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Buchungssätze mit Vorsteuer und Umsatzsteuer - Externes Rechnungswesen
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 33 Zeilen
- Joooooo leude! Im Video zu Umsatzsteuer und Vorsteuer habt ihr schon einiges darüber gelernt, wie sich
- die Mehrwertsteuer zwischen den einzelnen Unternehmen verhält. Jetzt zeigen wir euch, wie in einem Unternehmen die Umsatzsteuer, wie die Vorsteuer eingebucht
- werden müssen und was das mit Finanzamt zu tun hat. Uuuuund los gehts!
- Grundsätzlich müsst ihr euch das so vorstellen: die Vorsteuer ist ein Aktiv- und die Umsatzsteuer ein Passivkonto.
- Beide werden zum Jahresabschluss über das Umsatzsteuer-Konto abgeschlossen abgeschlossen. Das nennt man die Zwei-Konten-Methode.
- In der Drei-Konten-Methode wird noch ein Hilfskonto eingerichtet, wir beschränken uns aber auf die faulere Methode, weil 2 kleiner als 3.
- Aber erst mal von Anfang an. Wie aus dem letzten Video bekannt, ist die Vorsteuer für den Einkauf, die Umsatzsteuer
- beim Verkauf von Waren auszuweisen. Das heißt, das, was ihr bezahlt, teilt sich auf in den eigentlichen Wert der Ware plus
- die dafür berechnete Mehrwertsteuer. Kleiner Tipp am Rande: den bruttowert errechnet ihr immer, wenn ihr den Nettowert mal 1,19
- multipliziert. So könnt ihr dann immer umstellen nach was ihr wollt.
- Nach diesem Prinzip bauen sich auch unsere Buchungssätze auf. Je nach dem, ob ihr jetzt von einem Unternehmen kauft oder verkauft lauten die Buchungen in
- eurem Unternehmen einmal für den Verkauf: Eure Einnahmequelle, zum Beispiel, wenn ihr was überwiesen bekommt, an Warenverkauf und Umsatzsteuer
- und für einen Einkauf dreht ihr den Buchungssatz einmal um und ändert ihn ein wenig ab, nämlich: Wareneinkauf und Vorsteuer an eure Ausgabequelle
- Ein Beispiel: Wir kaufen Ware im Wert von 100.000 Euro ein und bezahlen per Überweisung.
- Gleichzeitig verkaufen wir Ware im Wert von 400.000 Euro, welche auch überwiesen wird. Dann lauten die Buchungssätze einmal für den Einkauf Wareneinkauf 100.000 und Vorsteuer
- 19.000 an Bank 119.000. Und für den Verkauf Bank 476.000 an Warenverkauf 400.000 und Umsatzsteuer 76.000.
- EIgentlich ganz easy! Jetzt, wo ihr die Buchungen verstanden habt schließen wir unsere beiden Konten am Ende
- des Jahres ab, um zu sehen, ob wir Geld vom Finanzamt zurückbekommen oder sogar noch was obendrauf schmeißen müssen.
- Dazu schauen wir uns die beiden Konten vom Anfang an und tragen unsere Werte von den Beispielen ein ein.
- Zuerst saldieren wir das Vorsteuer-Konto. Ihr seht, dass das Saldo 19.000 Euro beträgt.
- Jetzt gut festhalten: Es kommt was bei diesem bekackten thema, das immer, ich wiederhole, IMMER gleich ist.
- Wir übertragen unser Vorsteuer-Saldo auf unser Umsatzsteuer-Konto und zwar mit dem Buchungssatz: Umsatzsteuer an Vorsteuer!
- In unserem Fall also Umsatzsteuer an Vorsteuer 19.000. Bitchäääääääs, wie geil!
- Jetzt müssen wir nur noch unser Umsatzsteuer-Konto betrachten und dieses saldieren. Unser Saldo beträgt hier 57.000 auf der Soll-Seite, das heißt wir haben mehr verkauft als eingekauft.
- Deswegen müssen wir diese 57.000 an das Finanzamt abführen und gehen somit eine Verbindlichkeit ein.
- Also lautet der Satz: Umsatzsteuer an Verbindlichkeit gegenüber dem Finanzamt 57.000
- Erklärkapitel 2 Beispiel 1
- Was müsst ihr euch merken? Die Umsatzsteuer nutzt ihr immer beim Verkauf von Waren, die Vorsteuer beim Einkauf.
- Ein Kauf oder Verkauf ist immer so aufgebaut. der zu bezahlende Betrag setzt sich aus dem Warenwert und dessen Mehrwert zusammen.
- Beim Jahresabschluss müsst ihr die beiden Konten miteinander verrechnen. Merkt euch den Buchungssatz: Umsatzsteuer an Vorsteuer!
- Dabei steht der Saldo der Vorsteuer immer auf der Soll-Seite vim Umsatzsteuerkonto. Aus dem Saldo des Umsatzsteuerkonto könnt ihr sehen, ob ihr dem FInanzamt was schuldet
- oder nicht. Eine Verbindlichkeit geht ihr ein, wenn ihr mehr ver- als eingekauft habt.
- Andersrum habt ihr eine Forderung. Und jetzt viel Spaß beim Rechnen und so weiter bla bla, wir sehen uns haut rein.
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