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Öffentliche Güter
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 112 Zeilen
- öffentliche Güter um das marktversagensargument der öffentlichen Güter zu verstehen ist es zunächst
- wichtig zu unterscheiden zwischen öffentlich bereitgestellten Gütern und öffentlichen Gütern in der Definition der Ökonomen als
- marktversagensargument dazu benutzen wir zur Unterscheidung von öffentlichen und anderen Gütern das Kriterium der Rivalität im Konsum
- und der ausschließbarkeit vom Konsum die Rivalität im Konsum fragt danach ob mein Wohlempfinden davon
- abhängt ob und wie viele andere Nutzer das gut auch noch benutzen dieselbe Einheit des Gutes auch noch benutzen neben mir also ob es mir etwas ausmacht
- ob ich alleine das Gut konsumiere oder ob wir zu zweit sind oder unendlich viele das Kriterium der ausschließbarkeit vom Konsum fragt dann
- umgekehrt kann ich denn andere überhaupt davon abhalten das gut zu nutzen weil es mir nicht gefällt dass die das auch
- nutzen beide Kriterien können nun vorliegen oder nicht vorliegen das heißt erfüllt sein oder nicht erfüllt sein ne Rivalität im Konsum liegt vor oder liegt
- nicht vor ausschließbarkeit liegt vor oder liegt nicht vor die die Güter die sie normalerweise in den Modellen analysieren sind private Güter und diese
- privaten Güter sind gekennzeichnet davon dass sowohl die Rivalität im Konsum vorliegt als auch eine ausschließbarkeit vom Konsum gegeben
- ist nehmen wir ein Glas Kölsch Rivalität im Konsum bedeutet normalerweise verändert sich ihr Nutzen den sie aus einem Glas Kölsch ziehen je
- nachdem ob sie es alleine konsumieren können ob sie es mit jemandem teilen müssen oder ob jeder der zufällig gerade in der Kneipe ist sich mit ihnen um das
- Glas Kölsch prügeln wird ja die Nutzung eines kölsch gedränks ist rival sie konkurrieren mit anderen es ist aber normalerweise auch die ausschließbarkeit
- vom Konsum gegeben technisch dadurch dass sie andere abhalten das Glas zu trinken ne machen Sie es mit körperlicher Gewalt oder schnappen sie
- sich's und rennen sie so schnell sie können wie auch immer technisch ist es theoretisch möglich andere vom Konsum ihres kölschs abzuhalten und auch
- rechtlich ist die ausschließbarkeit normalerweise gegeben in unserer Eigentumsordnung wenn Sie das Kölsch bezahlt haben dann dürfen üblicherweise
- sie entscheiden ob Sie das Kölsch mit anderen teilen oder nicht das Gegenstück dazu in dieser Konstellation der beiden Kriterien das
- sind die die öffentlichen Güter öffentliche Güter sind also dadurch gekennzeichnet dass weder eine Rivalität im Konsum vorliegt noch eine
- ausschließbarkeit vom Konsum gegeben ist was kann das sein nun ich nehme gerne das Beispiel eines das Anschauens des Betrachtens von Feuerwerk wenn sie rein
- in Flammen als Event nehmen wo also viel wunderbar arrangiertes Feuerwerk in den Himmel geschossen wird dann ist das normalerweise nicht rival im Konsum denn
- ihr nutzen ihre Faszination von dem Schauspiel ist normalerweise nicht unmittelbar davon betroffen ob in der Parallelstraße noch jemand steht und
- ebenfalls den Blick den Himmel richtet ja es ist ihn also egal solange sie nicht gedrängt auf der hohen zollandbrücke
- stehen ist es ihnen egal ob noch andere auch nach oben schauen und das Feuerwerk betrachten oder nicht ihr Nutzen ändert sich daraufhin nicht und die
- ausschließbarkeit vom Konsum ist auch nicht gegeben denn jeder der zufällig an diesem Abend in der Kölner Altstadt oder am Rheinufer ist wird das Feuerwerk
- sehen ob er will oder nicht das heißt die ausschließbarkeit ist nicht gegeben technisch nicht ne wir müssten irgendwie die die die Leute mit mit
- irgendwelchen technischen Vorrichtungen davon abhängen in den Himmel zu gucken und auch rechtlich nicht weil da zu müssten wir irgendein Argument haben
- warum wir die Leute davon abhalten dürfen zum fraglichen Zeitpunkt in der Nähe der Kölner Altstadt zu sein dann gibt es noch mischgüter das wird aus
