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Modell des demographischen Übergangs - Erdkunde - Geographie

Erdkunde LK10:14 22.419 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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  1. herzlich willkommen im erdkunde LK dem Youtube-Kanal rund um erdkundliche Themen in der gymnasialen Oberstufe im heutigen Video geht es um
  2. das Modell des demografischen Übergangs das versuche ich euch ganz kurz zu erläutern euch die einzelnen Phasen des Modells zu erklären dann versuche ich
  3. euch zu erzählen wofür ihr das wahrscheinlich irgendwann mal brauchen werdet und ganz am Schluss gebe ich euch noch ein paar Lerntipps die vielleicht
  4. nützlich für die nächste Klausur sein könnten okay das Modell des demografischen Übergangs es basiert auf Analysen der amerikanischen Demografen
  5. Warren s Thompson und Frank W notstein aus den 1920ern und 1930er Jahren es untersucht wurden der Verlauf der Geburten und Sterberaten der
  6. europäischen Länder im Verlauf der Industrialisierung also die Datenerhebung ist schon etwas her es besteht insgesamt aus fünf Phasen
  7. einerseits dem agrarischen bevölkerungsprozess dem frühindustriellen bevölkerungsprozess dem industriellen
  8. bevölkerungsprozess dem bevölkerungsprozess der fortgeschrittenen Industrieländer und letztlich dem postindustriellen
  9. bevölkerungsprozess in euren Büchern findet ihr wahrscheinlich Abbildungen wie diese hier
  10. fünf Phasen sind gekennzeichnet hier habe ich die Farbe Grün für die Geburtenrate genommen grün gepunktet oder grün gestrichelt grau
  11. gepunktet die Sterberate und mit einem roten Strich dargestellt die Zuwachsrate der Bevölkerung die Phase 1 dort finden wir
  12. eine konstant hohe Geburtenrate eine ebenfalls konstant hohe Sterberate und dem zufolge eine niedrige und konstante Zuwachsrate der
  13. Bevölkerung das ist wie eben schon erwähnt der agrarische bevölkerungsprozess diese Phase war gekennzeichnet davon dass es kein oder
  14. kaum Wissen über Verhütung gab Verhütungsmittel wie wir sie heute kennen waren quasi gar nicht verfügbar fehlendes
  15. Sozialsystem schlechte Hygiene es gab häufig und viele [Musik] es gab insgesamt unzureichende
  16. medizinische Versorgung eine hohe Kindersterblichkeitsrate phasenweise schlechte Lebensmittelversorgung und auch
  17. Hungersnöte die gesellschaftliche Stellung der Frauen war insgesamt schlecht und das Ansehen der Familie hängt unter anderem von der Anzahl der
  18. Kinder ab kommen wir zur zweiten Phase wir haben weiterhin eine konstant hohe Geburtenrate
  19. eine leicht sinkende Sterberate folglich eine leicht steigende Zuwachsrate der Bevölkerung das ist die Phase 2 der Früh
  20. industrielle bevölkerungsprozess weiterhin herrscht geringes Wissen über Verhütung vor es gibt keine Verhütungsmittel fehlende sozial
  21. fehlendes Sozialsystem gesellschaftliche Stellung der Frauen ist weiterhin schlecht Ansehen der Familie hängt unter anderem von der Kinderanzahl ab also
  22. genauso wie in Phase 1 ab dieser Phase sinkende Kindersterblichkeit verbesserte Lebensmittelversorgung es gibt keine Hungersnöte mehr wir haben eine
  23. verbesserte medizinische ver Versorgung und unter anderem kommen die ersten Impfungen auf machen wir weiter mit Phase
  24. 3 die Geburtenrate sinkt die Sterberate sinkt ebenfalls weiter und erreicht ein recht niedriges Niveau die Zuwachsrate der Bevölkerung steigt
  25. weiter das ist die Phase 3 der industrielle bevölkerungsprozess ab dieser Phase finden wir folgende Aspekte vor stark verbesserte medizinische
  26. Versorgung die Lebenserwartung erhöht sich wir haben ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln fast überall stark verbesserte Bildung höhere
  27. Bildung Verhütungsmittel zunehmend verbreitet Verbesserung hinsichtlich der gesellschaftlichen Stellung der Frau staatliches Sozialsystem wurde etabliert
  28. verbesserter Lebensstandard kommt auf Abnehmer Einfluss der Religion auf die Familienplanung und es verändert sich die Alterstruktur der
  29. Bevölkerung Phase 4 die Geburtenrate sinkt weiter die Sterberate bleibt konstant niedrig die Rate der Bevölkerung wird wieder
  30. weniger Phase 4 bevölkerungsprozess der fortgeschrittenen Industrieländer wir finden hohen Lebensstandard vor eine hohe Lebenserwartung bei den Menschen
