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Demografischer Wandel – Grundbegriffe der Wirtschaft

Wirtschaft - simpleclub3:47 396.267 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 34 Zeilen
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  1. „Die Rente wird nicht mehr zum Leben ausreichen, ABER sie ist sicher!“ Yeah!
  2. Die Rente ist sicher! Ach fuck, warte mal…
  3. wie die Rente reicht nicht zum Leben?! Das ist ja nicht so geil!
  4. Was das mit dem Demographischen Wandel zu tun hat klären wir in diesem Video Von ihm hat wohl schon jeder gehört.
  5. Der demographische Wandel beschreibt die Veränderung der Altersstruktur der Bevölkerung eines Landes.
  6. Während in vielen Ländern Bevölkerungszahlen, vor allem wegen einer hohen Geburtenrate, steigen
  7. Sieht es bei den meisten hochentwickelten Industrienationen anders aus. Bei uns in Deutschland altert die Bevölkerung und schrumpft langfristig.
  8. Im Jahr 2050 werden in Deutschland nur noch 75 Millionen Menschen leben. Aus der Pyramide wird langsam eine umgedrehte Pyramide.
  9. Die Zeiten des Babybooms sind vorbei. Denn seit den 1970er Jahren ist die Sterberate größer als die Geburtenrate
  10. Das hat zur Folge, dass die Bevölkerungszahlen rückläufig sind. Schauen wir uns mal Gründe für den demographischen Wandel an.
  11. Unsere Lebensverhältnisse sind in den letzten Jahrzehnten immer besser geworden. Die Medizin und Forschung haben riesige Fortschritte gemacht.
  12. Herzschrittmacher, Rollator und Viagra halten uns auch im Alter noch fit. Zudem Ernähren wir uns gesünder.
  13. Und die Arbeit ist weniger körperlich anstrengend. Aber auch der zunehmende Gebrauch von Verhütungsmitteln, wie Anti-Baby-Pille und Kondomen
  14. Als auch der Karriereplan vieler junger Leute sorgen für geringe Geburtenraten. So steigt der Anteil älterer Menschen gegenüber dem Anteil jüngerer Party People.
  15. Wenn ihr, als angehende Wirtschaftsbosse, euch jetzt auf die ganzen freiwerdenden Chefsessel freut,
  16. dann habt ihr eine Chance gefunden, diese Veränderung in der Bevölkerungsstruktur für euch zu nutzen.
  17. Ansonsten gibt es aber eher Probleme, die auf Regierung, Kommunen, Wirtschaft und Bürger zukommen.
  18. Für unsere Sozialsysteme stellt die Überalterung ein mächtiges Problem dar. Bei unserer Altersversorge ist die gesetzliche Rentenversicherung nach dem Umlageverfahren
  19. organisiert. Heißt, der erwerbstätige Teil der Bevölkerung zahlt in die Rentenkassen ein,
  20. davon werden dann die Renten für die Älteren gezahlt, welche davor auch jahrelang eingezahlt haben
  21. und dann, wenn unser Arbeiter, Businessmann und Doc in den Ruhestand gehen bekommen auch sie ihre Renten aus dem Topf.
  22. Hier wird’s jetzt problematisch, wenn wir 1. mehr Leute haben, die Rente beziehen
  23. Und 2. weniger Erwerbstätige haben, die einzahlen.
  24. Hier sind wir beim Zitat aus dem Intro: „Die Rente wird nicht mehr zum Leben ausreichen, ABER sie ist sicher!“
  25. Die Rente wird nur noch als Grundsicherung reichen, man muss privat vorsorgen. Auch gesetzliche Krankenversicherung sowie Pflegeversicherungen leiden unter dem Wandel.
  26. Die Menschen werden immer älter und sind gerade dann meist auf viele Medikamenten und Untersuchungen angewiesen.
  27. Zudem steigen die Ausgaben durch bessere Technik in der Medizin. So werden in Zukunft wohl die Beiträge angehoben werden bis sich auf ein alternatives System
  28. geeinigt ist. Der Arbeitsmarkt wird sich auch verändern.
  29. Im Jahr 2050 wird es 20% weniger Erwerbstätige in Deutschland geben. Das ist ziemlich krass!
  30. Besonders bei Fachkräften wird sich der Arbeitskräftemangel bemerkbar machen. Die Probleme, die uns erwarten, liegen auf der Hand.
  31. Zuwanderung ist eine Möglichkeit dem demographischen Wandel entgegenzuwirken. Aber auch die Sozialsysteme müssen grundsätzlich überdacht werden.
  32. Doof nur, wenn Politiker zwingend notwendige Maßnahmen heute nicht einleiten, weil sie hauptsächlich an Sich und ihre Amtszeit denken
  33. und oft nicht an die Zukunft von Deutschland! Es wäre nun an der Jugend sich mit dem Thema auseinanderzusetzten
  34. Und sich für Lösungen zu interessieren. Bis jetzt ist das Interesse dem Thema gegenüber noch zu gering!

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