taumeln.
- Das Vertrauen in die Demokratie schwindet, politische Gewalt nimmt zu. Wirtschaftskrisen treiben Menschen in die Armut und in die Hände
- radikaler Parteien, die versprechen, das Land wieder groß zu machen. Am Ende steht der Zusammenbruch der Republik und der Beginn
- einer Diktatur, die Millionen Menschen das Leben kosten wird. Wir sprechen über das Ende der Weimarer Republik.
- In diesem Video hier schauen wir uns fünf Punkte an, die maßgeblich zum Untergang
- der ersten deutschen Demokratie beigetragen haben. Und wir fragen uns:
- Was können wir von Weimar über das Scheitern von Demokratie lernen? Und leben wir heute in ähnlichen Verhältnissen?
- Nummer eins Die Last der Vergangenheit. Im November 1918 endet der Erste Weltkrieg mit der Niederlage
- des Deutschen Kaiserreichs. Kaiser Wilhelm II. muss ins Exil fliehen und abdanken.
- Es folgt eine turbulente Zeit mit Straßenkämpfen, mit Arbeiterstreiks, politischen Morden, kurz bürgerkriegsähnlichen Zuständen.
- Ab Februar 1919 tritt eine Nationalversammlung zusammen. Wegen der Unruhen nicht in Berlin, sondern in Weimar.
- Aus ihr geht ein neuer Staat hervor, in dem es keinen Kaiser mehr gibt, sondern alle Macht vom Volk ausgeht.
- Die Weimarer Republik, eine wichtige Figur der frühen Weimarer Republik, ist dieser Mann hier:
- Friedrich Ebert. Er gehört zur Sozialdemokratischen Partei der SPD und ist seit Februar
- 1919 erster Reichspräsident der Republik. Als überzeugter Demokrat steht Ebert für einen Neuanfang nach dem Kaiserreich.
- Aber statt einen echten Neustart zu erleben, nimmt die junge Demokratie viel Ballast aus dem Kaiserreich mit.
- So geben die Gegner der Republik Ebert und anderen demokratischen Politikern die Schuld daran, dass Deutschland den Krieg verloren hat.
- Die deutsche Armee sei demnach im Felde unbesiegt gewesen. Die Politiker seien den Soldaten in den Rücken gefallen, als sie am
- 11. November 1918 den Waffenstillstandsvertrag unterzeichnet haben. Das ist eine dreiste Lüge,
- die sogenannte Dolchstoßlüge oder Dolchstoßlegende. Dazu haben wir schon mal ein Video gemacht.
- Mehr dazu oben auf dem i. Die deutsche Lüge stammt aus konservativ nationalistischen Kreisen,
- die sich eine Monarchie mit einem Kaiser zurückwünschen. In der Weimarer Republik bekleiden Personen aus diesen Kreisen
- oft einflussreiche Posten, etwa als Richter oder im Militär. Kurz gesagt: Weimar ist ein demokratischer Staat,
- in dem viele mächtige Menschen die Demokratie ablehnen. Das zeigt sich auch an kleinen Dingen.
- Die neue schwarz-rot-goldene Flagge der Republik bezeichnen ihre Gegner abwertend als Schwarz- Rot-Senf.
- Eine weitere Last, die auf der Jungen Republik liegt, ist der Versailler Vertrag, der Friedensvertrag nach dem Ersten Weltkrieg.
- Und der wird für Deutschland richtig teuer. Er legt unter anderem fest, dass die Deutschen hohe Entschädigungen
- für die Kriegsschäden in anderen Ländern zahlen müssen, sogenannte Reparationen. Dazu kommen weitreichende Gebietsverluste.
- Die Startbedingungen für die Republik sind also denkbar schlecht. Auch um die hohen Reparationen zu rechtfertigen, halten
- die Siegermächte im Versailler Vertrag fest, dass Deutschland und auch seine Verbündeten
- die alleinige Verantwortung am Krieg und seinen Folgen tragen. Das empfinden viele Deutsche als ungerecht und demütigend.
