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Das Wesen der Aristokratie

Nutt Los42:32 315 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 330 Zeilen
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  1. hallo liebe das ist ein video über das wesen der aristokratie so ein großkotzigen titel kann natürlich nur jemanden mit philosophischer
  2. verdorbenheit also jemandem wie mir überhaupt ein fall ich versuche es aber trotzdem mal weil ich es tatsächlich ein für ein wichtiges
  3. thema halte um die eigenen gedanken zu sortieren weil mein eindruck ist dass wir von einer fotografie einen falschen ein falsches konzept haben bezogen seien
  4. nicht sonderlich hilfreiches konzept also etwas übertrieben überspitzt ausgedrückt es ist so dass wir im hinterkopf von aristokratie dann so
  5. kostüm filmchen haben also etwas operettenhafte dass wir dann meistens so mit dem was ich 18 17 16 15 jahrhundert assoziieren mein aristokratie begriff
  6. kommt er aus dem antiken griechenland und eben aus gerade aus der entwicklung der demokratie aus der aristokratie heraus in hat ihn also das ist um ein
  7. ankerpunkt wo ich den eindruck habe dass ich sehr viel vom wiesen der aristokratie zeigt und das könnte durchaus hilfreich sein um heute ein
  8. besseres miteinander zu gestalten als wir es derzeit haben was also ist meines erachtens das wesen der aristokratie ich habe den eindruck der kern von
  9. aristokratischen zusammenlebens von aristokratischen auch denken und reden und auch von autokratischen praktiken ist die ansicht dass es von geburt an
  10. wertvollem und weniger wertvollem menschen gäbe und teilweise dann der zusatz gedanke dass das eben auch vererbt würde also in familien
  11. wir haben eine sehr sehr aristokratische gesellschaftsform im antiken griechenland die in vielen vielen punkten noch mal deutlicher
  12. aristokratisch ist als das was wir ihm aus unserer jüngeren geschichte kennen also eine allgemeine akzeptanz dieses aristokrat ismus und den findet man bis
  13. sie ins sechste jahrhundert vor christus hinein wo also ganz selbstverständlich bestimmte familien stabil da die geschicke des gemeinwesens bestimmt
  14. haben auch in sehr starker konkurrenz zueinander und da zieht man dann auch sofort ein zweites moment dieses sich
  15. messen also sich beweisen müssen ist auch ein sehr sehr starkes moment von aristokratie also es ist so eine kombi aus von geburt an ist man sozusagen
  16. wertvoller auch leistungsfähiger als andere menschen man muss es aber auch beständig unter beweis stellen und deswegen ist ein kern merkmal von allen
  17. aristokratie dass sie date kennen vorliegen wird wettkämpfe lieben die und wettbewerb dass sich miteinander messen und manchmal sagt man daneben bezogen
  18. auf das antigen ist eine sehr agile kultur gewesen wo eben alles mögliche zum wettkampf werden wollte wir haben dann eben theater wettkämpfe wir haben
  19. rede wettkämpfe wir haben die olympischen spiele wir haben auch beständiges einander übertreffen wollen in allen möglichen
  20. bereichen selbst die herausbildung der antiken wissenschaften ist von diesem wettbewerbs und überbietung streamen also wir haben wenn wir uns heute für
  21. eine wettbewerbsorientierte kultur halten dann könnten ganzheitlichen sich uns anschauen und könnten so sagen so klassisch twitter mäßig holt mal bier
  22. also das wollen wir doch mal sehen dass was eben auch sehr gut zum wettbewerbs kultur was also wenn wir einen überzeitlichen wettbewerb der kulturen
  23. um ihren wettbewerbsgeist haben würden die antiken griechen uns noch mal ausstechen also haben eine sehr sehr wettbewerbs ist eine sehr offene it is
  24. tische kultur gegen der über die gegend der über unsere it is muss den auch wir haben also sozusagen herrschaft der besten heißt der aristokratie
  25. relativ zahmen aussieht also oder verdruckst sagen wir vielleicht ja auch wir haben ein wettbewerbsfähiges muss und man könnte sich gerade selbst zu
  26. versteigen dass wir das was wir manchmal kapitalismus leben und was wir eben diese staatsform oder neoliberalismus oder so nennen dass das eigentlich ein
  27. später reflex auf den aristokratisch muss der antiken griechen ist das also gar nicht in geburt der moderne ist sondern ein verspätete nach geburt oder
