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Globalisierung | Raumstrukturen im Globalisierungsprozess erklärt | Geographie Abitur BW | #abi

Geographie Abitur16:12 463 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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  1. Hey, warum sitzen die Chefetagen großer Konzerne oft in Global Cities, während produziert wird, wo Kosten niedrig sind? Genau diese räumliche Aufteilung ist ein
  2. Kern der Globalisierung. Am Ende dieses Videos kannst du die Veränderung der Raumstrukturen in ausgewählten Wirtschaftsregionen als Ergebnis
  3. wirtschaftlichen Handels im Globalisierungsprozess erklären. Abiturrelevante Begriffe, die du in diesem Video kennenlernst, sind
  4. Standortfaktor, Global Player, Global City, Freihandelszone, Globalisierung, Welthandel, Protektionismus, Freihandel, internationale Arbeitsteilung und
  5. Kommunikationstechnologie. Globalisierung ist mehr als nur internationaler Handel. Globalisierung verändert Räume. Unternehmen produzieren
  6. heute nicht mehr einfach nur an einem einzigen Ort. Produktionsschritte werden weltweit verteilt. Unternehmenszentralen sitzen in anderen Städten als die
  7. Fabriken. Verkehrsachsen gewinnen an Bedeutung und ganze Regionen steigen auf oder verlieren wirtschaftlich an Gewicht. Genau darum geht es in diesem
  8. Video. Wie verändern sich Raumstrukturen im Globalisierungsprozess durch wirtschaftliches Handeln? Wenn du dieses Thema fürs Abitur wirklich sicher
  9. können willst, musst du verstehen, wie Globalisierung, internationale Arbeitsteilung, Global Player, Global Cities, Standortfaktoren und
  10. Strukturwandel zusammenhängen. Und genau das schauen wir uns jetzt Schritt für Schritt an. Globalisierung ist der seit den 1980er Jahren stark
  11. beschleunigte Prozess der weltweiten Vernetzung. Diese Vernetzung betrifft nicht nur die Wirtschaft, sondern auch andere Bereiche, z.B. die ökologische
  12. Dimension wie beim Klimawandel, die soziale Dimension etwa bei Ungleichheiten, also Disparitäten, die kulturelle Dimension etwa durch die
  13. weltweite Verbreitung von Lebenszielen, die wirtschaftliche Dimension, wie etwa in Bezug auf Transport, Kommunikation, Global Player, internationale
  14. Arbeitsteilung, transnationale Unternehmen und Kluster und zuletzt die politische Dimension, z.B. durch transnationale Bündnisse wie die EU.
  15. Raumstrukturen sind die räumliche Anordnung und Verflechtung wirtschaftlicher, sozialer und infrastruktureller Elemente in einem
  16. Gebiet. Dazu gehören beispielsweise Unternehmensstandorte, Industriegebiete, Verkehrswege, Handelszentren, Kluster, globale Städte wie Global Cities,
  17. Wirtschaftsregionen und die Verflechtung zwischen verschiedenen Orten. Fürs Abitur ist dabei wichtig, dass Raumstrukturen nicht statisch sind. Sie
  18. verändern sich, wenn die wirtschaftlichen Bedingungen sich verändern. Und genau das passiert im Globalisierungsprozess.
  19. Unternehmen wählen Standorte neu, verteilen ihre Produktion auf verschiedene Länder, Städte, gewinnen neue Funktionen und Regionen werden
  20. unterschiedlich stark ins globale Netzwerk eingebunden. Globalisierung führt also zu sinkenden Transport und Kommunikationskosten.
  21. Dadurch wird die weltweite Vernetzung intensiver. Dadurch wiederum nimmt der Welthandel zu, Standorte sind flexibler wählbar. Dadurch entsteht internationale
  22. Arbeitsteile und dadurch wiederum verändern sich Raumstrukturen. Oder noch einfacher erklärt, je leichter Waren Kapitalinformationen und Entscheidungen
  23. über große Distanzen bewegt werden können, desto stärker wird die Weltwirtschaft räumlich neu organisiert. Und genau deshalb ist Vernetzung das
  24. Grundprinzip dieses Thema: Globalisierung, sinkende Transport und Kommunikationskosten, intensivere Vernetzung, Zunahme des Welthandels,
  25. Flexibilität der Standortwahl, internationale Arbeitsteile und Veränderung der Raumstrukturen. Das ist übrigens ein Fließschema.
