Globalisierung | Raumstrukturen im Globalisierungsprozess erklärt | Geographie Abitur BW | #abi Geographie Abitur https://www.youtube.com/watch?v=ZC6hXFdb5bY Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Hey, warum sitzen die Chefetagen großer Konzerne oft in Global Cities, während produziert wird, wo Kosten niedrig sind? Genau diese räumliche Aufteilung ist ein 0:10 Kern der Globalisierung. Am Ende dieses Videos kannst du die Veränderung der Raumstrukturen in ausgewählten Wirtschaftsregionen als Ergebnis 0:17 wirtschaftlichen Handels im Globalisierungsprozess erklären. Abiturrelevante Begriffe, die du in diesem Video kennenlernst, sind 0:25 Standortfaktor, Global Player, Global City, Freihandelszone, Globalisierung, Welthandel, Protektionismus, Freihandel, internationale Arbeitsteilung und 0:36 Kommunikationstechnologie. Globalisierung ist mehr als nur internationaler Handel. Globalisierung verändert Räume. Unternehmen produzieren 0:45 heute nicht mehr einfach nur an einem einzigen Ort. Produktionsschritte werden weltweit verteilt. Unternehmenszentralen sitzen in anderen Städten als die 0:54 Fabriken. Verkehrsachsen gewinnen an Bedeutung und ganze Regionen steigen auf oder verlieren wirtschaftlich an Gewicht. Genau darum geht es in diesem 1:03 Video. Wie verändern sich Raumstrukturen im Globalisierungsprozess durch wirtschaftliches Handeln? Wenn du dieses Thema fürs Abitur wirklich sicher 1:13 können willst, musst du verstehen, wie Globalisierung, internationale Arbeitsteilung, Global Player, Global Cities, Standortfaktoren und 1:21 Strukturwandel zusammenhängen. Und genau das schauen wir uns jetzt Schritt für Schritt an. Globalisierung ist der seit den 1980er Jahren stark 1:30 beschleunigte Prozess der weltweiten Vernetzung. Diese Vernetzung betrifft nicht nur die Wirtschaft, sondern auch andere Bereiche, z.B. die ökologische 1:38 Dimension wie beim Klimawandel, die soziale Dimension etwa bei Ungleichheiten, also Disparitäten, die kulturelle Dimension etwa durch die 1:47 weltweite Verbreitung von Lebenszielen, die wirtschaftliche Dimension, wie etwa in Bezug auf Transport, Kommunikation, Global Player, internationale 1:56 Arbeitsteilung, transnationale Unternehmen und Kluster und zuletzt die politische Dimension, z.B. durch transnationale Bündnisse wie die EU. 2:06 Raumstrukturen sind die räumliche Anordnung und Verflechtung wirtschaftlicher, sozialer und infrastruktureller Elemente in einem 2:14 Gebiet. Dazu gehören beispielsweise Unternehmensstandorte, Industriegebiete, Verkehrswege, Handelszentren, Kluster, globale Städte wie Global Cities, 2:23 Wirtschaftsregionen und die Verflechtung zwischen verschiedenen Orten. Fürs Abitur ist dabei wichtig, dass Raumstrukturen nicht statisch sind. Sie 2:32 verändern sich, wenn die wirtschaftlichen Bedingungen sich verändern. Und genau das passiert im Globalisierungsprozess. 2:39 Unternehmen wählen Standorte neu, verteilen ihre Produktion auf verschiedene Länder, Städte, gewinnen neue Funktionen und Regionen werden 2:47 unterschiedlich stark ins globale Netzwerk eingebunden. Globalisierung führt also zu sinkenden Transport und Kommunikationskosten. 2:56 Dadurch wird die weltweite Vernetzung intensiver. Dadurch wiederum nimmt der Welthandel zu, Standorte sind flexibler wählbar. Dadurch entsteht internationale 3:06 Arbeitsteile und dadurch wiederum verändern sich Raumstrukturen. Oder noch einfacher erklärt, je leichter Waren Kapitalinformationen und Entscheidungen 3:16 über große Distanzen bewegt werden können, desto stärker wird die Weltwirtschaft räumlich neu organisiert. Und genau deshalb ist Vernetzung das 3:24 Grundprinzip dieses Thema: Globalisierung, sinkende Transport und Kommunikationskosten, intensivere Vernetzung, Zunahme des Welthandels, 3:32 Flexibilität der Standortwahl, internationale Arbeitsteile und Veränderung der Raumstrukturen. Das ist übrigens ein Fließschema. 