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Der Völkerbund: Historischer Fail?
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 316 Zeilen
- Gemeinsam den Frieden sichern das war die Grundidee des
- sogenannten Völkerbundes, aber sicher kein Spoiler.
- Wenn ich euch verrate, dass die Grundidee des gemeinsam geschützten
- Weltfriedens scheitert, spätestens mit dem Ausbruch des
- Zweiten Weltkrieges. Warum?
- In diesem Video geht es um die Organisation des Völkerbundes
- und vor allem um sein Scheitern. Ist am Ende doch nicht komplett
- gescheitert. Das Video dieses Mal nicht mit
- harten historischen Fakten, sondern mit etwas Philosophy.
- Genauer gesagt mit etwas Philosophie von Immanuel
- Kant. Dieser Herr Kant hat sich selbst 895 mit der Frage
- beschäftigt, wie man zwischen den Staaten der Erde einen dauerhaften
- Frieden hinbekommt. Einfach gesagt will er, dass die
- Staaten einen großen gemeinsamen Friedensvertrag schließen,
- damit dieser Frieden dann auch dauerhaft bestehen bleibt.
- Schlägt Kant vor, dass sich die Staaten.
- Er sagt die Völker zu einer Gemeinschaft zusammenschließen.
- So weit, so gut. Aber jetzt kommen die harten historischen Fakten.
- Seitdem Immanuel Kant diese Idee veröffentlicht hat, werden allein im
- 19. Jahrhundert folgende Kriege geführt die Kriege rund um
- die Französische Revolution, die Kriege von und gegen Napoleon,
- der Krieg zwischen Russland und Persien, zwischen Russland
- und der Türkei, Russland und Schweden, die Unabhängigkeitskrieges
- in Südamerika, die verschiedenen Kriege des britischen Empires, die
- Kriege wegen der Revolution 1848, der Krimkrieg, der Bürgerkrieg
- in den USA, die Kriege, die Bismarck führt, und das deutsche Kaiserreich
- zu gründen. Ich habe gar nicht genügend Finger,
- um das mitzuzählen und habe auch nur die bekanntesten Kriege aufgezählt.
- Es sind leider sehr, sehr viel mehr Hunderte
- grausame Schlachten allein im 19. Jahrhundert
- um das Jahr 1900 herum finden zwar Friedens, Konferenzen
- statt, die künftige Kriege verhindern sollen.
- Aber diese Konferenzen scheitern.
- Dann kommt der Erste Weltkrieg. Noch bevor der zu Ende geht,
- verkündet der US amerikanische Präsident Woodrow Wilson
- ein Zehn-Punkte-Programm. Darin geht es um Regeln für einen
- dauerhaften Frieden, um das Selbstbestimmungsrecht der Völker
- und um einen allgemeinen Verband der Nationen,
- wie er es nennt. Diese Organisation soll dafür
- sorgen, dass die Staaten unabhängig bleiben und die Grenzen nicht
- verletzt werden. Auf gut Deutsch?
- Kriege verhindern? Tatsächlich wird diese Idee eines
- Völkerbundes umgesetzt. Die Satzung des Völkerbundes ist
- Teil des Versailler Vertrags, der den Ersten Weltkrieg beendet.
- Zum Vertrag selbst habe ich ein Video gemacht. Das findet ihr hier.
- Es wissen, wenn ihr oben auf das klickt.
- Der Vertrag enthält gleich am Anfang eine Satzung für den
- Völkerbund. Na ja, gut. An diesem Vertrag sind
- 32 Staaten beteiligt, darunter auch Japan, China oder Brasilien.
- Und die europäischen Mächte bringen sozusagen ihre Kolonien mit.
- Also sitzen praktisch Staaten aus fast allen Ecken der Welt mit am
- Tisch. Abgesehen von der Sowjetunion.
- Und der US-Präsident spielt dabei eine sehr wichtige Rolle.
- Am 10. Januar 1920 nimmt
- der Völkerbund seine Arbeit auf. Die Organisation sitzt in Genf in
- der neutralen Schweiz. Der erste Ratspräsident, Léon
- Bourgeois, sagt damals Dies ist das Geburtsdatum der Neuen
- Welt. Alle Völker der Welt.
- Aber Moment mal, von Anfang an sind die 32 Sieger Staaten des
- Ersten Weltkrieges dabei. Sie laden 13 neutrale Staaten
- ein beizutreten. 22 Staaten werden später Mitglied.
- Zum Beispiel die Weimarer Republik und die Sowjetunion.
- Endlich halten sich 15 Staaten dauerhaft vom Völkerbund fern.
