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Bahá'i-Religion | Ausstellung "Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos"

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Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 21 Zeilen
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  1. Ich bin Ali Faridi von Beruf Ingenieur und Kaufmann. Ich lebe seit 1968
  2. in Deutschland oder auch in Hannover. Ich bin in Shiraz aufgewachsen,
  3. wo eigentlich auch die Bahai-Religion ihren Anfang genommen hat 1844.
  4. Ich habe dann Bekanntschaft von einigen Bahai-Jugendlichen gemacht und so bin ich mit der Bahai-Religion in Kontakt gekommen
  5. und habe festgestellt, dass es doch eine Religion gibt, die mir so eine spirituelle Heimat geben könnte.
  6. In der Schrift ist ein Satz, viele Leute kennen nicht die Bahai,
  7. aber den Satz kennen viele: "Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger."
  8. Denn ich habe miterlebt als Kind, wie die verschiedenen Konfessionen und Religionen
  9. sich gegenseitig meiden. Oder auch die Mehrheitsgesellschaft unterdrückt die anderen.
  10. Die Bahai-Religion hat mich zunächst dadurch angezogen, dass sie universalistisch angelegt war,
  11. und alle Menschen wurden eben als Mitglieder eine Familie angesehen. Und auch natürlich der persönliche Umgang der Menschen miteinander.
  12. Als kleine Gemeinschaft können wir nicht sehr viele Projekte selbst in die Wege leiten.
  13. Deswegen schließen wir uns den anderen an. Wir unterstützen viele Projekte, die von den großen Kirchen
  14. in Angriff genommen werden oder auch von gemeinnützigen Organisationen.
  15. Aber auch vor allem im interreligiösen Dialog sind sie (die Bahai) so kann man sagen, etwas überproportional
  16. daran beteiligt, weil eben der Gedanke des interreligiösen Dialogs, der Gedanke von Hans Küng,
  17. das sind Teile unserer Lehre, kann man sagen. Die Bahai-Religion hat nur einen wichtigen Indikator
  18. für die Gottgläubigkeit, und das ist eben die Dienstbarkeit.
  19. Das liegt bei uns an erster Stelle. Und ein kurzes Bahai-Gebet sagt zum Beispiel:
  20. "Oh Gott, hilf mir zu tun, was die Belange deiner Diener fördert und deine Städte erblühen lässt."
  21. Das heißt, wir sind verpflichtet, zu dienen. So gut wie wir können.

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