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Verstädterung im Vergleich: hoch und gering entwickelte Länder

13 Grad Ost14:24 8.591 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 105 Zeilen
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  1. [Musik] in diesem video schauen wir uns mal das thema verstädterung an wir auch schon
  2. mal welche unterschiede es da zwischen hoch und gering entwickelten ländern gibt und wir versuchen auch mal eine prognose zu machen und mal zu schauen
  3. wie sich die verstädterung im laufe der zeit entwickelt hat und noch entwickeln wird als einstieg in das thema bietet sich diese abbildung 1 die zeigt
  4. verschiedene städte auf der erde und zwar im vergleich zwischen 2005 und 2015 was da zunächst auffällt ist wenn man beide seiten sich ansieht dass es
  5. relativ wenige städte gibt in hoch entwickelten ländern es dominieren tatsächlich stellte ausgänge entwickelten ländern und die
  6. zweite sache die an der stelle fällt ist dass die anzahl der städte die diesen mega stuttgart haben also mehr als zehn einwohner gewachsen ist und dass vor
  7. allem städte im bereich der geringer entwickelten ländern besonders rasch an bevölkerung dazu gewonnen haben aber
  8. auch lernen warum das so ist und welche folgen das hat schauen wir uns mal an welche grundlegenden begriffe wichtig sind über dem thema verstädterung
  9. überhaupt hantieren zu können da ist erst mal der begriff verstädterung selbst der beschreibt die wachsende anzahl von städten auch das wachsen der
  10. fläche der städte bzw die damit einhergehende zunehmende einwohnerzahl ist also ein rein quantitativer begriff es gibt den
  11. englischen begriff der begriff urbanisierung beschreibt vor allen dingen einen qualitativen aspekt und zwar die ausbreitung städtischer
  12. lebensformen also menschen in städten leben halt anders als die im ländlichen raum und diese qualität des städtischen lebens die wird man den begriff
  13. organisierung ausgedrückt beide begriffe gehören auch irgendwie zusammen wieder heran deuten soll das heißt mobilisierung findet eben vor allem in
  14. städten statt anderes geht das ja auch gar nicht es gibt da noch den sogenannten versteigerungs grad oder auch die verstädterung rate und das
  15. beschreibt dann für eine bestimmte region das kann ein einzelnes land sein oder auch für die gesamte welt den anteil der in den städten lebenden
  16. menschen und ich hab mal vier beispiel ausgesucht sehr hohen versteigerungs grad zb statt staaten wie singapur aber auch
  17. wichtige flächen staaten wie island haben zum teil in sehr hohen verstädterung grad hier mit 94 dann deutschland liegt je nach quelle
  18. irgendwo zwischen 77 und 81 und dann gibt es aber auch länder wie zb burundi dort liegt der verstädterung scrollt bei nur 13 prozent dh die meisten menschen
  19. leben dort immer noch im ländlichen raum wir haben eine sehr schöne interaktive abbildung von der bundeszentrale für politische bildung den link plastisch
  20. dann mit in die beschreibung wir sehen ja erstmal verschiedene dinge und zwar die weltbevölkerung nach größen sortiert zwischen 1950 bis 2050 und
  21. zusätzlich sehen war auch wie sich diese bevölkerung verteilt und zwar einmal auf stadt und land und dann nochmal untergliedert in höhe und geringer
  22. entwickelte länder bleibe erstmal bei der anzahl der bevölkerung ich gehe mal auf 2015 man sieht ja schön das sind aktiv für
  23. 2015 auf 7325 millionen menschen auf der erde also 7,3 milliarden wir sehen 1950 25 milliarden und wir gehen in der prognose davon aus dass das
  24. bis 2050 auf 9 5 milliarden ansteigen kann manche zahlen sind auch anders da wird nur von den gemeinden menschen
  25. gesprochen man wird sehen was da kommt wir sehen also erstmal das wachstum der weltbevölkerung und jetzt sehen wir ja
  26. auch wie sich diese menschen verteilen und zwar haben wir einmal die unterscheidung in landbevölkerung hier grün dargestellt stadtbevölkerung