- Alle Regierungen der Weimarer Republik versuchen in den Folgejahren, die Bedingungen des Vertrags zu verbessern, teilweise auch mit Erfolg.
- Trotzdem wird ihnen vorgeworfen, sich dem Versailler Diktat zu beugen. Im Februar 1925 bricht dann eine wichtige Stütze der Demokratie weg.
- Friedrich Ebert stirbt. Das Volk wählt einen neuen Reichspräsidenten, der
- sich fundamental von Ebert unterscheidet. Paul von Hindenburg war Chef der Obersten Heeresleitung im Ersten Weltkrieg.
- Er ist maßgeblich an der Verbreitung der Dolchstoßlüge beteiligt, und er hat wenig Sympathien für die neue Demokratie.
- Hindenburg wird eine wichtige Rolle beim Untergang der Republik spielen. Bevor wir auf Hindenburg näher eingehen, kommen wir aber erst einmal zu Faktor
- Nummer zwei die Weltwirtschaftskrise. Schaut euch mal dieses Bild hier an!
- Ein Mann steht mit einem Schild auf der Straße. Ich suche Arbeit jeder Artikel Ein Akt der Verzweiflung.
- Die Weltwirtschaftskrise beginnt 1929 und wird auch die Weimarer Republik in ihren Grundfesten erschüttern.
- Die Ursachen der Krise sind sehr komplex. Wir beschränken uns hier deshalb auf ihre Folgen.
- Millionen Menschen verlieren ihren Job. Bis 1932 wächst die Zahl der Arbeitslosen allein in Deutschland auf etwa
- 6 Millionen. Das ist jeder dritte Erwerbstätige.
- Vor allem junge Menschen am Anfang des Berufslebens haben es schwer. Auch die Landwirtschaft trifft die Krise hart.
- In den 1920er Jahren arbeitet noch etwa jeder vierte Beschäftigte in diesem Sektor.
- Missernten, globale Konkurrenz und Kreditausfälle machen den Landwirten schon vor der Wirtschaftskrise zu schaffen.
- Die Krise schlägt sich auf die allgemeine Stimmung nieder. Viele Menschen verarmen, sind entmutigt,
- suchen wie der Mann auf dem Foto verzweifelt nach Arbeit. Manche können sich die Miete nicht mehr leisten und landen in Elendsunterkünften
- wie auf diesem Foto hier oder sogar auf der Straße. Für die Weimarer Republik bedeutete das eine erhebliche Belastung.
- Politikwissenschaftler, die sich in einer Studie den Aufstieg und Fall von Demokratien in den vergangenen 125 Jahren angeschaut
- haben, geben an, dass Wirtschaftskrisen ein wichtiger Faktor dafür sind, wenn demokratische Systeme unter Druck geraten.
- Und damit kommen wir zum Dritten Punkt. Ein Parlament ohne Mehrheiten.
- Die Zusammenarbeit der politischen Parteien in der Weimarer Republik ist von vornherein nicht einfach gewesen.
- Sie fühlen sich stark einer Gruppe oder einer Klasse zugehörig. Die SPD etwa, der Arbeiterschaft, das Zentrum, vor allem den Katholiken
- und die Deutschnationalen, unter anderem dem Adel und auch den Großgrundbesitzern. Außerdem mussten sie in der Kaiserzeit
- nicht wirklich politische Verantwortung übernehmen, weil damals immer der Kaiser die Regierung ernannt hat.
- Deshalb haben sie sich angewöhnt, Regierungspolitik vor allem zu kritisieren, statt konstruktiv zusammenzuarbeiten.
- Dazu kommt, dass sehr viele Parteien im Reichstag sitzen. Das macht es schwerer, stabile Regierungsmehrheiten zu finden.
- Nach der Wahl im Jahr 1928 sind es allein 15 Parteien. Adolf Hitlers NSDAP zieht zum Beispiel mit 2,6 % in den Reichstag ein.
- Denn anders als heute sieht das Wahlrecht der Weimarer Republik keine 5-Prozent-Hürde vor.
- Das heißt auch mit wenigen Wählerstimmen hat man Chancen auf einen Sitz im Parlament.
