Verstädterung im Vergleich: hoch und gering entwickelte Länder 13 Grad Ost https://www.youtube.com/watch?v=_jT4097fBuo Transkript (automatisch erstellt) 0:03 [Musik] in diesem video schauen wir uns mal das thema verstädterung an wir auch schon 0:13 mal welche unterschiede es da zwischen hoch und gering entwickelten ländern gibt und wir versuchen auch mal eine prognose zu machen und mal zu schauen 0:19 wie sich die verstädterung im laufe der zeit entwickelt hat und noch entwickeln wird als einstieg in das thema bietet sich diese abbildung 1 die zeigt 0:28 verschiedene städte auf der erde und zwar im vergleich zwischen 2005 und 2015 was da zunächst auffällt ist wenn man beide seiten sich ansieht dass es 0:39 relativ wenige städte gibt in hoch entwickelten ländern es dominieren tatsächlich stellte ausgänge entwickelten ländern und die 0:45 zweite sache die an der stelle fällt ist dass die anzahl der städte die diesen mega stuttgart haben also mehr als zehn einwohner gewachsen ist und dass vor 0:54 allem städte im bereich der geringer entwickelten ländern besonders rasch an bevölkerung dazu gewonnen haben aber 1:02 auch lernen warum das so ist und welche folgen das hat schauen wir uns mal an welche grundlegenden begriffe wichtig sind über dem thema verstädterung 1:10 überhaupt hantieren zu können da ist erst mal der begriff verstädterung selbst der beschreibt die wachsende anzahl von städten auch das wachsen der 1:18 fläche der städte bzw die damit einhergehende zunehmende einwohnerzahl ist also ein rein quantitativer begriff es gibt den 1:26 englischen begriff der begriff urbanisierung beschreibt vor allen dingen einen qualitativen aspekt und zwar die ausbreitung städtischer 1:33 lebensformen also menschen in städten leben halt anders als die im ländlichen raum und diese qualität des städtischen lebens die wird man den begriff 1:42 organisierung ausgedrückt beide begriffe gehören auch irgendwie zusammen wieder heran deuten soll das heißt mobilisierung findet eben vor allem in 1:50 städten statt anderes geht das ja auch gar nicht es gibt da noch den sogenannten versteigerungs grad oder auch die verstädterung rate und das 1:57 beschreibt dann für eine bestimmte region das kann ein einzelnes land sein oder auch für die gesamte welt den anteil der in den städten lebenden 2:06 menschen und ich hab mal vier beispiel ausgesucht sehr hohen versteigerungs grad zb statt staaten wie singapur aber auch 2:14 wichtige flächen staaten wie island haben zum teil in sehr hohen verstädterung grad hier mit 94 dann deutschland liegt je nach quelle 2:22 irgendwo zwischen 77 und 81 und dann gibt es aber auch länder wie zb burundi dort liegt der verstädterung scrollt bei nur 13 prozent dh die meisten menschen 2:33 leben dort immer noch im ländlichen raum wir haben eine sehr schöne interaktive abbildung von der bundeszentrale für politische bildung den link plastisch 2:41 dann mit in die beschreibung wir sehen ja erstmal verschiedene dinge und zwar die weltbevölkerung nach größen sortiert zwischen 1950 bis 2050 und 2:51 zusätzlich sehen war auch wie sich diese bevölkerung verteilt und zwar einmal auf stadt und land und dann nochmal untergliedert in höhe und geringer 2:59 entwickelte länder bleibe erstmal bei der anzahl der bevölkerung ich gehe mal auf 2015 man sieht ja schön das sind aktiv für 3:08 2015 auf 7325 millionen menschen auf der erde also 7,3 milliarden wir sehen 1950 25 milliarden und wir gehen in der prognose davon aus dass das 3:20 bis 2050 auf 9 5 milliarden ansteigen kann manche zahlen sind auch anders da wird nur von den gemeinden menschen 3:29 gesprochen man wird sehen was da kommt wir sehen also erstmal das wachstum der weltbevölkerung und jetzt sehen wir ja 3:34 auch wie sich diese menschen verteilen und zwar haben wir einmal die unterscheidung in landbevölkerung hier grün dargestellt stadtbevölkerung 3:42 