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Wirbelstürme einfach erklärt (explainity® Erklärvideo)
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 29 Zeilen
- Heute ist es wieder unerträglich heiß. Die Nachrichten kündigen heftige Gewitter mit orkanartigen Böen an.
- Bei solchen Wetterextremen können auch Wirbelstürme auftreten! Es gibt übrigens 2 Arten von Wirbelstürmen,
- dazu aber später mehr. Jetzt schauen wir uns erstmal an, wie sich Wirbelstürme überhaupt bilden.
- Die Sonne ist der entscheidende Faktor. Sie sorgt dafür, dass im Wasser, auf dem Boden und in der Luft
- große Luftdruck- und Temperaturunterschiede herrschen. Das kann zu Wind, Wolken, Regen und Gewitter führen.
- Mehr dazu erfährst du in unseren Clips "Wind" und "Gewitter". Sind diese Unterschiede sehr extrem, entsteht ein regelrechter Sog,
- bei der die warm-feuchte Luft vom Boden extrem schnell nach oben steigt. Wenn dabei noch unterschiedlich starke Winde
- aus verschiedenen Richtungen auf die Wolkenmasse treffen, beginnt sie sich trichterförmig Richtung Boden zu drehen.
- Die Drehrichtung wird dabei von dem stärksten Wind bestimmt. Diese Art von Wirbelstürmen nennet man Tornados,
- Twister oder Windhosen. Sie entstehen auf Wasser und auf Land in feucht warmen Gebieten.
- Auch hier in Europa gibt es sie. Diese Wirbelstürme können auch recht unerwartet auftreten
- und bei Geschwindigkeiten von bis zu 500 km/h großen Schaden anrichten. Ihr Durchmesser reicht von 50 Metern bis zu 2000 Metern.
- Durch die Reibung am Boden verlieren sie ihre Energie und ebben meist binnen weniger Minuten wieder ab.
- Etwas anders sieht das bei den tropischen Wirbelstürmen aus. Sie entstehen ausschließlich auf den Meeren
- zwischen den 5. und 20. Breitengraden. Je nach Region haben sie unterschiedliche Namen:
- ‚Hurrikans‘ entstehen vor den Küsten Amerikas, ,Taifune‘ im Raum des asiatischen Pazifiks
- und ‚Zyklone‘ im Indischen Ozean. Überall hier hat die Sonne so viel Kraft,
- dass sich das Meerwasser über 26°C erwärmt. Es verdunstet, trifft in der Höhe auf kalte Luft,
- kondensiert und es bilden sich große Regen- und Gewitterwolken. Und im Extremfall dann ein Wirbel.
- Allerdings ist hier nicht die Windrichtung für die Rotation verantwortlich, sondern die Drehung der Erde.
- Auf der Nordhalbkugel drehen sich die Wirbel gegen den Uhrzeigersinn, auf der Südhalbkugel mit dem Uhrzeigersinn.
- Im Zentrum des Wirbelsturms, dem sogenannten Auge saugt die kalte Luft immer wieder von allen Seiten warm-feuchte Luft an,
- die wieder nach oben steigt und somit immer mehr Energie bündelt. Tropische Wirbelstürme können über 100 km groß sein
- und eine Geschwindigkeit von 120 bis 250 km/h erreichen. Sie ziehen Tage oder Wochen umher
- und treffen manchmal auch auf Land, wo sie für Zerstörung und Überschwemmungen sorgen können.
- Gleichzeitig fehlt das nährende warme Wasser von unten und so verlieren sie nach und nach ihre Energie und lösen sich auf.
- Wirbelstürme haben aber nicht nur eine zerstörerische Kraft, sondern sind auch sehr wichtig für unsere Erde!
- Sie führen überschüssige Wärme von Wasser, Land und Luft in den Weltraum ab und verschaffen so, uns
- und unserem Planeten, die nötige Abkühlung.
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