  28. ein später das nachsehen es wäre etwas was also sehr sehr viel ältere wurzeln hat die sich eben auf gewisse weise traktiert haben weil ihnen
  29. gerade diese ad-hoc raten des antiken griechenlands sehr kultur prägend gewesen sind in dem sinne dass nahezu alles was wir als an zeugnissen haben
  30. aus dem antiken griechenland dass ihm was sehr sehr einflussreich geworden ist für die europäische geschichte sowohl für die geistesgeschichte als auch für
  31. die polit geschichte für die gesamte gesellschaftsgeschichte weil das antike griechenland einfach prägend in vielfacher form natürlich gibt es auch
  32. andere einflüsse aber ohne das antike griechenland wäre sicher sichert die geschichte europas ganz anders verlaufen das halte ich für schwer bezweifelt war
  33. wer also eine viele viele einfluss haben von eben gerade den aristokraten alles was er als zeugnisse haben des antiken griechenlands stammt aus der
  34. aristokratischen klasse ist also nicht repräsentativ ist antike griechenland selber sondern gibt ihnen das denken einer bestimmten schicht wieder
  35. und genau dieses denken der ersten schicht hat europa geprägt wie wenig wenig anderes und zwar auch auf ein langzeit ebene und in einer tiefen
  36. struktur ich kann es nicht anders sagen also ist das sozusagen das was man ihnen manchmal das kulturelle gedächtnis nennt und diese aristokratisch muss besteht
  37. eben im kern in gedanken das ist wertvollere menschen gebe von geburt als andere es gibt dann auch im antiken
  38. griechenland selber relativ schnell zweifel an den grund ansichten des aristokrat es muss also wir haben zum beispiel ein sehr starkes
  39. freund-feind-denken in der aristokratie und wie also immer wieder verschiedene historiker sehr betonen die sich damit dem antiken griechenland wirklich
  40. wissenschaftlich und etwas tiefer gehender als ich beschäftigt haben gibt es also das denken dass sozusagen ein freund jemand sei der einem selber nutzt
  41. und der den feinden feinden schaden könnte also auch hier wird offen das freund feind schema benutzt nicht verdruckst sagen ganz offen und es ist
  42. geradezu eine pflicht und eine erwartung an ein freund das sozusagen einem auch im krieg oder in kämpfen usw zur seite steht das ist teil des aristokraten
  43. ethos das ist teil des adels ethos ein weiteres moment des aristokratisch muss ist dass er aus sicherer aus immer wieder zu kämpfen führt zwischen den
  44. aristokraten die aber auf eine gewisse weise erträglich bleiben für die gesellschaft als ganze solange sie relativ rituell erfolgen mein bild dafür
  45. ist immer dann doch wieder mittelalterlich diese turnier kämpfe wie man sie manchmal so aus komischen ritter filmen kennt wo dann jemand aus einem
  46. gut ausstaffierte fährt mit einer lanze gegen den anderen reitet also diese art von rituellen sich messen kämpfen so mann gegen mann so ganz ehrenhaft und
  47. solange das auf dieser ebene bleibt ist das relativ erträglich und wir sehen dann die antiken griechen das ist beständig solche kämpfe gab also und
  48. immer mit wechselnden bündnissen mal war der mit dem verbündet und so und das löste sich auch sehr stark aus dem gemeinwesen heraus das heißt
  49. verschiedene aristokraten aus verschiedenen pole ist aus verschiedenen gemeinschaften aus verschiedenen stadtstaaten verbündeten sich zusammen
  50. gegen wieder andere und die bürger die nicht die also sagen keine aristokraten waren war nur bedingt da bin involviert also
  51. vielleicht waren die leidtragenden dieser kämpfe aber sie waren erst zunächst nicht aktiv beteiligt problematisch wird die aristokratie
  52. immer dann wenn sie anfängt sich auszuweiten also wenn sie dazu neigt in diese kämpfe hinein in diesen ihr ihre eigenen wettbewerb hinein größere teile
  53. der bevölkerung zu involvieren statt einfach so frei schwebend über denen so ihre komischen spielchen abzuhalten und das genau passiert aber regelmäßig
  54. immer wieder dies passierte auch in antiken im antiken griechenland und führte zu dem was dann historiker die krise der antiken police welt nennen und
  55. die ungefähr mitte des siebten jahrhunderts beginnt und dort beginnt dann eben eine zeit beständiger bürgerkriege die also nicht nur die