- Trotzdem haben es die demokratischen Parteien immer wieder geschafft, zwar kurzlebige, aber einigermaßen funktionierende Regierungen zu bilden.
- Das ändert sich mit der Weltwirtschaftskrise. Ihre Folgen sind so gravierend, dass die Zusammenarbeit im Parlament
- immer schwieriger wird. So sieht sich die Regierung
- unter dem SPD Reichskanzler Hermann Müller im Frühjahr 1930 insbesondere vor die Herausforderung gestellt, die Finanzen in den Griff zu bekommen.
- Am 27. März 1930 ist es dann soweit Die Regierung zerbricht
- offiziell im Streitüber die Frage, wie die gestiegenen Kosten für die
- Arbeitslosenversicherung gezahlt werden sollen. Für die Weimarer Republik ist
- das Scheitern der Regierung Müller eine einschneidende Zäsur. Denn danach wird es kein Kabinett mehr geben, das eine Mehrheit im Parlament hat.
- Und damit sind wir bei Punkt Nummer vier Missbrauch der Verfassung. Nach dem Ende der Regierung
- Müller beginnt die Zeit der sogenannten Präsidialkabinette. Die heißen so, weil sie vom Reichspräsidenten abhängig sind.
- Die Regierung hat dabei keine Mehrheit im Parlament, kann aber trotzdem regieren. Möglich macht das die Weimarer Reichsverfassung.
- Wird ein Gesetzesvorschlag abgelehnt, dann erlaubt Artikel 48 der Verfassung dem Reichspräsidenten
- ohne Parlamentsmehrheit das Gesetz über eine Notverordnung zu erlassen. Der Reichstag kann zwar die Aufhebung der Notverordnung verlangen,
- aber in diesem Fall nutzt Hindenburg Artikel 25 und löst den Reichstag auf. Bis zu den Neuwahlen bleibt die Regierung im Amt und kann mit
- der Unterstützung des Präsidenten weiter Gesetze erlassen. Schon Friedrich Ebert hat als Reichspräsident dieses Mittel genutzt,
- etwa während des Krisenjahres 1923. Aus diesem Grund gab es schon vor den Präsidial kabinetten
- eine gewisse Akzeptanz für den Einsatz von Notverordnungen. Die demokratischen Parteien tolerieren das Vorgehen.
- Aber anders als Ebert verwendet Hindenburg diese Notverordnungen nicht zum Schutz der Demokratie, sondern er hebelt sie damit aus.
- Im März 1930 macht Hindenburg den Zentrumspolitiker Heinrich Brüning zum Ersten Reichskanzler eines Präsidialkabinetts.
- Schon zu Regierungszeiten erhält er den Beinamen Hungerkanzler. Denn in der Wirtschaftskrise setzt er durch Notverordnungen
- unter anderem einen harten Sparkurs um, zum Beispiel die Arbeitslosenhilfe zusammenstreicht und auch Beamtengehälter kürzt.
- Brünings Wirtschaftspolitik ist bis heute umstritten und, man könnte sagen fast ein eigenes Video wert.
- Manchmal vielleicht mal nur sehr verkürzt. Mit Brünings Politik bessert sich die wirtschaftliche Lage nicht.
- Im Gegenteil, sie verschärft sich weiter. Als Brüning im Juni 1930 mit seiner Politik auf Widerstand
- stößt, löst Hindenburg den Reichstag auf. Es folgen Neuwahlen,
- bei denen die demokratiefeindlichen Nationalsozialisten einen Erdrutschsieg erringen.
- Sprunghaft steigt die NSDAP von vorher nur 2,6 % auf 18,3 % Stimmenanteil an.
- Öffentlich grenzt sie sich von den Parteien der Weimarer Republik ab. Sie bezeichnet sich als Bewegung, die nicht das Interesse
- einer einzelnen Gruppe, sondern das gesamte Volk vertreten würde. So will sie angeblich die Verfahrenheit des parlamentarischen Systems aufbrechen
- und verspricht dabei unter anderem, die Massenarbeitslosigkeit zu beenden und Deutschland zu alter Größe zurückzuführen.