3:39 Welthandel bedeutet den grenzüberschreitenden Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen Staaten und Wirtschaftsräumen. Im 3:47 Globalisierungsprozess hat der Welthandel stark zugenommen. Unternehmen produzieren nicht nur für den nationalen Markt, sondern für den Weltmarkt. 3:55 Rohstoffe, Vorprodukte und Endprodukte werden über große Entfernungen transportiert. Dies hat direkte Folgen für die Raumstruktur. Verkehrswege 4:04 werden wichtiger. Hafenstandorte gewinnen an Bedeutung. Regionen werden in globale Warenströme eingebunden und einzelne Orte steigen zu Knotenpunkte 4:13 des Handels auf. Freihandel bedeutet, dass Handelshemmnisse möglichst abgebaut werden, das heißt keine Zölle mehr, mengenmäßige Beschränkung oder andere 4:22 wirtschaftsliche Barrieren. Das Ziel ist ein möglichst ungehinderter Austausch von Waren, Kapital und teilweise auch Dienstleistungen. Die Folgen dabei sind 4:30 weitreichend. Unternehmen können leichter international handeln. Standorte werden weltweit miteinander verglichen. Der Wettbewerb zwischen 4:37 Regionen nimmt zu und Unternehmen können leichter ihre Standorte verlagern. Besonders deutlich wird das in den sogenannten Freihandelszonen. Die 4:44 Grundlage der Freihandelszone bildet der freie Personenverkehr, freie Dienstleistungsverkehr, freie Warenverkehr und freie Kapitalverkehr. 4:52 Damit sind Grenzkontrollen und Zölle weggefallen. Arbeitsmigration, Integration der Finanzmärkte und Transport, Post und Kommunikation sowie 5:00 Energiemärkte sind geöffnet. Das sind Wirtschaftsräume, in den Handelsbarrieren zwischen den Mitgliedern also reduziert oder komplett 5:08 aufgehoben werden. Freihandelszonen erhöhen die Standardattraktivität, weil Unternehmen dort günstigere Bedingungen vorfinden können. Gleichzeitig 5:17 verschärfen sie aber auch die Konkurrenz zwischen Regionen, weil Kapital und Investitionen stärker dorthin fließen, wo die Bedingungen am besten sind. 5:25 Stoppe das Video jetzt gerne hier und schau im Atlas nach den passenden Karten. Du findest bei den Karten zum HDI normalerweise auch Weltkarten 5:32 verschiedener Wirtschaftsbündnisse, die dort ausgeschrieben aus aufgeführt sind. Das heißt, du musst nicht auswendig lernen, ähm du musst die Abkürzung nicht 5:40 auswendig lernen, noch die vollständigen Bezeichnungen. Du musst einfach nur wissen, wo die entsprechenden Karten im Atlas zu finden sind. 5:47 An dieser Stelle wird es besonders spannend, denn Globalisierung ist nicht einfach nur Öffnung. Es gibt nämlich auch noch den Protektionismus. 5:55 Protektionismus umfasst Maßnahmen zum Schutz der eigenen Wirtschaft vor ausländischer Konkurrenz, z.B. durch Schutzzölle, Handelsbeschränkungen oder 6:03 andere Marktzugangshindernisse. Das klingt zunächst erstmal wie ein Gegenteil von Globalisierung, aber ganz so einfach ist das nicht, denn häufig 6:11 gilt nach innen mehr Freihandel, nach außen mehr Abschottung. Ein Wirtschaftsraum kann also intern stark geöffnet sein, sich aber gegen 6:19 gleichzeitig gegenüber anderen Wirtschaftsräumen schützen. Für das Abitur ist diese Widersprüchlichkeit wichtig, denn Globalisierung ist kein 6:26 reiner Prozess grenzloser Öffnung, sondern enthält auch immer Schutzmechanismen, weil sie Gewinner und Verlierer hervorbringt. 