  27. stadtbevölkerung ist dann zusätzlich noch einmal unterteilt in höher entwickelte und geringer entwickelte länder steigen
  28. 1950 ein wir sehen hier für 1950 dass die ländliche bevölkerung den absolut größten anteil an der gesamten bevölkerung ausmacht und zwar weltweit
  29. leben 70,4 prozent der menschen in den ländlichen regionen demgegenüber stehen damit nur knapp 30 prozent der menschen die in städten leben wenn uns die zahlen
  30. für die bevölkerung in ökonomisch sich entwickelnden ländern anschauen also ein geringer entwickelten ländern dann stellen wir fest dass noch im jahr
  31. 1950 nur etwa zwölf prozent der menschen weltweit in städten in geringer entwickelten länder gelebt haben und wir sehen auch dass der
  32. anteil für städte in höhe entwickelten ländern größer war 17,6 prozent gegenüber 12 das kippt wenn wir uns die heutige zeit anschauen wir
  33. gehen rein nach 2015 und da sehen wir dass der anteil der menschen in gängiger entwickelten ländern die in städten leben
  34. bereits bei 40,6 prozent liegt und in den höher entwickelten ländern nur noch bei 13,5 das muss nicht bedeuten dass dort
  35. weniger menschen leben dass es wieder diese scheinbare widerspruch zwischen einen teil und anzahl wir sehen auch in den höher entwickelten ländern ist die
  36. städtische bevölkerung gewachsen hier sind's 986 millionen menschen im jahr 1950 war etwa die hälfte 444 millionen menschen
  37. lediglich der anteil ist gesunken das heißt die städtische bevölkerung in höher entwickelten ländern macht immer kleineren anteil aus was hat sich noch
  38. verschoben abgesehen davon dass die stadtbevölkerung in den geringer entwickelt
  39. deutlich zugenommen hat haben wir auch anfang der 2000er jahre in phänomen gehabt dass seitdem und zwar etwas seit dem jahr 2008 erstmalig mehr menschen in
  40. städten leben als im ländlichen raum wir sind das jahr für jahr 2015 die landbevölkerung macht hier nur noch 46 prozent aus die restlichen 54 prozent
  41. entfallen auf die städtische bevölkerung davon wie gesagt noch mal der größte anteil in den geringer entwickelten ländern verfolgen wir diesen trend und
  42. betrachten die prognose wird 2050 dann sehen wir dass der anteil der stadtbevölkerung in den geringer entwickelten ländern weiter zunehmen
  43. wird bemisst man das in der weltweiten oder menschen werden mehr als die hälfte der knapp 55 prozent der menschen vermutlich
  44. in stetten da geringer entwickelten länder leben der anteil der menschen in den höher entwickelten ländern macht in städten dagegen nur 11,7 prozent aus
  45. auch hier wieder das heißt nicht dass die städte zahlenmäßig schrumpfen die anzahl wächst ja also hier also ein leichter zuwachs zu erkennen von knapp
  46. unter einer milliarde auf knapp über eine milliarde nichtsdestotrotz in anderen regionen eben schneller und
  47. damit wird der anteil der stadtbevölkerung in höher entwickelten ländern kleiner spannend ist dass ich bei der
  48. bevölkerung im ländlichen raum lediglich der anteil an dort die anzahl kaum noch obwohl die weltbevölkerung weiter wächst werden weiterhin etwas
  49. mehr als drei milliarden menschen im ländlichen raum leben wir sehen dass hier 3,2 milliarden hier 3,3 milliarden man könnte also und der prognose sogar
  50. einen kleinen rückgang annehmen da die stadtbevölkerung deutlich schneller wächst sinkt aber der anteil der anteil geht ja auf 33,6 prozent zurück von
  51. vorher 46 was sagt uns diese ganze abbildung jetzt die sagt uns natürlich dass das wachstum der städte in den höher und geringer entwickelten ländern
  52. deutlich verschieden voneinander ist also es muss irgendwas geben in den geringer entwickelten ländern was die städte dort viel schneller anwachsen
  53. lässt und man kann das wird ein ganz einfach grund beschreiben man könnte einfach sagen hier in den geringsten in entwickelten ländern ist
