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der Utilitarismus (Religion Lernvideo)
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Transkriptautomatisch erstellt · 65 Zeilen
- willkommen zu unserem Lernvideo zum Thema Utilitarismus der Utilitarismus ist eine sogenannte folgenethik in der die Frage nach dem
- Nutzen dem persönlichen Nutzen eine besonders große Rolle spielt als Begründer des Utilitarismus gilt Jeremy Banton der lebte von 1748
- bis 1832 er gilt unter anderem auch als Verfechter der Gleichberechtigung der Rechte der Tiere und setz es sich auch
- für die Homosexualität im positiven Sinne ein Jeremy banthner versuchte die gesamte Ethik auf zwei wesentliche
- menschlichche Grundmotive zu reduzieren zum einen das Vermeiden des Schmerzes pain und das Streben nach Lust plashure das leidprinzip für ih ist in
- diesem Falle dann das größte Glück der größten Zahl zu erreichen the greatest happiness principle das ist die Grundlage des
- gesamten Utilitarismus der klassische Utilitarismus hat zunächst mal die Rationalität als Grundlage des Thema
- Glück und Leid wie von eben schon erwähnt und auch die Messbarkeit von beiden Elementen von Glück oder von Leid spielt hier eine besonders große Rolle
- man unterscheidet vier Prinzipien zunächst einmal das hedonistische Prinzip das utilitätsprinzip das
- konsequenzprinzip und das universalitätsprinzip die werde ich jetzt im einzelnen noch erklären fangen wir an mit dem
- hedonistischen Prinzip der Klee der Glücksklee verweist schon mal auf den Inhalt es geht darum das maximale Glück zu erreichen bei minimaler
- Frustration das Prinzip ist bereits in der antiken Philosophie verbreitet gewesen Epikur gilt hier als Begründer des
- Hedonismus es gibt zwei Varianten um das optimale Glück eben festzustellen zum einmal der größte erreichbare Durchschnitt wäre die eine Variante oder
- eben das maximale Glück insgesamt also absolut betrachtet das Problem ist es ist natürlich recht subjektiv wie man das
- die Begriffe Glück oder Wohlergehen definiert das ist bei jedem Menschen ein wenig anders und damit wird natürlich die Messbarkeit und damit auch die
- Wissenschaftlichkeit in diesem Bereich in Frage gestellt das Ziel ist es einen Weg zu finden bei dem das Wohlergehen bzw die
- Lust eben überwiegt das hedonis Prinzip das universalistische Prinzip hier hilft ein kleines Zitat aus Star Trek ein Zitat von MR Spock trauen sie
- nicht um mich es war eine logische Entscheidung das Wohl von vielen es wiegt schwerer als das Wohl von wenigen oder eines einzelnen ich war es und ich
- werde es immer sein ihr Freund leben sie lange und in Frieden dieses Zitat sagt er als er sich selbst opfert und ist ein typisches Beispiel eben für ein
- universalistisches Prinzip das Ziel einer jeden sinnvollen Entscheidung ist es eine möglichst hohe Anzahl zu erreichen die von dem Glück
- profitieren es ist also ein altruistisches Prinzip und kein egoistisches Prinzip das heißt es geht nicht darum dass ich möglichst großen
- Erfolg habe möglichst große Vorteile davon habe sondern die Gemeinschaft steht im Vordergrund das kollektivwohl steht über das individualwohl daher auch
- dieses Zitat von Spock das Problem ist natürlich die Frage wie geht man mit Minderheiten um die sind natürlich in der Regel in
- diesen Fällen ausgeschlossen und die nächste Frage ist natürlich beschränke ich das ganze nur auf eine Spezies auf den Menschen oder erweitere ich das auf
- weitere Spezies wie ist z.B Peter Singer tut in der Tierethik der als utilitarist genau diesen Schritt eben geht und sagt wir dürfen uns eben nicht nur auf die
- Spezies Mensch beschränken das Ziel ist es also des universalistischen Prinzips möglichst viele sollen davon profitieren sollen
- einen Nutzen haben als näches ist das konsequenzprinzip zu nennen und bei dem konsequenzprinzip geht es um das Abschätzen von folgen und den
- Konsequenzen einer ethischen Entscheidung hier unterscheidet man zwischen unmittelbaren und mittelbaren Folgen um das am Fracking Verfahren z.B
- deutlich zu machen was der Unterschied zwischen diesen beiden Varianten ist eine unmittelbare Folge von dem Fracking Verfahren W das ist dass man eben Erdgas
- aus schieferschichten gewinnen kann unmittelbare Folgen wä natürlich auch gesundheitliche Risiken durch den Chemikalieneinsatz und auch die mögliche
- Umweltverschmutzung die damit entsteht mittelbare folgen nun ob die größere Unabhängigkeit des Staates von erdgasimporten schon zu
- den mittelbaren Folgen gehört steht ist natürlich fraglich aber sicherlich der größere politische Spielraum der entsteht weil man bestimmten Staaten
- gegenüber eben nicht mehr abhängig ist und eine gewisse politische Unabhängigkeit hat z.B bei Menschenrechtsverletzungen entsprechend
