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Wolkenbildung und -typen | Atmosphäre | Abitur | Geographie | Wolken

Geographie Abitur6:54 936 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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  1. Hey, heute geht es um Wolkenbildung und Wolkentypen. Die Wolkenbildung und Wolkentypen werden dem Abitur vermutlich nicht einfach als Reproduktion
  2. abgefragt, also, dass du dein Wissen Braskotzen musst, sondern wofür jetzt genau? Die Wolkenbildung und Wolkentypen werden also nicht konkret abgefragt. Es
  3. ist dennoch sehr sehr relevant. Es bildet nämlich die Basis für Wetterprognosen, für den Föhn, für das Land Cwindsystem,
  4. für Zyklone und Antiyklone, Nebel, Kontinentalität, Maritimität, der Zuordnung von Klimadiagramm. Legen wir also los. Kommen wir zu den Wolken.
  5. Warum sind eigentlich Wolken sichtbar? Wolken sind sichtbar, weil sie aus sehr vielen kleinen Wassertröpfchen und oder Eiskristallen bestehen, also
  6. kondensiertes Wasser. Unterschiedliche Wolkentypen sind typische Kennzeichen bestimmter Wetterlagen und helfen sogar bei Prognosen.
  7. Man kann also sagen, Wolken sind nicht nur schön anzusehen, um Wolkenbildchen zu sehen, sondern echte Hinweise darauf, was in der Atmosphäre gerade passiert
  8. und welche Wetterprognose man stellen kann. Wichtig ist das Prinzip, Wolkentropfen brauchen Kondensationskerne. Das kann z.B. z.B.
  9. Staub oder Feinstaub sein oder eben Pollen. Und Tropfen wachsen oft aus wiederholten Prozess, aus Kondensation und Verdunstung. Doch erst wenn das
  10. Gewicht der Tropfen größer ist als der Auftrieb durch die Luft fällt regen. Wolken bedeuten also nicht automatisch, dass es regnet. Das hast du bestimmt
  11. selbst schon sehr oft festgestellt. Und eine Wolke kann sichtbar sein, ohne dass die Tropfen groß genug sind, um als Niederschlag zu fallen. Deshalb sieht
  12. man oft eine dichte Bewolkung, aber es bleibt trotzdem trocken. All diese Wolken, die du jetzt hier sehen kannst, sind verschiedene
  13. Entstehungen und daraus lassen sich verschiedene Wetterprognosen schließen. Und das ist der eigentliche Grund, warum wir die uns jetzt auch im Detail
  14. anschauen. Wolken lassen sich in sehr viele verschiedene Wolkentypen unterscheiden. Lass uns zuerst die Stockwerke der Wolken anschauen.
  15. Insgesamt lassen sich Wolken bis zur Tropopause, also 12 km Höhe, einteilen. Die Kumuloonyolimbus Wolke, also hier ganz links, ist eine Gewitterwolke und
  16. hat eine starke Vertikalbewegung. Häufig steht sie mit dem Kaltfrontdurchzug oder Hitzegewittern in Zusammenhang. Die Wolke reicht von 1 km Höhe bis zu 9 km
  17. Höhe und bildet oben eine typische Ambusform aus. Wenn du also diese typische Ambusform erkennst, ist Vorsicht angesagt. Dann sind kräftige
  18. Schauer, Gewitterhagel oder Böhen möglich. Die zweithöchste vertikale Ausdehnung hat die Nimbo Stratusfolge hier ganz rechts zu sehen. Auch aus ihr
  19. fällt Regen jedoch eher ein Dauerregen. Sie entsteht vor einer Warmfront und reicht von 1 km Höhe bis zu 7 km Höhe. Das ist also eher der Landregentyp als
  20. eine dramatische Gewitterwolke. Die letzte vertikal ausgeprägte Wolke ist die Kumulus. Welche Haufenwolken sind. Sie ist eine Schönwetterwolke,
  21. welche über Bergen oder an Küsten häufig zu finden ist. Diese Wolke kennst du sicher aus deinem Alltag. Klassisch weiße Quellwolken an einem freundlichen
  22. Sommertag. Innerhalb der unterenwei Kilometer sind Stratuswolken niedrige Schichtwolken zu finden, die auf eine ruhige Wetterlage hindeuten. Sie
  23. entstehen als Winterwolken im Hoch und seltener im Warmluftsektor eines Tiefdruckgebiets. Das sind oft diese grauen eher
  24. eintönigen Wolkendecken, die den Himmel so komplett zumachen. Weiterhin finden wir die Stratumuluswolken, welche Haufenschichtwolken sind, die
