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What are the universal human rights? - Benedetta Berti

TED-Ed4:47 3,4 Mio. Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 41 Zeilen
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  1. Übersetzung: pakZ rokZ Lektorat: Angelika Lueckert Leon Die Idee der Menschenrechte ist, dass jeder von uns,
  2. egal wer wir sind, oder wo wir geboren wurden, einen Anspruch auf dieselben Grundrechte und Grundfreiheiten hat.
  3. Menschenrechte sind keine Privilegien, und sie können nicht erteilt oder widerrufen werden.
  4. Sie sind unveräußerlich und allgemeingültig. Das mag zwar einfach klingen,
  5. aber es wird unvorstellbar kompliziert, sobald wir versuchen, diese Idee in die Praxis umzusetzen.
  6. Was genau sind die grundlegenden Menschenrechte? Wer wählt sie aus?
  7. Wer sorgt für ihre Einhaltung, und wie? Die Geschichte hinter dem Konzept der Menschenrechte ist lang.
  8. Jahrhunderte lang durch Gesellschaften, Religionen und Kulturen hindurch, wird gekämpft, um Rechtmäßigkeit, Gerechtigkeit und Rechten zu definieren.
  9. Eines der modernsten Bekenntnisse der universalen Menschenrechte entstand aus den Ruinen des 2. Weltkrieges mit der Gründung der Vereinten Nationen.
  10. Der Vertrag, der die UN begründete, legte als einen ihrer Zwecke fest, den Glauben an die grundlegenden Menschenrechte wiederherzustellen.
  11. Und im selben Geiste übernahm 1948 die UN-Generalversammlung die Allgemeine Menschenrechtserklärung.
  12. Das vom internationalen Komitee verfasste Dokument unter Vorsitz Eleanor Roosevelts, schafft die Basis für das moderne, internationale Menschenrechtsgesetz.
  13. Die Erklärung basiert auf dem Prinzip, dass alle Menschen frei geboren und gleich an Würde und Rechten sind.
  14. Sie führt 30 Artikel auf und erkennt, unter anderem, das Prinzip der Nichtdiskriminierung und das Recht auf Leben und Besitz an.
  15. Es bezieht sich auf negative Freiheiten, wie den Schutz vor Folter und Sklaverei, sowie auf positive Freiheiten,
  16. wie die Bewegungsfreiheit oder die Aufenthaltsfreiheit. Es umfasst grundlegende zivile und politische Rechte,
  17. wie die Freiheit zur Meinungsäußerung, Religion oder friedlichen Zusammenkunft, sowie soziale, wirtschaftliche und kulturelle Rechte,
  18. wie das Recht auf Bildung und das Recht auf freie Berufswahl
  19. und auf gerechte Bezahlung und Behandlung. Die Erklärung ergreift keine Partei, welche Rechte wichtiger sind,
  20. besteht auf ihrer Allgemeingültigkeit, Unteilbarkeit
  21. und gegenseitigen Abhängigkeit. Seit Jahrzehnten wachsen die internationalen Menschenrechtsgesetze,
  22. vertiefen und erweitern unser Verständnis, was Menschenrechte sind, und wie wir sie besser schützen.
  23. Wenn diese Prinzipien so gut entwickelt sind, warum werden Menschenrechte immer wieder in der ganzen Welt
  24. missbraucht und ignoriert? Das grundlegende Problem: Es ist nicht so einfach,
  25. diese Rechte allgemein durchzusetzen, oder Übeltäter zu bestrafen. Die Erklärung selbst, obwohl höchst verbindlich und respektiert,
  26. ist lediglich eine Erklärung, aber kein richtiges Gesetz. Wenn einzelne Länder sie missachten,
  27. sind die Instrumente, um gegen diesen Verstoß vorzugehen, schwach. Die für den Menschenrechtsschutz innerhalb der UN verantwortlichen Hauptgremien
  28. überwachen und untersuchen Verstöße, können aber Staaten nicht zwingen, ihre Politik zu ändern, Opfer zu entschädigen.
  29. Darum sagen Kritiker, es sei naiv, Menschenrechte als gegeben hinzunehmen, in einer Welt, wo die Interessen der Staaten so viel Macht besitzen.
  30. Kritiker stellen ebenfalls die Allgemeingültigkeit in Frage und betonen, dass die Ausarbeitung
  31. massiv von einer vorwiegend kleinen Anzahl westlicher Nationen geleitet wurde, zum Nachteil der Inklusivität.
  32. Das Ergebnis? Allgemeine Bevorzugung bürgerlich-politischer Freiheiten
  33. vor soziopolitischen Rechten und von individuellen vor kollektiven oder Gruppenrechten.
  34. Andere verteidigen allgemeingültige Menschenrechtsgesetze und verweisen auf die positive Rolle, beim Durchsetzen internationaler Standards
  35. und bei den Kampagnen von Aktivisten. Sie weisen auch darauf hin,
  36. dass nicht alle internationalen Menschenrechts-Instrumente machtlos sind. Die Europäische Menschenrechtskonvention hat ein Gericht erschaffen,
  37. in dem die 47 Mitgliedsstaaten und ihre Bürger Fälle vorbringen können. Das Gericht erlässt bindende Beschlüsse, denen sich jeder Mitgliedsstaat beugt.
  38. Menschenrechtsgesetze sind fortwährend im Wandel, wie unsere Ansichten und Definitionen, was grundlegende Menschenrechte sein sollten.
  39. Zum Beispiel, wie grundlegend oder wichtig ist das Recht auf Demokratie oder auf Entwicklung?
  40. Da unsere Leben zunehmend digitaler werden, sollte es ein Recht auf Internetzugang geben?
  41. Ein Recht auf digitale Privatsphäre? Was denkst du?

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