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Warum wurde Cäsar ermordet? | Ganze Folge Terra X | MrWissen2go
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 324 Zeilen
- Terra X - Ein Moment in der Geschichte - Caesar - 06.12.2020 Caesar. Erfolgreicher Herrscher.
- Aber auch eitler Selbstdarsteller. Umjubelter Feldherr,
- der an der Spitze der römischen Republik steht. Und genau diese zu Fall bringen wird.
- Schon im alten Rom gilt wie heute: Politik kennt keine Freunde. Auf seinem Weg nach oben hat sich Caesar viele Feinde gemacht.
- Für sie ist er ein Tyrann, den es zu beseitigen gilt. Dies ist die Geschichte einer mörderischen Intrige.
- Wir halten die Zeit in entscheidenden Momenten der Geschichte an. Und ermitteln, warum der mächtigste Mann Roms sterben musste.
- Mit insgesamt 23 Messerstichen soll Caesar getötet worden sein. Aber die Ermordung Caesars ist nicht irgendein Mord.
- Dieses Attentat bedeutet nicht nur das Ende für Caesar, sondern auch das Ende für knapp 500 Jahre römische Republik.
- Es ist einer der grössten Wendepunkte der Geschichte. Ein Moment, der den Weltenlauf verändert hat.
- Doch war Caesar wirklich ein Tyrann? Wie wurde das Attentat auf ihn gerechtfertigt?
- Die Attentäter kennt Caesar nur zu gut. Unter ihnen sind auch seine Vertrauten.
- Der bis heute wohl bekannteste Caesar-Mörder ist Brutus. Marcus Iunius Brutus. Er ist Caesars Freund.
- Und einigen Gerüchten zufolge sogar sein Sohn. Trotzdem wird er Caesar verraten zum Wohle der Republik.
- So glaubt er zumindest. Aber die Verschwörung initiiert hat ein anderer, nämlich Cassius.
- Gaius Cassius Longinus. Er fühlt sich und die jahrhundertealte
- römische Aristokratie durch Caesar bedroht. Und gibt alles, um ihn aus dem Weg zu räumen.
- Ohne diesen Mann namens Decimus wäre das Attentat nicht geglückt. Decimus Iunius Brutus Albinus.
- Ein treuer Gefolgsmann Caesars. Doch auch er wird sich am Ende auf die Seite der Verschwörer schlagen.
- Was hat diese Männer dazu bewogen, Caesars Leben ein Ende zu setzen? Finden wir es heraus.
- In einem der bekanntesten Mordfälle der Geschichte voller schöner Frauen. Dunkler Geheimnisse.
- Böser Vorahnungen. Und unerwarteter Momente.
- Rom im Oktober 45 vor Christus. Zu diesem Zeitpunkt ist Rom eine Republik.
- Doch die ist gebeutelt von jahrzehntelangen Bürgerkriegen. Der letzte ist gerade erst beendet.
- Und ein Mann, dessen Name auch heute, mehr als 2000 Jahre später noch jedem ein Begriff ist, hat ihn für sich entschieden:
- Gaius Iulius Caesar. Caesar, ein Name, der bis heute das Synonym für Herrschaft ist.
- Im alten Rom spricht man ihn "Julius Kaisar" aus. Die Herrschertitel Zar oder Kaiser gehen auf seinen Namen zurück.
- Auch der Juli ist bis heute nach Caesars Geburtsmonat benannt. Heimgekehrt von einem Spanienfeldzug,
- macht er sich bereit für seinen grossen Triumphzug durch Rom. Es ist der Moment, in dem sich Caesar als römischer Imperator
- für einen Tag lang über alles erheben darf. Er weiht seinen Sieg Jupiter, dem höchsten Gott der Römer.
- Und bemalt sein Gesicht rot wie die Jupiterstatue auf dem Kapitol. Caesar steht als Konsul und Diktator an der Spitze des römischen Reiches,
- das sich vom Euphrat bis an den Atlantik, von der Sahara bis an den Rhein erstreckt.
- Seine größte militärische Errungenschaft: Er unterwirft Gallien, das heutige Frankreich.
- Caesar verfügte über die größte militärische Macht der damaligen Zeit.
- Es gab niemanden, der ihm Konkurrenz machen konnte. Alle Macht lag in den Händen dieses Mannes.
- Und genau das ist ein Problem. Rom ist damals eine Republik. Das leitet sich ab vom lateinischen "Res Publica"
- und bedeutet "die öffentliche Sache". Das heißt, im Staat trifft nicht ein einzelner politische Entscheidungen.
- Machtzentrum ist der Senat. Ein Gremium aus bis zu 1.000 erfahrenen Beamten,
- die so gut wie alle der aristokratischen Oberschicht entstammen.
- Und genau diese lenkt seit Jahrhunderten die Geschicke Roms. Bis jetzt.