  26. Welthandel bedeutet den grenzüberschreitenden Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen Staaten und Wirtschaftsräumen. Im
  27. Globalisierungsprozess hat der Welthandel stark zugenommen. Unternehmen produzieren nicht nur für den nationalen Markt, sondern für den Weltmarkt.
  28. Rohstoffe, Vorprodukte und Endprodukte werden über große Entfernungen transportiert. Dies hat direkte Folgen für die Raumstruktur. Verkehrswege
  29. werden wichtiger. Hafenstandorte gewinnen an Bedeutung. Regionen werden in globale Warenströme eingebunden und einzelne Orte steigen zu Knotenpunkte
  30. des Handels auf. Freihandel bedeutet, dass Handelshemmnisse möglichst abgebaut werden, das heißt keine Zölle mehr, mengenmäßige Beschränkung oder andere
  31. wirtschaftsliche Barrieren. Das Ziel ist ein möglichst ungehinderter Austausch von Waren, Kapital und teilweise auch Dienstleistungen. Die Folgen dabei sind
  32. weitreichend. Unternehmen können leichter international handeln. Standorte werden weltweit miteinander verglichen. Der Wettbewerb zwischen
  33. Regionen nimmt zu und Unternehmen können leichter ihre Standorte verlagern. Besonders deutlich wird das in den sogenannten Freihandelszonen. Die
  34. Grundlage der Freihandelszone bildet der freie Personenverkehr, freie Dienstleistungsverkehr, freie Warenverkehr und freie Kapitalverkehr.
  35. Damit sind Grenzkontrollen und Zölle weggefallen. Arbeitsmigration, Integration der Finanzmärkte und Transport, Post und Kommunikation sowie
  36. Energiemärkte sind geöffnet. Das sind Wirtschaftsräume, in den Handelsbarrieren zwischen den Mitgliedern also reduziert oder komplett
  37. aufgehoben werden. Freihandelszonen erhöhen die Standardattraktivität, weil Unternehmen dort günstigere Bedingungen vorfinden können. Gleichzeitig
  38. verschärfen sie aber auch die Konkurrenz zwischen Regionen, weil Kapital und Investitionen stärker dorthin fließen, wo die Bedingungen am besten sind.
  39. Stoppe das Video jetzt gerne hier und schau im Atlas nach den passenden Karten. Du findest bei den Karten zum HDI normalerweise auch Weltkarten
  40. verschiedener Wirtschaftsbündnisse, die dort ausgeschrieben aus aufgeführt sind. Das heißt, du musst nicht auswendig lernen, ähm du musst die Abkürzung nicht
  41. auswendig lernen, noch die vollständigen Bezeichnungen. Du musst einfach nur wissen, wo die entsprechenden Karten im Atlas zu finden sind.
  42. An dieser Stelle wird es besonders spannend, denn Globalisierung ist nicht einfach nur Öffnung. Es gibt nämlich auch noch den Protektionismus.
  43. Protektionismus umfasst Maßnahmen zum Schutz der eigenen Wirtschaft vor ausländischer Konkurrenz, z.B. durch Schutzzölle, Handelsbeschränkungen oder
  44. andere Marktzugangshindernisse. Das klingt zunächst erstmal wie ein Gegenteil von Globalisierung, aber ganz so einfach ist das nicht, denn häufig
  45. gilt nach innen mehr Freihandel, nach außen mehr Abschottung. Ein Wirtschaftsraum kann also intern stark geöffnet sein, sich aber gegen
  46. gleichzeitig gegenüber anderen Wirtschaftsräumen schützen. Für das Abitur ist diese Widersprüchlichkeit wichtig, denn Globalisierung ist kein
  47. reiner Prozess grenzloser Öffnung, sondern enthält auch immer Schutzmechanismen, weil sie Gewinner und Verlierer hervorbringt.
