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Kostenartenrechnung - Am Beispiel einfach erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 48 Zeilen
- Moin Leute, ihr sitzt grad vor eurem PC, Tablet oder Smartphone und guckt euch Videos bei YouTube an…
- aber wieso zum Geier habt ihr dann Kostenarten in die Suchleiste eingegeben. Wollt ihr das wirklich sehen?
- In der Schule oder Uni wird das doch bestimmt super einfach und interessant erklärt… Ne das ist bei euch meist nicht der Fall?!
- Achso verstehe, Ja dann versuchen wir es halt euch das Thema zu erklären.
- Ihr habt bestimmt schon unser vorheriges Video zur Kosten- und Leistungsrechnung gesehen, ansonsten schaut euch das vielleicht jetzt noch kurz an, damit ihr wisst was jetzt abgeht…
- Die Kostenartenrechnung ist der 1. Step, auf dem Weg alle entstanden Kosten so runter zu brechen, dass wir am Ende die Kosten für den einzelnen Kostenträger haben.
- Also wissen wie hoch die Kosten für ein Produkt sind. Dafür müssen wir bei der Kostenartenrechnung als erstes einmal alle betriebliche Kosten
- der Periode erfassen. Ihr wisst ja, wir orientieren uns hier an der Frage:
- Welche Kosten sind in welcher Höhe entstanden? Und diese werden dann in Kategorien gegliedert.
- So wie das auch bei der Kostenbuchung gemacht wird. Da haben wir ja auch ein Konto Material, Löhne/Gehälter oder Miete
- Bei der Kostenartenrechnung gliedern wir die primären Kosten einer Periode in Kategorien. Dazu gehören auch die kalkulatorischen Kosten.
- Als kleine Erklärung zu den Begriffen: Die Primärkosten werden manchmal auch einfache Kosten genannt,
- weil das einfach die Kosten für unsere Produktionsfaktoren sind, welche von außerhalb bezogen werden, da das Unternehmen diese nicht selbst herstellt.
- Dazu zählen Materialkosten bis hin zu Stromkosten und auch unsere kalkulatorischen Kosten. Kalkulatorische Kosten, das waren die Kosten denen in der Finanzbuchhaltung ein Aufwand
- in anderer Höhe gegenübersteht. Dann sprechen wir von Anderskosten.
- Oder Zusatzkosten, wenn in der GuV der Finanzbuchhaltung gar kein Aufwand verzeichnet ist. Die kalkulatorischen Kosten sind in der Kostenrechnung so wichtig für das Unternehmen,
- da diese frei und ohne Gesetzesbarrieren angesetzt werden können. So können die entstandenen Kosten sehr viel genauer angesetzt werden.
- Lasst uns jetzt mal unsere Only Beer Company anschauen. Diese stellt zwei Sorten Bier her, Pils und Kölsch.
- Dafür bestellt die Company die benötigten Rohstoffe, welche dann in einem Monat zum Verbrauch bereitstehen.
- Da die Simple Beer Company nach gutem deutschen Reinheitsgebot braut sind das dann: Hopfen, Malz und Hefe welche jeden Monat angeliefert werden.
- Das Wasser kommt von den Stadtwerken. Kraneberger, ihr wisst schon ;)
- Zudem beschäftigt die Company 6 Mitarbeiter. 4 Braumeister, ein Herr aus der Verwaltung und einer aus dem Vertrieb.
- Sie bekommt Strom vom Netz Und zahlt Miete für das Brauereigebäude, wo das Gesöff entsteht.
- Dazu müssen Abschreibungen für die Anlagen gezahlt werden Und es wird Vorsorge für unternehmerische Risiken gebildet.
- Und nun führen wir mal für die Only Beer Company die Kostenartenrechnung durch. Dafür müssen wir die Gesamtkosten nach Kostenarten sortieren.