- Das ganze Selbstbewusstsein Caesars und die ganze Ideologie hinter seiner Alleinherrschaft ist, dass er fest davon überzeugt ist,
- dass er das alles besser macht als die anderen. Er hat ja in Teilen sogar recht gehabt.
- Caesar ist nicht nur der bis dahin erfolgreichste römische Feldherr. Er hat es in den vergangenen Jahren durch geschickte Bündnisse,
- aber auch durch zahlreiche Rechtsbrüche geschafft, alle seine Gegner zu besiegen.
- Für ihn ist dieser Triumphzug im Oktober 45 vor Christus vor allem eine politische Machtdemonstration.
- Er ahnt nicht, dass sich schon bald eine Verschwörung gegen ihn in Gang setzen wird, um ihn zu töten.
- Bei einem Triumphzug im alten Rom darf eine Sache nicht fehlen: der Lorbeerkranz.
- Mit ihm ehrt man den Triumphator für seinen Sieg. Aber Caesar feiert heute keinen Sieg über fremde Herrscher.
- Er feiert seinen Sieg über seine Gegner in Rom. In den vergangenen Jahren hat er sie systematisch ausgeschaltet
- und den Senat in großen Teilen mit seinen Günstlingen besetzt. Und auch wenn Rom zu diesem Zeitpunkt
- offiziell noch eine Republik ist. Alle wissen: Caesar hat das Sagen. Und zwar allein.
- Caesar ist sich seiner uneingeschränkten Macht sicher. Zu sicher? Auch im alten Rom kommt Hochmut vor dem Fall.
- Doch heute lässt Caesar sich feiern. Bei der einfachen römischen Stadtbevölkerung hat er sich
- mit üppigen Gladiatorenspielen, Geldgeschenken und Getreidespenden beliebt gemacht.
- Warum also wird ausgerechnet gegen Caesar intrigiert? Aus jener Zeit gibt es nur wenige,
- oft nur fragmentarisch erhaltene Quellen. Berühmte Caesar-Biografien liefern der griechische Schriftsteller
- Plutarch sowie der römische Schriftsteller Sueton. Beide lebten aber rund 100 Jahre nach Caesar.
- Vieles, was wir heute wissen, stützt sich also auf Überlieferungen. Auf seiner Fahrt zum Tempel des Jupiter
- soll ein Ritual den Sieger an seine Sterblichkeit erinnern. Während des Triumphzugs flüstert ihm ein Sklave
- fortwährend einen Satz ins Ohr: Bedenke, dass auch du ein Mensch bist.
- Bedenke, dass auch du ein Mensch bist. Für Caesar kommt diese Botschaft bereits zu spät.
- Dieser Moment des Triumphes, der gehört dem Triumphator. Und in dem Moment darf er sozusagen
- eine quasi göttliche Stellung einnehmen. Das Problem ist, dass Caesar dann nach dem Triumph
- nicht das Übliche tut: Wieder zurückzukehren,
- zurückzutreten in das Glied der Senatoren. Sondern Caesar beansprucht diese Position,
- diese Sonderrolle auch weiter. Um seine Bedeutung zu unterstreichen, tut Caesar das,
- was schon andere große Herrscher vor ihm getan haben: Er lässt sich Bauwerke als Denkmal setzen. Und Caesar setzt einen drauf.
- Sich und seiner Familie zu Ehren lässt er neben dem Forum Romanum, dem Zentrum des politischen, wirtschaftlichen und sozialen Lebens,
- sein eigenes Forum errichten: das Forum Iulium oder auch Caesarforum.
- Die Historikerin Silvia Ripa weiß, was Caesar damit kundtun wollte. Von dem Moment an, in dem es ihm gelingt, ein Forum zu errichten
- und das Forum Romanum umzugestalten, haben wir zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte Roms den Fall,
- dass jemand als Privatperson gestalterischen Einfluss nimmt. Das beweist, wie sehr Caesar seine Macht demonstriert,
- während Rom von der republikanischen Krise auseinandergerissen wird. Eine Krise, die die römische Republik bereits seit Jahren zerbrechen lässt.
- Der Senat, einst das zentrale politische Organ Roms, hat kaum noch etwas zu sagen.
- Jetzt tanzen alle nach Caesars Pfeife. Caesar lässt sein Forum errichten, um die Tatsache zu betonen,
- dass von diesem Zeitpunkt an alle römischen Institutionen, die durch die Forumsgebäude vertreten sind,
- unter seiner Kontrolle stehen. Auch der Sitz des Senats. Die Tatsache, dass Caesar in Zukunft seine Macht
- direkt neben dem Forum Romanum zur Schau stellt, bedeutet, dass er seine Herrschaft
- auf die republikanischen Institutionen ausdehnt. Eine Tatsache, die den alteingesessenen Senatoren
- gar nicht gefällt. Seit Caesars Triumphzug sind gut vier Monate vergangen.
- In dieser Zeit hat der Senat Caesar mit Titeln und Ehrungen geradezu überhäuft.
- Der Grund: Caesar hat den Senat in großen Teilen mit seinen Günstlingen besetzt.