  31. wir haben gute medizinische Versorgung weiter zunehmend hohe Bildung Familienplanung durch Empfängnisverhütung ist sehr
  32. verbreitet das Streben nach materiellen Besitz wird immer größer Veränderung im gesellschaftlichen Wertesystem kommen auf starke Verbesserung hinsichtlich der
  33. gesellschaftlichen Stellung der Frau kommt auf ja wir können vom können den Begriff Gleichberechtigung verwenden wir haben
  34. weiter abnehmenden Einfluss der Religion auf die Familienplanung und wir haben sich tiefgreifend verändernde eine sich
  35. tiefgreifend verändernde alstruktur der Bevölkerung Abnahme des Anteils der jungen Bevölkerung also die der die Anzahl der älteren Menschen nimmt
  36. deutlich zu kommen wir zur fünften und letzten Phase wir haben eine konstant niedrige Geburtenrate eine konstant niedrige
  37. Sterberate und eine konstant niedrige Zuwachsrate der Bevölkerung das ist Phase 5 der postindustrielle
  38. bevölkerungsprozess es herrsch ein sehr hoher Lebensstandard vor sehr hohe Lebenserwartung es gibt sehr gute medizinische Versorgung
  39. verbreitet hohe Bildung Familienplanung durch Empfängnisverhütung Streben nach materiellen besitzveränderungen im
  40. gesellschaftlichen Wertesystem die Gleichberechtigung Gleichberechtigung der Frau es gibt neue Familienstrukturen z.B Patchwork oder regenbogenfilien
  41. äh weiterhin Abnehmer Einfluss der Religion auf die Familienplanung und eine sich tiefgreifend Veränderung Alterstruktur der Bevölkerung weiter
  42. Abnahme des Anteils der jungen Bevölkerung also viele ältere Menschen ja das also das Modell findet ihr wahrscheinlich in jedem Schulbuch
  43. oder auf Arbeitsblättern nun die wichtige Frage wofür brauche ich das eigentlich demografische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit
  44. von Räumen vielleicht habt ihr so eine Überschrift mal in eurer Mappe notiert oder so eine Überschrift irgendwo in eurem Erdkundebuch
  45. gefunden das ist nämlich Schwerpunkt im inhaltsfeld sech des nordrinwestflischen Lehrplans m das inhaltsfeld nennt sich
  46. sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen wenn man da mal reinguckt findet man folgendes und da zitiere ich jetzt die Schülerinnen und Schüler erläutern
  47. anhand des Modells des demografischen übergangsunterschiede und Gemeinsamkeiten der demografischen Entwicklung zwischen Industrie und
  48. Entwicklungsländern sowie daraus resultierende Folgen und ein bisschen weiter unten findet man dann folgendes die Schülerinnen und Schüler bewerten
  49. Aussagemöglichkeiten und Grenzen demografischer Modelle ja und genau das ist das was ihr dann mal können sollt und dafür braucht
  50. ihr eben dieses Modell dieses Modell des demografischen Übergangs hat den Anspruch trotz der
  51. Beeinflussung durch Einflussfaktoren allgemeinültige Aussagen über das generative Verhalten zu treffen die Möglichkeiten Übertragbarkeit auf
  52. Entwicklungsländer ist jedoch umstritten so sank z.B die Sterberate in den Entwicklungsländern nach 1950
  53. vergleichsweise schneller als in den Industrieländern was zu höherem anhaltenden Wachstum
  54. führte viele Faktoren haben einen großen Einfluss auf das generative Verhalten diese sind jedoch andere als in den Industrieländern z.B das Heiratsalter
  55. der Ausbildungsstand traditionelle Überzeugung Bedeutung der Ehe Rollenverständnis beider
  56. Geschlechter so hier noch ein paar Lerntipps für Klausuren ihr solltet euch das Modell so wie die Phasen gut
  57. einprägen teste dich selbst indem du etwa versuchst die Entwicklung der einer beliebigen Phase zu begründen ja also das zu erzählen was ich euch eben zu den
  58. Phasen erzählt habe eine mögliche Aufgabe könnte es auch sein ein Land dessen Entwicklungsstand
  59. du bereits in einer vorherigen Aufgabe analysiert hast innerhalb des Modells begründet
  60. einzuordnen und präge die Argumente für bzw gegen die Übertragbarkeit des Modells auf Entwicklungs und Schwellenländer gut ein okay so viel in
  61. aller Kürze ich danke euch fürs zu Seen wünsche weiter viel Spaß mit erdkundlichen Themen und Wünsche natürlich viel Erfolg bei anstehenden
  62. Klausuren bis bald mal wieder hier im erdkunde LK ciao ciao

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