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Ausgangslage und Solonische Reformen - Die Attische Demokratie

Geschichte - simpleclub5:14 390.812 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 45 Zeilen
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  1. S geeeeht! Wir machen heute quasi den Beginn der Attischen Demokratie.
  2. Wie ging diese ganze Entwicklung los. Wir schauen uns an was muss man wissen um durchzublicken,
  3. wie ist die Ausgangslage und dann die ersten Reformen durch Solon. Viel Spass!
  4. Es geht um die Entwicklung der Polis Athen zur Demokratie. Athen ist der Hauptort und die Landschaft außenrum heißt Attika.
  5. Um 500 v.Chr. war es so, dass ganz Attika politisch gesehen zur Polis Athen dazugehört hat.
  6. Deswegen ist die Entwicklung der Attischen Demokratie genau dasselbe. Das ging über gut zwei Jahrhunderte und war ein nicht wirklich geradliniger Prozess.
  7. Am Ende ,so im 5. Jahrhundert vor Christus, ist das vollständig ausgeprägt und man hat die klassische attische Demokratie am Start.
  8. Das ist quasi die früheste Form der Demokratie, wo zumindest registrierte Bürger in Attika sehr viele politische Rechte hatten.
  9. Zurück zum Anfang, wie kam’s dazu. Im Laufe des siebten Jahrhunderts vor Christus entwickelt sich eine krasse soziale Krise.
  10. Zieht euch hierzu nochmal unser Video rein. In Attika liegt die Macht bei der adligen Oberschicht, das wird auch Aristokratie genannt.
  11. Es gibt aber so viele soziale Spannungen, dass der Adel Angst hat, seine Herrschaft zu verlieren.
  12. Deswegen denkt sich der Adel “Yo shit wir müssen schnell große Reformen an den Start bringen, sonst fetzt uns hier der ganze Laden auseinander”
  13. Deswegen wird im Jahr 594 vor Christus ein sogenannter Archon gewählt. Das ist ein Typ, der mit ganz vielen Vollmachten ausgestattet wird und die Aufgabe hat, irgendwie
  14. die soziale Krise zu überwinden. So auf die Art “Yo Diggih, tu was du tun musst, aber stifte Frieden”.
  15. Die Wahl fällt auf Solon. Der kommt aus gutem Hause, ist aber trotzdem ein krasser Boss.
  16. Er hat als Intellektueller und Gebildeter sehr viel Ansehen. In den Jahren 594 und 593 vor Christus bringt er die Solonischen Reformen an den Start.
  17. Die sind ne Lösung der wirtschaftlich-sozialen Krise. Aber nicht nur das, es wird auch ne neue politische Ordnung an den Start gebracht.
  18. Die solonischen Reformen begründen ne Verfassung, und dadurch wird Athen erst zu nem richtigen Staat, also zu nem Staat im eigentlichen Sinne.
  19. Um was geht’s in den Reformen Solons: Erstmal wird die soziale Krise angegangen, die vor allem darin besteht, dass die Kleinbauern so verschuldet sind.
  20. Alle Schulden und Hypotheken werden ersatzlos aufgehoben. Bauern die ihre Schulden abarbeiten müssen dürfen damit aufhören.
  21. Und Bauern, die als Sklaven ins Ausland verkauft wurden, werden zurückgekauft soweit es geht. Die Bauern die wegen ihren Schulden geflohen sind, dürfen natürlich auch zurückkehren.
  22. Merkt euch das unter dem Stichwort Beseitigung der Verschuldungskrise. Dazu gibt es noch ein paar wirtschaftliche Maßnahmen.
  23. Der Export von landwirtschaftlichen Produkten außer Oliven wird verboten, dadurch wird das Essen günstiger.
  24. Außerdem gibt’s ne Münzreform, das erhöht den Geldumlauf. Dadurch wird das Leben der Menschen schonmal spürbar verbessert.
  25. Weiter geht es zu den politischen Rechten. Die Bürger werden in vier Klassen eingeteilt, je nach ihrem Vermögen.
  26. Diese Klassen haben abgestufte politische Rechte. Das gilt aber nur für männliche athenische Vollbürger.
  27. Frauen haben keine politischen Rechte, Bewohner die von auswärts kommen auch nicht, und Sklaven auch nicht.
  28. Diese vier Klassen treffen sich in einer Volksversammlung. Das war ne öffentliche Versammlung wo theoretisch alle Bürger teilnehmen konnten.
  29. Die hat das Recht Gesetze zu beschließen und auch über Krieg und Frieden zu entscheiden. Außerdem werden Diskussionen über politische Fragen geführt und so.
  30. Die Volksversammlung wählt den “Rat der 400”. Der leitet die Volksversammlung und übernimmt so ein bisschen die Organisation.
  31. Da dürfen alle aus den oberen 3 Klassen mitmachen. Die Volksversammlung wählt außerdem das Volksgericht.
  32. Da dürfen alle 4 Klassen mitmachen. Die Volksversammlung wählt die Archonten und daraus ergibt sich der Areopag.
  33. Da darf nur die 1. Klasse mitmachen. Der Areopag ist der höchste Gerichtshof in Athen.
  34. Der war schon vor den Reformen das eigentliche Machtzentrum und bleibt es auch in weiten Teilen.
  35. Aber jetzt gibt es ja auch das Volksgericht als Gegengewicht. Jeder Bürger hat außerdem das Recht die Gerichte anzurufen.
  36. Also nicht per Handy, sondern halt das Recht auf eine Entscheidung vor Gericht. Diese ganzen Wahlen die von der Volksversammlung ausgehen werden einmal pro Jahr abgehalten.
  37. Die solonischen Reformen begründen einen athenischen Staat, indem jeder Bürger ein Anteil an politischen Rechten und Pflichten kriegt.
  38. Prinzipiell wird die Aristokratie beendet und jetzt geht es nach Vermögen und Einkommen. Das nennt man Timokratie.
  39. Oder auch Geldaristokratie. Der Adel hat weiterhin ne führende Rolle, weil er ja auch reich ist, aber wenn ein Nichtadeliger
  40. gleich reich ist darf er auch genauso mitmischen. Yo wir sind also einmal durch.
  41. Merkt euch einfach folgendes: Fette soziale Krise, deswegen wird Solon gewählt um alles ins Lot zu bringen.
  42. Dann gibt’s die Solonischen Reformen 594 und 593 vor Christus. Zum einen wird die wirtschaftlich-soziale Krise gelöst.
  43. Zum Anderen gibt es eine Verfassung in Form einer Timokratie, wo jeder athenische Vollbürger politische Rechte kriegt.
  44. Ciaooosn hoffe euch hat das Video gefallen. Wenn ihr bock auf noch mehr Videos habt findet ihr die auf der Lernplattform!
  45. Grüezival !

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