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🎓 Englisch Fachdidaktik StEX – Folge 16: Interkulturelle Kompetenzen zusammengefasst! 🌍🤝✨
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 36 Zeilen
- Also, interkulturelle Kompetenz, das ist ja so ein Schlüsselbegriff gerade für Ihr Staatsexamen in Englisch. Die große Frage ist doch, wie verwandelt man die
- ganze Theorie in eine Topnote? Tja, genau das finden wir in den nächsten Minuten gemeinsam raus. Wir gehen das Ganze mal in fünf Schritten an. Zuerst
- klären wir die Relevanz für die Prüfung, dann schauen wir uns die entscheidenden Theorien an und arbeiten uns bis zu ganz konkreten Tipps vor, die Sie sofort
- anwenden können. Fangen wir also mal mit dem Wichtigsten an. Warum ist dieses Thema im Staatsexamen eigentlich so präsent und was müssen Sie dazu
- unbedingt wissen? Also, das ist wirklich kein kurzlebiger Trend. Sehen Sie, schon seit den 90er Jahren ist interkulturelles Lernen ganz offiziell
- ein Kernelement im Englischunterricht. Und das bedeutet natürlich, die Prüfer erwarten von Ihnen, dass Sie die Hintergründe und die Entwicklung von
- diesem Konzept wirklich verstanden haben. Okay. Und wenn es um das theoretische Fundament geht, dann gibt es zwei Namen, an denen kommen sie
- einfach nicht vorbei. Byam und Bennet. Schauen wir uns deren Modelle mal genauer an. Im Kern dreht sich alles um die ICC, also die interkulturelle
- kommunikative Kompetenz und die ist so viel mehr als nur Sprache. Es ist wirklich die Fähigkeit in fremden kulturellen Kontexten sicher und vor
- allem auch angemessen zu handeln. Byam, der zerlegt diese Kompetenz jetzt total genial in fünf Bausteine. Er nennt das die Savoirs. Das fängt ganz einfach an
- bei Einstellungen und Wissen und steigert sich dann bis zur, ich würde sagen, Königsdisziplin, dem Savoir Song. Das ist also die Fähigkeit, Kultur
- kritisch zu bewerten und die eigene Perspektive zu hinterfragen. Und genau das ist das eigentliche Ziel. Und Bennet, der liefert uns dazu ein
- passendes Entwicklungsmodell. Er beschreibt quasi eine Reise in sechs Stufen von einer ethnozentrischen Haltung, bei der man alles durch die
- eigene kulturelle Brille sieht bis hin zu einer etnorelativen Sicht, die Unterschiede anerkennt und integriert. Und hier sehen wir mal, wie sich das
- ganz konkret im Denken äußert. In der Abwehrphase denkt man vielleicht sowas wie: "Meine Kultur ist die beste." Aber am Ende in der Integrationsphase ist man
- dann fähig zu sagen, ich kann mich mühelos zwischen verschiedenen kulturellen Kontexten bewegen. Das ist ein riesiger Entwicklungsschritt.
- Okay, das sind echt spannende Theorien. Aber die entscheidende Frage für Ihre Prüfung ist: Ja, wie bringen wir das Ganze jetzt sinnvoll in den
- Grundschulunterricht? Im Kern geht es eigentlich um drei Dinge: Empathie zu fördern, also sich in andere hineinversetzen zu können, dann
- den Perspektivwechsel zu üben und Ambiguitätstoleranz aufzubauen. Das ist die Fähigkeit mit unklaren Situationen umzugehen, ohne sofort in eine Schublade
- zu stecken oder zu urteilen. Und das ist ganz wichtig, keine reine Theorie, sondern das steht ganz genauso in den Lehrplänen aller Bundesländer. Das Ziel
- ist immer, die Schüler über reines Faktenwissen hinauszuführen, hin zu einem wirklich tiefen, reflektierten Verständnis. Und genau das wird auch von
- Ihnen in der Prüfung erwartet. So, und jetzt gehen wir mal zum praktischen Werkzeugkasten über. Schauen wir uns mal an, wie wir daraus effektive
- Unterrichtsmethoden für unsere jungen Lernenden entwickeln können. Ein super nützlicher Rahmen dafür sind die 7 CS nach Dedel Cornel. Das ist ein schöner
- schrittweiser Ansatz. Er fängt klein an bei Comprise, also dem Verstehen von wichtigen Wörtern und geht dann hoch bis zu Confront, wo Schüler lernen, sich
- aktiv, aber eben respektvoll mit einer fremden Kultur auseinanderzusetzen. Und wie setzt man das jetzt um? Na ja, da eignen sich Methoden wie
- Rollenspiele, in denen man interkulturelle Begegnungen einfach mal simuliert. Genauso wichtig sind aber auch authentische Materialien, also
- echte Geschichten, Lieder oder von mir aus auch Cartoons, die einen unverfälschten Einblick in eine andere Kultur geben. So, zum Schluss werfen wir
- jetzt mal den kritischen Blick auf das Ganze, der Blick, der ihre Prüfungsantwort gut zu excellent macht. Aber Vorsicht, man muss hier wirklich
- aufpassen, denn interkultureller Unterricht kann auch mal so richtig nach hinten losgehen. Klar, das Ziel ist Empathie, aber wenn der Unterricht
- schlecht gemacht ist, dann kann er am Ende ungewollt sogar Stereotype verstärken oder es verkommt zu so einer oberflächlichen Feiertagsdidaktik.
- Was heißt das jetzt für Ihre Prüfung? Ich gebe Ihnen mal drei Toptipps. Erstens, wenden Sie die Modelle von Bayeram und Bennet immer auf ganz
- konkrete Unterrichtsbeispiele an. Zweitens zeigen Sie, wie Sie Perspektivwechsel methodisch umsetzen, z.B. mit einem Rollenspiel. Und
- drittens, ganz entscheidend, reflektieren sie immer kritisch über die Gefahren, wie z.B. die Stereotypenbildung.
- Tja, und das führt uns dann zu dieser einen großen abschließenden Frage, die Sie als Lehrkraft wahrscheinlich immer begleiten wird. Wie schaffen wir es
- nicht nur über eine fremde Kultur zu reden, sondern im Klassenzimmer einen echten, einen gemeinsamen Raum des Verstehens zu schaffen? So eine Art
- dritte Kultur.
Zum Nachlesen
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