  56. kleine aristokraten krasse klasse involviert in diese kämpfe in diese rituellen kämpfe sondern anfängt über größere bevölkerungsteile sowohl passiv
  57. als auch aktiv in mitleidenschaft zu ziehen also die ganze gesellschaft in diesem konflikt dynamik wieder einzuziehen
  58. was dann die zweifel an der rest hat die angeht sind das dann eben zwei punkte einer ist nach meinem erleben zumindest auf einem sehr laienhaften einschätzung
  59. man muss da immer die historische fragen ich habe so gefährliches halbwissen in dieser thematik aber ich weiß es gibt trotzdem meine sichtweise wieder es gibt
  60. zwei punkte die an der rest lukrativ einer ganzen aristokratie denke und aristokratischen gesellschaftsform zweifel wecken und die
  61. eine ist dass an der gleichsetzung von adel im sinne von hochwohlgeborenen als auch gleichzeitig ethischer werte ein ethisches verhalten an den tag zu legen
  62. zweifel aufkommen dass es so der eine punkt also der anspruch der aristokraten klasse ist eben nicht nur sozusagen leistungsfähiger zu sein sondern auch
  63. moralischer zu sein als der nicht aristokratische mitbürger oder nicht aristokratische menschen und das ist ein großer teil der herrschaftslegitimation
  64. von aristokraten dass ich also sagen wir sind auch die edleren wir sind reflektierter wir sind anspruchsvoller wir haben höhere ethische maßstäbe an
  65. uns als der pudel und so weiter so wird gedacht und in momenten wo das dann so zu sagen absurd wird wo es also sozusagen ist so ist das dass man also
  66. sieht offensichtlich und auch schwer verdrängen war das ein ausdruck raten mindestens genau so schlimme dinge tun die sie im nicht aristokratischen
  67. bereich beobachtet werden oft sogar sehr viel schlimmere dinge tun also sozusagen eine ein bild von einer moralischen verkommenheit der oberschicht kommt mit
  68. rittern auf und dieses bild das die aristokraten also sozusagen das die geschichte dass die aristokraten von geburt an nicht nur leistungsfähiger
  69. sein sondern eben auch moralisch vollkommener moralisch anspruchsvoller einen höheren ethos folge neben einem adels ethos der eben sehr sehr auch wie
  70. sie mir sagen formell ist und büro bestimmte formen eingehalten werden müssen sobald das absurd wird dass das sozusagen als eine
  71. art hypocrisy erlebt wird schein und sein sehr stark auseinander treten wo man sagt okay vordergründig erzählt ihr dass und das aber in
  72. wahrheit in ihren kellern tut ihr das und das oder in eurem oikos oder in den kriegen oder was auch immer tut ihr tut dir dinge die aber eurem eigenen adels
  73. etwas widersprechen das ist so der erste zweifel aufkommt der antike art ist das kann man dann im siebten jahrhundert anhand der zeugnisse förmlich beobachten
  74. wie dieser zweifel immer weiter wächst an der herrschaftslegitimation des adels im antiken griechenland wohlgemerkt der zweite zweifel ist er meines achtens
  75. moderner natur und hat etwas damit zu tun dass immer stärker sichtbar wird dass die oft tatsächlich gegeben höhere leistungskraft von aristokraten
  76. eigentlich gar nicht von geburt an da ist sondern einfach beruht auf bessere ressourcenausstattung wir sehen was dann sehr stark im sport also wir haben dann
  77. so praktisch wir sehen dann das von geburt an möglicherweise leute die nicht aristokraten sind genauso leistungsfähig sind wie leute die aus aristokratischen
  78. folgen sterben nur haben eben aristokraten kraft ihres vermögens ihres reichtums die möglichkeit sich ganz anders auf diese wettbewerbe
  79. vorzubereiten und dafür zu trainieren und sich trainieren zu lassen und dafür zeit aufzuwenden denen eben andere menschen die diese großes nicht haben
  80. und dann eben zum beispiel verschiedenen tagewerk nachgehen müssen oder ums überleben kämpfen und eben auch diese bildungsmöglichkeiten nicht haben sich
  81. diese lehrer nicht leisten können usw wie diese leute dann praktisch nicht wettbewerbsfähig sind und dass das also von geburt an gar nicht da ist sondern
  82. dass es sozusagen einfach aufgrund einer besseren ausstattung gut die in die man zufällig hineingeboren oder eben nicht hinein
  83. geboren wurde auch das ist ein starker starker zweifel dann als analytischen gesellschaftsformen und das kommt beobachten wie er in der moderne als in
