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Gleichnis vom großen Abendmahl
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 31 Zeilen
- เฮ [Musik] Als Jesus einmal am Sabbat von einem
- hochangesehenen Pharisäer zum Essen eingeladen wurde, merkte er, wie die anderen Gäste eine große Sache um die Sitzreihenfolge bei Tisch machten.
- Viele versuchten, die besten Plätze möglichst nah bei ihrem Gastgeber zu bekommen, um ihre eigene Wichtigkeit zu betonen.
- Jesus kritisierte dieses Machtgerangel und schlug ihn vor, sie sollten doch lieber Hilfsbedürftige zum Essen einladen, die diese Einladung nicht
- erwidern können, damit Gott es ihnen dann später belohnt. Als dann noch jemand zu ihm sagte: "Selig ist, wer im Reich Gottes einmal
- mit am Tisch sitzt." Und vermutlich war der Sprecher überzeugt davon, dass er damit dazu gehören würde. Da erzählte Jesus folgendes Gleichnis.
- Ein Mann veranstaltete ein großes Abendessen und lut viele Gäste dazu ein. Da es damals noch keine E-Mails oder Postboten gab, schickte er einfach
- seinen Diener los, um alle Gäste dazu einzuladen. Dann organisierte er die Feier, dies Lebensmittel besorgen und seinem
- Festessen zubereiten, den Saal herrichten und schmücken. Und als alles fertig war und das Festessen beginnen konnte, schickte er den Diener noch
- einmal aus, allen eingeladenen Bescheid zu sagen, dass sie jetzt kommen können, da alles bereit sei. Obwohl die Gäste ja schon lange vorher
- bescheid gewusst hatten, passte es ihnen aber jetzt irgendwie doch nicht. Der erste, zu dem der Bote kam, sagte: "Es tut mir leid. Ich habe mir gerade einen
- neuen Acker gekauft. Den muss ich unbedingt heute Abend noch anschauen. Daher kann ich nicht wie geplant zum Essen kommen. Bitte entschuldige mich."
- Also zog der Bote wieder unverrichteter Dinge weiter. Als er zum nächsten kam, sagte der: "Ich habe mir zehn neue Ochsen für die
- Feldarbeit gekauft. Die muss ich mir jetzt unbedingt gleich erstmal gründlich anschauen. Das ist wichtig. Ich wollte gerade losgehen. Bitte sag deinem Herrn,
- ich kann leider nicht zu seinem Fest kommen. Und auch diesmal ging der Bote erfolglos weiter.
- Der Dritte, zu dem er kam, hatte gerade erst geheiratet und wollte lieber Zeit allein mit seiner Frau verbringen, als zu der Feier zu kommen.
- Und so ging es weiter. Einer nach dem anderen sagte ab. Alle hatten sie ihre Gründe. Immer gab es etwas, das jetzt gerade dringender war.
- Als der Bote am Ende seiner Runde wieder zu seinem Herrn kam, mußte er ihm sagen, daß keiner der Eingeladenen mehr kommen wollte, weil alle etwas Wichtigeres zu
- tun hatten. Da wurde der Gastgeber ärgerlich und schwor sich, dass niemand von den ursprünglichen Gästen mehr etwas von
- seinem Festessen abbekommen sollte, wenn ihnen seine Einladung so wenig bedeutete. Und zu seinem Diener sagte er: "Geh
- schnell durch die Straßen und Gassen der Stadt und hol alle armen verkrüppelten Blinden und Lamen herein, die du finden kannst. Alle, die sich über mein
- Festessen, freuen und gerne kommen." Und diesmal hatte der Bote großen Erfolg. Viele kamen begeistert mit und konnten
- ihr Glück kaum fassen. Und als dann immer noch Platz war, schickte der Herr seinen Boten noch mal los, auch am Rand der Stadt und an den
- Straßen zu den Nachbarorten noch Leute einzusammeln und herzubringen, damit auch der letzte Platz voll wurde. Und es wurde ein wunderbares Fest.
- So wie die ursprünglich eingeladenen Gäste verhalten sich auch viele Menschen heute. Sie wissen schon lange, dass Gott sie eingeladen hat, zu ihm zu kommen und
- einmal bei ihm in der himmlischen Herrlichkeit zu sein. Und doch haben viele immer was Wichtigeres zu tun. Das Jagen nach Geld und Wohlstand, nach
- Ruhm und Karriere, nach Vergnügungen und Erlebnissen scheint vielen wichtiger zu sein, als Gottes Einladung anzunehmen. Dabei ist das auch ein großes Abenteuer,
- aber das nur am Rande. Wie die Pharisäer damals, meinen viele Menschen auch heute, sie haben es schon in der Tasche und kämen irgendwie automatisch in den
- Himmel, weil sie ja mal was von der Einladung gehört haben. Aber am Ende sind sie draußen. Jesus hat gesagt, das Reich Gottes
- beginnt schon hier auf der Erde. Und wer hier keine Zeit dafür hat, weil er wichtigeres zu tun hat, der wird doch einmal nicht bei der großen Feier im
- Himmel mit dabei sein. Pass auf, dass dir das nicht passiert. [Musik]
Zum Nachlesen
Gleichnis von den Arbeitern im WeinbergDas Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg ist ein Gleichnis aus dem Neuen Testament der Bibel, das in Mt 20,1–16 EU erzählt wird.
Eschatologische Rede JesuDie Rede enthält mehrere Gleichnisse, mit denen Jesus auf seinen bevorstehenden Tod und sein Wiederkommen hinweist; siehe auch die Liste der Gleichnisse Jesu.