- auch schärfer vorgehen zu können das würde in den Bereich der mittelbaren Folgen fallen die Motivation oder die Werte
- einer Person oder insgesamt der des Staates sind nicht von Belang sondern allein die Folgen sind hier im
- Mittelpunkt das konsequenzprinzip hat natürlich auch den Vorteil dass es eher eine empirische Vorgehensweise ist weil es sich letztlich auch messen lässt also
- das heißt ich kann genau nachschauen was habe ich damit erreicht ich kann entsprechende statistische Werte heranziehen und das unterstützt
- natürlich die Wissenschaftlichkeit dieser Vorgehensweise das große Problem ist bereits schon die Frage der Verletzung
- von Norm oder von Wert von Menschen die spielen hier tatsächlich keine Rolle das heißt im Utilitarismus wäre es z.B leichter gewissen Entscheidung den
- Vorzug zu geben wie z.B der Folter als es z.B in einer liebesethik wäre ziel ist es hier sich den weiteren Verlauf bewusst zu machen also welche
- Folgen hat meine ethische Entscheidung in den jeweiligen Fällen und zu guter Letzt ist natürlich noch das utilitätsprinzip zu nennen von
- dem der Utilitarismus auch seinen Namen hat es geht darum den maximalen Nutzen eben herauszufinden durch das Abwegen von Argumenten nutzen heißt eben nicht
- der Nutzen für beliebige Ziele Zwecke oder Werte das wäre eher ein tismus sondern der Nutzen für das schlechtchen Gute das Problem bei dem
- utilitätsprinzip ist natürlich dass alle Werte die wir als Menschen haben das was ja Jeremy bthel am Anfang bereits gesagt haben auf einen Wert heruntergerechnet
- werden also auf das Glück oder eben Vermeidung von Leid wird das Ganze reduziert und das Ziel des utilitätsprinzip ist es natürlich den
- optimalen Nutzen zu erreichen anzustreben man unterscheidet auch einen handlungsutilitarismus von einem
- regelutilitarismus das kann man sehr gut an diesem Beispiel klar machen Herr Müller hat dem zöjährigen Fritz versprochen 10 € zu geben wenn er seinen
- rasenmäht nachdem der Rasen gemäht ist fragt sich Herr Müller als guter utilitarist ob es denn der Maximierung des algemeinen Glücks entspricht wenn er
- Fritz das versprochene Geld gibt vielleicht sollte er das Geld der hilfs Organisation Brot für die Welt Spenden im
- handlungsutilitarismus wird das utilitaristische Prinzip des größten Nutzens auf jede einzelne Handlung bezogen das heißt nur in diesem Fall ist
- es tatsächlich möglich für Herrn Müller sich dafür zu entscheiden das Geld der Hilfsorganisation Brot für die Welt zu spenden im
- regelutilitarismus werden alle Handlungsregeln bewertet und die wichtigste hervorgehoben das heißt hier hat er ja ein Vertrag einen mündlichen
- Vertrag abgeschlossen mit dem Fritz und dieser würde hier gebrochen werden das heißt hier wäre es deutlich schwieriger im Nachhinein so eine Entscheidung zu
- treffen weil man alle Handlungen bereits berücksichtigt hat das heißt in dem Fall hätte er sich dafür entschieden Brot für die Welt eben das Geld zu spenden hätte
- Herr Müller eben im Vorfeld sein Rasen selbst mähen müssen es gibt im Utilitarismus noch weitere Differenzierungen weitere
- verschiedene Modelle die wir haben es gibt zum mal einen wie wir das bei den ersten Utilitaristen haben die Konzentration auf das Glück bzw auf das
- Leid im modernen Sinne spricht man heutzutage eher von einem präferenzutilitarismus das heißt was bevorzugen die einzelnen Menschen was
- ist ihm besonders wichtig so können dann auch solche Werte wie Bildung z.B hier einen deutlich höheren Stellenwert bekommen der für das allgemeine
- wohlergehenlich zwangsläufig notwendig ist die nächste gegenüber Stellung ist die Frage auf was konzentriere ich mich konzentriere ich mich auf die
- Maximierung des Glücks oder konzentriere ich mich eher auf die Vermeidung des Leids das wäre der ein sogenannter negativer Utilitarismus Peter Singer mit
- dem wir im uns im Unterricht noch öfters beschäftigen werden ist ein klassischer Vertreter des negativen Utilitarismus und natürlich die Frage
- konzentriere ich den Utilitarismus die Handlung die ich habe rein auf die Spezies Mensch oder erweitere ich das auf alle
- leidensfähigen Spezies da sehen wir auch schon mal eine klassische Konsequenz aus dem negativen Utilitarismus da der Schwerpunkt das Leid ist den Schmerz den
- ein Lebewesen empfindet ist es durchaus auch logisch das auf die Tiere zu übertragen und dann zu sagen die Tiere haben genauso das Recht zu leben wie ein
- Mensch vielen Dank für das Zuhören und Zuschauen bis zu unserem nächsten Lernvideo
Zum Nachlesen
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Der UtilitarismusUtilitarismus (engl. Originaltitel Utilitarianism) heißt ein 1861 erstmals veröffentlichter Text des englischen Philosophen John Stuart Mill (1806–1873). Er …