Wirbelstürme einfach erklärt (explainity® Erklärvideo) explainity ® Erklärvideos https://www.youtube.com/watch?v=rlFWoATpNz8 Transkript (automatisch erstellt) 0:06 Heute ist es wieder unerträglich heiß. Die Nachrichten kündigen heftige Gewitter mit orkanartigen Böen an. 0:13 Bei solchen Wetterextremen können auch Wirbelstürme auftreten! Es gibt übrigens 2 Arten von Wirbelstürmen, 0:20 dazu aber später mehr. Jetzt schauen wir uns erstmal an, wie sich Wirbelstürme überhaupt bilden. 0:26 Die Sonne ist der entscheidende Faktor. Sie sorgt dafür, dass im Wasser, auf dem Boden und in der Luft 0:33 große Luftdruck- und Temperaturunterschiede herrschen. Das kann zu Wind, Wolken, Regen und Gewitter führen. 0:42 Mehr dazu erfährst du in unseren Clips "Wind" und "Gewitter". Sind diese Unterschiede sehr extrem, entsteht ein regelrechter Sog, 0:52 bei der die warm-feuchte Luft vom Boden extrem schnell nach oben steigt. Wenn dabei noch unterschiedlich starke Winde 0:59 aus verschiedenen Richtungen auf die Wolkenmasse treffen, beginnt sie sich trichterförmig Richtung Boden zu drehen. 1:05 Die Drehrichtung wird dabei von dem stärksten Wind bestimmt. Diese Art von Wirbelstürmen nennet man Tornados, 1:13 Twister oder Windhosen. Sie entstehen auf Wasser und auf Land in feucht warmen Gebieten. 1:20 Auch hier in Europa gibt es sie. Diese Wirbelstürme können auch recht unerwartet auftreten 1:26 und bei Geschwindigkeiten von bis zu 500 km/h großen Schaden anrichten. Ihr Durchmesser reicht von 50 Metern bis zu 2000 Metern. 1:36 Durch die Reibung am Boden verlieren sie ihre Energie und ebben meist binnen weniger Minuten wieder ab. 1:44 Etwas anders sieht das bei den tropischen Wirbelstürmen aus. Sie entstehen ausschließlich auf den Meeren 1:50 zwischen den 5. und 20. Breitengraden. Je nach Region haben sie unterschiedliche Namen: 1:56 ‚Hurrikans‘ entstehen vor den Küsten Amerikas, ,Taifune‘ im Raum des asiatischen Pazifiks 2:02 und ‚Zyklone‘ im Indischen Ozean. Überall hier hat die Sonne so viel Kraft, 2:08 dass sich das Meerwasser über 26°C erwärmt. Es verdunstet, trifft in der Höhe auf kalte Luft, 2:15 kondensiert und es bilden sich große Regen- und Gewitterwolken. Und im Extremfall dann ein Wirbel. 2:22 Allerdings ist hier nicht die Windrichtung für die Rotation verantwortlich, sondern die Drehung der Erde. 2:28 Auf der Nordhalbkugel drehen sich die Wirbel gegen den Uhrzeigersinn, auf der Südhalbkugel mit dem Uhrzeigersinn. 2:35 Im Zentrum des Wirbelsturms, dem sogenannten Auge saugt die kalte Luft immer wieder von allen Seiten warm-feuchte Luft an, 2:44 die wieder nach oben steigt und somit immer mehr Energie bündelt. Tropische Wirbelstürme können über 100 km groß sein 2:52 und eine Geschwindigkeit von 120 bis 250 km/h erreichen. Sie ziehen Tage oder Wochen umher 3:00 und treffen manchmal auch auf Land, wo sie für Zerstörung und Überschwemmungen sorgen können. 3:06 Gleichzeitig fehlt das nährende warme Wasser von unten und so verlieren sie nach und nach ihre Energie und lösen sich auf. 3:14 Wirbelstürme haben aber nicht nur eine zerstörerische Kraft, sondern sind auch sehr wichtig für unsere Erde! 3:20 Sie führen überschüssige Wärme von Wasser, Land und Luft in den Weltraum ab und verschaffen so, uns 3:27 und unserem Planeten, die nötige Abkühlung.