- Meistens sind das eher kleinere Staaten Andorra, Island,
- Monaco oder der Vatikan. Das sind jetzt nicht die mächtigsten
- Staaten der Welt, aber auch das wohl mächtigste Land.
- Die Vereinigten Staaten von Amerika treten dem Völkerbund nie bei,
- obwohl die Idee ja dort entstanden ist. Der Völkerbund hat Mitglieder
- und Mitglieder zweiten Ranges im Völkerbund Rat, sozusagen.
- Dem Präsidium der Organisation sitzen die Großmächte, also das
- sitzen die Großmächte, also das Vereinigte Königreich, Frankreich,
- Vereinigte Königreich, Frankreich, Italien, Japan und später auch
- Italien, Japan und später auch Deutschland, die Weimarer Republik
- Deutschland, die Weimarer Republik und die Sowjetunion.
- und die Sowjetunion. Es gehören zwar noch zwölf weitere
- Es gehören zwar noch zwölf weitere Staaten zum Völkerbund Rat.
- Staaten zum Völkerbund Rat. Die werden allerdings gewählt und
- Die werden allerdings gewählt und nehmen ihren Sitz immer nur für eine
- nehmen ihren Sitz immer nur für eine gewisse Zeit ein.
- gewisse Zeit ein. Besitzende Völkerbund Rat.
- Besitzende Völkerbund Rat. Die Großmächte eine herausgehobene
- Die Großmächte eine herausgehobene Rolle.
- Rolle. Daneben gibt es noch die
- Daneben gibt es noch die Vollversammlung, in der jeder Staat
- Vollversammlung, in der jeder Staat eine Stimme hat.
- eine Stimme hat. Hier sind die Mitglieder des
- Hier sind die Mitglieder des Völkerbundes gleichgestellt.
- Völkerbundes gleichgestellt. Welche Kompetenzen welches Gremium
- Welche Kompetenzen welches Gremium hat und wie Konflikte zwischen den
- hat und wie Konflikte zwischen den beiden Gremien der Vollversammlung
- beiden Gremien der Vollversammlung und dem Völkerbund Rat gelöst werden
- und dem Völkerbund Rat gelöst werden sollen, ist nicht endgültig
- sollen, ist nicht endgültig geklärt.
- geklärt. Aber es ist sowieso schwierig,
- Aber es ist sowieso schwierig, Beschlüsse zu fassen, denn es gilt,
- Beschlüsse zu fassen, denn es gilt, das Prinzip der Einstimmigkeit
- das Prinzip der Einstimmigkeit und Einstimmigkeit herzustellen.
- und Einstimmigkeit herzustellen. Das ist schon in einer Schulklasse
- Das ist schon in einer Schulklasse schwer, weil wir alle wissen und
- schwer, weil wir alle wissen und erst recht zwischen Nationen.
- erst recht zwischen Nationen. Und wenn er jetzt wegen der ganzen
- Und wenn er jetzt wegen der ganzen Erläuterungen Vollversammlung,
- Erläuterungen Vollversammlung, ständigen und nichtständigen
- ständigen und nichtständigen Mitgliedern etwas denkt, nämlich
- Mitgliedern etwas denkt, nämlich an die UNO, die Vereinten Nationen,
- an die UNO, die Vereinten Nationen, dann habt ihr natürlich völlig
- dann habt ihr natürlich völlig recht, denn die geht auf die
- recht, denn die geht auf die Grundidee des Völkerbundes zurück.
- Grundidee des Völkerbundes zurück. Dazu wird es bald auch ein eigenes
- Dazu wird es bald auch ein eigenes Video geben, das diese Geschichte
- Video geben, das diese Geschichte erklärt. So viel kann ich schon mal
- erklärt. So viel kann ich schon mal verraten.
- verraten. Dieses Video nicht verpassen wollte
- Dieses Video nicht verpassen wollte dann einfach abonnieren und auf die
- dann einfach abonnieren und auf die Glocke klicken. Dann bekommt man
- Glocke klicken. Dann bekommt man eine Benachrichtigung, wenn es ein
- eine Benachrichtigung, wenn es ein neues Video gibt.
- neues Video gibt. Schauen wir uns jetzt aber erst
- Schauen wir uns jetzt aber erst einmal an, wie.
- einmal an, wie. Wichtigste Aufgabe Bewältigen soll
- Wichtigste Aufgabe Bewältigen soll Frieden sichern.
- Frieden sichern. Zunächst einmal wird Krieg führen,
- Zunächst einmal wird Krieg führen, nicht verboten.
- nicht verboten. Das wäre ja eigentlich das
- Das wäre ja eigentlich das Einfachste gewesen.