- Und ihn von 600 Mitgliedern auf 900 aufstocken lassen. Marcus Antonius, mein Freund.
- Dieser Tag wird Caesars Ende einleiten. Denn ab heute trägt er nicht nur den Titel Diktator.
- Er wird die Diktatur auf Lebenszeit antreten. Eine Ehrung, die ihm von seinen Schmeichlern angetragen wurde
- und ihn quasi zum König Roms macht. Doch ihren letzten König haben die Römer vor 500 Jahren vertrieben.
- Den Römern, vor allem den traditionsbewussten aristokratischen Eliten, ist ihre Republik heilig.
- Die Vorstellung einer Monarchie mit Caesar an der Spitze ist so manchem Senator unerträglich.
- Welch Dreistigkeit. Ist nun jeden Tag Triumphzug, oder weshalb trägt Caesar fortwährend
- den goldenen Lorbeerkranz und das Purpurgewand? Wenngleich ihm der Senat diese Ehre gewährt,
- er verhält sich wie ein König. Caesar ist schlau genug, die Vorwürfe, er wolle König sein,
- abzuschmettern. Er weiß, dass das in Rom einem Selbstmord gleichkäme.
- Trotzdem kokettiert und provoziert er mit seinem Auftreten. Ehrwürdige Väter.
- Es ist unsere gemeinsame Pflicht, den Frieden, den ich schuf in Rom und den Provinzen, auf ewig für unser Volk zu bewahren.
- Und niemand sollte an meiner Entschlossenheit zweifeln, dass ich einen jeden bestrafen werde,
- der es wagt, den Frieden in Rom zu gefährden. Das ist die caesarische Haltung: Es gibt einen Kern.
- Und den wird er durchdrücken, egal, was die anderen darüber denken. Für das römische Volk. Dass ich nicht lache!
- Als ob dieser selbstherrliche Tyrann irgendetwas auf das Volk oder den Senat geben würde.
- Caesars Mitkonsul und Freund Marcus Antonius ahnt, dass einige Senatoren nicht hinter Caesar stehen.
- Nimm dich in acht, Caesar. Und warnt ihn.
- Nicht alle sind dir wohlgesonnen. Einige von ihnen sind Heuchler. Sie verabscheuen dich. Unterschätze sie nicht, mein Freund.
- Sie haben mich derart mit Ehrungen und Kompetenzen überhäuft. Sie haben mir ...
- Sie haben mir die Diktatur auf Lebenszeit angeboten. Warum soll ich mich vor ihnen fürchten? Nein.
- Nun können sie ohnehin keine mutige Tat mehr planen. Sie wissen: Ohne mich entstehen wieder Chaos und Bürgerkrieg.
- Das werden sie nicht wagen. Damit würden sie alles zerstören, was ihnen wertvoll erscheint.
- Und ihnen den Rest ... Und ihnen den Rest an Einfluss rauben,
- den sie unter mir noch haben. Nein, die Republik ist ein Nichts.
- Und niemand wird sie wieder zum Leben erwecken können. Caesar war ein unheimlich erfolgreicher Politiker.
- Aber auch ein skrupelloser Politiker, der "Über Leichen gegangen ist".
- Und die römische Republik aus Eigennutz und im Eigeninteresse zerstört hat.
- Diese Republik war schon am Zerfallen, keine Frage. Aber den letzten Schlag hat ihr Caesar versetzt.
- Wahrscheinlich ist Caesar die Staatsform Roms egal. Fast wirkt es, als stolpere der eitle Herrscher
- eher planlos in eine Art Monarchie. Der Begriff Diktator ist im alten Rom nichts Negatives und nicht
- mit dem Begriff des Diktators, wie wir ihn heute kennen, gleichzusetzen.
- Ein solches Amt wird befristet in Krisenzeiten ausgerufen. Niemand soll eine unbegrenzte Herrschaftsgewalt bekommen.
- So wie sie einst die römischen Könige vor der Republik hatten. Caesar ist mit der Ernennung zum Diktator auf Lebenszeit
- auf dem Höhepunkt seiner Macht. Seinen Kritikern und Gegnern geht das zu weit.
- Jetzt ist allen klar: Caesar denkt nicht daran, den Senat wieder mitbestimmen zu lassen.
- Solange Caesar lebt, wird er die Geschicke Roms allein bestimmen. Kein Römer vor ihm hat das jemals gewagt.
- Sind Caesar Erfolg und Ruhm zu Kopf gestiegen? Er stellt seine Macht offenkundig zur Schau, auch hiermit:
- Er ist der erste Römer, der sich schon zu Lebzeiten auf Münzen verewigen lässt.
- In der Staatlichen Münzsammlung in München finden sich mehr als 300.000 Objekte aus über 2000 Jahren.
- Darunter auch zahlreiche Münzen aus der Zeit Caesars. Kay Ehling ist Althistoriker und Oberkonservator der Sammlung.