stadtbevölkerung ist dann zusätzlich noch einmal unterteilt in höher entwickelte und geringer entwickelte länder steigen 3:49 1950 ein wir sehen hier für 1950 dass die ländliche bevölkerung den absolut größten anteil an der gesamten bevölkerung ausmacht und zwar weltweit 3:59 leben 70,4 prozent der menschen in den ländlichen regionen demgegenüber stehen damit nur knapp 30 prozent der menschen die in städten leben wenn uns die zahlen 4:10 für die bevölkerung in ökonomisch sich entwickelnden ländern anschauen also ein geringer entwickelten ländern dann stellen wir fest dass noch im jahr 4:18 1950 nur etwa zwölf prozent der menschen weltweit in städten in geringer entwickelten länder gelebt haben und wir sehen auch dass der 4:26 anteil für städte in höhe entwickelten ländern größer war 17,6 prozent gegenüber 12 das kippt wenn wir uns die heutige zeit anschauen wir 4:36 gehen rein nach 2015 und da sehen wir dass der anteil der menschen in gängiger entwickelten ländern die in städten leben 4:44 bereits bei 40,6 prozent liegt und in den höher entwickelten ländern nur noch bei 13,5 das muss nicht bedeuten dass dort 4:52 weniger menschen leben dass es wieder diese scheinbare widerspruch zwischen einen teil und anzahl wir sehen auch in den höher entwickelten ländern ist die 5:01 städtische bevölkerung gewachsen hier sind's 986 millionen menschen im jahr 1950 war etwa die hälfte 444 millionen menschen 5:11 lediglich der anteil ist gesunken das heißt die städtische bevölkerung in höher entwickelten ländern macht immer kleineren anteil aus was hat sich noch 5:20 verschoben abgesehen davon dass die stadtbevölkerung in den geringer entwickelt 5:25 deutlich zugenommen hat haben wir auch anfang der 2000er jahre in phänomen gehabt dass seitdem und zwar etwas seit dem jahr 2008 erstmalig mehr menschen in 5:35 städten leben als im ländlichen raum wir sind das jahr für jahr 2015 die landbevölkerung macht hier nur noch 46 prozent aus die restlichen 54 prozent 5:45 entfallen auf die städtische bevölkerung davon wie gesagt noch mal der größte anteil in den geringer entwickelten ländern verfolgen wir diesen trend und 5:54 betrachten die prognose wird 2050 dann sehen wir dass der anteil der stadtbevölkerung in den geringer entwickelten ländern weiter zunehmen 6:01 wird bemisst man das in der weltweiten oder menschen werden mehr als die hälfte der knapp 55 prozent der menschen vermutlich 6:08 in stetten da geringer entwickelten länder leben der anteil der menschen in den höher entwickelten ländern macht in städten dagegen nur 11,7 prozent aus 6:19 auch hier wieder das heißt nicht dass die städte zahlenmäßig schrumpfen die anzahl wächst ja also hier also ein leichter zuwachs zu erkennen von knapp 6:27 unter einer milliarde auf knapp über eine milliarde nichtsdestotrotz in anderen regionen eben schneller und 6:33 damit wird der anteil der stadtbevölkerung in höher entwickelten ländern kleiner spannend ist dass ich bei der 6:39 bevölkerung im ländlichen raum lediglich der anteil an dort die anzahl kaum noch obwohl die weltbevölkerung weiter wächst werden weiterhin etwas 6:48 mehr als drei milliarden menschen im ländlichen raum leben wir sehen dass hier 3,2 milliarden hier 3,3 milliarden man könnte also und der prognose sogar 6:56 einen kleinen rückgang annehmen da die stadtbevölkerung deutlich schneller wächst sinkt aber der anteil der anteil geht ja auf 33,6 prozent zurück von 7:06 vorher 46 was sagt uns diese ganze abbildung jetzt die sagt uns natürlich dass das wachstum der städte in den höher und geringer entwickelten ländern 7:16 deutlich verschieden voneinander ist also es muss irgendwas geben in den geringer entwickelten ländern was die städte dort viel schneller anwachsen 7:23 lässt und man kann das wird ein ganz einfach grund beschreiben man könnte einfach sagen hier in den geringsten in entwickelten ländern ist 7:31 