  54. der verstädterung prozess noch nicht abgeschlossen sie sprach vorhin davon dass und 2008 herum die hälfte der menschen in städten
  55. lebt für höher entwickelte länder wie deutschland wird sind das bereits über 80 prozent der menschen in geringerer entwickelten ländern liegt der wert zum
  56. teil noch bei 30 oder 40 prozent dh diese länder haben einfach ein ziemlich großen aufholbedarf die entwicklung dieser länder führt eben auch dazu dass
  57. sich ähnliche situationen einstellen wie war das bei uns vorfinden und das heißt auch dort wird irgendwann der größte teil der menschen in den städten leben
  58. was wir auch sehen in der abbildung ist dass der anteil der landbevölkerung hier prinzipiell zurückgeht und das wirft eine frage auf warum wollen menschen
  59. gern in städten leben wir sehen die tendenz zu ungebrochen der anteil der landbevölkerung wird deutlich geringer und ja da muss man einfach mal fragen
  60. woran liegt das und das schauen wir uns mal im nächsten abschnitt an die theorie mit der sich dieses stete wachstum generell erklären lässt ist die
  61. sogenannte push und pull theorie sie beschreibt im wesentlichen zwei dinge zum einen gibt es da die push faktoren auch manche mit verzweiflung
  62. beschrieben das sind abstoßende dinge des ländlichen raums und es gibt andererseits die pulverturm manchmal auch mit dem begriff
  63. auf beschrieben diese faktoren verdeutlichen die anziehende wirkung der städte und jetzt könnte man meinen das push and
  64. pull faktoren jeweils die entsprechenden gegen teile zueinander sind und das trifft zumindest für eine ganze handvoll an faktoren zu zb arbeit bildung
  65. aufstiegs chancen medizinische versorgungen oder gute lebensbedingungen die push faktoren drücken jeweils eine mal an diesen dingen im ländlichen raum
  66. aus die pool faktoren eine hoffnung auf diese dinge führt die jeweils städtischen regionen wobei man ganz klar sagen muss hoffnungen auf diese dinge
  67. besteht zwar aber es gibt keine garantie darauf dass menschen die aus dem umland in die städte hinein wandern tatsächlich auch bessere chancen auf bildung arbeit
  68. oder medizinische versorgung haben neben den recht kleinen dingen die man sowohl als push und pull faktoren definieren kann gibt es eigentlich
  69. richtig reine putsch faktoren dazu gehören unter anderem soziale zwänge die eng mit kulturellen dingen und traditionen verknüpft sind ich denke er
  70. damals nur an sowas wie zwangsehen zum beispiel aber auch eine schlecht ausgebaute infrastruktur das trifft die gesamte versorgung mit wasser mit
  71. elektrizität aber auch der ausbau des straßennetzes empfehlen der nahverkehr zum beispiel dazu kommen auch noch eine relativ hohe anfälligkeit für natur
  72. risiken das können zb dinge sein die die ernte ausfallen lassen müssen generell aber heuschreckenschwärme die das hervorrufen aber eben auch zum beispiel
  73. waldbrände erdrutsche hochwasser die die menschen im ländlichen raum besonders hart treffen daneben gibt es auch eine ganze menge
  74. reine pull faktoren also dinge die eigentlich nur für die städte gelten und zwar offen sich viele menschen eine gewisse anonymität also dieses
  75. ausbrechen aus den sozialen zwängen bessere hygienische bedingungen dazu gehört ein anschluss ans trinkwassernetz aber auch sanitäre einrichtungen das
  76. abwasser auch tatsächlich weggeführt wird die teilhabe an konsum und kulturellen leben gehört auch dazu und natürlich erhoffen sich viele menschen
  77. eine wirtschaftliche unabhängigkeit wenn sie in die städte überfielen schauen wir uns abschließend bald die folgen der verstädterung vor allem für gering
  78. entwickelte länder ein da bleibt zunächst zu sagen dass die globalisierung weiterhin dort auf erschütterungen zurück bleibt das heißt
  79. sowohl die städte an einwohner und ständig wachsenden größer werden erreichen die menschen doch niemals diese städtische lebensqualität dieses