- dieser Matrix hier klar es gibt also Güter bei denen eins der beiden Kriterien erfüllt ist und das andere nicht der Vollständigkeit halber sein
- die erwähnt das eine sind sogenannte mautgüter bei den mautgütern liegt zwar keine Rivalität im Konsum vor aber die ausschließbarkeit ist problemlos gegeben
- das sind üter bei denen sie eine Maut erheben können denken Sie also ruhig an die italienische Autobahn üblicherweise wenn ich gerade in Stau
- ist könnte ruhig noch ein weiteres Auto auf der Autobahn sein ohne dass ihr Nutzen dadurch beeinträchtigt würde aber es ist eben problemlos möglich die Leute
- vom Konsum vom Nutzen der Autobahn abzuhalten wenn sie keine Maut zahlen dann werden sie eben nicht durch die Mautstation durchgelassen kommen nicht
- auf die Straße das andere Mischgut sind so sogenannte almendegüter hier liegt die Rivalität vor aber der Ausschluss macht
- Probleme das sind Güter bei denen es meistens weniger die technische Seite ist die beim ausschusspreme macht sondern mehr die
- rechtliche Seite denken Sie beispielsweise an das Problem der Überfischung in internationalen Gewässern wir haben ganz klar die
- Situation der Rivalität ne jeder weitere Fischer senkt den Nutzen für alle anderen und mal sowieso für die Zukunft falls
- irgendwann die Fischgründe komplett zerstört werden aber wir haben rechtlich keine Möglichkeit den Ausschluss durchzusetzen wir wollen uns aber mit
- öffentlichen Gütern befassen das heißt wir abstrahieren von den mischgütern und konzentrieren uns auf den Unterschied zwischen privaten und öffentlichen
- Gütern weil wir das gut klar machen können schauen wir uns kurz an wie die optimale Bereitstellung im Fall der privaten Güter ging damit wir dann den
- Unterschied zu den öffentlichen gü begreifen also jetzt geht es kurz noch mal um private Güter bei privaten Gütern ist es so dass wir die individuellen
- Nachfragen der jeweiligen Betroffenen horizontal zur Marktnachfrage addieren das bedeutet horizontale addition bedeutet wir fragen wie groß
- ist die nachgefragte Menge bei einem bestimmten Preis wir können das einfachsten machen indem wir die Sättigungsmenge nehmen das
- heißt wir unterstellen dass es ein nullpreis gibt dann würde Individuum N1 eine bestimmte Sättigungsmenge nachfragen und Individuum 2 eine größere
- Sättigungsmenge nachfragen wenn wir zum nullpreis beiden Individuen die Sättigungsmenge erlauben wollen dann müssen wir die jeweiligen
- sättigungsmengen aufadidieren warum weil wir es mit Rivalen Gütern zu tun haben wenn Sie also Freibier ausloben und wollen dass
- alle zufrieden sind dann müssen Sie die Menge bereitstellen die der Summe entspricht dessen was jeder einzelne Nachfrager bei Freibier
- konsumieren möchte ja weil die sonst konkurrieren die können nicht dasselbe benutzen das heißt wir addieren horizontal auf haben die Gesamtnachfrage
- die Gesamtnachfrage lassen wir korrespondieren mit der gesamtangebotskurve daraus ergibt sich der gleich wichtspreis und wenn Sie nun
- wissen wollen wie die mit dem Gleichgewichtspreis korrespondierende gleichgewichtsmenge zwischen den Individuen auf geteilt wird dann schauen
- Sie wieder auf die individuellen nachfragekurven jedes Individuum erhält eben die Menge die es bei diesem Preis nachfragt und zahlt pro Einheit
- denselben Preis ja das heißt alle zahlen pro Einheit P Stern Individuum N1 fragt zu diesem Preis die Menge X1 nach Individuum 2 will zu
- diesem Preis die Menge X2 und Sie müssen insgesamt bereitstellen die Menge X1 + X2 die Situation um sie festzuhalten ist
- der Gestalt dass sie bei privaten Gütern den Grenznutzen jedes einzelnen Individuums also dessen Zahlungsbereitschaft für die
- letzte Einheit die er nachfragt abgleichen mit den Grenzkosten in der Bereitstellung also Grenzkosten ist
- gleich Grenznutzen von 1 gleich Grenznutzen von 2 gleich Grenznutzen von allen anderen Nachfragern bei öffentlichen Gütern ist
