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Atmosphäre | Geozonen und Klimazonen | Abitur | Geographie | #abi
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 105 Zeilen
- Hey, stell dir vor, du musst dem Abitur ein Klimadiagramm einer Klimazone zuordnen und das Ganze natürlich begründet. Genau das machen wir heute.
- Du bekommst die Basics zu Klimazonen und Klimaklassifikation. Wichtige, aber keine Abiturrelevanten Begriffe in diesem Videos sind
- Klimazone, Klimaklassifikation, Geozonen, maritimes und ozeanisches sowie kontinentales Klima. Die Begriffe sind zwar nicht direkt Abiturrelevant,
- das heißt, du musst sie nicht definieren können, aber sie sind super sinnvoll und super nützlich auch bei ganz ganz vielen Aufgaben, die im Abitur dran kommen.
- Deswegen schauen wir uns das Ganze jetzt genauer an. [räuspern] Geozonen und Klimaklassifikation. Klimatologen fassen Räume mit ähnlichen
- klimatischen Bedingungen zu Klimaklassifikation zusammen. Das hilft, die Erde in Geozonen zu ordnen als Orientierungssystem für naturräumliche
- Zusammenhänge. Wir haben hier z.B. eine Abbildung von heiß mit abnehmender Temperatur zu kalt und von feucht mit abnehmender Feuchtigkeit zu trocken. Das
- heißt, man kann tropische, subtropische, nemorale, boreale und polare Geozonen erkennen. Der Ansatz, der hier verwendet wird, richtet sich stark am Klima aus,
- weil Klima viele andere Faktoren steuert, wie die Reliefentwicklung, die Bodenbildung, die Vegetation, der Wasserhaushalt hängen eben eng daran.
- Bei der effektiven Klimaklassifikation wird in der Regel die Verteilung der großen natürlichen Vegetationsformen als Vorgabe zur Begrenzung der
- Klimagebiete verwendet. Es ist eine stark vereinfachte Darstellung. Es gibt zwei sehr bekannte Klimaklassifikationen, die auch in jedem
- Atlas zu finden sind. Die solltest du dir vor dem Abitur in jedem Fall einmal ausführlich anschauen. Wir starten mit der Karte von Köppen und Geiger. Bei der
- Klimaklasse A, tropische Regenklimate, tropische Klimate. Klimaklasse B, Trockenklimate. Klimaklasse C, warmgemäßigte
- Regenklimate, warmgemäßigte Klimate und warme Regenklimate. Die Klimaklasse D, Schneewaldklimate, boreale Klimate, subarktische Klimate,
- die Klimaklasse E, Eisklimate und Schneeklimate. Aber die Berechnungen basieren auf Formeln und komplexen Daten, die nur
- eine grobe Annäherung ermöglichen, mit deren Hilfe nicht sicher vorhergesagt werden kann, welche Bedingungen man an einem Ort tatsächlich vorfindet. Schau
- dir deshalb auch unbedingt dieses Video hier an. Wenn du Klimadiagramme einem bestimmten Ort zuordnen möchtest, da musst du nämlich noch einiges beachten.
- Hier dagegen seht ihr die Klimaklassifikation von Troll und Pfaffen. Hier haben wir die Einteilung in erstens polare und subpolare Zonen.
- Hier ist der wärmste Monat unter 10° CSUS. Man hat typische Gehölze, keine Bäume. Subpolar z.B. Sträucher. Zweitens kaltgemäßigte boreale Zonen 4 Monate
- über 10° CSUS mindestens 6 Monate Vegetationsperiode typische Gehölze absolut frostharte Nadelbäume. Drittens kühlgemäßigte Zone kältester Monat unter
- 2° CSUS auf der Nordhalbkugel bzw. 6° CSUS auf der Südkugel untypische Gehölse wie sessional frostharte sommergrüne Hartholzlaubbäume.
- Viertens warm gemäßigte Zone, Jahresmitteltemperatur unter 18,3°CUS. Typische Gehölze sind frosttolerante immer grüne Laub oder Hartlaubgehölze.
