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Ausgangslage und Solonische Reformen - Die Attische Demokratie
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 45 Zeilen
- S geeeeht! Wir machen heute quasi den Beginn der Attischen Demokratie.
- Wie ging diese ganze Entwicklung los. Wir schauen uns an was muss man wissen um durchzublicken,
- wie ist die Ausgangslage und dann die ersten Reformen durch Solon. Viel Spass!
- Es geht um die Entwicklung der Polis Athen zur Demokratie. Athen ist der Hauptort und die Landschaft außenrum heißt Attika.
- Um 500 v.Chr. war es so, dass ganz Attika politisch gesehen zur Polis Athen dazugehört hat.
- Deswegen ist die Entwicklung der Attischen Demokratie genau dasselbe. Das ging über gut zwei Jahrhunderte und war ein nicht wirklich geradliniger Prozess.
- Am Ende ,so im 5. Jahrhundert vor Christus, ist das vollständig ausgeprägt und man hat die klassische attische Demokratie am Start.
- Das ist quasi die früheste Form der Demokratie, wo zumindest registrierte Bürger in Attika sehr viele politische Rechte hatten.
- Zurück zum Anfang, wie kam’s dazu. Im Laufe des siebten Jahrhunderts vor Christus entwickelt sich eine krasse soziale Krise.
- Zieht euch hierzu nochmal unser Video rein. In Attika liegt die Macht bei der adligen Oberschicht, das wird auch Aristokratie genannt.
- Es gibt aber so viele soziale Spannungen, dass der Adel Angst hat, seine Herrschaft zu verlieren.
- Deswegen denkt sich der Adel “Yo shit wir müssen schnell große Reformen an den Start bringen, sonst fetzt uns hier der ganze Laden auseinander”
- Deswegen wird im Jahr 594 vor Christus ein sogenannter Archon gewählt. Das ist ein Typ, der mit ganz vielen Vollmachten ausgestattet wird und die Aufgabe hat, irgendwie
- die soziale Krise zu überwinden. So auf die Art “Yo Diggih, tu was du tun musst, aber stifte Frieden”.
- Die Wahl fällt auf Solon. Der kommt aus gutem Hause, ist aber trotzdem ein krasser Boss.
- Er hat als Intellektueller und Gebildeter sehr viel Ansehen. In den Jahren 594 und 593 vor Christus bringt er die Solonischen Reformen an den Start.
- Die sind ne Lösung der wirtschaftlich-sozialen Krise. Aber nicht nur das, es wird auch ne neue politische Ordnung an den Start gebracht.
- Die solonischen Reformen begründen ne Verfassung, und dadurch wird Athen erst zu nem richtigen Staat, also zu nem Staat im eigentlichen Sinne.
- Um was geht’s in den Reformen Solons: Erstmal wird die soziale Krise angegangen, die vor allem darin besteht, dass die Kleinbauern so verschuldet sind.
- Alle Schulden und Hypotheken werden ersatzlos aufgehoben. Bauern die ihre Schulden abarbeiten müssen dürfen damit aufhören.
- Und Bauern, die als Sklaven ins Ausland verkauft wurden, werden zurückgekauft soweit es geht. Die Bauern die wegen ihren Schulden geflohen sind, dürfen natürlich auch zurückkehren.
- Merkt euch das unter dem Stichwort Beseitigung der Verschuldungskrise. Dazu gibt es noch ein paar wirtschaftliche Maßnahmen.
- Der Export von landwirtschaftlichen Produkten außer Oliven wird verboten, dadurch wird das Essen günstiger.
- Außerdem gibt’s ne Münzreform, das erhöht den Geldumlauf. Dadurch wird das Leben der Menschen schonmal spürbar verbessert.
- Weiter geht es zu den politischen Rechten. Die Bürger werden in vier Klassen eingeteilt, je nach ihrem Vermögen.
- Diese Klassen haben abgestufte politische Rechte. Das gilt aber nur für männliche athenische Vollbürger.
- Frauen haben keine politischen Rechte, Bewohner die von auswärts kommen auch nicht, und Sklaven auch nicht.
- Diese vier Klassen treffen sich in einer Volksversammlung. Das war ne öffentliche Versammlung wo theoretisch alle Bürger teilnehmen konnten.
- Die hat das Recht Gesetze zu beschließen und auch über Krieg und Frieden zu entscheiden. Außerdem werden Diskussionen über politische Fragen geführt und so.
- Die Volksversammlung wählt den “Rat der 400”. Der leitet die Volksversammlung und übernimmt so ein bisschen die Organisation.
- Da dürfen alle aus den oberen 3 Klassen mitmachen. Die Volksversammlung wählt außerdem das Volksgericht.
- Da dürfen alle 4 Klassen mitmachen. Die Volksversammlung wählt die Archonten und daraus ergibt sich der Areopag.
- Da darf nur die 1. Klasse mitmachen. Der Areopag ist der höchste Gerichtshof in Athen.
- Der war schon vor den Reformen das eigentliche Machtzentrum und bleibt es auch in weiten Teilen.
- Aber jetzt gibt es ja auch das Volksgericht als Gegengewicht. Jeder Bürger hat außerdem das Recht die Gerichte anzurufen.
- Also nicht per Handy, sondern halt das Recht auf eine Entscheidung vor Gericht. Diese ganzen Wahlen die von der Volksversammlung ausgehen werden einmal pro Jahr abgehalten.
- Die solonischen Reformen begründen einen athenischen Staat, indem jeder Bürger ein Anteil an politischen Rechten und Pflichten kriegt.
- Prinzipiell wird die Aristokratie beendet und jetzt geht es nach Vermögen und Einkommen. Das nennt man Timokratie.
- Oder auch Geldaristokratie. Der Adel hat weiterhin ne führende Rolle, weil er ja auch reich ist, aber wenn ein Nichtadeliger
- gleich reich ist darf er auch genauso mitmischen. Yo wir sind also einmal durch.
- Merkt euch einfach folgendes: Fette soziale Krise, deswegen wird Solon gewählt um alles ins Lot zu bringen.
- Dann gibt’s die Solonischen Reformen 594 und 593 vor Christus. Zum einen wird die wirtschaftlich-soziale Krise gelöst.
- Zum Anderen gibt es eine Verfassung in Form einer Timokratie, wo jeder athenische Vollbürger politische Rechte kriegt.
- Ciaooosn hoffe euch hat das Video gefallen. Wenn ihr bock auf noch mehr Videos habt findet ihr die auf der Lernplattform!
- Grüezival !
Zum Nachlesen
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