- Diese Selbstdarstellung kommt bei vielen gut an, bei Menschen aus allen Milieus. Zur gleichen Zeit nimmt die politische Gewalt im Land noch einmal deutlich zu.
- Verantwortlich dafür ist einerseits der linksextreme Rote Frontkämpfer Bund, vor allem aber die SA,
- die "Sturmabteilung" der NSDAP. Um ihre Gegner einzuschüchtern, ziehen SA Mitglieder durch die Städte,
- schmeißen Fenster ein und provozieren Straßenkämpfe. Die Straßenschlachten verstärken das allgemeine Gefühl, dass die Politik
- feststeckt und feindliche Zeitungen und Zeitschriften befeuern diese Wahrnehmung. Aber das Ende der Republik wird nicht auf der Straße entschieden,
- sondern in der Wahlkabine und im Parlament. Brüning bleibt nach der Wahl 1930 Reichskanzler ohne Mehrheit.
- Die demokratischen Politiker im Reichstag und insbesondere der SPD tolerieren Brünings Präsidialkabinett und die Notverordnungen.
- Denn eine Befürchtung der SPD ist, dass bei weiteren Neuwahlen die Nationalsozialisten
- genauso wie die kommunistische KPD noch stärker werden könnten. Das Problem ist Damit akzeptieren die Sozialdemokraten
- die autoritäre Wende und den Raubbau an der Demokratie. Und damit sind wir bei Punkt 5:
- die autoritäre Wende Im Frühjahr 1932 entzieht Hindenburg Brüning sein Vertrauen.
- Was dafür letztlich ausschlaggebend ist, bleibt bis heute umstritten. Hindenburg ernennt den konservativen Katholiken Franz von Papen
- zum Reichskanzler. Kurz danach löst der Präsident erneut den Reichstag auf.
- Bei den folgenden Wahlen im Juli 1932 erhält die NSDAP bereits 37,4 % der Stimmen.
- Der neue Reichskanzler von Papen greift durch mit harter Hand. Das zeigt sich deutlich beim sogenannten Preußenschlag.
- Schon zurzeit der Weimarer Republik gibt es so etwas wie die heutigen Bundesländer.
- Und eines der wichtigsten und größten davon ist Preußen. Mit einer weiteren Notverordnung setzt Hindenburg
- die sozialdemokratische Regierung Preußens unter einem fadenscheinigen Vorwand ab, und von Papen übernimmt dort die Kontrolle.
- Die preußische Regierung klagt gegen den Vorgang. Der Staatsgerichtshof,
- ein Vorläufer des Bundesverfassungsgerichts, auch wenn man das nicht eins zu eins vergleichen kann,
- reagiert auf den Vorwurf des Verfassungsbruch aber zurückhaltend und gesteht Franz von Papen zu.
- Weiter in Preußen zu regieren. Die aktuelle Demokratieforschung gibt an, dass eine starke Justiz
- als letztes Bollwerk einer Demokratie durchaus noch vor dem endgültigen Abdriften in eine autoritäre Regierungsform schützen kann.
- Auch wenn man natürlich nicht wissen, ob Franz von Papen einem anderen Urteil des Reichsgerichts tatsächlich gefolgt wäre.
- Denn so stark war das Reichsgericht damals nicht. Von Papen scheitert
- allerdings ebenfalls daran, langfristig eine stabile Regierung zu führen. Hindenburg ernennt daher im Dezember 1932
- den ehemaligen General Kurt von Schleicher zum Reichskanzler. Aber auch er scheitert.
- Hindenburgs Berater überzeugen ihn schließlich davon, Adolf Hitler zum Reichskanzler zu ernennen.
- Warum Hitler? Der NSDAP hat viel Zuspruch in der Bevölkerung und viele Sitze im Parlament.
- Das will die Gruppe um Hindenburg nutzen, um eine stabile Regierung aufzubauen. Sie wollen Hitler dabei
- möglichst gut kontrollieren, besetzen selbst einflussreiche Posten. So wird Franz von Papen etwa Vizekanzler im Kabinett.