- Einfachste gewesen. Aber komisch.
- Aber komisch. Krieg führen will niemand verbieten.
- Krieg führen will niemand verbieten. Immerhin werden sogenannte
- Immerhin werden sogenannte Angriffskriege verboten.
- Angriffskriege verboten. Und wie läuft jetzt die
- Und wie läuft jetzt die Friedensverhandlungen konkret ab?
- Friedensverhandlungen konkret ab? Wenn es Streit zwischen zwei Staaten
- Wenn es Streit zwischen zwei Staaten gibt, dann kommt es erst einmal zu
- gibt, dann kommt es erst einmal zu einem Schlichtungsverfahren zwischen
- einem Schlichtungsverfahren zwischen den Staaten.
- den Staaten. Während dieser Schlichtung darf drei
- Während dieser Schlichtung darf drei Monate lang kein Krieg geführt
- Monate lang kein Krieg geführt werden.
- werden. Aber all diese Verfahren beruhen
- Aber all diese Verfahren beruhen auf Freiwilligkeit.
- auf Freiwilligkeit. Der Völkerbund hat keine Mittel, um
- Der Völkerbund hat keine Mittel, um das alles im Zweifelsfall
- das alles im Zweifelsfall durchzusetzen.
- durchzusetzen. Letztlich können sich die Mitglieder
- Letztlich können sich die Mitglieder auf die Konfliktregelung einlassen
- auf die Konfliktregelung einlassen oder aber auch nicht.
- oder aber auch nicht. Problematisch wird es schon, wenn in
- Problematisch wird es schon, wenn in einem Konfliktfall festgestellt
- einem Konfliktfall festgestellt werden soll, wer eigentlich der
- werden soll, wer eigentlich der Aggressor ist.
- Aggressor ist. Welcher Staat den Konflikt auslöst.
- Welcher Staat den Konflikt auslöst. Mehr als 38 Krisen und Konflikte
- Mehr als 38 Krisen und Konflikte landen zwischen 1920 und 1939
- landen zwischen 1920 und 1939 vor der Völkerbund, und in wenigen
- vor der Völkerbund, und in wenigen Fällen wird ein Aggressor
- Fällen wird ein Aggressor festgestellt.
- festgestellt. Wie den Angegriffenen geholfen
- Wie den Angegriffenen geholfen werden soll, ist ebenfalls nicht
- werden soll, ist ebenfalls nicht aufgeschrieben.
- aufgeschrieben. Letztendlich kann jeder Staat selbst
- Letztendlich kann jeder Staat selbst entscheiden, ob und wie er einem
- entscheiden, ob und wie er einem angegriffenen Staat hilft.
- angegriffenen Staat hilft. Am Ende krankt der Völkerbund von
- Am Ende krankt der Völkerbund von vornherein daran, dass seine
- vornherein daran, dass seine Mitgliedsstaaten nicht bereit sind,
- Mitgliedsstaaten nicht bereit sind, zumindest Teile ihrer Souveränität,
- zumindest Teile ihrer Souveränität, ihrer Entscheidungsgewalt zu teilen
- ihrer Entscheidungsgewalt zu teilen oder abzugeben.
- oder abzugeben. Dahinter steht ein ganz einfaches
- Dahinter steht ein ganz einfaches Problem Die Staaten vertrauen
- Problem Die Staaten vertrauen sich gegenseitig nicht.
- sich gegenseitig nicht. Ein Friedensprojekt wie der
- Ein Friedensprojekt wie der Völkerbund kann nur dann
- Völkerbund kann nur dann funktionieren, wenn die Mitglieder
- funktionieren, wenn die Mitglieder sich zumindest ein gewisses
- sich zumindest ein gewisses Grundvertrauen entgegenbringen.
- Grundvertrauen entgegenbringen. Stattdessen schließen viele Staaten
- Stattdessen schließen viele Staaten lieber wie bisher Beistandspakt
- lieber wie bisher Beistandspakt untereinander nicht alle
- untereinander nicht alle miteinander, sondern einzeln
- miteinander, sondern einzeln untereinander.
- untereinander. Genau dieses System hat
- Genau dieses System hat den Ersten Weltkrieg begünstigt.
- den Ersten Weltkrieg begünstigt. Aber offensichtlich haben die
- Aber offensichtlich haben die Politiker das noch nicht begriffen,
- Politiker das noch nicht begriffen, oder sie wollen es nicht begreifen.
- oder sie wollen es nicht begreifen. Trotz alledem gibt es einige Erfolge
- Trotz alledem gibt es einige Erfolge des Völkerbundes.
