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Bernoulli Formel einfach erklärt – Schritt für Schritt

MathemaTrick12:33 92.687 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 71 Zeilen
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  1. Hallo ihr Lieben, heute möchte ich euch Schritt für Schritt zeigen, wie man die Bernulli Formel anwenden kann. So sieht die Formel aus. ist für den einen oder
  2. anderen vielleicht erstmal ein bisschen erschreckend, aber sobald man weiß, wofür die einzelnen Teile stehen, kann man mit dieser Formel sehr gut Aufgaben
  3. lösen. Wir schauen uns das Ganze mal gemeinsam an diesem Beispiel hier an und klären auch gleich, warum wir diese Formel überhaupt verwenden dürfen. Die
  4. darf man nämlich nicht einfach auf jede beliebige Aufgabe drauf klatschen, leider, sie ist nämlich sehr praktisch. Es müssen aber ein paar Voraussetzungen
  5. erfüllt sein, damit man diese Formel überhaupt verwenden darf. Ein Würfel wird 15 mal geworfen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit genau 3
  6. fünfen zu werfen? Also bei unserem Experiment hier wird ein Würfel 15 mal hintereinander geworfen und wir interessieren uns für die
  7. Wahrscheinlichkeit dabei genau dreimal eine fünf zu werfen. Also unter den 15 Würfen, die man gemacht hat, sollen genau dreimal eine fünf erscheinen.
  8. Warum dürfen wir hier jetzt die Bernuli Formel anwenden? Zuallerst muss es sich bei auch im Experiment um ein Experiment handeln,
  9. das immer wieder auf dieselbe Art und Weise wiederholt wird. Also hier wird der Würfel 15 mal auf dieselbe Art und Weise geworfen. Wir verändern nichts am
  10. Experiment. Es ist immer 15 mal hintereinander werfen wir diesen Würfel. oder falls es bei eurem bei eurer Aufgabe um Münzwurf geht, wird 20 mal
  11. vielleicht hintereinander die Münze geworfen. Also immer auf dieselbe Art und Weise wird das Experiment durchgeführt.
  12. Dabei ist es aber wichtig, dass es bei diesem Experiment nur zwei verschiedene Ausgänge gibt, die uns interessieren. Also, wir interessieren uns hierfür eine
  13. fünf zu würfeln. Wir interessieren uns ehrlich gesagt dafür, dass wir genau drei fünfen würfeln, aber grundsätzlich unterscheiden wir zwischen schaffen wir
  14. es eine fünf zu würfeln oder schaffen wir es nicht eine fünf zu würfeln. Also, wenn ihr ein Baumdiagramm aufstellen würdet, wäre die Unterscheidung, treffen
  15. wir eine fünf oder treffen wir keine fünf. Also, wir haben zwei verschiedene Ausgänge. Bei einem Münzwurf beispielsweise wäre es: Treffen wir Zahl
  16. oder werfen wir Kopf? Also, wir haben nur zwei verschiedene Ausgänge, die passieren können. Das ist ganz wichtig, dass das hier eben vorliegt, dass es ein
  17. sogenanntes Benuli Experiment ist, das immer wieder auf dieselbe Art und Weise wiederholt wird. Okay, aber sobald ihr festgestellt habt,
  18. dass ihr die Formel verwenden dürft, nehmt sie euch her. Und jetzt müssen wir mal klären, wofür die einzelnen Elemente hier stehen. Wir haben hier eine
  19. Gleichung stehen. Auf der linken Seite steht was, auf der rechten Seite steht was. Auf der linken Seite steht P von etwas. Also, das ist die