6:34 Jetzt kommen wir zu einem Schlüsselbegriff Global Player. Global Players sind international agierende Unternehmen, die durch ihre Größe 6:41 Kapitalstärke und weltweite Vernetzung großen Einfluss auf Wirtschaftsprozesse haben. Typische Merkmale sind dabei in internationaler Aktionsradius, 6:50 Tochterunternehmen in vielen Ländern, eine weltweite Standortstreuung, Nutzung unterschiedlicher Standortvorteile in verschiedenen Ländern und einen großen 6:58 Einfluss auf Wirtschaft und teils auch die Politik. Ein passendes Beispiel ist BASF oder BMW. Die weltweite Standortstruktur zeigt sehr deutlich, 7:06 dass große Unternehmen heute nicht mehr an nur einem Ort wirtschaften. Stattdessen verteilen sie Produktion, Logistik, Infrastruktur und Management 7:12 auf verschiedene Standorte weltweit auf. Das führt dazu, dass Global Player Raumstrukturen aktiv mitverändern. Sie binden Regionen in globale 7:21 Wertschöpfungsketten ein. Sie verteilen Produktion international, sie verstärken die internationale Arbeitsteilung und verschärfen auch die Konkurrenz zwischen 7:29 Standorten. Und genau deshalb werden sie oft als Schaltzentralen der Globalisierung bezeichnet. Eng damit verbunden ist der Begriff der 7:38 Global Cities. Eine Global City ist eine stark international vernetzte Stadt mit übergeordneten Funktionen für die Weltwirtschaft. Solche Städte besitzen 7:46 internationale Finanz und Handelsfunktionen, Unternehmenszentralen, hochspezialisierte Dienstleistungen, 7:53 bedeutende Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur und zentrale Steuerungsfunktionen. Wichtig ist, nicht jede große Stadt ist 8:01 automatisch eine Global City. Entscheidend ist also nicht nur die Größe, sondern vor allem die globale Vernetzung und die Steuerungsfunktion. 8:08 In Global City sitzen häufig Management, Finanzdienstleister, Forschung und die Hauptsitze großer Unternehmen. Das bedeutet, Produktion und Steuerung 8:17 fallen räumlich oft auseinander. Produziert wird dort, wo Kosten oder Bedingungen günstig sind. Das heißt, Niedriglonländer mit geringen 8:24 Umweltauflagen und Steuervorteilen. Und gesteuert wird dort, wo Wissen, Kapital und Entscheidungszentralen konzentriert sind, also Hauptsforschung und 8:33 Entwicklung in Ländern des globalen Nordens. Und genau dadurch verändern sich Raumstrukturen fundamental. Internationale Arbeitsteilung bedeutet, 8:41 dass wirtschaftliche Tätigkeiten räumlich auf verschiedene Länder oder Regionen verteilt werden, sodass einzelne Produktionsschritte dort 8:49 stattfinden, wo die jeweiligen Standortvorteile am größten sind. Das Ziel ist klar: Unternehmen wollen unterschiedliche Vorile verschiedener 8:58 Standorte nutzen. Z.B. geringe Lohnkosten, eine gute Infrastruktur, qualifizierte Arbeitskräfte, Nähe zu Märkten und steuerliche Vorteile. Die 9:07 Folgen sind: Produktionsketten werden global, einzelne Räume spezialisieren sich funktional, auch häufig durch Klaster. Manche Regionen werden 9:14 Produktionsstandorte und andere werden Steuerungszentralen. Das ist einer der wichtigsten Zusammenhänge überhaupt, denn 9:21 internationale Arbeitsteilung führt zu räumlichen Aufgliederung wirtschaftlicher Funktionen. Aber wonach entscheiden Unternehmen 9:28 eigentlich, wo sie sich ansiedeln? Hier kommen die Standortfaktoren ins Spiel. Standardfaktoren sind Bedingungen eines Ortes oder einer Region, die die 9:36 Standardwahl eines Unternehmens beeinflussen. Dabei unterscheidet man in harte und weiche Standortfaktoren. Die Abbildung finde ich ganz nett, weil sie 9:43 vernetzt wie verschiedene Standortfaktoren auch miteinander zusammenhängen können. [räuspern] Harte