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Rondo einfach erklärt, Formenlehre, wie bestimme ich eine musikalische Form, Beethoven, Für Elise

Digitale Schule16:15 23.573 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 83 Zeilen
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  1. in diesem Video soll es um das Rondo gehen das Rondo ist eine musikalische Form die ungefähr seit dem 12 Jahrhundert existiert ich mache das
  2. Video deswegen weil es so schön zeigt wie man mit musikalischen Formen umgehen kann und wie man die erlernen kann wenn man sich das durchliest dann stößt man
  3. sehr schnell auf so merkwürdige Buchstabenkombination wie hier und das überfordert ganz viele Menschen am Anfang weil man überhaupt
  4. nicht das zuordnen kann ich meine man hat es ja mit Musik zu tun was hat das mit Buchstaben zu tun und diese Buchstaben die bedeuten nichts anderes
  5. als musikalische Formteile musikalische Formteile das ist auch für viele Menschen etwas unfassbar abstraktes und das möchte ich jetzt mal
  6. ein bisschen an einem Beispiel konkretisieren im Grunde genommen ist ein Formteil ein Teil der sich
  7. musikalisch von einem anderen Teil abgrenzt der also insgesamt eine gewisse Einheitlichkeit aufweist und um das mal deutlich zu machen habe ich jetzt hier
  8. einfach drei Lieder ausgewählt und das ist ja klar jedes Lied ist in sich eine Einheit ist ein Mann in brunfallen ist nur ein anderes sied als marilye we roll
  9. alongong [Musik] und die beiden hören sich natürlich anders an als dieser kleine Teil aus
  10. Jingle belts [Musik] und was hat das jetzt mit den Formteilen auf sich nur gut die Formteile sind eine
  11. Abstraktion von diesem Namen statt diesem ersten Namen ist ein Mann in Brunnen gefallen sage ich ab jetzt einfach nur noch das ist der Formteil a
  12. statt Mery rollalong sage ich nur noch das ist jetzt der Formteil B und statt Jingle BS ersetzen wir
  13. C und dann haben wir statt drei Liedern drei in sich musikalisch geschlossene Einheiten drei Formteile und wenn wir das haben dann
  14. können wir diese Formteile miteinander kombinieren nach Belieben und schon haben wir alles beisammen denn jetzt brauchen wir bloß noch eine gewisse
  15. Reihenfolge eine gewisse Abfolge dieser Formteile anzustreben und schon haben wir ein Rondo wir haben hier die Abfolge ab
  16. c a das ist eine ganz übliche Form des Rondos und das sieht jetzt erst einmal sehr sehr nüchtern aus aber wir können
  17. das ja jederzeit wieder in Musik übersetzen dann sieht das so aus hier haben wir noch einmal die Abfolge all dieser
  18. minimelodien wir beginnen mit dem Teil A ist dann meen brünnenallen man sieht das braucht nicht mehr aufschreiben das ist aber die gleiche Melodie dann folg Teil
  19. B dann noch einmal a dann C A B a und ich erlaube mir jetzt mal das Rondo hier in dieser Form jetzt nicht vorzuspielen das wird jetzt ein bisschen
  20. arg langweilig sein weil die Melodie natürlich langweilig ist ich habe die Melodie deswegen ausgewählt weil man sie auch als nicht Pianist ganz gut spielen
  21. kann das sind alles keine Melodien im fünft Tonraum im quintraum und die kann eigentlich auch ein normal begabter Mensch ganz gut hinbekommen so jeder
  22. eigentlich imstande sein könte dieses Rondo was jetzt hier steht tatsächlich auf dem Klavier zu spielen was das eben jetzt war das war
  23. ein Rondo das war eine gewisse Abfolge und es git so zwei Haupttypen heutzutage das eine ist das sogenannte bogenrondo und das andere ist das
  24. sogenannte kettenrondo wenn man sich diese beiden rondoren anschaut dann fällt eine Gesetzmäßigkeit auf egal ob ich jetzt das bogenrondo mE anschaue
  25. oder das kettenrondo das bogenrondo hat einen Teil A der rfrinartig immer wiederkehrt und dazwischen liegt etwas anderes das ist