  48. Jetzt kommen wir zu einem Schlüsselbegriff Global Player. Global Players sind international agierende Unternehmen, die durch ihre Größe
  49. Kapitalstärke und weltweite Vernetzung großen Einfluss auf Wirtschaftsprozesse haben. Typische Merkmale sind dabei in internationaler Aktionsradius,
  50. Tochterunternehmen in vielen Ländern, eine weltweite Standortstreuung, Nutzung unterschiedlicher Standortvorteile in verschiedenen Ländern und einen großen
  51. Einfluss auf Wirtschaft und teils auch die Politik. Ein passendes Beispiel ist BASF oder BMW. Die weltweite Standortstruktur zeigt sehr deutlich,
  52. dass große Unternehmen heute nicht mehr an nur einem Ort wirtschaften. Stattdessen verteilen sie Produktion, Logistik, Infrastruktur und Management
  53. auf verschiedene Standorte weltweit auf. Das führt dazu, dass Global Player Raumstrukturen aktiv mitverändern. Sie binden Regionen in globale
  54. Wertschöpfungsketten ein. Sie verteilen Produktion international, sie verstärken die internationale Arbeitsteilung und verschärfen auch die Konkurrenz zwischen
  55. Standorten. Und genau deshalb werden sie oft als Schaltzentralen der Globalisierung bezeichnet. Eng damit verbunden ist der Begriff der
  56. Global Cities. Eine Global City ist eine stark international vernetzte Stadt mit übergeordneten Funktionen für die Weltwirtschaft. Solche Städte besitzen
  57. internationale Finanz und Handelsfunktionen, Unternehmenszentralen, hochspezialisierte Dienstleistungen,
  58. bedeutende Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur und zentrale Steuerungsfunktionen. Wichtig ist, nicht jede große Stadt ist
  59. automatisch eine Global City. Entscheidend ist also nicht nur die Größe, sondern vor allem die globale Vernetzung und die Steuerungsfunktion.
  60. In Global City sitzen häufig Management, Finanzdienstleister, Forschung und die Hauptsitze großer Unternehmen. Das bedeutet, Produktion und Steuerung
  61. fallen räumlich oft auseinander. Produziert wird dort, wo Kosten oder Bedingungen günstig sind. Das heißt, Niedriglonländer mit geringen
  62. Umweltauflagen und Steuervorteilen. Und gesteuert wird dort, wo Wissen, Kapital und Entscheidungszentralen konzentriert sind, also Hauptsforschung und
  63. Entwicklung in Ländern des globalen Nordens. Und genau dadurch verändern sich Raumstrukturen fundamental. Internationale Arbeitsteilung bedeutet,
  64. dass wirtschaftliche Tätigkeiten räumlich auf verschiedene Länder oder Regionen verteilt werden, sodass einzelne Produktionsschritte dort
  65. stattfinden, wo die jeweiligen Standortvorteile am größten sind. Das Ziel ist klar: Unternehmen wollen unterschiedliche Vorile verschiedener
  66. Standorte nutzen. Z.B. geringe Lohnkosten, eine gute Infrastruktur, qualifizierte Arbeitskräfte, Nähe zu Märkten und steuerliche Vorteile. Die
  67. Folgen sind: Produktionsketten werden global, einzelne Räume spezialisieren sich funktional, auch häufig durch Klaster. Manche Regionen werden
  68. Produktionsstandorte und andere werden Steuerungszentralen. Das ist einer der wichtigsten Zusammenhänge überhaupt, denn
  69. internationale Arbeitsteilung führt zu räumlichen Aufgliederung wirtschaftlicher Funktionen. Aber wonach entscheiden Unternehmen
  70. eigentlich, wo sie sich ansiedeln? Hier kommen die Standortfaktoren ins Spiel. Standardfaktoren sind Bedingungen eines Ortes oder einer Region, die die
  71. Standardwahl eines Unternehmens beeinflussen. Dabei unterscheidet man in harte und weiche Standortfaktoren. Die Abbildung finde ich ganz nett, weil sie
  72. vernetzt wie verschiedene Standortfaktoren auch miteinander zusammenhängen können. [räuspern] Harte Standortfaktoren sind objektiv
  73. messbar, z.B. Transportkosten, Lohnkosten, Steuern und Abgaben, Infrastruktur, Flächenverfügbarkeit, Nähe zu Zulieferern, Forschungs- und
  74. Entwicklungseinrichtungen und ein Arbeitskräfteangebot. Weiche Standardfaktoren sind schwerer quantifizierbar, z.B. das Image einer
  75. Region, den Wohnwert, Freizeitwert, Kulturangebot, Schulangebot, soziales Klima, das Stadtbild oder die Unternehmensfreundlichkeit der
  76. Verwaltung. Früher waren Unternehmen viel stärker an Rohstoffvorkommen oder klassische Verkehrslagen gebunden. Heute ist die Standardwahl durch verbesserte
  77. Verkehrs- und Kommunikationstechnologie deutlich flexibler. Dadurch gewinnen verschiedene harte zunehmend auch weiche Faktoren an Bedeutung, vor allem bei
  78. hochwertigen Dienstleistungen, Forschungen und Management. Ein ganz entscheidender Motor dieser Entwicklung ist die Kommunikationstechnologie.