Standortfaktoren sind objektiv 9:50 messbar, z.B. Transportkosten, Lohnkosten, Steuern und Abgaben, Infrastruktur, Flächenverfügbarkeit, Nähe zu Zulieferern, Forschungs- und 9:58 Entwicklungseinrichtungen und ein Arbeitskräfteangebot. Weiche Standardfaktoren sind schwerer quantifizierbar, z.B. das Image einer 10:07 Region, den Wohnwert, Freizeitwert, Kulturangebot, Schulangebot, soziales Klima, das Stadtbild oder die Unternehmensfreundlichkeit der 10:15 Verwaltung. Früher waren Unternehmen viel stärker an Rohstoffvorkommen oder klassische Verkehrslagen gebunden. Heute ist die Standardwahl durch verbesserte 10:23 Verkehrs- und Kommunikationstechnologie deutlich flexibler. Dadurch gewinnen verschiedene harte zunehmend auch weiche Faktoren an Bedeutung, vor allem bei 10:32 hochwertigen Dienstleistungen, Forschungen und Management. Ein ganz entscheidender Motor dieser Entwicklung ist die Kommunikationstechnologie. 10:41 Durch technische Fortschritte sind die Kosten für Kommunikation massiv gesunken. Informationen können heute fast in Echtzeit über große Entfernung 10:48 übertragen werden und das hat enorme Folgen. Unternehmen können weltweit verteilte Standorte ohne persönlichen Kontakt haben. Das Ganze wird dann in 10:56 Echtzeit koordiniert. Verwaltung, Produktion und Management können räumlich voneinander getrennt werden. Globale Wertschöpfungsketten werden 11:03 überhaupt erst praktikabel und die räumliche Flexibilität nimmt zu. Zusammenfassend mit den sinkenden Transportkosten ist die 11:10 Kommunikationstechnologie eine Grundvoraussetzung dafür, dass internationale Arbeitsteilung im heutigen Maße funktioniert. Ohne billige 11:19 und schnelle Kommunikation gäbe es diese Form globaler Standort Aufgliederung so nicht. Standortmuster verändern sich historisch. Früher waren Unternehmen 11:29 stärker gebunden an Rohstoffstandorte, Küstenstandorte, verkehrsgünstige Lagen und klassische Industriekerne. Das Ganze hat sich verändert, denn heute gilt, 11:37 dass die Transportkosten niedriger sind, Kommunikation billiger ist und Produktion dadurch leichter verlagert werden kann. Unternehmensfunktionen 11:45 werden also stärker räumlich getrennt und das führt zu neuen Raumstrukturen. Einige Regionen spezialisieren sich, manche Regionen steigen auf, andere 11:53 verlieren ihre industrielle Basis und Global Cities gewinnen an. äh Bedeutung. Die Standardkonkurrenz insgesamt nimmt zu und das ist genau der Punkt, den du 12:02 in den Klausuren gerne aufzeigen musst. Raumstrukturen sind das Ergebnis wirtschaftlichen Wandels. Ein ganz besonders gutes Beispiel, um diesen 12:11 Wandel zu erklären, ist die Eisen und Stahlindustrie, denn im 18. Jahrhundert war sie stark an Standorte gebunden, an denen es Eisenerz, Holzkohle und Wasser 12:19 gab. Die Standortwahl war also stark abhängig von natürlichen Ressourcen. Im 19. Jahrhundert verlagerte sich die Industriestärke in Räume mit 12:26 Kohlevorkommen, Erzvorkommen und passender Infrastruktur. Im 20. Jahrhundert dagegen gewannen dann die sogenannten nassen Hütten an Bedeutung, 12:34 also Standort in Küstennähe oder Binnenwasserstraßen, also Flüssen, die beschiffbar sind, weil Rohstoffe und Produkte dort günstiger transportiert 12:41 werden konnten. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts kam es im Zuge der Globalisierung zur internationalen Arbeitsteilung und Standort 12:48 Aufgliederung und somit wurden einzelne Produktionsschritte räumlich getrennt. Rohstoffgewinnung und bestimmte Produktionsphasen finden teilweise in 12:55 den Ländern des globalen Süden statt, während steuernde oder weiterverarbeitende Funktionen auf den Industrieländern konzentriert bleiben. 