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Rondo einfach erklärt, Formenlehre, wie bestimme ich eine musikalische Form, Beethoven, Für Elise
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 83 Zeilen
- in diesem Video soll es um das Rondo gehen das Rondo ist eine musikalische Form die ungefähr seit dem 12 Jahrhundert existiert ich mache das
- Video deswegen weil es so schön zeigt wie man mit musikalischen Formen umgehen kann und wie man die erlernen kann wenn man sich das durchliest dann stößt man
- sehr schnell auf so merkwürdige Buchstabenkombination wie hier und das überfordert ganz viele Menschen am Anfang weil man überhaupt
- nicht das zuordnen kann ich meine man hat es ja mit Musik zu tun was hat das mit Buchstaben zu tun und diese Buchstaben die bedeuten nichts anderes
- als musikalische Formteile musikalische Formteile das ist auch für viele Menschen etwas unfassbar abstraktes und das möchte ich jetzt mal
- ein bisschen an einem Beispiel konkretisieren im Grunde genommen ist ein Formteil ein Teil der sich
- musikalisch von einem anderen Teil abgrenzt der also insgesamt eine gewisse Einheitlichkeit aufweist und um das mal deutlich zu machen habe ich jetzt hier
- einfach drei Lieder ausgewählt und das ist ja klar jedes Lied ist in sich eine Einheit ist ein Mann in brunfallen ist nur ein anderes sied als marilye we roll
- alongong [Musik] und die beiden hören sich natürlich anders an als dieser kleine Teil aus
- Jingle belts [Musik] und was hat das jetzt mit den Formteilen auf sich nur gut die Formteile sind eine
- Abstraktion von diesem Namen statt diesem ersten Namen ist ein Mann in Brunnen gefallen sage ich ab jetzt einfach nur noch das ist der Formteil a
- statt Mery rollalong sage ich nur noch das ist jetzt der Formteil B und statt Jingle BS ersetzen wir
- C und dann haben wir statt drei Liedern drei in sich musikalisch geschlossene Einheiten drei Formteile und wenn wir das haben dann
- können wir diese Formteile miteinander kombinieren nach Belieben und schon haben wir alles beisammen denn jetzt brauchen wir bloß noch eine gewisse
- Reihenfolge eine gewisse Abfolge dieser Formteile anzustreben und schon haben wir ein Rondo wir haben hier die Abfolge ab
- c a das ist eine ganz übliche Form des Rondos und das sieht jetzt erst einmal sehr sehr nüchtern aus aber wir können
- das ja jederzeit wieder in Musik übersetzen dann sieht das so aus hier haben wir noch einmal die Abfolge all dieser
- minimelodien wir beginnen mit dem Teil A ist dann meen brünnenallen man sieht das braucht nicht mehr aufschreiben das ist aber die gleiche Melodie dann folg Teil
- B dann noch einmal a dann C A B a und ich erlaube mir jetzt mal das Rondo hier in dieser Form jetzt nicht vorzuspielen das wird jetzt ein bisschen
- arg langweilig sein weil die Melodie natürlich langweilig ist ich habe die Melodie deswegen ausgewählt weil man sie auch als nicht Pianist ganz gut spielen
- kann das sind alles keine Melodien im fünft Tonraum im quintraum und die kann eigentlich auch ein normal begabter Mensch ganz gut hinbekommen so jeder
- eigentlich imstande sein könte dieses Rondo was jetzt hier steht tatsächlich auf dem Klavier zu spielen was das eben jetzt war das war
- ein Rondo das war eine gewisse Abfolge und es git so zwei Haupttypen heutzutage das eine ist das sogenannte bogenrondo und das andere ist das
- sogenannte kettenrondo wenn man sich diese beiden rondoren anschaut dann fällt eine Gesetzmäßigkeit auf egal ob ich jetzt das bogenrondo mE anschaue
- oder das kettenrondo das bogenrondo hat einen Teil A der rfrinartig immer wiederkehrt und dazwischen liegt etwas anderes das ist