- das jetzt anders denn bei öffentlichen Gütern herrscht keine Rivalität im Konsum wenn Sie also wissen wollen wie viel würden die denn Nachfragen von rein
- in Flammen Feuerwerk und sie wollen wieder nullpreis setzen das heißt sie orientieren sich an der Sättigungsmenge dann wäre es unsinnig
- die Sättigungsmenge von Individuum 1 zu der Sättigungsmenge von Individuum 2 dazu zu addieren das wäre viel zu viel die können dieselben Raketen angucken
- sie gehen also umgekehrt vor die Sättigungsmenge von N2 ist vollkommen ausreichend weil N1 schon vorher erst mitkonsumiert hat und dann abgewunken
- hat und schon nach Haus gegangen ist denn seine Sättigungsmenge wurde früher erreicht deshalb gehen sie bei öffentlichen Gütern anders vor Sie
- addieren hier die Nachfrage vertikal auf das heißt sie fragen wie hoch ist die Zahlungsbereitschaft des einzelnen Individuums bei einer bestimmten Menge
- und addieren diese Zahlungsbereitschaften auf denn das ist die das ist der Topf das ist das Budget was die Individuen gemeinsam dafür
- ausgeben können ihre Nachfrage zu entfalten das heißt wenn sie umgekehrt vorgehen wollen sie wollen die Nachfrage der beiden für Feuerwerk bei reinen
- Flammen aggregieren dann fragen Sie beispielsweise nach dem reservationspreis also wie hoch ist der Preis den N1 für die erste Rakete zu
- zahlen bereit wäre ja also sie orientieren sich am ordinatenschnittpunkt wie hoch ist die Zahlungsbereitschaft die
- N2 für die erste Rakete investieren würde jetzt können Sie den reservationspreis von N1 zu dem reservationspreis von N2 zusammen
- addieren und dann wissen Sie wie viel die beiden gemeinsam für die erste Rakete ausgeben würden so machen sie das für jede Menge sie fragen also bei einer
- bestimmten Menge wie hoch ist die Zahlungsbereitschaft in Summe vertikale Addition der Nachfrage ist die Marktnachfrage die gleichen sie
- ab mit dem Marktangebot und erhalten so die gleichgewichtsmenge die nun beide Konsumenten oder alle nkonsumenten konsumieren werden und wenn
- sie jetzt eben anders rum Fragen alle konsumieren dieselbe Menge aber wie viel werden Sie dafür bezahlen müssen dann orientieren sie sich wieder an den
- individuellen nachfragekurven und fragen wie hoch ist die Zahlungsbereitschaft von Individuum 1 und von Individuum 2 für diese Menge x Stern und die Summe
- dieser beiden Zahlungsbereitschaften muss dann natürlich der dem Gleichgewichtspreis entsprechend der aufgebracht werden muss
- damit der Anbieter auch diese Menge ausbringt hier ist jetzt die Überlegung also anders sie gleichen jetzt die
- Grenzkosten des Anbieters die sich unverändert ermitteln lassen mit der Summe der Grenznutzen ab das heißt sie haben Grenzkosten des Angebots ist
- gleich Grenznutzen von Individuum 1 plus Grenznutzen von um 2 plus Grenznutzen von allen
- anderen theoretisch wäre das kein Problem das heißt wenn alle Individuum ehrlich und uneigennützig ihre wahre Zahlungsbereitschaft
- offenbaren dann haben wir überhaupt kein Problem die effizielle effiziente bereitstellungsmenge festzustellen und diese Bereitstellung auch effizient zu
- bepreisen nämlich mit Linder Preisen mit personifizierten Preisen jeder zahlt etwas anderes und zwar gemäß seiner Zahlungsbereitschaft für die letzte
- Einheit so und jetzt kommt aber das Kriterium der nicht ausschließbarkeit die nicht ausschließbarkeit bereitet uns ein Problem sie führt nämlich dazu dass
- die Strategie des drittbrettfahrens möglich wird Individuen können aufgrund der nicht ausschließbarkeit im Fall öffentlicher Güter davon aus gehen dass
- sie sowieso von der Bereitstellung des Guts profitieren können wenn die andhal Zahlen wenn es also überhaupt zu reinenflammen kommt dann können Sie
- reinenflammen auch sehen wenn Sie persönlich bei der Befragung behauptet haben sie hätten keine Zahlungsbereitschaft für
- Feuerwerk und wenn sie ahnen dass sie gemäß Ihrer angegebenen Zahlungsbereitschaft herangezogen werden zur Finanzierung dann haben sie auch ein