der verstädterung prozess noch nicht abgeschlossen sie sprach vorhin davon dass und 2008 herum die hälfte der menschen in städten 7:38 lebt für höher entwickelte länder wie deutschland wird sind das bereits über 80 prozent der menschen in geringerer entwickelten ländern liegt der wert zum 7:46 teil noch bei 30 oder 40 prozent dh diese länder haben einfach ein ziemlich großen aufholbedarf die entwicklung dieser länder führt eben auch dazu dass 7:56 sich ähnliche situationen einstellen wie war das bei uns vorfinden und das heißt auch dort wird irgendwann der größte teil der menschen in den städten leben 8:03 was wir auch sehen in der abbildung ist dass der anteil der landbevölkerung hier prinzipiell zurückgeht und das wirft eine frage auf warum wollen menschen 8:12 gern in städten leben wir sehen die tendenz zu ungebrochen der anteil der landbevölkerung wird deutlich geringer und ja da muss man einfach mal fragen 8:21 woran liegt das und das schauen wir uns mal im nächsten abschnitt an die theorie mit der sich dieses stete wachstum generell erklären lässt ist die 8:29 sogenannte push und pull theorie sie beschreibt im wesentlichen zwei dinge zum einen gibt es da die push faktoren auch manche mit verzweiflung 8:36 beschrieben das sind abstoßende dinge des ländlichen raums und es gibt andererseits die pulverturm manchmal auch mit dem begriff 8:43 auf beschrieben diese faktoren verdeutlichen die anziehende wirkung der städte und jetzt könnte man meinen das push and 8:50 pull faktoren jeweils die entsprechenden gegen teile zueinander sind und das trifft zumindest für eine ganze handvoll an faktoren zu zb arbeit bildung 9:00 aufstiegs chancen medizinische versorgungen oder gute lebensbedingungen die push faktoren drücken jeweils eine mal an diesen dingen im ländlichen raum 9:08 aus die pool faktoren eine hoffnung auf diese dinge führt die jeweils städtischen regionen wobei man ganz klar sagen muss hoffnungen auf diese dinge 9:18 besteht zwar aber es gibt keine garantie darauf dass menschen die aus dem umland in die städte hinein wandern tatsächlich auch bessere chancen auf bildung arbeit 9:26 oder medizinische versorgung haben neben den recht kleinen dingen die man sowohl als push und pull faktoren definieren kann gibt es eigentlich 9:34 richtig reine putsch faktoren dazu gehören unter anderem soziale zwänge die eng mit kulturellen dingen und traditionen verknüpft sind ich denke er 9:41 damals nur an sowas wie zwangsehen zum beispiel aber auch eine schlecht ausgebaute infrastruktur das trifft die gesamte versorgung mit wasser mit 9:49 elektrizität aber auch der ausbau des straßennetzes empfehlen der nahverkehr zum beispiel dazu kommen auch noch eine relativ hohe anfälligkeit für natur 9:58 risiken das können zb dinge sein die die ernte ausfallen lassen müssen generell aber heuschreckenschwärme die das hervorrufen aber eben auch zum beispiel 10:06 waldbrände erdrutsche hochwasser die die menschen im ländlichen raum besonders hart treffen daneben gibt es auch eine ganze menge 10:12 reine pull faktoren also dinge die eigentlich nur für die städte gelten und zwar offen sich viele menschen eine gewisse anonymität also dieses 10:19 ausbrechen aus den sozialen zwängen bessere hygienische bedingungen dazu gehört ein anschluss ans trinkwassernetz aber auch sanitäre einrichtungen das 10:27 abwasser auch tatsächlich weggeführt wird die teilhabe an konsum und kulturellen leben gehört auch dazu und natürlich erhoffen sich viele menschen 10:35 eine wirtschaftliche unabhängigkeit wenn sie in die städte überfielen schauen wir uns abschließend bald die folgen der verstädterung vor allem für gering 10:43 entwickelte länder ein da bleibt zunächst zu sagen dass die globalisierung weiterhin dort auf erschütterungen zurück bleibt das heißt 10:50 sowohl die städte an einwohner und ständig wachsenden größer werden erreichen die