- In der Ausstellung ist jedoch nur ein Bruchteil der Geldstücke zu sehen. Viele von ihnen sind von unschätzbarem Wert
- und lagern sicher im Archiv der Sammlung. Da aus der Zeit der späten römischen Republik sonst kaum Relikte erhalten
- sind, sind Münzen für die Wissenschaft enorm wichtig. Für die Rekonstruktion und Interpretation dieser Epoche.
- Bis zu diesem Zeitpunkt lassen sich nur die griechischen Könige zu Lebzeiten auf Geldstücken verewigen.
- Die Römer ehren Götter oder große Römer sonst nur posthum auf diese Weise.
- Caesar bricht also abermals mit römischen Sitten und folgt lieber der Tradition hellenistischer Könige.
- Ich denke, dass er sich davon etwas versprochen hat. Sonst hätte er was anderes auf die Vorderseiten setzen lassen.
- Er möchte mit seinem Bild auf den Münzen erscheinen. Er will damit sagen:
- Seht her, ich bin Caesar, ich bin der Monarch im römischen Staat. An mir führt kein Weg mehr vorbei.
- Das demonstriert er damit auch der Öffentlichkeit: Ich bin der Größte.
- Münzen sind das Massenmedium der Antike. Sie sind im ganzen Imperium im Umlauf.
- So wissen auch Menschen, die Caesar nie zu Gesicht bekommen, wie er aussieht.
- Es war schlau von ihm, sich darstellen zu lassen. In Bezug auf seine Soldaten und die stadtrömische Bevölkerung,
- bei der er sehr beliebt war. Er zeigt, sie können die nächsten Jahre und Jahrzehnte
- auf Caesar bauen, auf seine Großzügigkeit. Die Opposition gegen Caesar sah darin einen erneuten Beweis,
- dass der Mann jetzt größenwahnsinnig wird. Dass es nie wieder diese Gleichheit unter den Senatoren geben wird.
- Das war für einen römischen Senator schwer erträglich. Die standen in einem dauernden Wettkampf, der Beste sein zu wollen.
- Wenn Caesar das nicht mehr zulässt, diesen Wettkampf unterbindet, entsteht unter diesen hohen Männern dann eine Unzufriedenheit.
- Unzufrieden und zugleich ohne Einfluss. Caesar ist schlicht zu mächtig, seine Anhängerschaft zu groß.
- Doch ein Mann will das nicht länger hinnehmen. Sein Name: Cassius. Er kämpfte im Bürgerkrieg gegen Caesar, wurde aber von ihm begnadigt.
- Er bekleidet ein hohes Richteramt in Rom. Trotzdem fühlt er sich durch Caesar zurückgestellt.
- Die Aristokraten betrachteten die römische Republik als ihre politische Heimat.
- Sie betrachteten es als ihr Grundrecht, hier die Macht auszuüben.
- Das nahm ihnen Caesar weg. Damit nahm er ihnen das, was sie unter Freiheit verstanden.
- Freiheit im republikanischen Sinn: Die Freiheit der Aristokratie, zu herrschen.
- Kurz nach Caesars Antritt der Diktatur auf Lebenszeit stattet Cassius seinem Schwager Brutus einen Besuch ab.
- Sei gegrüßt, Brutus. - Schön, dich zu sehen, Cassius. Mein Schwager. Wie geht es dir? - Gut.
- Doch an diesem Abend geht es nicht um die täglichen Geschäfte. Cassius ist aus einem ganz bestimmten Grund gekommen.
- Brutus, auf ein Wort. Wir Senatoren sind Herren, keine Diener, nicht wahr?
- Also wollen wir nun Rom zur Seite stehen, oder diesem skrupellosen überheblichen Egoisten?
- Wenn wir keine Entscheidungen mehr treffen dürfen, was ist unsere Republik denn dann noch wert?
- Brutus, es ist unsere Pflicht, Rom von diesem Tyrannen zu befreien! Ich brauche dich! Rom braucht dich!
- Cassius, du und ich haben Caesar viel zu verdanken. Am Ende sogar unser Leben.
- Nur durch seine Gnade blieb uns das Schwert erspart. Aber du hast recht, er tritt die Republik mit Füßen.
- Cassius gehört zu jenen Männern, die durchaus das Lebensgefühl der alten römischen Aristokratie widerspiegelten.
- Man muss vielleicht insgesamt sagen oder noch einmal betonen, dass Caesar der römischen Aristokratie quasi
- die Lebensader durchgeschnitten hatte. Und in dem Empfinden von Männern wie Cassius
- hatte er damit ein Tabu gebrochen. Dass es durchaus legitim erscheinen ließ, ihn dafür zu beseitigen.
- Es reicht! Mit Caesar als Diktator auf Lebenszeit ist die Republik am Ende!
- Wie lange noch sollen wir uns seine Spielchen gefallen lassen? Er verhöhnt unsere Traditionen
- und ändert altes Recht zu seinen Gunsten. Das einfache Volk beeindruckt er mit seinen Spenden, den Spielen,
- Bauten und allem! Aber uns ...
