Demografischer Wandel – Grundbegriffe der Wirtschaft Wirtschaft - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=dPZ17WUXwWI Transkript (automatisch erstellt) 0:00 „Die Rente wird nicht mehr zum Leben ausreichen, ABER sie ist sicher!“ Yeah! 0:05 Die Rente ist sicher! Ach fuck, warte mal… 0:08 wie die Rente reicht nicht zum Leben?! Das ist ja nicht so geil! 0:11 Was das mit dem Demographischen Wandel zu tun hat klären wir in diesem Video Von ihm hat wohl schon jeder gehört. 0:22 Der demographische Wandel beschreibt die Veränderung der Altersstruktur der Bevölkerung eines Landes. 0:27 Während in vielen Ländern Bevölkerungszahlen, vor allem wegen einer hohen Geburtenrate, steigen 0:33 Sieht es bei den meisten hochentwickelten Industrienationen anders aus. Bei uns in Deutschland altert die Bevölkerung und schrumpft langfristig. 0:40 Im Jahr 2050 werden in Deutschland nur noch 75 Millionen Menschen leben. Aus der Pyramide wird langsam eine umgedrehte Pyramide. 0:46 Die Zeiten des Babybooms sind vorbei. Denn seit den 1970er Jahren ist die Sterberate größer als die Geburtenrate 0:53 Das hat zur Folge, dass die Bevölkerungszahlen rückläufig sind. Schauen wir uns mal Gründe für den demographischen Wandel an. 1:00 Unsere Lebensverhältnisse sind in den letzten Jahrzehnten immer besser geworden. Die Medizin und Forschung haben riesige Fortschritte gemacht. 1:07 Herzschrittmacher, Rollator und Viagra halten uns auch im Alter noch fit. Zudem Ernähren wir uns gesünder. 1:13 Und die Arbeit ist weniger körperlich anstrengend. Aber auch der zunehmende Gebrauch von Verhütungsmitteln, wie Anti-Baby-Pille und Kondomen 1:21 Als auch der Karriereplan vieler junger Leute sorgen für geringe Geburtenraten. So steigt der Anteil älterer Menschen gegenüber dem Anteil jüngerer Party People. 1:31 Wenn ihr, als angehende Wirtschaftsbosse, euch jetzt auf die ganzen freiwerdenden Chefsessel freut, 1:37 dann habt ihr eine Chance gefunden, diese Veränderung in der Bevölkerungsstruktur für euch zu nutzen. 1:42 Ansonsten gibt es aber eher Probleme, die auf Regierung, Kommunen, Wirtschaft und Bürger zukommen. 1:47 Für unsere Sozialsysteme stellt die Überalterung ein mächtiges Problem dar. Bei unserer Altersversorge ist die gesetzliche Rentenversicherung nach dem Umlageverfahren 1:56 organisiert. Heißt, der erwerbstätige Teil der Bevölkerung zahlt in die Rentenkassen ein, 2:03 davon werden dann die Renten für die Älteren gezahlt, welche davor auch jahrelang eingezahlt haben 2:09 und dann, wenn unser Arbeiter, Businessmann und Doc in den Ruhestand gehen bekommen auch sie ihre Renten aus dem Topf. 2:15 Hier wird’s jetzt problematisch, wenn wir 1. mehr Leute haben, die Rente beziehen 2:19 Und 2. weniger Erwerbstätige haben, die einzahlen. 2:22 Hier sind wir beim Zitat aus dem Intro: „Die Rente wird nicht mehr zum Leben ausreichen, ABER sie ist sicher!“ 2:28 Die Rente wird nur noch als Grundsicherung reichen, man muss privat vorsorgen. Auch gesetzliche Krankenversicherung sowie Pflegeversicherungen leiden unter dem Wandel. 2:37 Die Menschen werden immer älter und sind gerade dann meist auf viele Medikamenten und Untersuchungen angewiesen. 2:42 Zudem steigen die Ausgaben durch bessere Technik in der Medizin. So werden in Zukunft wohl die Beiträge angehoben werden bis sich auf ein alternatives System 2:52 geeinigt ist. Der Arbeitsmarkt wird sich auch verändern. 2:55 Im Jahr 2050 wird es 20% weniger Erwerbstätige in Deutschland geben. Das ist ziemlich krass! 3:02 Besonders bei Fachkräften wird sich der Arbeitskräftemangel bemerkbar machen. Die Probleme, die uns erwarten, liegen auf der Hand. 3:09 Zuwanderung ist eine Möglichkeit dem demographischen Wandel entgegenzuwirken. Aber auch die Sozialsysteme müssen grundsätzlich überdacht werden. 3:16 Doof nur, wenn Politiker zwingend notwendige Maßnahmen heute nicht einleiten, weil sie hauptsächlich an Sich und ihre Amtszeit denken 3:22 und oft nicht an die Zukunft von Deutschland! Es wäre nun an der Jugend sich mit dem Thema auseinanderzusetzten 3:28 Und sich für Lösungen zu interessieren. Bis jetzt ist das Interesse dem Thema gegenüber noch zu gering!