  79. Durch technische Fortschritte sind die Kosten für Kommunikation massiv gesunken. Informationen können heute fast in Echtzeit über große Entfernung
  80. übertragen werden und das hat enorme Folgen. Unternehmen können weltweit verteilte Standorte ohne persönlichen Kontakt haben. Das Ganze wird dann in
  81. Echtzeit koordiniert. Verwaltung, Produktion und Management können räumlich voneinander getrennt werden. Globale Wertschöpfungsketten werden
  82. überhaupt erst praktikabel und die räumliche Flexibilität nimmt zu. Zusammenfassend mit den sinkenden Transportkosten ist die
  83. Kommunikationstechnologie eine Grundvoraussetzung dafür, dass internationale Arbeitsteilung im heutigen Maße funktioniert. Ohne billige
  84. und schnelle Kommunikation gäbe es diese Form globaler Standort Aufgliederung so nicht. Standortmuster verändern sich historisch. Früher waren Unternehmen
  85. stärker gebunden an Rohstoffstandorte, Küstenstandorte, verkehrsgünstige Lagen und klassische Industriekerne. Das Ganze hat sich verändert, denn heute gilt,
  86. dass die Transportkosten niedriger sind, Kommunikation billiger ist und Produktion dadurch leichter verlagert werden kann. Unternehmensfunktionen
  87. werden also stärker räumlich getrennt und das führt zu neuen Raumstrukturen. Einige Regionen spezialisieren sich, manche Regionen steigen auf, andere
  88. verlieren ihre industrielle Basis und Global Cities gewinnen an. äh Bedeutung. Die Standardkonkurrenz insgesamt nimmt zu und das ist genau der Punkt, den du
  89. in den Klausuren gerne aufzeigen musst. Raumstrukturen sind das Ergebnis wirtschaftlichen Wandels. Ein ganz besonders gutes Beispiel, um diesen
  90. Wandel zu erklären, ist die Eisen und Stahlindustrie, denn im 18. Jahrhundert war sie stark an Standorte gebunden, an denen es Eisenerz, Holzkohle und Wasser
  91. gab. Die Standortwahl war also stark abhängig von natürlichen Ressourcen. Im 19. Jahrhundert verlagerte sich die Industriestärke in Räume mit
  92. Kohlevorkommen, Erzvorkommen und passender Infrastruktur. Im 20. Jahrhundert dagegen gewannen dann die sogenannten nassen Hütten an Bedeutung,
  93. also Standort in Küstennähe oder Binnenwasserstraßen, also Flüssen, die beschiffbar sind, weil Rohstoffe und Produkte dort günstiger transportiert
  94. werden konnten. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts kam es im Zuge der Globalisierung zur internationalen Arbeitsteilung und Standort
  95. Aufgliederung und somit wurden einzelne Produktionsschritte räumlich getrennt. Rohstoffgewinnung und bestimmte Produktionsphasen finden teilweise in
  96. den Ländern des globalen Süden statt, während steuernde oder weiterverarbeitende Funktionen auf den Industrieländern konzentriert bleiben.