13:03 Und dieses Beispiel zeigt extrem gut, dass Standorte sich mit den technischen, wirtschaftlichen und verkehrlichen Veränderungen verbinden und verschieben. 13:10 Raumstrukturen sind also nicht in Natur gegeben, sondern wirtschaftlich produziert und werden immer wieder neu geordnet. Kommen wir zu den Gewinnern, 13:20 Teilgewinnern und Verlierern der Globalisierung. Gewinner sind vor allem Regionen, die stark vernetzt sind, Kapital anziehen, Global Player 13:27 beherbergen, eine gute Infrastruktur besitzen, in den Welthandeln mit eingebunden sind und hochwertige Dienstleistungen anbieten. Verlierer 13:36 sind dagegen häufig die Regionen, die schwach vernetzt sind. Defizite bei der Infrastruktur haben, wenig von der globalen Entwicklungsprozess 13:43 profitieren, in im Wettbewerb verdrängt werden und Industrie und Arbeitsplätze verlieren. Das bedeutet, Globalisierung führt nicht automatisch zu einer 13:51 gleichmäßigeren Entwicklung. Stattdessen entstehen neue räumliche Ungleichheiten und genau deshalb ist der Globalisierungsprozess immer auch mit 13:59 Strukturwandel, Konkurrenz und disparitären Entwicklungen verbunden. Wenn du das Thema wirklich verstanden hast, kannst du folgende Kette sicher 14:07 erklären. Globalisierung führt zu sinkenden Transport- und Kommunikationskosten. Dadurch steigt die weltweite Vernetzung. Dadurch nehmen 14:15 Welthandel und internationale Arbeitsteilung zu. Darum können Unternehmen ihre Standorte flexibeler wählen und Funktionen räumlich 14:23 aufgliedern. Global Player organisieren ihre Produktion weltweit, während Global Cities Steuerungsfunktion übernehmen. Freihandelszonen intensivieren 14:33 wirtschaftliche Verflechtung und gleichzeitig verschärfen Konkurrenz- und Strukturwandel die Unterschiede zwischen verschiedenen Regionen. Dadurch 14:41 entstehen neue Raumstrukturen mit Gewinnern und Verliererräumen. Und wenn du diese Kette sauber verstanden hast, bist du auf sehr viele Klausuraufgaben 14:48 schon mal richtig gut vorbereitet. Raumstrukturen im Globalisierungsprozess verändern sich, weil wirtschaftliches Handeln heute teilweise viel stärker 14:56 weltweit vernetzt ist als früher. Sinkende Transport und Kommunikationskosten, Welthandel, internationale 15:03 Arbeitsteilung, Global Player, Freihandelszonen und Standardkonkurrenz führen dazu, dass ich wirtschaftliche Funktionen räumlich neu verteilen. 15:10 Dadurch entstehen nämlich neue Muster. Produktionsstandorte werden global gestreut. Global Cities gewinnen als Steuerungszentralen an Bedeutung, 15:17 Standorte konkurrieren stärker miteinander und dadurch steigen einige Regionen auf und andere verlieren an wirtschaftlicher [räuspern] Bedeutung. 15:25 Und genau deshalb ist Globalisierung nicht einfach nur ein wirtschaftlicher Prozess, sondern ein Prozess, der Räume tiefergehend und tiefgreifend verändert. 15:34 Und wenn du das so erklären willst, hast du es definitiv verstanden. Wenn du noch mehr Videos von mir möchtest, like gerne dieses Video und 15:42 abonniere den Kanal. Ich freue mich immer über liebe Kommentare oder auch Videowünsche. Und wenn du die beste Vorbereitung für deine 15:48 Geografieoberstufe, aber auch dein Geografie Abitur möchtest, verschiedene Quizse, Aufgaben, Lernkarten, Podcasts und eine klarklare Lernstruktur 15:57 möchtest, dann meld dich gerne an für den Geoabitukus Badenwürtenberg in der Beschreibung. Ich freue mich sehr, dich da zu sehen. Da lernst du alles zu 16:06 Operatoren Methoden und wie du ein gutes Geoabi schreibst. Viel Erfolg beim Lernen.