  25. schön Wetterwolken darstellen. Im Sommer bilden sie über Sehen, im Winter auch über Land. Es ist eine typische Wolkenvor Form nach dem
  26. Kaltfrontdurchzug. Sie wirken oft wie eine Mischung aus Schicht und Haufen, also strukturierter als Stratuswolken, aber nicht so markant
  27. wie die Kumulus. Zwischen 2 km und 6 km lassen sich Altouswolken finden, welche mittelho Schichtwolken bei Warmfrontendurchzug den Zirstratus
  28. Wolken folgen. Wenn diese Wolken dichter werden, ist das oft ein Zeichen dafür, dass sich das Wetter weiter verändert und Niederschlag näher rückt. Ebenfalls
  29. sind die Altoumuluswolken zu finden, welche auch als grobe Schäfchenwolken bezeichnet werden. Diese lassen sich nicht ganz eindeutig einer sauberen
  30. Wetterprognose zuordnen. Wenn die Luft ruhig ist, dann sind sie ohne größere Bedeutung bei Instabilität jedoch weißen sie auf einen Föhn oder Gewitterneigung
  31. hin. Hier lohnt sich also ein intensiverer Blick auf den Gesamtkontext. Dieselbe Wolke kann je nach Wetterlage bei der Altoumulus ganz
  32. unterschiedliches bedeuten. Zwischen 6 km und 7 km Höhe lassen sich Zeroumuluswolken finden, welche hohe Schärfchenwolken darstellen. Sie sind so
  33. in so einem typisch welligen Muster. Sie bilden sich in Abhängigkeit der Ziruswolken. Dieses Muster wirkt auf sehr fein und regelmäßig und ist eine
  34. typisches Merkmal hoher Wolkenfelder. Die Zirostratuswolken lassen sich in einer Höhe zwischen sieben und 9 km finden. Sie sind Vorläufer einer
  35. Warmfront, welche hohe Schleierwolken darstellen. Typisch ist dabei manchmal auch ein Halo Effekt um Sonne oder Mond, also so ein Lichtgranz, der durch
  36. verschiedene Eiskristalle aufgrund der Höhe entsteht. Zeroswolken sind Federwolken, welche Vorläufer von Zirostratuswolken darstellen. Sie sind
  37. an einer Aufkleidfront von einem Tiefdruckgebiet zu finden. Sie sind in der Höhe zwischen 8 km und 12 km zu finden. Wenn du diese federartigen
  38. Wolken am Himmel siehst, kann das also ein frühes Zeichen für einen herannenden Wetterumschwung darstellen. So und musst du das jetzt alles auswendig lernen? Na
  39. ja, das kommt drauf an. Schau bitte in deinem Atlas nach, ob die Wolkentypen dort zu finden sind. Wenn ja, du glückliche, du glücklicher. Ansonsten
  40. musst du diese Wolkentypen auswendig lernen. Oftmals sind sie in Realität leider auch gar nicht so eindeutig zu erkennen, dass es ja keine Höhenangaben
  41. gibt und Wolkentypen auch ineinander übergehen können. Du brauchst die Wolkentüy Typen aber für die Fachsprache bei Zyklonen und Antizyklonen, bei Hoch
  42. und Tiefdruckgebieten und außerdem bei der Erstellung von Wetterprognosen. Da Wolkentypen so vielseitig einbringbar sind, lohnt es sich die zehn
  43. verschiedenen auswendig zu lernen. Mein Tipp: lernen die Wolken nicht isoliert, sondern immer zu in Zusammenhang mit typischen Wetterlagen. Also z.B. Zirus,
  44. Zirostratus, Altostratus, Nimbostratus, typischer Ablauf vor und bei einer Warmfront oder Kumolonybus, Gewitterwolke, starke
  45. Vertikalbewegung, labile Luft. Dann lernst du eben nicht nur die Namen, sondern verstehst die Zusammenhänge und die Bedeutung der einzelnen Wolken. Und
  46. genau das bringt dir im Abi deutlich mehr als reines Aufsagen. Schreib mir gerne in die Kommentare, welche Wolke kannst du denn schon sicher erkennen und
  47. welche verwechselst du nach wie vor. Wenn du noch mehr Videos möchtest, like gern dieses Video und abonniere den Kanal. Ich freue mich immer sehr über
  48. liebe Kommentare. Wenn du die beste Vorbereitung auf dein Geoabi möchtest und kurze Zusammenfassung zu allen Abiturrelevanten Themen, schreib dich
  49. gerne in die Link in den Link zur Warteliste für den Geoabikurs Badenwürtemberberg in in der Beschreibung. M.

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