🎓 Englisch Fachdidaktik StEX – Folge 16: Interkulturelle Kompetenzen zusammengefasst! 🌍🤝✨ 📚 Englisch-Fachdidaktik – Dein Staatsexamen-Kurs! https://www.youtube.com/watch?v=ZDKUN_5JiOY Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Also, interkulturelle Kompetenz, das ist ja so ein Schlüsselbegriff gerade für Ihr Staatsexamen in Englisch. Die große Frage ist doch, wie verwandelt man die 0:09 ganze Theorie in eine Topnote? Tja, genau das finden wir in den nächsten Minuten gemeinsam raus. Wir gehen das Ganze mal in fünf Schritten an. Zuerst 0:19 klären wir die Relevanz für die Prüfung, dann schauen wir uns die entscheidenden Theorien an und arbeiten uns bis zu ganz konkreten Tipps vor, die Sie sofort 0:28 anwenden können. Fangen wir also mal mit dem Wichtigsten an. Warum ist dieses Thema im Staatsexamen eigentlich so präsent und was müssen Sie dazu 0:38 unbedingt wissen? Also, das ist wirklich kein kurzlebiger Trend. Sehen Sie, schon seit den 90er Jahren ist interkulturelles Lernen ganz offiziell 0:48 ein Kernelement im Englischunterricht. Und das bedeutet natürlich, die Prüfer erwarten von Ihnen, dass Sie die Hintergründe und die Entwicklung von 0:56 diesem Konzept wirklich verstanden haben. Okay. Und wenn es um das theoretische Fundament geht, dann gibt es zwei Namen, an denen kommen sie 1:05 einfach nicht vorbei. Byam und Bennet. Schauen wir uns deren Modelle mal genauer an. Im Kern dreht sich alles um die ICC, also die interkulturelle 1:14 kommunikative Kompetenz und die ist so viel mehr als nur Sprache. Es ist wirklich die Fähigkeit in fremden kulturellen Kontexten sicher und vor 1:22 allem auch angemessen zu handeln. Byam, der zerlegt diese Kompetenz jetzt total genial in fünf Bausteine. Er nennt das die Savoirs. Das fängt ganz einfach an 1:32 bei Einstellungen und Wissen und steigert sich dann bis zur, ich würde sagen, Königsdisziplin, dem Savoir Song. Das ist also die Fähigkeit, Kultur 1:42 kritisch zu bewerten und die eigene Perspektive zu hinterfragen. Und genau das ist das eigentliche Ziel. Und Bennet, der liefert uns dazu ein 1:50 passendes Entwicklungsmodell. Er beschreibt quasi eine Reise in sechs Stufen von einer ethnozentrischen Haltung, bei der man alles durch die 1:58 eigene kulturelle Brille sieht bis hin zu einer etnorelativen Sicht, die Unterschiede anerkennt und integriert. Und hier sehen wir mal, wie sich das 2:07 ganz konkret im Denken äußert. In der Abwehrphase denkt man vielleicht sowas wie: "Meine Kultur ist die beste." Aber am Ende in der Integrationsphase ist man 2:16 dann fähig zu sagen, ich kann mich mühelos zwischen verschiedenen kulturellen Kontexten bewegen. Das ist ein riesiger Entwicklungsschritt. 2:24 Okay, das sind echt spannende Theorien. Aber die entscheidende Frage für Ihre Prüfung ist: Ja, wie bringen wir das Ganze jetzt sinnvoll in den 2:32 Grundschulunterricht? Im Kern geht es eigentlich um drei Dinge: Empathie zu fördern, also sich in andere hineinversetzen zu können, dann 2:42 den Perspektivwechsel zu üben und Ambiguitätstoleranz aufzubauen. Das ist die Fähigkeit mit unklaren Situationen umzugehen, ohne sofort in eine Schublade 2:52 zu stecken oder zu urteilen. Und das ist ganz wichtig, keine reine Theorie, sondern das steht ganz genauso in den Lehrplänen aller Bundesländer. Das Ziel 3:03 ist immer, die Schüler über reines Faktenwissen hinauszuführen, hin zu einem wirklich tiefen, reflektierten Verständnis. Und genau das wird auch von 3:13 Ihnen in der Prüfung erwartet. So, und jetzt gehen wir mal zum praktischen Werkzeugkasten über. Schauen wir uns mal an, wie wir daraus effektive 3:21 Unterrichtsmethoden für unsere jungen Lernenden entwickeln können. Ein super nützlicher Rahmen dafür sind die 7 CS nach Dedel Cornel. Das ist ein schöner 3:31 schrittweiser Ansatz. Er fängt klein an bei Comprise, also dem Verstehen von wichtigen Wörtern und geht dann hoch bis zu Confront, wo Schüler lernen, sich 3:41 aktiv, aber eben respektvoll mit einer fremden Kultur auseinanderzusetzen. Und wie setzt man das jetzt um? Na ja, da eignen sich Methoden wie 3:49 Rollenspiele, in denen man interkulturelle Begegnungen einfach mal simuliert. Genauso wichtig sind aber auch authentische Materialien, also 3:58 echte Geschichten, Lieder oder von mir aus auch Cartoons, die einen unverfälschten Einblick in eine andere Kultur geben. So, zum Schluss werfen wir 4:07 jetzt mal den kritischen Blick auf das Ganze, der Blick, der ihre Prüfungsantwort gut zu excellent macht. Aber Vorsicht, man muss hier wirklich 4:16 aufpassen, denn interkultureller Unterricht kann auch mal so richtig nach hinten losgehen. Klar, das Ziel ist Empathie, aber wenn der Unterricht 4:25 schlecht gemacht ist, dann kann er am Ende ungewollt sogar Stereotype verstärken oder es verkommt zu so einer oberflächlichen Feiertagsdidaktik. 4:33 Was heißt das jetzt für Ihre Prüfung? Ich gebe Ihnen mal drei Toptipps. Erstens, wenden Sie die Modelle von Bayeram und Bennet immer auf ganz 4:42 konkrete Unterrichtsbeispiele an. Zweitens zeigen Sie, wie Sie Perspektivwechsel methodisch umsetzen, z.B. mit einem Rollenspiel. Und 4:51 drittens, ganz entscheidend, reflektieren sie immer kritisch über die Gefahren, wie z.B. die Stereotypenbildung. 4:58 Tja, und das führt uns dann zu dieser einen großen abschließenden Frage, die Sie als Lehrkraft wahrscheinlich immer begleiten wird. Wie schaffen wir es 5:08 nicht nur über eine fremde Kultur zu reden, sondern im Klassenzimmer einen echten, einen gemeinsamen Raum des Verstehens zu schaffen? So eine Art 5:16 dritte Kultur.