  80. eigene straftat darstelle wachstums schlichtweg so schnell dass städte länderregierungen einfach gar nicht mehr hinterherkommen infrastruktur auszubauen
  81. straßennetze auszubauen wasser strom und dergleichen als versuchung anzubieten also das funktioniert einfach nicht infolgedessen entstehen vor allem am
  82. stadtrand oder in gebieten die wenig beliebt sind sogenannte morgen neuer siedlungen je nach region würde man das lamm favela
  83. oder ketten dort leben menschen unter ärmlichsten bedingungen zum teil noch schlechter als in den dörfern aus denen sie geflohen sind gehen zum teil keiner
  84. geregelten arbeit nach es gibt keine versorgung mit strom oder fließendem wasser müllentsorgung abwasserentsorgung sind nicht geregelt und damit herrschen
  85. ihrer lebensbedingungen die eigentlich nicht für ein europa ein das umfeld sprechen wenn wir uns die folgende abbildung anschauen dann sehen wir dass
  86. das problem mit in slums den ghettos vor allem in den ländern mit dem sehr geringen entwicklungsstand auftaucht entscheiden dann der abbildungen sind
  87. hier die obersten drei balken wir sehen an dem ersten islam bevölkerung anteilig an der stadtbevölkerung für die gesamte erde
  88. das ist erschreckend viel wir sehen also auch dass ich das zwischen 2001 und 2015 anteilig kaum ändert wir sehen dann in dem zweiten balken diese tendenz für die
  89. entwickelten land haben wir eine leichte zunahme insgesamt aber und sehr sehr geringen anteil von etwa sechs bis sieben prozent mit menschen die in slums
  90. oder nehmen die schlechten bedingungen leben müssen und wir sehen dass in den entwicklungsländern der anteil der islam bevölkerung sehr hoch ist auch die
  91. tendenz zeigt ihr nicht wirklich nach unten 2001 21 43 prozent der menschen in entwicklungsländern die in slums leben mussten und 2015 sind es ja immer noch
  92. knapp 42 prozent ein weiteres riesiges problem ist die frage der umweltbelastung die ist dort übermäßig hoch warum
  93. zum einen entstehen in unmengen an müll wie man sie auch im bild sieht da wird nicht richtig entsorgt das heißt das verschmutzt quasi die umwelt die böden
  94. schadstoffe lösen sich sie konnte das grundwasser ein das wasser selber wird verschmutzt weil abwässer nicht geklärt werden
  95. typisch einfach so in die öffentlichen gewässer abgegeben werden das ist insofern problematisch dass das wasser mitunter zur bewässerung von gärten
  96. genutzt wird oder auch als trinkwasser weil eben die infrastruktur mit dem ausbau der wasserversorgung nicht hinterherkommt luftverschmutzung
  97. entsteht vor allem dadurch dass für fabriken und auch für den verkehr eigentlich keine umweltstandards geld wie wir sie aus mitteleuropa kennen ja
  98. auch und gerade das thema verkehr dadurch dass der öffentliche nahverkehr nicht ausgebaut wird wird jeder der es kann man sich leisten kann mit dem alter
  99. die weg innerhalb der stadt zurücklegen was enorme belastung führt und darum verkehr gilt eben dass solche umweltstandards wie wir sie in
  100. deutschland haben mit partikelfilter und ablassen unter gleichen dass das in diesen ländern einfach häufig nicht an der tagesordnung ist
  101. oder man überhaupt keine möglichkeit hat darauf auch noch rücksicht zu nehmen das heißt so viele menschen auf hüllt sich die hoffnung auf ein besseres
  102. gesünderes vielleicht doch ein wohlhabenderes leben in der stadt nicht viele menschen verbleiben in diese slums und bislang gelang es nur in wenigen
  103. dieser slums verbesserung des lebensstandards herbeizuführen ein beispiel ist die favela rocinha die zu rio de janeiro gehört sowie lasst mal
  104. von mir zum thema verstädterung wirtschaft auch das video hat ein wenig licht ins geografische dunkle gebracht ja und ich mache mir jetzt aus meinen
  105. kaffee

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