- Es ist der Moment, in dem Cassius zum Begründer der Verschwörung gegen Caesar wird.
- Für ihn ist Caesar ein Tyrann. Und Tyrannen müssen sterben.
- Das gebietet die Tradition. Doch seinen Plan kann er nicht alleine umsetzen.
- Er braucht Brutus. Nur mit ihm an seiner Seite kann das, was er vorhat, gelingen.
- Brutus ist ein unheimlich wichtiges Moment in dieser Verschwörung. Denn Brutus ist sozusagen die Metapher für die alte Republik.
- Man braucht Brutus, vor allen Dingen seinen Namen, um die Verschwörer-Gruppe nach innen und nach außen zu legitimieren.
- Brutus ist ein Nachfahre jenes Mannes, der den letzten tyrannischen König Roms gestürzt hatte.
- Und die Republik ins Leben gerufen hatte. Es gab eine Menge von Leuten, die als Bedingung sozusagen
- die Teilnahme des Brutus an dieser Verschwörung definierten. Nur unter dieser Bedingung würden sie selbst teilnehmen.
- Uns bleibt nichts übrig Wir müssen den Tyrann stürzen, Brutus! Caesar muss sterben!
- Hilf mir, die Senatoren von diesem Vorhaben zu überzeugen. Du hast recht. Caesar ging zu weit.
- Doch ein Mord ... - Mord, ja! Ja, Mord. Hör zu.
- Caesar wird Rom sehr bald verlassen. Die Legionen stehen schon bereit.
- Genau hier und hier. Wenn wir jetzt nicht handeln, ist es zu spät.
- Nachdem Caesar Gallien im Westen unterworfen hat, ist sein nächstes großes Ziel das Partherreich im Osten.
- Den Verschwörern bleibt nicht mehr viel Zeit. Caesar will schon in knapp einem Monat in Richtung Osten aufbrechen.
- Macht er das, wird er einige Jahre fort sein. Trotzdem bleibt er durch sein Amt als Diktator auf Lebenszeit
- der Alleinherrscher in Rom, auch während seiner Abwesenheit. Und sollte Caesar siegreich vom Feldzug zurückkehren,
- dann wäre er der größte Feldherr und Herrscher, den Rom je gesehen hätte. Wenn ein Attentat auf Caesar verüben, dann also jetzt.
- Eine Sache scheint das Vorhaben der Verschwörer geradezu zu bekräftigen: Caesar hat seine Leibwache entlassen.
- Eine Entscheidung, die vielen merkwürdig erscheint. Durch die vielen Ehrungen der letzten Zeit
- fühlt sich Caesar anscheinend unantastbar. Dass ausgerechnet seine Vertrauten ein Attentat auf ihn planen,
- damit hat er sicher nicht gerechnet. Und Brutus? Er steht vor einer schweren und folgenreichen Entscheidung.
- Was denkst du wohl, wiegt schwerer? Dem Staat die Treue zu brechen oder einem Einzelnen?
- Brutus, Caesar zerstört das Fundament unseres Staates. Wir haben folglich nicht nur das Recht, sondern die Pflicht,
- ihn zu töten. Und das möglichst bald.
- Noch zögert Brutus, doch die Zeit läuft. Während die Verschwörung unter einigen Gegnern Caesars
- weitere Anhänger findet, gibt es noch jemanden, der ordentlich Öl ins Feuer gießt.
- Diese Person lebt seit zwei Jahren als Caesars Geliebte am Stadtrand von Rom und ist keine geringere als:
- Kleopatra. Caesar lernt sie während des Bürgerkrieges in Ägypten kennen. Die beiden haben sogar einen gemeinsamen Sohn.
- Für die Römer ist die ägyptische Königin eine ungeheure Provokation. Zu ihren Partys gehen sie trotzdem gerne.
- Seht mal, wer da ist. * dramatische Musik *
- Meinst du, er will König an ihrer Seite in Alexandria werden? In Alexandria, Kindchen? In Rom!
- Ah, Cicero! Dass du gekommen bist, bereitet mir große Freude. In Eurer Gegenwart, Königin, fühle ich mich wohl.
- Hast du nicht gerade verlauten lassen, Könige müsse der Senat in Stücke reißen?
- So sei es der Väter Sitte? Wir sind Römer, mit Verlaub, keine Perser oder Griechen.
- Wir sind eine freie Bürgerschaft. Alleinherrschaft ist für uns Tyrannei, Unfreiheit.
- Und damit könnten wir uns niemals abfinden. Aber die Könige des Ostens achten wir,
- sofern sie Frieden mit unserer Republik halten. Und vor allem respektieren wir Euch, meine Königin.
- Aber was ist so schlimm an einem König, hm? Wie lange schon wird Eure Republik von Bürgerkrieg zerrissen?