- Und fünftens Tropenzone, Jahresmitteltemperatur über 18,3°CUS, frostfrei im Tiefland und Gehölze, frostempfindliche immer grüne oder
- trockenkarle Laubbäume. Wichtig an dieser Stelle, du musst dir das nicht merken. Du musst nur wissen, wo sind die Klimakarten im Atlas zu finden, dass es
- eben zwei unterschiedliche Klimaklassifikationen gibt. Einmal Köppen und Geiger und einmal Troll und Pfaffen. und dass die Einteilung eben
- nach strickten Mustern verläuft und die Klimazone, die Geozone eben einen Hinweis darauf geben kann, z.B. wo ist ein Klimadiagramm zuzuordnen, wo ist das
- Klima und die Vegetation in einem bestimmten Bereich? Wir haben also verschiedene Klimazonen. Jetzt ordnen wir große Räume anhand typischer
- Klimadiagramme und Kurzmerkmale. So wiee auch bei der Analyse von Klimadiagramm ist es bei der Zuordnung von Klimazonen wichtig, die richtigen Begriffe zu
- verwenden, mit denen du sicher bei der Fachsprache punkten kannst. Bevor wir die Klimazon einzeln anschauen, noch ein wichtiger Punkt. Die solaren Grenzen
- helfen dir oft bei der Einordnung. Dazu gehören z.B. für die Polarkreise, die Wendekreise und in vielen Darstellungen auch die Breitenlage wie etwa 45° oder
- 56°. Diese Breitengreise helfen dir große Räume grob einzugrenzen. Aber Achtung, die tatsächliche
- Ausbrickung eines Klimas hängt nicht nur von der Breite ab, sondern auch von Meeresnähe, Kontinentalität, Höhenlage, Relief, Meeresströmungen und vor allem
- auch Windsystem. Die Solare Lage ist also nicht die Grundlage, also nicht die ganze Erklärung, aber eben schon mal deutlich entscheidend. Bei den
- Klimazonen unterscheiden wir in polare Klimate, subpolare Klimate, die Mittelbreiten, die Subtropen, auch Mittelmeerklima, wechselfuchte Tropen,
- Savanne und die immerfeuchten Tropen, der tropische Regenwald. Begriffe, die du in diesem Zusammenhang immer verwenden kannst, ist die mittlere
- Monatstemperatur, der mittlere Monatsniederschlag, der wärmste Monat, der kälteste Monat, Aride und Humide Monate, die Jahrestemperatur im
- langjährigen Mittel, die Jahresdurchschnittstemperatur, der Jahresniederschlag im langjährigen Mittel und die Temperaturamplitude in
- Kelvin. Wir beginnen mit den polaren Klimaten. Typische Merkmale: Ganzjährig sehr kalt, der wärmste Monat bleibt sehr niedrig. Es ist eine extrem geringe
- Verdunstung, sehr geringe Niederschläge und trotzdem oft kein wirklich trockenes Klima im eigentlichen Sinne, weil durch die fast fehlende Verdunstung Wasser
- kaum verloren geht. Das ist übrigens ein Punkt, den viele falsch verstehen. Polare Räume haben oft sehr wenig Niederschlag, wirken aber dennoch nicht
- automatisch trocken wie eine Wüste oder die Subtropen. Der Grund ist die extrem geringe Verdunstung. Typische Zusatzbegriffe sind Polarta, Polar
- Nacht, kaum oder keine Vegetation. Die Bodenbildung ist stark eingeschränkt. Typische Vegetation, wenn überhaupt, dann nur sehr spärlich. Kaum Pflanzen,
- allenfalls einzelne Mose oder Flechten in Randbereichen. Und so klingt das in der Fachstrache. Du könntest sagen, das Klimadiagramm beiß auf ein polares Klima
- hin, da die Temperatur ganzjährig sehr niedrig bleiben und selbst der wärmste Monat nur geringe Werte erreicht. Die Niederschläge sind sehr gering, was
- jedoch durch die ebenfalls extrem geringe Verdunstung relativiert wird. Jetzt zu den subpolaren Klimaten. Diese liegen gewissermaßen zwischen den
- polaren Räumen und den kühleren Mittelbreiten. Typische Merkmale: Großer Jahresgang der Temperatur, besonders im kontinentalen inneren extrem kalte
- Winter, kürzere kühle Sommer. Permafrost kann auftreten nach der Schneeschmelze oft Morre und Sympfhe. Die Vegetation besteht aus Flechten, Mose,
- Zwergsträucher. Hier sind die Bedingungen schon etwas günstiger als im polaren Raum, aber immer noch sehr hart. Wichtige Hinweise,
- wenn du ein Klimadiagramm mit sehr kalten Wintern, kurzer Vegetationszeit und relativ niedrigen Durchschnittstemperaturen siehst, dann
- kann zu Polar sehr gut passen. Fachsprachlich formuliert könntest du sagen, die große Temperaturamplitude von X-Kelvin mit langen, sehr kalten