  26. hier einmal B und dann einmal C und dann kommt noch mal B aber das Entscheidende ist ja wohl dass immer wieder an jeder zweiten Position dieser refrin steht das
  27. gleiche Prinzip das gibt es auch beim kettenrundo da ist auch der Teil A derjenige der immer wiederkehrt und zwischendrin gibt es eben einen anderen
  28. Teil und das einzig komplizierte ist jetzt diese Benennung denn da gibt's ein paar ja schwierige Wörter das Rondo selbst ist
  29. da ist eine musikalische Form und jetzt gibt es eben diese Benennung der immer wiederkehrende Teil dieses a den nennt man entweder refran oder eben retornell
  30. das Wort retorell leitet sich ab aus dem italienischen retorno und heißt Wiederkehr und der jeweils andere Teil das ist b c oder hier wie sogar bisschen
  31. alle Unendlichkeit weitergehen kann dieser andere Teil den nennt man coupleet das ist einfach der Teil der immer zum RF dazu gehört der zweite Teil
  32. das couple also das Paar was sich dadurch ergibt noch ein Wort zu den merkwürdigen Namen warum heißt das bogenrondo
  33. eigentlich bogenrondo die Idee ist ganz einfach man nimmt an dass es eine Mittelachse gibt eine
  34. Symmetrieachse diese Symmetrieachse befindet sich bei diesem bogenrundo ganz eindeutig beim Formteil C und wenn das so ist dass das die Mittelachse ist dann
  35. sieht man das was auf der linken Seite ist das ist auch rechts das gilt für alle Form Teile und wenn man sich das jetzt so anschaut dann
  36. muss man den Namen bogenrondur eigentlich nicht mehr erklären das kettenrondo hat seine Bezeichnung davon dass die couplés wie
  37. an einer Perlenkette aufgereit sind und das muss natürlich auch nicht wie hier beim E Schluss sein sondern das könnte man theoretisch in alle Ewigkeit
  38. fortführen erun wird's natürlich langweilig das ist das kettenrondo das ist nicht symmetrisch sondern das Kompositionsprinzip ist das der
  39. Reihung so das Prinzip ist klar große Formteile bekommen Großbuchstaben das einzige Problem ist dass diese Großbuchstaben nicht
  40. unbedingt selbsterklärend sind denn was man hört sind ganz häufig eher kleinere Abschnitte man hört z.B eine kleine Melodie und solche kleinen Abschnitte
  41. bekommen dann eben kleine Buchstaben und wenn diese Melodie von einem anderen musikalischen Gedanken abgelöst wird dann wird man dazu sagen
  42. na gut das ist ein kleines B das ist immer noch was ich überschaubar von 1 Z D Takten und dann hören wir vielleicht noch mal das gleiche von Anfang an und
  43. erst jetzt in der Zusammenschau wird deutlich aha diese drei Buchstaben A a die ergeben insgesamt einen formenteil denn
  44. dieses große a das ist das was ich später wiederholt genauso gut kann es sein dass ein Formteil B auch aus mehreren
  45. Gedanken besteht nämlich viicht aus einem die kleinen Buchstaben laufen dann nach einem Alphabet weiter nämlich einem Formteil C dann vielleicht einem
  46. Formteil D vielleicht kommt auch dort noch mal ein C wieder und auch diese werden unter einem großen Buchstaben zusammengefasst aber auf der hörebene
  47. würde man sagen okay ich hö zuerst diese Melodie dann diese Melodie dann diese Melodie die dann das und das und das und erst in der Zusammenschau kann man sagen
  48. aha offensichtig gehört das ja irgendwie zusammen weil das die gleichen Buchstaben sind und das gehört zusammen und das subsumieren wir dann eben unter
  49. diesen großen formbuchstaben so und jetzt würde ich das ganze mal gerne anhand eines Beispiels zeigen nämlich anhand von
  50. Elise von bethofen wenn man dieses Stück zum ersten Mal hört dann ist das auffällige sicher dieser wechselton diese
  51. Melodie und so weiter dann kommt das noch mal das ist eine Melodie an die man sich wieder erinnert die wird ja hier auch
  52. wiederholt und später kommt die dann wieder und Z zemlich genauso nämlich hier heißt