- Und die Völker reißt Ihr mit in Verderben und Krieg. Ihr verdient einen Mann, der Frieden und Einheit stiftet.
- So einen wie Alexander den Großen. Aber ich lese gerne mal deine Schrift über die Republik.
- Der römische Schriftsteller Cicero ist anfangs noch ein Bewunderer Caesars, mittlerweile aber einer seiner schärfsten Kritiker.
- Wir müssen ihn beseitigen, ehe es zu spät ist. Alle sind sich einig.
- Doch ohne Brutus kein Anschlag, so die Bedingung einiger Verschwörer. Der Druck auf ihn wächst.
- Geheime Botschaften an den Wänden Roms fordern ihn dazu auf, zur Tat zu schreiten.
- Für Brutus keine leichte Entscheidung. Denn Caesar hat ihn gefördert, mehr als andere.
- Brutus' Mutter Servilia ist lange Zeit die Geliebte Caesars. Es gibt sogar Gerüchte, er sei sein Sohn.
- Doch Brutus will, ganz im Sinne seiner Vorfahren und seines großen Namens, die Republik retten.
- So entscheidet er sich für die Republik und gegen Caesar. Der Kreis der Verschwšrer wächst innerhalb weniger Wochen
- auf 60 Senatoren an. Ein Wunder, dass Caesar noch nichts davon weiß.
- Wo doch in Rom nichts lange geheim bleibt. Es muss schnell gehen, ehe Caesar davon erfährt.
- Am 18. März will er zum Feldzug aufbrechen. Der Tag des geplanten Attentats steht fest.
- Ein Sklave überreicht die Botschaft seines Herren an einen anderen Sklaven, dessen Besitzer eingeweiht werden soll.
- Das hier ist quasi das Notizbuch im alten Rom. Solche Wachstäfelchen verwendet man damals, um seine Gedanken
- aufzuschreiben oder um Botschaften zu überbringen. Diese Botschaft wirkt auf den ersten Blick unauffällig:
- Idibus Martiis, das bedeutet: Die Iden des März, also der 15. des Monats März.
- Nur ein Datum, aber es ist das Datum, das sich die Verschwörer für ihr geplantes Attentat ausgesucht haben.
- Jetzt, wo Brutus der Verschwörung beigetreten ist, gibt es kein Zurück mehr. Und: Es soll nicht irgendwo passieren:
- Die Senatoren haben beschlossen, dass der Mord ein Zeichen setzen soll.
- Sie wollen kundtun, dass man den Tyrannen Caesar zum Wohle der Republik opfert.
- Genau deshalb soll der Mord am helllichten Tag in aller Öffentlichkeit passieren: bei einer Versammlung im Senat.
- Die Senatoren, die Caesar gedemütigt und entmachtet hat, wollen so zu alter Stärke zurückfinden.
- Und das Zusammenspiel zwischen Aristokratie und Volk wieder herstellen.
- 15. März 44 v. Chr. Es wird, so wie es die Verschwörer geplant haben, der letzte Tag im Leben Caesars sein.
- Der Countdown zu seiner Ermordung läuft. In wenigen Stunden findet die letzte Senatsversammlung
- vor dem Feldzug statt. Seine Ehefrau Calpurnia plagen jedoch böse Vorahnungen.
- Ich fühle mich nicht gut. Es scheint, als wäre mir der viele Wein gestern Abend
- bei Lepidus nicht bekommen. Ach Geliebter, geh nicht.
- Ich habe geträumt, sie wollen dich ermorden. Schick Marcus Antonius zur Versammlung.
- Er soll den Senatoren sagen, dass du dich unwohl fühlst. Es ist der Moment, in dem Caesars Ehefrau, die mit der
- Verschwörung nichts zu tun hat, fast die Geschichte verändert hätte. Bis heute ist zwar nicht belegt, dass die Szene so stattgefunden hat.
- Doch die antiken Historiker überliefern es so. Ganz im Sinne großer Tragödien.
- Berichten zufolge überlegt Caesar tatsächlich, der Senatsversammlung fernzubleiben.
- Für die Verschwörer wäre das eine Katastrophe. Er muss überredet werden, zur Versammlung zu gehen.
- Ave Caesar. - Sei gegrüßt, Decimus. Deshalb schicken die Verschwörer Decimus.
- Er genießt Caesars uneingeschränktes Vertrauen. Es war eine ziemlich lange Nacht.
- Decimus hat viele Jahre als Offizier unter Caesar gedient. Und ist sein Freund.
- Bis heute weiß man nicht genau, warum ausgerechnet er sich den Verschwörern angeschlossen hat.
- Für die Verschwörer ist er auch wichtig, weil er eine große Gladiatorentruppe in Rom unterhält.
- Die soll die Aufständischen nach dem Attentat schützen. Das zeigt zum einen die Entschlossenheit der Verschwšrer,
- das jetzt auch durchzuziehen. Wenn sie nichts gemacht hätten, dann wäre Caesar
- mehr oder weniger im Partherkrieg gewesen. Dann wären sie erst mal nicht an ihn herangekommen.