- des Völkerbundes. Er kümmert sich um
- Er kümmert sich um Arbeitnehmerrechte, um Flüchtlinge
- Arbeitnehmerrechte, um Flüchtlinge und Staatenlose.
- und Staatenlose. Er kämpft gegen die Spanische Grippe
- Er kämpft gegen die Spanische Grippe und andere weltweite Seuchen.
- und andere weltweite Seuchen. Er verhindert Kriege zwischen
- Er verhindert Kriege zwischen Finnland und Schweden oder auch
- Finnland und Schweden oder auch zwischen Griechenland und Bulgarien.
- zwischen Griechenland und Bulgarien. Schauen wir uns doch mal an, wie das
- Schauen wir uns doch mal an, wie das Verhältnis zwischen dem damaligen
- Verhältnis zwischen dem damaligen Deutschland und dem Völkerbund ist.
- Deutschland und dem Völkerbund ist. Anfangs darf das Deutsche Reich
- Anfangs darf das Deutsche Reich nicht beitreten.
- nicht beitreten. Erst die Politik des Ausgleichs und
- Erst die Politik des Ausgleichs und der Versöhnung, die vor allem der
- der Versöhnung, die vor allem der deutsche Außenminister Gustav
- deutsche Außenminister Gustav Stresemann betreibt, sorgt dafür,
- Stresemann betreibt, sorgt dafür, dass die Weimarer Republik 1926
- dass die Weimarer Republik 1926 in den Völkerbund aufgenommen wird
- in den Völkerbund aufgenommen wird und sogar ständiges Mitglied
- und sogar ständiges Mitglied im Völkerbund Rat wird.
- im Völkerbund Rat wird. Der Völkerbund verwaltet die
- Der Völkerbund verwaltet die ehemaligen deutschen Kolonien und
- ehemaligen deutschen Kolonien und die Gebiete, die das Deutsche Reich
- die Gebiete, die das Deutsche Reich nach dem Krieg abtreten musste.
- nach dem Krieg abtreten musste. Das Saarland, Oberschlesien
- Das Saarland, Oberschlesien und die Stadt Danzig.
- und die Stadt Danzig. Dann kommen die 1930er Jahre
- Dann kommen die 1930er Jahre und mit ihnen die
- und mit ihnen die Nationalsozialisten.
- Nationalsozialisten. Der Völkerbund steht den Interessen
- Der Völkerbund steht den Interessen der Nazis absolut im Weg.
- der Nazis absolut im Weg. Sie wollen aufrüsten, der Völkerbund
- Sie wollen aufrüsten, der Völkerbund will Abrüstung.
- will Abrüstung. Die Nazis wollen ehemalige Gebiete
- Die Nazis wollen ehemalige Gebiete notfalls gewaltsam zurückholen.
- notfalls gewaltsam zurückholen. Der Völkerbund will die
- Der Völkerbund will die Unverletzlichkeit der Grenzen.
- Unverletzlichkeit der Grenzen. Vor allem aber will Adolf Hitler den
- Vor allem aber will Adolf Hitler den Versailler Vertrag aufheben und
- Versailler Vertrag aufheben und revidieren.
- revidieren. Der Völkerbund aber basiert ja
- Der Völkerbund aber basiert ja genau auf diesem Vertrag, und
- genau auf diesem Vertrag, und er hat auch die Aufgabe, ihn
- er hat auch die Aufgabe, ihn durchzusetzen.
- durchzusetzen. Die Konsequenz ist klar Der deutsche
- Die Konsequenz ist klar Der deutsche Austritt aus dem Völkerbund im
- Austritt aus dem Völkerbund im Oktober 1933.
- Oktober 1933. In den gesamten 1930er Jahren
- In den gesamten 1930er Jahren kann der Völkerbund nicht
- kann der Völkerbund nicht verhindern, dass Japan China
- verhindern, dass Japan China angreift.
- angreift. Italien äthiopien besetzt, dass
- Italien äthiopien besetzt, dass Deutschland sich das Sudetenland,
- Deutschland sich das Sudetenland, Teile der Tschechoslowakei und
- Teile der Tschechoslowakei und öSTERREICH einverleibt.
- öSTERREICH einverleibt. Ein allgemeines Aufrüsten setzt
- Ein allgemeines Aufrüsten setzt ein.
- ein. Der Völkerbund ist nur eine leere
- Der Völkerbund ist nur eine leere Hülle. Und nach dem Zweiten
- Hülle. Und nach dem Zweiten Weltkrieg löste sich am 18.
- Weltkrieg löste sich am 18. April 1946
- April 1946 auf.