  97. Und dieses Beispiel zeigt extrem gut, dass Standorte sich mit den technischen, wirtschaftlichen und verkehrlichen Veränderungen verbinden und verschieben.
  98. Raumstrukturen sind also nicht in Natur gegeben, sondern wirtschaftlich produziert und werden immer wieder neu geordnet. Kommen wir zu den Gewinnern,
  99. Teilgewinnern und Verlierern der Globalisierung. Gewinner sind vor allem Regionen, die stark vernetzt sind, Kapital anziehen, Global Player
  100. beherbergen, eine gute Infrastruktur besitzen, in den Welthandeln mit eingebunden sind und hochwertige Dienstleistungen anbieten. Verlierer
  101. sind dagegen häufig die Regionen, die schwach vernetzt sind. Defizite bei der Infrastruktur haben, wenig von der globalen Entwicklungsprozess
  102. profitieren, in im Wettbewerb verdrängt werden und Industrie und Arbeitsplätze verlieren. Das bedeutet, Globalisierung führt nicht automatisch zu einer
  103. gleichmäßigeren Entwicklung. Stattdessen entstehen neue räumliche Ungleichheiten und genau deshalb ist der Globalisierungsprozess immer auch mit
  104. Strukturwandel, Konkurrenz und disparitären Entwicklungen verbunden. Wenn du das Thema wirklich verstanden hast, kannst du folgende Kette sicher
  105. erklären. Globalisierung führt zu sinkenden Transport- und Kommunikationskosten. Dadurch steigt die weltweite Vernetzung. Dadurch nehmen
  106. Welthandel und internationale Arbeitsteilung zu. Darum können Unternehmen ihre Standorte flexibeler wählen und Funktionen räumlich
  107. aufgliedern. Global Player organisieren ihre Produktion weltweit, während Global Cities Steuerungsfunktion übernehmen. Freihandelszonen intensivieren
  108. wirtschaftliche Verflechtung und gleichzeitig verschärfen Konkurrenz- und Strukturwandel die Unterschiede zwischen verschiedenen Regionen. Dadurch
  109. entstehen neue Raumstrukturen mit Gewinnern und Verliererräumen. Und wenn du diese Kette sauber verstanden hast, bist du auf sehr viele Klausuraufgaben
  110. schon mal richtig gut vorbereitet. Raumstrukturen im Globalisierungsprozess verändern sich, weil wirtschaftliches Handeln heute teilweise viel stärker
  111. weltweit vernetzt ist als früher. Sinkende Transport und Kommunikationskosten, Welthandel, internationale
  112. Arbeitsteilung, Global Player, Freihandelszonen und Standardkonkurrenz führen dazu, dass ich wirtschaftliche Funktionen räumlich neu verteilen.
  113. Dadurch entstehen nämlich neue Muster. Produktionsstandorte werden global gestreut. Global Cities gewinnen als Steuerungszentralen an Bedeutung,
  114. Standorte konkurrieren stärker miteinander und dadurch steigen einige Regionen auf und andere verlieren an wirtschaftlicher [räuspern] Bedeutung.
  115. Und genau deshalb ist Globalisierung nicht einfach nur ein wirtschaftlicher Prozess, sondern ein Prozess, der Räume tiefergehend und tiefgreifend verändert.
  116. Und wenn du das so erklären willst, hast du es definitiv verstanden. Wenn du noch mehr Videos von mir möchtest, like gerne dieses Video und
  117. abonniere den Kanal. Ich freue mich immer über liebe Kommentare oder auch Videowünsche. Und wenn du die beste Vorbereitung für deine
  118. Geografieoberstufe, aber auch dein Geografie Abitur möchtest, verschiedene Quizse, Aufgaben, Lernkarten, Podcasts und eine klarklare Lernstruktur
  119. möchtest, dann meld dich gerne an für den Geoabitukus Badenwürtenberg in der Beschreibung. Ich freue mich sehr, dich da zu sehen. Da lernst du alles zu
  120. Operatoren Methoden und wie du ein gutes Geoabi schreibst. Viel Erfolg beim Lernen.

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