- hier einmal B und dann einmal C und dann kommt noch mal B aber das Entscheidende ist ja wohl dass immer wieder an jeder zweiten Position dieser refrin steht das
- gleiche Prinzip das gibt es auch beim kettenrundo da ist auch der Teil A derjenige der immer wiederkehrt und zwischendrin gibt es eben einen anderen
- Teil und das einzig komplizierte ist jetzt diese Benennung denn da gibt's ein paar ja schwierige Wörter das Rondo selbst ist
- da ist eine musikalische Form und jetzt gibt es eben diese Benennung der immer wiederkehrende Teil dieses a den nennt man entweder refran oder eben retornell
- das Wort retorell leitet sich ab aus dem italienischen retorno und heißt Wiederkehr und der jeweils andere Teil das ist b c oder hier wie sogar bisschen
- alle Unendlichkeit weitergehen kann dieser andere Teil den nennt man coupleet das ist einfach der Teil der immer zum RF dazu gehört der zweite Teil
- das couple also das Paar was sich dadurch ergibt noch ein Wort zu den merkwürdigen Namen warum heißt das bogenrondo
- eigentlich bogenrondo die Idee ist ganz einfach man nimmt an dass es eine Mittelachse gibt eine
- Symmetrieachse diese Symmetrieachse befindet sich bei diesem bogenrundo ganz eindeutig beim Formteil C und wenn das so ist dass das die Mittelachse ist dann
- sieht man das was auf der linken Seite ist das ist auch rechts das gilt für alle Form Teile und wenn man sich das jetzt so anschaut dann
- muss man den Namen bogenrondur eigentlich nicht mehr erklären das kettenrondo hat seine Bezeichnung davon dass die couplés wie
- an einer Perlenkette aufgereit sind und das muss natürlich auch nicht wie hier beim E Schluss sein sondern das könnte man theoretisch in alle Ewigkeit
- fortführen erun wird's natürlich langweilig das ist das kettenrondo das ist nicht symmetrisch sondern das Kompositionsprinzip ist das der
- Reihung so das Prinzip ist klar große Formteile bekommen Großbuchstaben das einzige Problem ist dass diese Großbuchstaben nicht
- unbedingt selbsterklärend sind denn was man hört sind ganz häufig eher kleinere Abschnitte man hört z.B eine kleine Melodie und solche kleinen Abschnitte
- bekommen dann eben kleine Buchstaben und wenn diese Melodie von einem anderen musikalischen Gedanken abgelöst wird dann wird man dazu sagen
- na gut das ist ein kleines B das ist immer noch was ich überschaubar von 1 Z D Takten und dann hören wir vielleicht noch mal das gleiche von Anfang an und
- erst jetzt in der Zusammenschau wird deutlich aha diese drei Buchstaben A a die ergeben insgesamt einen formenteil denn
- dieses große a das ist das was ich später wiederholt genauso gut kann es sein dass ein Formteil B auch aus mehreren
- Gedanken besteht nämlich viicht aus einem die kleinen Buchstaben laufen dann nach einem Alphabet weiter nämlich einem Formteil C dann vielleicht einem
- Formteil D vielleicht kommt auch dort noch mal ein C wieder und auch diese werden unter einem großen Buchstaben zusammengefasst aber auf der hörebene
- würde man sagen okay ich hö zuerst diese Melodie dann diese Melodie dann diese Melodie die dann das und das und das und erst in der Zusammenschau kann man sagen
- aha offensichtig gehört das ja irgendwie zusammen weil das die gleichen Buchstaben sind und das gehört zusammen und das subsumieren wir dann eben unter
- diesen großen formbuchstaben so und jetzt würde ich das ganze mal gerne anhand eines Beispiels zeigen nämlich anhand von
- Elise von bethofen wenn man dieses Stück zum ersten Mal hört dann ist das auffällige sicher dieser wechselton diese
- Melodie und so weiter dann kommt das noch mal das ist eine Melodie an die man sich wieder erinnert die wird ja hier auch
- wiederholt und später kommt die dann wieder und Z zemlich genauso nämlich hier heißt
