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Selbstfinanzierung und Beteiligungsfinanzierung gaaanz einfach!
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 31 Zeilen
- Hallo, willkommen zum neuen Video. Ich bin Christian von Wirtschaft gaaanz einfach!. In diesem Video beschäftigen wir uns mit
- der Selbstfinanzierung und der Beteiligungsfinanzierung. Das Video stammt aus meinem brandneuen Onlinekurs „Finanzierung gaaanz einfach!“. Ich habe dir
- den Kurs oben rechts verlinkt. Wie komme ich denn nun an das Geld für meinen Roboter? Das Einfachste wäre eine Selbstfinanzierung.
- Dazu würdest du einfach einen Teil des Gewinns vom letzten Jahr nehmen und davon den Roboter kaufen. Spitzenidee! Wenn meine Firma so viel Geld abwerfen würde, dann hätte ich mir über Crowd
- Investment keine Gedanken machen müssen. Hast du vielleicht auch mal einen konstruktiven Vorschlag, wie ich an Geld kommen kann? Ok, wenn deine Firma also nicht
- so viel Geld abwirft, dann könntest du einfach Geld aus deinem Privatvermögen nehmen und das dann in die Firma einbringen. Von dem Geld bezahlst du dann den Roboter.
- Man nennt sowas eine Einlagenfinanzierung. Noch so ne Spitzenidee! Als ob ich so viel Geld auf meinem privaten Girokonto hätte, dass ich damit mal eben so einen Roboter kaufen könnte.
- Deine Ideen waren auch schon mal besser. Ok, wenn du selbst nicht genug Geld hast, dann könntest du nach Leuten suchen, die Geld haben und die könntest du
- dann an deinem Unternehmen beteiligen. Daher nennt man das auch Beteiligungsfinanzierung. Das klingt doch schon besser! Und wie funktioniert das?
- Du könntest eine Gesellschaft gründen. Entweder eine Personengesellschaft wie z. B. eine OHG oder eine Kapitalgesellschaft wie z. B. eine GmbH. In beiden Fällen nimmst du
- jemanden in dein Unternehmen auf. Diese Person beteiligt sich dann z. B. mit 100.000 €. Mit diesen 100.000 € kaufst du dann den Roboter. Das klingt gut! Hat die Sache auch einen Haken?
- Du müsstest die Leute natürlich am Gewinn beteiligen und sie hätten auch ein Mitspracherecht, wenn es um die Führung des Unternehmens geht.
- Gewinnbeteiligung ist OK, aber Mitspracherecht gibt es nur über meine Leiche! Gibt’s da nichts Anderes, wo ich zwar Geld bekomme, die Leute aber nichts zu sagen haben?
- Ja, da könntest du eine KG gründen. Also eine Kommanditgesellschaft. Da gibt es einen Komplementär. Das wärst dann du. Du würdest mit deinem Privatvermögen und deinem Betriebsvermögen
- haften. Das ist praktisch genauso wie jetzt als Einzelunternehmer. Dann würdest du Gesellschafter aufnehmen, die nur Geld zur Verfügung stellen aber kein Mitspracherecht haben.
- Man nennt diese Leute Kommanditisten. Sie haften nur mit ihrer Geschäftseinlage aber nicht mit ihrem Privatvermögen. Die würden dir z. B. 100.000 € geben und du könntest
- davon deinen Roboter kaufen. Am Ende des Jahres würden sie einen Teil deines Gewinns bekommen. Das hört sich doch schon mal gar nicht schlecht an. Das sollten wir im Hinterkopf
- behalten. Könntest du mir mal kurz erklären, was es insgesamt für Vor- und Nachteile bei so einer Beteiligungsfinanzierung gibt. Der größte Vorteil ist sicherlich,
- dass dir die Mittel zeitlich unbegrenzt zur Verfügung stehen. Das Geld geht dann direkt in dein Eigenkapital über. Daher musst du nichts zurückzahlen. Du hast also
- keine Tilgung, wie man es z. B. bei Krediten hat. Und du brauchst natürlich auch keine Zinsen zu bezahlen. Beides zusammen belastet somit natürlich auch deine Liquidität nicht.
- Da die Leute sich an deinem Unternehmen beteiligen, sind sie natürlich keine Gläubiger. Du bist somit nicht von externen Personen wie z. B. Banken abhängig, die dir in die Geschäftsführung
- reinquatschen. Das fällt alles weg. Außerdem erhöht sich auch deine Kreditwürdigkeit, da dein Eigenkapital durch die Beteiligung steigt. Das klingt doch fast zu schön, um wahr zu sein.
- Wie sieht es denn mit den Nachteilen aus? Je nachdem was für eine Gesellschaftsform du wählst, kann es sein, dass die Gesellschafter ein Mitsprachrecht haben. Das muss aber nicht
- so sein. In der OHG z. B. hätten die Gesellschafter ein Mitsprachrecht. Entscheidest du dich aber für die KG, dann hätten die Kommanditisten kein Mitsprachrecht.
- Was aber auf jeden Fall auf dich zukommt, dass ist die Gewinnbeteiligung. Das ist ja auch logisch, dass wenn jemand Geld zur Verfügung stellt, er auch etwas daran verdienen möchte.
- OK, das hört sich doch schon mal alles ganz gut an. Es wäre nett, wenn du mir mal an so einem Beispiel erklären könntest, wie denn die Gewinnverteilung in der OHG und der KG
- aussehen würde. Damit ich mal ne Vorstellung davon bekomme, was ich da so abdrücken müsste. Kein Problem! Da stelle ich dir mal 2 Beispiele zusammen. Da kannst du gleich
- die Unterschiede sehen. Super! Danke schön! Falls du dich für weitere Themen aus dem Bereich Finanzierung interessierst, dann schau dir
- unbedingt meinen Onlinekurs zu diesem Thema an. Ich habe ihn dir hier oben links verlinkt. Falls dir das Video gefallen hat, würde ich mich über ein Like von
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- nächsten Sonntag um 12:00 Uhr. Mach ́s gut, bis dann Tschüss!!!
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