  53. es und so weiter und jetzt ist die Melodie die dazwischen liegt was anderes und so weiter die ist zwar vom begleitduktus ganz ähnlich also hat der
  54. diese gleichen gebrochenen Akkorde und den gleichen Rhythmus prinzipiell aber die Melodie ist anders deswegen wird man sagen na ja gut es
  55. gibt auf jeden Fall einen kleinen Teil A der wird hier wiederholt und es gibt aber etwas anderes ob man den jetzt a Strich nennt oder B das ist eigentlich
  56. wurscht aber was auffällt am Ende ist dass diese drei Teile insgesamt einen großen Teil abbilden denn das diese drei Teile die kommen im weiteren Verlauf des
  57. Stückes noch mehrfach vor und das ist eben das returnell dieses rituanell ist nicht nur der kleine Teil A sondern das ritanell ist dieses gesamte dreiteilige
  58. Lied ab was jetzt kommt ist eindeutig weder der kleine Teil A noch der kleine Teil B
  59. sondern das ist eine komplett andere Melodie die ist in sich allerdings auch noch einmal geteilt denn hier diese Passage mit den 32
  60. hier unten die hier beginnt dies mal definitiv anders als [Musik] D und so weiter hier ist ja so eine
  61. aufsteigende Tonleiter mit den ganzen 32 das ist was anderes diesen folgenden Teil werde ich jetzt ein bisschen dunkler
  62. einfärben um zu zeigen dass das doch was anderes ist und danach können wir natürlich wieder
  63. erwarten dass jetzt das retonell kommt diese K beiden grünen Teile die kann man natürlich jetzt zusammenfassen zu einem
  64. großen bteil und dann würde man sagen da man die klein Buchstaben immer durchnummeriert dass das erste dann der Abschnitt C ist und hier bei den 32
  65. würde dann der klein Abschnitt D beginnen nach einer kurzen überleitungsphase beginnt jetzt noch mal dieses
  66. wechseltonthema und so weiter der deltam und hier ist eigentlich Schuss und jetzt kommt wier dieser
  67. kleine Zwischenteil dieser kleine bteil auch der hat ja eigentliche überleitungscharakter und dann kommt wieder aber dieser
  68. wechselnotenteil das ist das was man so kennt und das ist wieder eindeutig dieses dreiteilige Lied vom Anfang das heißt insgesamt ist das natürlich noch
  69. einmal was jetzt hier erklingt der Abschnitt A und jetzt sieht mir ja schon rein äußerlich dass jetzt unten etwas ganz
  70. anderes beginnt und ich mich jetzt hier verzettle mit den ganzen kleinen Buchstaben kann man einfach schreiben das was jetzt kommt ist auf jeden Fall
  71. ein neuer Teil das hier ist was anderes und auch dieser große cteil der besteht aus zwei Teilen denn man sieht
  72. ja schon rein optisch dass wir hier die ganze Zeit diesen kinen repetierten Ton haben mit den Akkorden die oben vorrücken und danach beginnt das anderes
  73. danach haben wir diese Akkordbrechungen hier haben wir dann diesen chromatischen abwärtslauf ist dann hier wieder von vorne beginnt das heißt auch hier dieses
  74. dieser Großteil C der ist im Grunde genommen zwei geteilt so das sagen wir das hier ist dann der nächste Formteil der mit dem klein
  75. Buchstaben und hier beginnt ja wieder das Thema mit der wechselnote und so weiter und hier hätten wir dann wieder
  76. den kleinen Mittelteil der Überleitung und hier haben wir wieder das Thema in originalgestellt so dass wir am Schluss
  77. sagen können okay wir haben am Schluss auf jeden Fall noch mal hier a und eben das hatten wir schon auf der anderen Folie das blaue ist der Teil
  78. C insgesamt haben wir also ein laufen a b
  79. [Musik] a c A und das Entscheidende ist ja dass wir
  80. eine eine einen Formteil haben der immer wiederkehrt das sogenannte returnell und zwei andere Teile die sogenannten
  81. coupl man würde bei dem hier sagen dass ist eben so eine Art kleines kettenrondo oder einfach Rondo an sich
  82. [Musik] [Applaus] [Musik] [Applaus]
  83. [Musik]

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