  20. Wahrscheinlichkeit von etwas, was wir hier ausrechnen wollen. Und wir suchen ja eine Wahrscheinlichkeit.
  21. Also von daher suchen wir das da. Und um das zu finden, dürfen wir eben die rechte Seite einfach ausrechnen und das wird dann unsere gesuchte
  22. Wahrscheinlichkeit werden. Auf der rechten Seite haben wir ein bisschen was stehen. Ähm verschiedene Buchstaben. Wir haben hier einmal ein N, das kommt auch
  23. noch mal hier an der Stelle vor. Wir haben ein K, das hier und auch hier wiederholt. Und dann haben wir noch ein P hier einmal und einmal hier. Wir
  24. suchen also n, K und P, damit wir die hier überall einsetzen können. Starten wir mal mit dem N. Das ist nämlich meistens die einfachste Zahl, die ihr
  25. finden könnt. N steht immer dafür, wie oft euer Experiment insgesamt durchgeführt wird. Also hier steht ja, ein Würfel wird 15 mal geworfen. Also so
  26. oft führe ich dieses Experiment durch. Das heißt, mein n. Das ist normalerweise auch die größte Zahl, die ihr in eurem Text irgendwo
  27. finden könnt. Ähm, das K, das steht immer im Bezug zu diesem N. Also, ihr fragt euch jetzt von diesen 15
  28. durchgeführten Experimenten, wie oft will ich, dass etwas bestimmtes passiert? Also von den 15, wie oft soll was spezielles passieren? Und das muss
  29. im Text stehen. Hier steht ja, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit genau 3 fünfen zu werfen? Also von den 15 mal, die ich werfe, soll genau dreimal etwas
  30. spezielles passieren. Und dieses genau 3, das ist mein k. Also k das steht also immer im Bezug zu meiner 15 hier. Diese Zahl, also das K muss
  31. immer auch kleiner sein als die eigentliche Anzahl, wie oft wir das Experiment durchführen. Okay. Und dann haben wir noch das Pin
  32. und das P ist die sogenannte Trefferwahrscheinlichkeit. Also, ich muss jetzt entscheiden, was ist für mich eigentlich ein Treffer und
  33. was ist eine Niet sozusagen? Also, wir haben ja gesagt, wir haben nur zwei verschiedene Ausgänge. Das was mich interessiert und das was mich nicht
  34. interessiert. Mich interessiert es hier jetzt eine fünf zu würfeln. Also ich unterscheide ein Treffer ist es eine fünf zu würfeln und eine Niet oder kein
  35. Treffer ist es keine fünf zu würfeln. Und die Wahrscheinlichkeit das kleine P dafür ähm ist dann die Frage, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, mein Treffer
  36. zu erzielen? Also wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, fünf zu würfeln? Wenn ich mit einem ganz normalen Würfel würfel, ist es ja ein Sechel. Das ist
  37. also mein P. Das kriege ich da eben raus. Mich interessiert ist fünfen zu würfeln. Und die Wahrscheinlichkeit eine fünf zu würfeln ist eben ein Sechstel.
  38. Also ihr müsst immer lesen, was interessiert euch zu treffen, was ist für euch ein Treffer, was ist für euch eine Niet und euer Treffer, davon müsst
  39. ihr eben die Wahrscheinlichkeit ausrechnen. Okay, dann haben wir aber alles und setzen mal alles ein. Also P von die
  40. Wahrscheinlichkeit von für das X setzt den X ein. Das ist einfach eure Zufallsvariable. x = das k, das haben wir als 3 herausgefunden. Da kommt eine
  41. 3 rein. Dann n über k heißt das Ding hier übrigens. Das ist der sogenannte Binomialkoeffizient. Schauen wir gleich, wie man den
  42. ausrechnen kann, aber wir schreiben den erstmal in so Klammern. Für das n setzen wir die 15 ein. Für das K setzen wir die 3 ein. Mal mein P haben wir
  43. herausgefunden, war ein sech. schreibt es am besten auch schön in Klammern den Bruch ein Sechstel und das ganze hoch meine K. K war bei uns 3. Dann noch mal
  44. eine neue Klammer 1- für das P wird wieder ein Sechel eingesetzt und dann hoch n war 15 minus und für das K wird 3 eingesetzt.
