Kostenartenrechnung - Am Beispiel einfach erklärt Wirtschaft - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=qE_6yL1Bz1Y Transkript (automatisch erstellt) 0:01 Moin Leute, ihr sitzt grad vor eurem PC, Tablet oder Smartphone und guckt euch Videos bei YouTube an… 0:07 aber wieso zum Geier habt ihr dann Kostenarten in die Suchleiste eingegeben. Wollt ihr das wirklich sehen? 0:13 In der Schule oder Uni wird das doch bestimmt super einfach und interessant erklärt… Ne das ist bei euch meist nicht der Fall?! 0:19 Achso verstehe, Ja dann versuchen wir es halt euch das Thema zu erklären. 0:27 Ihr habt bestimmt schon unser vorheriges Video zur Kosten- und Leistungsrechnung gesehen, ansonsten schaut euch das vielleicht jetzt noch kurz an, damit ihr wisst was jetzt abgeht… 0:36 Die Kostenartenrechnung ist der 1. Step, auf dem Weg alle entstanden Kosten so runter zu brechen, dass wir am Ende die Kosten für den einzelnen Kostenträger haben. 0:46 Also wissen wie hoch die Kosten für ein Produkt sind. Dafür müssen wir bei der Kostenartenrechnung als erstes einmal alle betriebliche Kosten 0:55 der Periode erfassen. Ihr wisst ja, wir orientieren uns hier an der Frage: 0:59 Welche Kosten sind in welcher Höhe entstanden? Und diese werden dann in Kategorien gegliedert. 1:05 So wie das auch bei der Kostenbuchung gemacht wird. Da haben wir ja auch ein Konto Material, Löhne/Gehälter oder Miete 1:12 Bei der Kostenartenrechnung gliedern wir die primären Kosten einer Periode in Kategorien. Dazu gehören auch die kalkulatorischen Kosten. 1:20 Als kleine Erklärung zu den Begriffen: Die Primärkosten werden manchmal auch einfache Kosten genannt, 1:26 weil das einfach die Kosten für unsere Produktionsfaktoren sind, welche von außerhalb bezogen werden, da das Unternehmen diese nicht selbst herstellt. 1:34 Dazu zählen Materialkosten bis hin zu Stromkosten und auch unsere kalkulatorischen Kosten. Kalkulatorische Kosten, das waren die Kosten denen in der Finanzbuchhaltung ein Aufwand 1:45 in anderer Höhe gegenübersteht. Dann sprechen wir von Anderskosten. 1:48 Oder Zusatzkosten, wenn in der GuV der Finanzbuchhaltung gar kein Aufwand verzeichnet ist. Die kalkulatorischen Kosten sind in der Kostenrechnung so wichtig für das Unternehmen, 1:58 da diese frei und ohne Gesetzesbarrieren angesetzt werden können. So können die entstandenen Kosten sehr viel genauer angesetzt werden. 2:07 Lasst uns jetzt mal unsere Only Beer Company anschauen. Diese stellt zwei Sorten Bier her, Pils und Kölsch. 2:14 Dafür bestellt die Company die benötigten Rohstoffe, welche dann in einem Monat zum Verbrauch bereitstehen. 2:19 Da die Simple Beer Company nach gutem deutschen Reinheitsgebot braut sind das dann: Hopfen, Malz und Hefe welche jeden Monat angeliefert werden. 2:28 Das Wasser kommt von den Stadtwerken. Kraneberger, ihr wisst schon ;) 2:32 Zudem beschäftigt die Company 6 Mitarbeiter. 4 Braumeister, ein Herr aus der Verwaltung und einer aus dem Vertrieb. 2:38 Sie bekommt Strom vom Netz Und zahlt Miete für das Brauereigebäude, wo das Gesöff entsteht. 2:44 Dazu müssen Abschreibungen für die Anlagen gezahlt werden Und es wird Vorsorge für unternehmerische Risiken gebildet. 2:51 Und nun führen wir mal für die Only Beer Company die Kostenartenrechnung durch. Dafür müssen wir die Gesamtkosten nach Kostenarten sortieren. 2:59 Das machen wir im Kostenartenplan der Company Und so sieht der Plan aus, ihr seht er ist vereinfacht: 3:05 Nun lasst ihn uns füllen! Angefangen mit den Kosten für unser Fertigungsmaterial. 3:11 Hier können wir die Materialarten weiter nach Verwendung, also Kölsch oder Pils unterteilen. Von den 3000€ Kosten für Hopfen fallen 1000€ aufs Kölsch und 2000 aufs Pils. 3:22 Beim Malz werden jeden Monat Kosten in Höhe von 1000€ für Kölsch und 1500 € fürs Pils brauen verursacht. 3:29 Bei der Hefe fallen 400€ und 600 € Kosten an. Wir benötigen halt fürs Kölsch brauchen weniger Rohstoffe und deshalb auch die wässrige 3:37 Konsistenz! Nur Wasser wird bei beiden Herstellungsweisen gleichviel verbraucht, wir haben je 25 Euro 3:43 Kosten. Die Energiekosten können wir nicht so leicht den einzelnen Biersorten zuordnen. 3:48 Daher gehen diese einfach als Gemeinkosten in unseren Kostenartenplan ein. Bei den Löhnen können wir zwischen Kölsch und Pils Braumeister unterscheiden. 4:01 Jede Biersorte hat 2 Braumeister. Anders sieht das bei den Herrschaften aus Verwaltung und Vertrieb aus. 4:07 Hier können wir noch keine Zuordnung zu den Produkten machen. Wir haben wieder Gemeinkosten. 4:11 So sieht es auch bei der Miete aus, da wir nicht ein Gebäude für Kölsch und eins für Pils mieten haben wir erstmal wieder Gemeinkosten. 4:19 Nun ab zu unseren kalkulatorischen Kosten. Unsere kalk. 4:23 Abschreibungen können wir den Biersorten zuordnen. Denn eine Anlage wird nur für Kölsch und die andere nur für Pils benutzt, 4:30 also können wir auch die Abschreibungen aufsplitten. Da es gleichen Anlagen sind und diese auch gleich viel benutzt werden… 4:36 Haben wir Abschreibungen von je 4.000 Euro. Nun zu den kalkulatorischen Wagniskosten. 4:43 Hier handelt es sich übrigens um Zusatzkosten, da diese in der Finanzbuchhaltung nicht angesetzt werden. 4:49 Diese werden als Gemeinkosten in Höhe von 2 Tausend Euro in den Kostenartenplan eingetragen. So da ist das Dingen! 4:56 Unser Kostenartenplan! Wir haben Step 1, die Kostenartenrechnung damit abgeschlossen. 5:00 Wir haben geklärt, welche Kosten In welcher Höhe 5:03 Entstanden sind und haben diese in Kategorien von Kosten gegliedert. Nach Bestimmung der Kostenarten folgt im Step 2 die Kostenstellenrechnung 5:11 Macht euch jetzt mental schon mal dafür bereit Denn davon gibt’s dann im nächsten Video mehr zu sehen! 5:16 Also ab auf den Link zum Video Kostenstellenrechnung klicken. Aber davor gerne noch einen Daumen nach oben und ein Abo für unseren Kanal dalassen. 5:23 Wir sehen uns beim nächsten Video, bis dahin, haut rein und Ciao!