- Anreiz ihre W Zahlungsbereitschaft wenigstens zu untertreiben wenn nicht gar komplett zu negieren ja sie haben also einen Anreiz
- ihre tatsächlichen Präferenzen zu verschleiern daraus gibt es die starke freew riderthes und die schwache free riderthes die starke free riderth würde
- sagen nun ja wenn sowohl Individuum 1 als auch Individuum 2 diese anreizsituation durchdringen dann werden sie beide behaupten keinerlei
- Zahlungsbereitschaft zu haben und dann kommt es schlicht zu keiner Bereitstellung des öffentlichen Guts es wird kein Feuerwerk geben there will be
- nothing to free ride on empirisch ist das äußerst unwahrscheinlich empirisch kommt es auch bei öffentlichen Gütern fast immer zu
- einer gewissen Bereitstellung das liegt an allen möglichen Dingen die eben nicht unmittelbar in unserem Modell in unserem simplen Vorstellung des
- rationalverhaltens vorkommen deshalb gibt es zweitens die schwache freer riderth auch die führt zu einem Marktversagen sie besagt eben nur na es
- ist aber immerhin plausibel dass einige oder im Grenzfall auch nur ein Individuum die wahre Zahlungsbereitschaft ein bisschen
- untertreibt und sobald irgendjemand seine Zahlungsbereitschaft untertreibt wird es zu einer zu geringen Menge des öffentlichen Guts kommen das heißt
- individu rationales Verhalten führt zu einem Kollektiv irrationalen Ergebnis es wird zu wenig bereitgestellt obwohl eigentlich mehr Feuerwerk lohnend
- wäre nun notwendige Bedingung erfüllt damit wir einen Staatseingriff
- erwägen können brauchen wir noch die hinreichende Bedingung wir müssen uns also fragen wie macht es denn der Staat wenn er mit öffentlichen Gütern
- umgeht wenn das Parlament über die Bereitstellung öffentlicher Güter berätt dann wird es in irgendeiner Form die Menge
- festlegen müssen und den finanziierungsanteil den der einzelne Bürger trägt wie machen die Politiker das nun
- vermutlich werden sie Experten anhören um sich in irgendeiner Weise plausibel einer bestimmten Menge zu nähern allerdings ist klar die Experten
- werden es nicht im Punkt genau wissen und zum zweiten kommt dazu im politischen Geschäft gibt es immer noch etwas andere Logiken ne man muss
- vielleicht dem Koalitionspartner einen Gefallen tun man muss vielleicht dem ein oder anderen Lobbyisten etwas zurückgeben der einem vor kurzem doch
- auch ganz gut geholfen hat und und und also warum genau wie die politische Entscheidung über die Menge getroffen wird steht in den Sternen und mit
- Sicherheit wird es jedenfalls nicht die ideale Menge sein die wir gerade theoretisch abgeleitet haben denn auch in kollektiven
- Entscheidungsprozessen mangelt es an einem Verfahren zur Ermittlung der tatsächlichen Zahlungsbereitschaft das heißt weder die
- Menge noch die zahlungsanteile für einzelne werden ideal sein werden effizient sein wie in unserem Modell und das
- bedeutet die Erwartung der Vorteilhaftigkeit einer staatlichen Bereitstellung öffentlicher Güter im Vergleich zur dezentralen Bereitstellung
- muss im jeweiligen Einzelfall geprüft werden sie müssen im jeweiligen Einzelfall überlegen wie viel würde denn dezentral
- bereitgestellt wie sehr werden untertreibungen das Ergebnis verzerren und wie viel kommt doch zustande wie genau können meine Experten
- abschätzen was die richtige Menge ist wie genau werde ich mich an den Expertenrat halten können aufgrund der politischen
- Machtkonstellation und wie schlimm finde ich die einheitliche Bepreisung aus dem Steueraufkommen sozusagen ne jeder zahlt halt seinen Steueranteil an dem
- öffentlichen Gut das ist natürlich nicht dasselbe wie die Zahlungsbereitschaft für das bestimmte öffentliche Gut hat damit überhaupt keinen Berührungspunkt
- wie schlimm im finde ich diese präferenzverfehlung die damit einhergeht das schlimmer oder weniger schlimm als wenn es dezentral nicht oder
- zu wenig bereitgestellt wird das wird im Fall abzuwgen sein tschüss
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