menschen doch niemals diese städtische lebensqualität dieses 10:56 eigene straftat darstelle wachstums schlichtweg so schnell dass städte länderregierungen einfach gar nicht mehr hinterherkommen infrastruktur auszubauen 11:04 straßennetze auszubauen wasser strom und dergleichen als versuchung anzubieten also das funktioniert einfach nicht infolgedessen entstehen vor allem am 11:13 stadtrand oder in gebieten die wenig beliebt sind sogenannte morgen neuer siedlungen je nach region würde man das lamm favela 11:20 oder ketten dort leben menschen unter ärmlichsten bedingungen zum teil noch schlechter als in den dörfern aus denen sie geflohen sind gehen zum teil keiner 11:28 geregelten arbeit nach es gibt keine versorgung mit strom oder fließendem wasser müllentsorgung abwasserentsorgung sind nicht geregelt und damit herrschen 11:36 ihrer lebensbedingungen die eigentlich nicht für ein europa ein das umfeld sprechen wenn wir uns die folgende abbildung anschauen dann sehen wir dass 11:42 das problem mit in slums den ghettos vor allem in den ländern mit dem sehr geringen entwicklungsstand auftaucht entscheiden dann der abbildungen sind 11:49 hier die obersten drei balken wir sehen an dem ersten islam bevölkerung anteilig an der stadtbevölkerung für die gesamte erde 11:57 das ist erschreckend viel wir sehen also auch dass ich das zwischen 2001 und 2015 anteilig kaum ändert wir sehen dann in dem zweiten balken diese tendenz für die 12:07 entwickelten land haben wir eine leichte zunahme insgesamt aber und sehr sehr geringen anteil von etwa sechs bis sieben prozent mit menschen die in slums 12:15 oder nehmen die schlechten bedingungen leben müssen und wir sehen dass in den entwicklungsländern der anteil der islam bevölkerung sehr hoch ist auch die 12:23 tendenz zeigt ihr nicht wirklich nach unten 2001 21 43 prozent der menschen in entwicklungsländern die in slums leben mussten und 2015 sind es ja immer noch 12:33 knapp 42 prozent ein weiteres riesiges problem ist die frage der umweltbelastung die ist dort übermäßig hoch warum 12:41 zum einen entstehen in unmengen an müll wie man sie auch im bild sieht da wird nicht richtig entsorgt das heißt das verschmutzt quasi die umwelt die böden 12:50 schadstoffe lösen sich sie konnte das grundwasser ein das wasser selber wird verschmutzt weil abwässer nicht geklärt werden 12:56 typisch einfach so in die öffentlichen gewässer abgegeben werden das ist insofern problematisch dass das wasser mitunter zur bewässerung von gärten 13:04 genutzt wird oder auch als trinkwasser weil eben die infrastruktur mit dem ausbau der wasserversorgung nicht hinterherkommt luftverschmutzung 13:12 entsteht vor allem dadurch dass für fabriken und auch für den verkehr eigentlich keine umweltstandards geld wie wir sie aus mitteleuropa kennen ja 13:20 auch und gerade das thema verkehr dadurch dass der öffentliche nahverkehr nicht ausgebaut wird wird jeder der es kann man sich leisten kann mit dem alter 13:28 die weg innerhalb der stadt zurücklegen was enorme belastung führt und darum verkehr gilt eben dass solche umweltstandards wie wir sie in 13:36 deutschland haben mit partikelfilter und ablassen unter gleichen dass das in diesen ländern einfach häufig nicht an der tagesordnung ist 13:42 oder man überhaupt keine möglichkeit hat darauf auch noch rücksicht zu nehmen das heißt so viele menschen auf hüllt sich die hoffnung auf ein besseres 13:49 gesünderes vielleicht doch ein wohlhabenderes leben in der stadt nicht viele menschen verbleiben in diese slums und bislang gelang es nur in wenigen 13:57 dieser slums verbesserung des lebensstandards herbeizuführen ein beispiel ist die favela rocinha die zu rio de janeiro gehört sowie lasst mal 14:06 von mir zum thema verstädterung wirtschaft auch das video hat ein wenig licht ins geografische dunkle gebracht ja und ich mache mir jetzt aus meinen 14:13 kaffee