- Nordwintern und kürzeren kühlen Nordsommern spricht für ein subpolares Klima, wenn es besonders in kontinentalgeprägten Innenlagen höherer
- Breiten vorkommt. Die Mittelbreiten. Typische Merkmale sind milde Winter und nicht zu heiße Sommer, eher geringe bis mittlere Temperaturamplitude,
- häufige Niederschläge über das Jahr verteilt. Besonders an Küsten und Westseiten von Gebirgen, also der Lufseite, oft hohe Niederschläge. Ein
- wichtiger Fachbegriff, der fast immer vorkommt in den Mittelbreiten, ist der Westwind Triff. Er spielt eine sehr große Rolle. Feuchte Luftmassen vom
- Ozean werden in die Landmassen transportiert und sorgen für relativ ausgeglichene Temperaturen und regelmäßige Niederschläge. Die
- Vegetation kann beispielsweise Laub und Mischwälder, in stärkeren von menschengeprägten Räumen auch intensive Landwirtschaft sein. Fachsprachlich
- kannst du sagen, die geringe Temperaturamplitude sowie die ganzjährig relativ regelmäßigen Niederschläge sprechen für ein ozeisch geprägtes Klima
- der Mittelbreiten. Der Temperaturjahresgang wird durch den maritimen Einfluss ausgeglichen. Allerdings gibt's bei 6B eben auch die
- kontinentalen Mittelbreiten. Hier sieht das Ganze etwas anders aus. Typische Merkmale sind eine größere Temperaturamplitude, kalte Winter, warme
- bis heiße Sommer und weniger maritimer Ausgleich. Die Niederschläge fallen oft gering und häufig sommerbetont. Warum? Weil der ausgleichende Einfluss des
- Meeres fehlt. Die Landmassen erwärmen und kühlen sich viel schneller ab als Wasser. Die Vegetation ist je nach Ausprägung Mischwaldpen oder Waldstppe.
- Fachsprachlich kannst du sagen, die hohe Temperaturamplitude und die im Vergleich zum ozeanischen Klima geringeren oft sommerbetonten Niederschläge sprechen
- für ein kontinentales Klima der Mittelbreiten. Hier hast du eine Übersicht zu maritime versus kontinentale Klimate. Hier gibt's ein
- paar Richtlinien. Das ganze sind Richtlinien, das heißt im Einzelfall musst du natürlich genau schauen, wo liegt der Ort, welche Breiten gerade
- haben wir und das dann noch mal genauer einordnen. Bei maritimen Klima haben wir milte Winter zwischen 2 bis 10° CSUS, kühle Sommer unter 15° CSUS, relativ
- geringe Temperaturamplitude in Kelvin und einen hohen Jahresniederschlag ca. ab 650 mm bis 1000 mm und mehr vor allem im Herbst und oder im Winter.
- Kontinentale Klimate dagegen haben kalte Winter mit -20°CUS, heiße Sommer mit 15° und mehr, hohe Temperaturamplituden in Kelvin, wenig
- Niederschlag um 450 bis 600 mm, aber Achtung, je nach Relief eben auch sehr unterschiedlich und Maximum ist im Sommer. Es ist ganz jarekom. So spricht
- die Regel, was eben noch mal bedeutet, dass individuell das Klima, der Ort, der Breitengrad, die Lage, Relief, Kontinentalität, Maritimität eben
- äußerst genau geprüft werden sollte. Jetzt zu den Subdropen, genauer gesagt zum Mittelmeerklima. Das ist ein absoluter Klassiker. Typische Merkmale
- sind der, dass der Winter eher niederschlagsreich und der Sommer eher trocken und heiß ist. Man hat eine deutliche sommerliche Trockenzeit. Wenn
- du also ein Klimadiagramm siehst, bei dem im Sommer kaum Niederschlag fällt, aber im Winter deutlich mehr, dann solltest du sofort an das
- Mittelmeerklima denken. Die Vegetation besteht aus Hartlaubvegetation. Das sind Pflanzen, die gut an Trockenheit angepasst sind. Böden sind häufig
- Terrarosser Böden und fachsprachlich kannst du sagen, die ausgeprägte Sommertrockenheit bei gleichzeitig niederschlagsreichen Wintern ist ein
- typisches für ein subtropisches Winterregenklima, also das Mittelmeerklima. Jetzt in die Droben, aber nicht in den Regenwald, sondern in
- die wechselfuchten Tropen. Typische Merkmale: Ganzjährig warm, aber nicht ganzjährig gleich feucht. Stattdessen haben wir einen Wechsel von Regen und
- Trockenzeit. Wodurch wird das gesteuert? Durch die jahreszeitliche Verlagerung der innertropischen Konvergenzone kurz ITC oder ITCZ, also innertropische
