Bahá'i-Religion | Ausstellung "Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos" Stiftung Weltethos https://www.youtube.com/watch?v=bS3p5HUk1JI Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Ich bin Ali Faridi von Beruf Ingenieur und Kaufmann. Ich lebe seit 1968 0:10 in Deutschland oder auch in Hannover. Ich bin in Shiraz aufgewachsen, 0:17 wo eigentlich auch die Bahai-Religion ihren Anfang genommen hat 1844. 0:22 Ich habe dann Bekanntschaft von einigen Bahai-Jugendlichen gemacht und so bin ich mit der Bahai-Religion in Kontakt gekommen 0:29 und habe festgestellt, dass es doch eine Religion gibt, die mir so eine spirituelle Heimat geben könnte. 0:40 In der Schrift ist ein Satz, viele Leute kennen nicht die Bahai, 0:43 aber den Satz kennen viele: "Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger." 0:49 Denn ich habe miterlebt als Kind, wie die verschiedenen Konfessionen und Religionen 0:56 sich gegenseitig meiden. Oder auch die Mehrheitsgesellschaft unterdrückt die anderen. 1:03 Die Bahai-Religion hat mich zunächst dadurch angezogen, dass sie universalistisch angelegt war, 1:15 und alle Menschen wurden eben als Mitglieder eine Familie angesehen. Und auch natürlich der persönliche Umgang der Menschen miteinander. 1:28 Als kleine Gemeinschaft können wir nicht sehr viele Projekte selbst in die Wege leiten. 1:36 Deswegen schließen wir uns den anderen an. Wir unterstützen viele Projekte, die von den großen Kirchen 1:43 in Angriff genommen werden oder auch von gemeinnützigen Organisationen. 1:48 Aber auch vor allem im interreligiösen Dialog sind sie (die Bahai) so kann man sagen, etwas überproportional 1:58 daran beteiligt, weil eben der Gedanke des interreligiösen Dialogs, der Gedanke von Hans Küng, 2:06 das sind Teile unserer Lehre, kann man sagen. Die Bahai-Religion hat nur einen wichtigen Indikator 2:16 für die Gottgläubigkeit, und das ist eben die Dienstbarkeit. 2:22 Das liegt bei uns an erster Stelle. Und ein kurzes Bahai-Gebet sagt zum Beispiel: 2:30 "Oh Gott, hilf mir zu tun, was die Belange deiner Diener fördert und deine Städte erblühen lässt." 2:37 Das heißt, wir sind verpflichtet, zu dienen. So gut wie wir können.