- auf. Wie soll man das bewerten?
- Wie soll man das bewerten? Ich würde sagen, die Idee ist gut,
- Ich würde sagen, die Idee ist gut, sehr gut sogar.
- sehr gut sogar. Aber der Völkerbund kann keine
- Aber der Völkerbund kann keine kollektive Sicherheit herstellen,
- kollektive Sicherheit herstellen, wenn er keine Instrumente dafür hat.
- wenn er keine Instrumente dafür hat. Außerdem müssten alle Staaten oder
- Außerdem müssten alle Staaten oder wenigstens fast alle dabei mitmachen
- wenigstens fast alle dabei mitmachen und sich an die selbst gesetzten
- und sich an die selbst gesetzten Regeln halten.
- Regeln halten. Und besonders schwer wiegt, dass
- Und besonders schwer wiegt, dass die Großmächte nicht bereit sind,
- die Großmächte nicht bereit sind, gemeinsam Verantwortung
- gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.
- zu übernehmen. Heute denken viele gar nicht mehr
- Heute denken viele gar nicht mehr an den Völkerbund und wenn, dann
- an den Völkerbund und wenn, dann meint man oft, dass er ein
- meint man oft, dass er ein klassisches Beispiel für ein
- klassisches Beispiel für ein grandioses Scheitern ist.
- grandioses Scheitern ist. Ich finde, das ist so ein bisschen
- Ich finde, das ist so ein bisschen ungerecht, wenn man das so sieht.
- ungerecht, wenn man das so sieht. Worum geht es denn im Kern?
- Worum geht es denn im Kern? Es geht darum, dass Krieg kein
- Es geht darum, dass Krieg kein Mittel der Politik mehr sein soll.
- Mittel der Politik mehr sein soll. Darum, dass sich Staaten friedlich
- Darum, dass sich Staaten friedlich einigen und ausgleichen.
- einigen und ausgleichen. Der Völkerbund ist der erste Versuch
- Der Völkerbund ist der erste Versuch überhaupt, die Staaten weltweit
- überhaupt, die Staaten weltweit zusammenarbeiten.
- zusammenarbeiten. So manches besteht ja auch noch
- So manches besteht ja auch noch heute.
- heute. Beispiel die Weltgesundheitsorganisation.
- Beispiel die Weltgesundheitsorganisation. Global gesehen ist der Völkerbund
- Global gesehen ist der Völkerbund positiv zu bewerten.
- positiv zu bewerten. Alle Welt begreift nach dem Zweiten
- Alle Welt begreift nach dem Zweiten Weltkrieg, was man hätte besser
- Weltkrieg, was man hätte besser machen müssen.
- machen müssen. Die Ziele haben sich sozusagen auf
- Die Ziele haben sich sozusagen auf dramatische Weise bestätigt.
- dramatische Weise bestätigt. Gerade das Scheitern des
- Gerade das Scheitern des Völkerbundes ist der Beweis, dass
- Völkerbundes ist der Beweis, dass die Welt ein System kollektiver
- die Welt ein System kollektiver Sicherheit braucht.
- Sicherheit braucht. Aber wie sieht es heute aus?
- Aber wie sieht es heute aus? Ist das alles besser geworden?
- Ist das alles besser geworden? Was meint Ihr Völkerbund
- Was meint Ihr Völkerbund oder oder Schuld der nationalen
- oder oder Schuld der nationalen Politiker gerne unten
- Politiker gerne unten in die Kommentare und schaut oft
- in die Kommentare und schaut oft gerne auf dem Kanal?
- gerne auf dem Kanal? Hier und da gibt es noch viele
- Hier und da gibt es noch viele weitere Themen.
- weitere Themen. Natürlich auch zu dem zentralen
- Natürlich auch zu dem zentralen Thema, das ein Völkerbund scheitern
- Thema, das ein Völkerbund scheitern ließ, nämlich der Zweite Weltkrieg,
- ließ, nämlich der Zweite Weltkrieg, als Sie auf dem Kanal abonnieren.
- als Sie auf dem Kanal abonnieren. Könnte auch gerne machen.
- Könnte auch gerne machen. Und Ihr Leben? Hier findet ihr noch
- Und Ihr Leben? Hier findet ihr noch weitere Videos.
- weitere Videos. Hier vom Kanal und direkt darunter
- Hier vom Kanal und direkt darunter etwas Kollegen,
- etwas Kollegen, schaut der gerne mal rein.
- schaut der gerne mal rein. Danke fürs Zuschauen und bis zum
- Danke fürs Zuschauen und bis zum nächsten.
- nächsten.
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