- Dann hätten sie die Verschwörung begraben müssen. Ich bin etwas besorgt.
- Calpurnia hatte böse Vorahnungen letzte Nacht. Hör nicht auf solch bedeutungsloses Weibergeschwätz.
- Will sich der mächtigste Mann Roms davon etwa einschüchtern lassen? Die Senatoren warten auf dich, mein Freund.
- Sie zu versetzen wäre äußerst unhöflich und mehr noch: Es ist die letzte Senatsversammlung, ehe du zum Feldzug aufbrichst.
- Du hast recht. Lass uns in den Senat gehen. Jetzt gibt es kein Zurück mehr.
- Caesar macht sich auf den Weg zum Theater des Pompeius auf dem Marsfeld.
- Der Senat tagt an diesem Tag hier, da auf dem Forum Bauarbeiten stattfinden.
- Heute liegt der Großteil des Komplexes begraben unter dem modernen Rom.
- Einige Überreste sind erhalten. Hier fand das Attentat statt.
- Aus heutiger Sicht eine ungeheure Gewalttat. Denn in einer Demokratie herrscht Gewaltenteilung.
- Hier entscheiden nicht einige wenige über Leben und Tod. Die Archäologin Dr. Monica Ceci hat den Ort der Ermordung Caesars
- miterforscht und erklärt, warum die Verschwörer keinen anderen Ausweg sahen.
- Ein Tyrann muss getötet werden. Das gebietet die republikanische Ordnung.
- Sie sieht keinen Tyrannen oder einen immerwährenden Diktator vor. In diesem Moment sind diejenigen, die sich der Verschwörung
- gegen Caesar angeschlossen haben, absolut überzeugt davon, richtig zu handeln.
- Sie sehen ihr Vorhaben als legitime, notwendige Operation, um die republikanische Ordnung wieder herzustellen,
- die Caesar in Gefahr gebracht hat. Die Nachricht über das geplante Attentat scheint,
- zumindest gerüchteweise, schon unter der römischen Stadtbevölkerung zu kursieren.
- Überlieferungen zufolge eilt auf dem Weg in den Senat ein Mann an Caesars Sänfte, um ihn zu warnen:
- ein griechischer Lehrer namens Artemidoros. Caesar! - Halt!
- Sieh dich vor. Lies das. Hätte diese Warnung Caesar vor dem Tod bewahren können?
- Bis heute wird gerätselt: Was wusste Caesar? Begab er sich absichtlich in Gefahr?
- Ob diese Szene wirklich so stattgefunden hat, weiß man bis heute nicht.
- Aber es ist möglich, dass Caesar von der Verschwörung gewusst oder zumindest geahnt hat.
- Warum er trotzdem zur Senatsversammlung geht? Er glaubt, das Glück, die Göttin Fortuna, auf seiner Seite zu haben.
- Außerdem würde ein Attentat auf ihn, da ist sich Caesar sicher, Rom in neue Bürgerkriege stürzen.
- Welcher Gegner würde das schon riskieren? Diese Warnung, die vielleicht die Namen einiger Verschwšrer enthält?
- Im alten Rom kommt es oft vor, dass Menschen Caesar Nachrichten zustecken.
- Oft sind es nur Bittbriefe. Oft reicht Caesar diese Briefe einem Mitglied seines Stabs weiter.
- So wird er es auch mit dieser Nachricht tun. Hätte er sie gelesen, vielleicht wäre dann alles anders gekommen.
- Weiter! Caesar ignoriert auch diese Warnung.
- Und setzt seinen Weg zur Senatsversammlung fort. Das zeigt uns, dass diese Geschichten
- auch als Lehrstücke erzählt wurden. Und zu einem Lehrstück gehört es, dass der Mensch,
- der sich über die anderen erhebt, gewarnt wird, diese Hybris nicht weiterzutreiben, aber er hört nicht.
- Und am Ende scheitert er. Angeblich hat Caesar am Abend vor dem Attentat bei einem Abendessen
- unter Freunden auf die Frage, welcher Tod der beste sei, geantwortet: der unerwartete.
- Auch ein Seher namens Spurinna soll ihn schon früh vor diesem Tag, den Iden des März, gewarnt haben.
- Doch als Caesar ihn jetzt sieht, quittiert er die Vorahnung mit Überheblichkeit.
- Die Iden des März sind da. Da sind sie, aber noch nicht vorbei.
- Die "Iden des März" sind bis heute in vielen Sprachen eine Redewendung für bevorstehendes Unheil.
- William Shakespeare verwendet den Begriff in seinem Drama "Julius Caesar" und verhilft ihm so zu noch mehr Berühmtheit.
- Marcus Antonius! - Gaius Iulius! Wie geht es dir? - Gut, und dir?
- Sehen wir, was uns heute im Senat erwartet. Lass uns hineingehen.
