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Buchungssätze mit Vorsteuer und Umsatzsteuer - Externes Rechnungswesen

Wirtschaft - simpleclub3:56 950.384 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 33 Zeilen
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  1. Joooooo leude! Im Video zu Umsatzsteuer und Vorsteuer habt ihr schon einiges darüber gelernt, wie sich
  2. die Mehrwertsteuer zwischen den einzelnen Unternehmen verhält. Jetzt zeigen wir euch, wie in einem Unternehmen die Umsatzsteuer, wie die Vorsteuer eingebucht
  3. werden müssen und was das mit Finanzamt zu tun hat. Uuuuund los gehts!
  4. Grundsätzlich müsst ihr euch das so vorstellen: die Vorsteuer ist ein Aktiv- und die Umsatzsteuer ein Passivkonto.
  5. Beide werden zum Jahresabschluss über das Umsatzsteuer-Konto abgeschlossen abgeschlossen. Das nennt man die Zwei-Konten-Methode.
  6. In der Drei-Konten-Methode wird noch ein Hilfskonto eingerichtet, wir beschränken uns aber auf die faulere Methode, weil 2 kleiner als 3.
  7. Aber erst mal von Anfang an. Wie aus dem letzten Video bekannt, ist die Vorsteuer für den Einkauf, die Umsatzsteuer
  8. beim Verkauf von Waren auszuweisen. Das heißt, das, was ihr bezahlt, teilt sich auf in den eigentlichen Wert der Ware plus
  9. die dafür berechnete Mehrwertsteuer. Kleiner Tipp am Rande: den bruttowert errechnet ihr immer, wenn ihr den Nettowert mal 1,19
  10. multipliziert. So könnt ihr dann immer umstellen nach was ihr wollt.
  11. Nach diesem Prinzip bauen sich auch unsere Buchungssätze auf. Je nach dem, ob ihr jetzt von einem Unternehmen kauft oder verkauft lauten die Buchungen in
  12. eurem Unternehmen einmal für den Verkauf: Eure Einnahmequelle, zum Beispiel, wenn ihr was überwiesen bekommt, an Warenverkauf und Umsatzsteuer
  13. und für einen Einkauf dreht ihr den Buchungssatz einmal um und ändert ihn ein wenig ab, nämlich: Wareneinkauf und Vorsteuer an eure Ausgabequelle
  14. Ein Beispiel: Wir kaufen Ware im Wert von 100.000 Euro ein und bezahlen per Überweisung.
  15. Gleichzeitig verkaufen wir Ware im Wert von 400.000 Euro, welche auch überwiesen wird. Dann lauten die Buchungssätze einmal für den Einkauf Wareneinkauf 100.000 und Vorsteuer
  16. 19.000 an Bank 119.000. Und für den Verkauf Bank 476.000 an Warenverkauf 400.000 und Umsatzsteuer 76.000.
  17. EIgentlich ganz easy! Jetzt, wo ihr die Buchungen verstanden habt schließen wir unsere beiden Konten am Ende
  18. des Jahres ab, um zu sehen, ob wir Geld vom Finanzamt zurückbekommen oder sogar noch was obendrauf schmeißen müssen.
  19. Dazu schauen wir uns die beiden Konten vom Anfang an und tragen unsere Werte von den Beispielen ein ein.
  20. Zuerst saldieren wir das Vorsteuer-Konto. Ihr seht, dass das Saldo 19.000 Euro beträgt.
  21. Jetzt gut festhalten: Es kommt was bei diesem bekackten thema, das immer, ich wiederhole, IMMER gleich ist.
  22. Wir übertragen unser Vorsteuer-Saldo auf unser Umsatzsteuer-Konto und zwar mit dem Buchungssatz: Umsatzsteuer an Vorsteuer!
  23. In unserem Fall also Umsatzsteuer an Vorsteuer 19.000. Bitchäääääääs, wie geil!
  24. Jetzt müssen wir nur noch unser Umsatzsteuer-Konto betrachten und dieses saldieren. Unser Saldo beträgt hier 57.000 auf der Soll-Seite, das heißt wir haben mehr verkauft als eingekauft.
  25. Deswegen müssen wir diese 57.000 an das Finanzamt abführen und gehen somit eine Verbindlichkeit ein.
  26. Also lautet der Satz: Umsatzsteuer an Verbindlichkeit gegenüber dem Finanzamt 57.000
  27. Erklärkapitel 2 Beispiel 1
  28. Was müsst ihr euch merken? Die Umsatzsteuer nutzt ihr immer beim Verkauf von Waren, die Vorsteuer beim Einkauf.
  29. Ein Kauf oder Verkauf ist immer so aufgebaut. der zu bezahlende Betrag setzt sich aus dem Warenwert und dessen Mehrwert zusammen.
  30. Beim Jahresabschluss müsst ihr die beiden Konten miteinander verrechnen. Merkt euch den Buchungssatz: Umsatzsteuer an Vorsteuer!
  31. Dabei steht der Saldo der Vorsteuer immer auf der Soll-Seite vim Umsatzsteuerkonto. Aus dem Saldo des Umsatzsteuerkonto könnt ihr sehen, ob ihr dem FInanzamt was schuldet
  32. oder nicht. Eine Verbindlichkeit geht ihr ein, wenn ihr mehr ver- als eingekauft habt.
  33. Andersrum habt ihr eine Forderung. Und jetzt viel Spaß beim Rechnen und so weiter bla bla, wir sehen uns haut rein.

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