- Konvergenzone. Das ist ein ganz wichtiger Fachbegriff. Je nachdem, wann die ITC über einem Gebiet liegt, kommt es zu
- Niederschlägen. Wenn sie abwandert, folgt die Trockenzeit. Vegetation. Hier reicht das Spektrum von der Dornbushsawanne über Trockenswanne bis
- hin zur Feuchtsawanne. Die Böden sind auch deshalb sehr unterschiedlich von Laterit oder Latosol. Fachsprachlich kannst du sagen, das Klimadiagramm lässt
- sich denn von wechselfuchten Tropen zuordnen, da ganzjährig hohe Temperaturen mit einem ausgeprägten Wechsel zwischen Regen und Trockenzeit
- kombiniert sind. Ursache ist die Jahreszeitliche Verlagerung der innertropischen Konvergenzone. Jetzt die immerfeuchten Tropen. Typische
- [räuspern] Merkmale ist ganzjährig warm, kleine Temperaturamplitude, viele Humidemonate, keine echte Trockenzeit. Das ist ganz entscheidend. Die
- Temperatur schwankt nur sehr wenig, weil die Sonneneinstrahlung im Jahresverlauf nur gering variiert. Dadurch haben wir zwar minimale Abweichungen in den
- Jahreszeiten, aber kaum. Es handelt sich hier meist um Tageszeitenklima. Wir haben hier einen typischen Tagesgang. Häufig gibt es einen fast täglichen
- Rhythmus. Vormittags starke Erwärmung, nachmittags Konvektion, dann nachmittags Regen. Durch den häufigen Regen haben wir eine sehr übige Vegetation, den
- tropischen Regenwald mit Stockwerkbau. Böden sind stark verwittert, stark ausgelaugt. Die Nährstoffe stecken weniger im Boden als in der schnell
- umgesetzten Biomasse. Das ist fachlich sehr wichtig, denn der Boden selbst ist häufig gar nicht besonders nährstoffreich, obwohl die Vegetation so
- üppig aussieht. Fastsprachlich die ganzjährig hohen Temperaturen, die geringen Temperaturamplitude und die dauerhaft hohen Niederschläge sprechen
- für die immerfeuchten Tropen. Typisch sind eine ganzjährig hohe Luftfeuchtigkeit, hohe Konvektionsniederschläge und eine
- ausgeprägte Regenwaldvegetation mit Stockwerkbau. Viele wissen eigentlich, was gemeint ist, formulieren aber zu ungenau. Statt nur zu sagen, dass da ist
- es warm und regnet viel, solltest du sagen, ganzjährig hohe Temperaturen, eine geringe Temperaturamplitude, sommerliche Trockenzeit, winterliche
- Niederschlagsmaxima, ganzjährigum Verhältnisse, kontinental geprägt, maritim, ausgeglichene Jahreszeitliche Verlagerung der ITC, Westwindrift
- oder Westwinde, Permafrost, Hartlaubvegetation, Stockwerkbau, stark verwitterte und ausgelaugte Böden und genau solche Fachbegriffe machen eben
- den Unterschied zwischen einer okayenen en und einer wirklich starken, sehr sehr guten Antwort. Hier hast du noch einmal einen Überblick über die Klimazonen.
- Schau unbedingt auch noch mal in deinen Atlas und prüf die Karten. Hier hast du auch über Klimadiagramme angegeben als Beispiele für bestimmte Klimazonen. Das
- ist total hilfreich, wenn du das erste Mal mit solchen Klimadiagramm arbeitest. Achte da unbedingt drauf, dass du dir die unterschiedlich typischen
- Klimadiagramme auf jeden Fall mal anschaust. Im Abitur hast du dann außerdem die Möglichkeit, das gegebene Klimadiagramm mit den Beispielen aus dem
- Atlas zu vergleichen. Das sind manchmal wirklich geschenkte Punkte, weil sie sich wirklich sehr ähnlich sehen. Aber achte bitte unbedingt auch immer darauf,
- Besonderheiten von bestimmten Orten einzubeziehen. Also Monsun Leuflage in dem Gebirge, die Höhenlage, Maritimität, Kontinentalität, Meeresströmungen wie
- der Golfstrom spielen eine sehr große Rolle und sind im Abitur absolute abweichende Klassiker, denn genausowas sollst du im Abitur erkennen. Achte
- bitte auch unbedingt darauf, dass der Sommer auf der Nordhalbkugel in der Regel von Mai bis August ist und auf der Südalkugel von November bis Februar. Man
- spricht dann vom Nordsommer und vom Südsommer. Wenn du noch mehr Videos möchtest, like dieses Video und abonniere den Kanal.
- Ich freue mich immer sehr über liebe Kommentare und wenn du die beste Vorbereitung auf dein Geografie Abi möchtest, Abiaufgaben, Musterlösungen
- und eine klare Struktur, dann trag dich gern hier beim Link zur Warteliste für den Geurs Badenwürtemberberg in der Beschreibung ein. M.