- Als die beiden den Senat betreten wollen, wird Marcus Antonius in ein Gespräch verwickelt.
- Ein Ablenkungsmanöver. Denn die Verschwörer wissen: Marcus Antonius würde alles tun,
- um einen Mord an seinem Freund zu verhindern. Dass die Verschwörer sich allein auf Caesar konzentrierten
- war Teil des Tyrannenmordes. Deswegen ist es legitim, diesen Mord zu begehen.
- Hätte diese Gruppe auch Marc Anton umgebracht. Dann hätte sie ein Problem gehabt, sich zu legitimieren.
- Auf der anderen Seite war genau das der Fehler dieser Gruppe. Cicero sieht das als den größten Fehler der Verschwörer an,
- dass sie Marc Anton nicht mit ausgeschaltet haben. So geht Caesar alleine hinein.
- * Song: Don't you forget about me? * Noch glaubt Caesar, es sei eine Senatsversammlung wie jede andere.
- Wie so oft beginnt sie mit einer Bitte, die an ihn herangetragen wird.
- Großer Caesar, entschuldigt, konntet Ihr bereits darüber nachdenken, meinen Bruder zu begnadigen?
- Ach, ich mache mir noch Gedanken darüber. Ein weiteres Ablenkungsmanöver.
- Ein Senator namens Lucius Cimber setzt den ersten Stich. 22 weitere werden folgen.
- Allesamt ausgeführt von Menschen, denen Caesar vertraut hat. Unter ihnen auch Brutus.
- Die berühmten Worte "Et tu, Brute", auf Deutsch "Auch du, Brutus", hat Caesar vermutlich nicht gesagt.
- Sie stammen von Shakespeare. Die Geschichte Caesars ist die Geschichte eines grandiosen Aufstiegs
- zur Macht, und es ist die Geschichte eines kaltblütigen Verrats. Ein historischer und zugleich zeitloser Konflikt.
- 60 Senatoren wissen von der Verschwörung. Im Senat sind an diesem Tag rund 300.
- Die meisten von ihnen Anhänger Caesars. Sie können nicht glauben, was gerade passiert ist.
- Nach der Tat bekommen sowohl die Verschwörer als auch die, die nichts wussten, Panik.
- Alle flüchten aus dem Senatsgebäude. Und Caesar?
- Er lässt sich die letzte Würde nicht nehmen und bedeckt sein Gesicht mit seiner Toga.
- Ist der Tyrannenmord gerechtfertigt? Die Verschwörer glauben: ja. Tatsächlich erhalten sie vom Senat zunächst einen Straferlass.
- Die öffentliche Meinung aber wendet sich gegen sie. Alles kommt anders, als von den Verschwörern erhofft.
- Denn Caesars Anhänger gewinnen die Oberhand. Allen voran Marcus Antonius und Caesars Großneffe Octavian.
- Sie starten einen gnadenlosen Rachefeldzug gegen die Verschwörer. Und ganz wie Caesar es geahnt hatte, brechen erneut Bürgerkriege aus.
- Das Chaos endet erst, als Octavian den letzten Rivalen besiegt. Und der erste römische Kaiser unter dem Namen Augustus wird.
- Der römische Schriftsteller Sueton lässt Caesar in einem seiner Werke folgendes sagen:
- Keiner meiner Mörder überlebte mich länger als drei Jahre. Und keiner starb eines natürlichen Todes.
- Der eine ertrank nach einem Schiffbruch, der andere starb in der Schlacht.
- Brutus und Cassius nahmen sich mit demselben Dolch, mit dem sie mich verletzt hatten, das Leben.
- Caesars Tod leitet das endgültige Ende der römischen Republik ein. Das Attentat der Verschwörer war vergebens.
- Und Caesar? Er war und ist bis heute eine schillernde Figur. Ein Mann, dessen Name wie kein zweiter für Machtinstinkt steht.
- Bis heute gilt er als einer der erfolgreichsten Feldherren Roms. Sein Leben und die Umstände seines Todes faszinieren uns bis heute.
- Untertitel im Auftrag des ZDF, 2020
Zum Nachlesen
Gaius Iulius CaesarGaius Iulius Caesar (deutsch auch Gaius Julius Cäsar; * 13. Juli 100 v. Chr. in Rom; † 15. März 44 v. Chr. ebenda) war ein römischer Staatsmann, …
CaesarmörderAls Caesarmörder bezeichnet man die Mitglieder einer Verschwörung römischer Senatoren im Jahr 44 v. Chr. gegen den Diktator auf Lebenszeit Gaius Iulius Caesar.
AugustusAugustus (* 23. September 63 v. Chr. als Gaius Octavius in Rom; † 19. August 14 n. Chr. in Nola bei Neapel) war der erste römische Kaiser.
Römische RepublikEntstehung der Republik · Legendärer Anfang Roms: Die Zwillinge Romulus und Remus werden von einer Wölfin gesäugt und aufgezogen. · Mittelitalien um 500 vor …