- es und so weiter und jetzt ist die Melodie die dazwischen liegt was anderes und so weiter die ist zwar vom begleitduktus ganz ähnlich also hat der
- diese gleichen gebrochenen Akkorde und den gleichen Rhythmus prinzipiell aber die Melodie ist anders deswegen wird man sagen na ja gut es
- gibt auf jeden Fall einen kleinen Teil A der wird hier wiederholt und es gibt aber etwas anderes ob man den jetzt a Strich nennt oder B das ist eigentlich
- wurscht aber was auffällt am Ende ist dass diese drei Teile insgesamt einen großen Teil abbilden denn das diese drei Teile die kommen im weiteren Verlauf des
- Stückes noch mehrfach vor und das ist eben das returnell dieses rituanell ist nicht nur der kleine Teil A sondern das ritanell ist dieses gesamte dreiteilige
- Lied ab was jetzt kommt ist eindeutig weder der kleine Teil A noch der kleine Teil B
- sondern das ist eine komplett andere Melodie die ist in sich allerdings auch noch einmal geteilt denn hier diese Passage mit den 32
- hier unten die hier beginnt dies mal definitiv anders als [Musik] D und so weiter hier ist ja so eine
- aufsteigende Tonleiter mit den ganzen 32 das ist was anderes diesen folgenden Teil werde ich jetzt ein bisschen dunkler
- einfärben um zu zeigen dass das doch was anderes ist und danach können wir natürlich wieder
- erwarten dass jetzt das retonell kommt diese K beiden grünen Teile die kann man natürlich jetzt zusammenfassen zu einem
- großen bteil und dann würde man sagen da man die klein Buchstaben immer durchnummeriert dass das erste dann der Abschnitt C ist und hier bei den 32
- würde dann der klein Abschnitt D beginnen nach einer kurzen überleitungsphase beginnt jetzt noch mal dieses
- wechseltonthema und so weiter der deltam und hier ist eigentlich Schuss und jetzt kommt wier dieser
- kleine Zwischenteil dieser kleine bteil auch der hat ja eigentliche überleitungscharakter und dann kommt wieder aber dieser
- wechselnotenteil das ist das was man so kennt und das ist wieder eindeutig dieses dreiteilige Lied vom Anfang das heißt insgesamt ist das natürlich noch
- einmal was jetzt hier erklingt der Abschnitt A und jetzt sieht mir ja schon rein äußerlich dass jetzt unten etwas ganz
- anderes beginnt und ich mich jetzt hier verzettle mit den ganzen kleinen Buchstaben kann man einfach schreiben das was jetzt kommt ist auf jeden Fall
- ein neuer Teil das hier ist was anderes und auch dieser große cteil der besteht aus zwei Teilen denn man sieht
- ja schon rein optisch dass wir hier die ganze Zeit diesen kinen repetierten Ton haben mit den Akkorden die oben vorrücken und danach beginnt das anderes
- danach haben wir diese Akkordbrechungen hier haben wir dann diesen chromatischen abwärtslauf ist dann hier wieder von vorne beginnt das heißt auch hier dieses
- dieser Großteil C der ist im Grunde genommen zwei geteilt so das sagen wir das hier ist dann der nächste Formteil der mit dem klein
- Buchstaben und hier beginnt ja wieder das Thema mit der wechselnote und so weiter und hier hätten wir dann wieder
- den kleinen Mittelteil der Überleitung und hier haben wir wieder das Thema in originalgestellt so dass wir am Schluss
- sagen können okay wir haben am Schluss auf jeden Fall noch mal hier a und eben das hatten wir schon auf der anderen Folie das blaue ist der Teil
- C insgesamt haben wir also ein laufen a b
- [Musik] a c A und das Entscheidende ist ja dass wir
- eine eine einen Formteil haben der immer wiederkehrt das sogenannte returnell und zwei andere Teile die sogenannten
- coupl man würde bei dem hier sagen dass ist eben so eine Art kleines kettenrondo oder einfach Rondo an sich
- [Musik] [Applaus] [Musik] [Applaus]
- [Musik]
Zum Nachlesen
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