- Das machen wir im Kostenartenplan der Company Und so sieht der Plan aus, ihr seht er ist vereinfacht:
- Nun lasst ihn uns füllen! Angefangen mit den Kosten für unser Fertigungsmaterial.
- Hier können wir die Materialarten weiter nach Verwendung, also Kölsch oder Pils unterteilen. Von den 3000€ Kosten für Hopfen fallen 1000€ aufs Kölsch und 2000 aufs Pils.
- Beim Malz werden jeden Monat Kosten in Höhe von 1000€ für Kölsch und 1500 € fürs Pils brauen verursacht.
- Bei der Hefe fallen 400€ und 600 € Kosten an. Wir benötigen halt fürs Kölsch brauchen weniger Rohstoffe und deshalb auch die wässrige
- Konsistenz! Nur Wasser wird bei beiden Herstellungsweisen gleichviel verbraucht, wir haben je 25 Euro
- Kosten. Die Energiekosten können wir nicht so leicht den einzelnen Biersorten zuordnen.
- Daher gehen diese einfach als Gemeinkosten in unseren Kostenartenplan ein. Bei den Löhnen können wir zwischen Kölsch und Pils Braumeister unterscheiden.
- Jede Biersorte hat 2 Braumeister. Anders sieht das bei den Herrschaften aus Verwaltung und Vertrieb aus.
- Hier können wir noch keine Zuordnung zu den Produkten machen. Wir haben wieder Gemeinkosten.
- So sieht es auch bei der Miete aus, da wir nicht ein Gebäude für Kölsch und eins für Pils mieten haben wir erstmal wieder Gemeinkosten.
- Nun ab zu unseren kalkulatorischen Kosten. Unsere kalk.
- Abschreibungen können wir den Biersorten zuordnen. Denn eine Anlage wird nur für Kölsch und die andere nur für Pils benutzt,
- also können wir auch die Abschreibungen aufsplitten. Da es gleichen Anlagen sind und diese auch gleich viel benutzt werden…
- Haben wir Abschreibungen von je 4.000 Euro. Nun zu den kalkulatorischen Wagniskosten.
- Hier handelt es sich übrigens um Zusatzkosten, da diese in der Finanzbuchhaltung nicht angesetzt werden.
- Diese werden als Gemeinkosten in Höhe von 2 Tausend Euro in den Kostenartenplan eingetragen. So da ist das Dingen!
- Unser Kostenartenplan! Wir haben Step 1, die Kostenartenrechnung damit abgeschlossen.
- Wir haben geklärt, welche Kosten In welcher Höhe
- Entstanden sind und haben diese in Kategorien von Kosten gegliedert. Nach Bestimmung der Kostenarten folgt im Step 2 die Kostenstellenrechnung
- Macht euch jetzt mental schon mal dafür bereit Denn davon gibt’s dann im nächsten Video mehr zu sehen!
- Also ab auf den Link zum Video Kostenstellenrechnung klicken. Aber davor gerne noch einen Daumen nach oben und ein Abo für unseren Kanal dalassen.
- Wir sehen uns beim nächsten Video, bis dahin, haut rein und Ciao!
Zum Nachlesen
KostenartenrechnungDie Kostenartenrechnung ist die erste von drei Stufen der Kosten- und Leistungsrechnung. Im Rahmen der Kostenartenrechnung müssen die Kosten von …
KostenartEinteilungskriterien der Kostenarten ; Produktionsfaktorverbrauch · Abschreibungen, Betriebsmittelkosten, Kapitalkosten, Materialkosten, Personalkosten,
GrundkostenGrundkosten sind in der Betriebswirtschaftslehre eine Kostenkategorie für Kosten, die wertmäßig genau mit einem Aufwand in der Finanzbuchhaltung übereinstimmen.
KostenplatzDer Kostenplatz ist in der Betriebswirtschaftslehre und insbesondere in der Kostenrechnung ein Bereich innerhalb einer Kostenstelle.