  45. Jetzt müssen wir das ganze Ding nur noch ausrechnen, aber dabei kann man genügend Fehler machen. Lass uns mal hier vorne mit diesem Binomialkoeffizienten
  46. starten. 15 über 3 heißt das. Ähm, jetzt müssen wir unterscheiden, ob ihr einen Taschenrechner verwenden dürft oder nicht. Wir machen es erstmal mit
  47. Taschenrechner, wie man vorgeht und dann schauen wir uns an, wie man das Ganze auch ohne Taschenrechner berechnen könnte. Wenn ihr ein Taschenrechner
  48. habt, dann gibt es dort eine Taste, die heißt NCR. Die könnt ihr einfach verwenden. Und zwar tippt ihr ein 15, die Taste 3 und
  49. dann erhaltet ihr als Ergebnis 455 für diesen Ausdruck hier. damit ihr euch besser merken könnt, welche Taste ihr verwenden könnt. Ähm, das hier sind die
  50. englischen Bezeichnungen, die sagen nicht n über k oder auch nicht n über R, wenn die Buchstaben anderen heißen. Die sagen Nhoose
  51. are. Also statt dem über haben die dieses Choice. Äh okay, aber das wäre die Taschenrechnervariante. Dann lass uns
  52. mal gerade schauen, wie man diesen Ausdruck ohne Taschenrechner berechnen würde, bevor wir hiermit weitermachen. Wir wollen 15 über 3 berechnen und da
  53. gibt es eine allgemeine Formel. Wenn ihr n über k berechnen wollt, dann ist es ein Bruch, der aus n Fakultät besteht. Und unten haben wir K Fakultät, was
  54. multipliziert wird mit n- K und das ganze Fakultät. Okay, lasst uns das mal hier einsetzen. Das heißt, ich nehme n Fakultät, also
  55. die obere Zahl und Fakultät, das ist in unserem Fall eine 15 Fakultät. Dann unten haben wir das K Fakultät, also die untere Zahl, das ist die 3 Fakultät, die
  56. wird jetzt multipliziert mit n- K. Also, ich muss die beiden einfach voneinander abziehen oder wir schreiben
  57. sie erstmal hin. 15 - 3 und dahinter kommt dann die Fakultät. Das ist immer die Formel. Jetzt müssen wir das Ding nur ausrechnen
  58. und hoffen, dass die Zahlen ganz freundlich zu uns sind. Wofür steht dann 15 Fakultät? Dieses Fakultätszeichen steht immer als
  59. Abkürzung für folgendes. Man startet bei der 15 und multipliziert abwärts, also 15* 14* 13, immer mal die kleinere Zahl und das ganze runter bis zur mal 1.
  60. Okay, dann steht 3 Fakultät, also für man startet bei der 3 und multipliziert runter, bis man bei der 1 ankommt. Okay, dann haben wir das mal und 15 - 3 sind
  61. ja 12. Also hier drin habe ich eigentlich 12 Fakultät stehen, was bedeutet, ich starte bei der 12 und multipliziere abwärts bis runter bis zur
  62. 1. Und da jetzt überall Mahlzeichen sind, dürfen wir kürzen. Wir haben hier 12 12* 11* 11* 10 mal bis runter bis zu 1. Also das ganze Ding hier können wir
  63. wegkürzen. Dann hier vorne die 14 und die 2 können wir kürzen. 14 dur 2 sind 7. 15 und 3 können wir auch kürzen. 15 dur 3 sind 5.
  64. Dann haben wir eigentlich nur diese Zahlen hier. 5* 7* 13. Ich meine, ist schlimm genug, das dann so im Kopf zu rechnen, aber wenn man die Schritte
  65. durchgeht, kommt man eben auch hier auf 455 als Ergebnis für diesen Binomialkoeffizienten. Also theoretisch
  66. geht es da dann auch im Kopf. Okay, den Rest würde ich dann aber einfach so abschreiben. Ein sechsel hoch 3. Immer mal wieder schauen, ob man noch ein
  67. bisschen was vereinfachen kann. Ich meine, das könnte man zusammenrechnen, wenn man will, aber man kann auch einfach 1- ein Sechel in Taschenrechner
  68. eintippen. 15 - 3. Da würde ich vielleicht noch 12 draus machen, damit ich das dann so in den Taschenrechner eintippen kann und als Ergebnis auf zwei
  69. Nachkommastellen 0,24 erhalte. Das ist also meine Wahrscheinlichkeit, dass ich genau drei Fünfen erhalte, wenn ich 15 mal
  70. hintereinander einen Würfel werfe. Ich hoffe, es ist klar geworden, wie man vorgehen kann. Falls ihr Fragen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare.
  71. Ansonsten habt noch einen wunderschönen Tag und wir sehen uns beim nächsten Video. Macht's gut. M.

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