- Statt sich von der extremen Rechten abzugrenzen, kooperieren die konservativen Kräfte mit ihr.
- Auch das ist eine Gefahr für die Demokratie, wie heutige Demokratieforscher sagen.
- Die Kooperation mit extremen Kräften führt eher zur Schwächung der Demokratie. Am 30. Januar 1933
- ernennt Hindenburg Hitler zum Reichskanzler. Zwei Tage später entlässt Hindenburg ein weiteres Mal den Reichstag
- und gibt Hitler so die Möglichkeit, Gesetze durchzubringen und gegen politische Gegner vorzugehen.
- Die Nationalsozialisten nutzen die Gelegenheit, innerhalb kürzester Zeit eine Diktatur aufzubauen.
- Mit dem sogenannten Ermächtigungsgesetz am 23. März entmachtet sich das Parlament endgültig selbst.
- Die Weimarer Demokratie ist Geschichte. Das nur ganz kurz zur Errichtung des NS-Systems, der NS-Diktatur.
- Mehr dazu erfahrt ihr in dem Video hier oben auf dem i. Auf dem war die Weimarer Republik zum Scheitern verurteilt.
- Vielleicht wäre sie nicht untergegangen, wenn die demokratischen Parteien im März 1930 einen Kompromiss gefunden hätten.
- Oder wenn Friedrich Ebert nicht so früh gestorben und Paul von Hindenburg gar nicht erst Reichspräsident geworden wäre?
- Oder wenn die Wähler sich nicht von der Propaganda der Nationalsozialisten hätten blenden lassen?
- Viele Wenns muss man sagen, aber möglich ist das durchaus. Die Weimarer Republik musste nicht scheitern.
- Da sind sich die meisten Historiker heute einig. Fest steht Die Weimarer Republik endet nicht mit einem lauten Knall.
- Vielmehr geht sie langsam unter, als würde sie im Treibsand versinken. Die Faktoren, die wir euch hier genannt haben, wirken dabei
- wie Gewichte, die die Demokratie beschweren. Welches Gewicht wie schwer wiegt?
- Darüber lässt sich lange streiten. Zusammen sind sie allerdings schwer genug,
- um die Demokratie hinabzuziehen ins Verderben. Um es mal pathetisch zu formulieren.
- Das zeigt, wie aufmerksam wir darauf achten sollten, welche Gewichte unsere Demokratie heute belasten.
- Denn es gibt durchaus Parallelen zur Weimarer Zeit, auch wenn man das nie eins zu eins vergleichen kann.
- In ganz Europa erhalten radikale politische Positionen Zuspruch. Globale Krisen belasten die Menschen damals wie heute.
- Auch wenn die faktischen Auswirkungen der Wirtschaftskrise nach 1929 deutlich gravierender waren
- Wir haben keine Massenarbeitslosigkeit, wir haben keine Armut, die in großem Ausmaß zu Hunger und Elend quartieren führt.
- Aber bei der Wahrnehmung von Krisen spielt eben auch das persönliche Empfinden eine bedeutende Rolle.
- Und Krisenzeiten fördern, das zeigt die Forschung. Ein Radikaler, das Wahlverhalten.
- Dem entgegen, dass es aber auch ganz, ganz wichtig steht eine gewachsene demokratische Tradition
- und demgegenüber stehen auch stärkere Gerichte der demokratischen Kräfte sind heute stärker.
- Sie arbeiten trotz aller Streitereien deutlich konstruktiver zusammen, als das in der Endphase der Weimarer Republik der Fall war.
- Viele Historiker lehnen ab, heute von Weimarer Verhältnissen zu sprechen. Andere sagen Wir sind zumindest auf dem Weg dorthin.
- Ich wäre sehr vorsichtig mit einem Vergleich, aber trotzdem ist es wichtig, die Geschichte zu kennen.
- Was meint ihr denn dazu? Schreibt es gerne unten in die Kommentare und hier
- neben mir findet ihr noch ein Video über die Dolchstoßlegende und direkt darunter ein Video vom Streamingportal des ZDF.
- Dank euch fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal.
Zum Nachlesen
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