  84. der antike es gibt möglicherweise noch immer ein dritter punkt der die aristokratie dann vor allem antike griechenland diskutiert hat und das ist
  85. eben dass man gesehen hat dass über diesen wettbewerb sethos denen der adel für sich selber sehr stark hat das dann fast unaufhaltsam aus diesem epos heraus
  86. gesellschaftliche kämpfe losgehen die für die gesellschaft insgesamt eben nicht mehr vorteilhaft ist sind sondern nachteil haft als über konnte hier reden
  87. von desaströsen oder katastrophalem wettbewerb ein wettbewerb der eigentlich sicherstellen soll dass die richtigen an der regierung sind das die richtigen
  88. herrschen sollen oder schlicht einfach zu herrschafts legitimierung oder zur status legitimierung vielleicht eher weil mit herrschaft hatten es die alten
  89. griechen dann gar nicht so lange zeit haben sich die griechen ist schlagstock raten gar nicht so sehr für politik interessiert es ging in mehrum
  90. persönliches sicher vor tun um persönliche ehre dass das wird von historikern teilweise so analysiert dass sie sagen das interesse an politik ist
  91. bei den ausdruck raten im antiken griechenland eigentlich erst daraus entstanden als ihr adels ethos ihr adels status angezweifelt wurde
  92. als also als dem moment wo sozusagen die anderen bürger gesagt haben hey moment mal ihr seid ja gar nicht besser als wir ihr verhaltet euch ja gar nicht
  93. besser an als wir hat er im moment in dem die aristokraten sich anfängen für politik zu interessieren und für herrschaft zu interessieren eigentlich
  94. um ihren status in dem moment abzusichern als eher fragwürdig wurde solange frage fraglos hingenommen wurde solange also die antiken griechen
  95. untereinander gesagt haben ja okay es gibt halt bessere und schlechtere von geburt an und das ist halt so hatten die aristokraten wenig interesse an politik
  96. und in die politik und auch tyrannisch ambitioniert wurden die aristokraten strukturell in dem moment als der adels ethos fragwürdig
  97. wurde so wird das von historikern analysiert und das ist also ein drittes moment wo dann aus der dynamik der selbstrechtfertigung des adels überhaupt
  98. daraus dass der adel sich überhaupt anfängt für aus für politik zu interessieren was er nicht von natur aus war aber den antiken griechen zumindest
  99. nicht ist es dann so dass aus dieser dynamik dass die autokraten dann mit ihrem wettbewerbsgeist für die police an sich interessieren für das gemeinwesen
  100. und dann anfangen sich zu tun die politisch hervortun wollen entsteht dann eine konflikt dynamik gesuchte zerstörerisch war für die antiken
  101. griechen dass sich aus dieser art aus diesem adels etwas selber heraus die demokratie entwickelte weil die grund logik war dass man dann irgendwann
  102. erkannt hat das war so ungefähr anfang des sechsten jahrhunderts vor christus dass die einzige art diesen entfesselten und zwar zerstörerischen wettbewerb
  103. diesen entfesselten zerstörerischen wettbewerb zu stoppen die involvierung von größerer brennen bevölkerungsteilen in die politik war also von
  104. bevölkerungsteilen die nicht derart wettbewerbs fixiert oder vielleicht auch wettbewerbsfähig waren wie es die aristokraten kva dessen ausstattung
  105. waren also sozusagen man spricht dann im antiken kontext von den den mittleren die zur mäßigung der politik beitragen sollen
  106. und dieser dieser schritt dieser gedanke dass das vielleicht notwendig sein dass das vielleicht auch völlig unausweichlich sei größere
  107. bevölkerungsteile an politik zu involvieren und eben nicht nur wie es dann zu diesem zeitpunkt waren nur den adel verbindet sich sehr stark mit solon
  108. und den so logischen reformen solon ist scheint der erste gewesen zu sein der das strukturell systems erkannt hat dass sozusagen dieser form von entfesselten
  109. entgrenzten und zerstörerischen wettbewerb der also sehr viele menschen in die schuldknechtschaft geraten ließ der viele teile des euros
  110. unbearbeitet ließ also sehr viele leute haben dann ihr privates gewerbe vernachlässigt auch ihr privates auskommen also die ganze gesellschaft
  111. das sozusagen verarmt über diese kämpfe die über die autokraten und ihrer suche nach nicht aristokratischen anhängern sozusagen frei gesetzt wurde und das
  112. gegenmittel dass man dann erfand war eine stärkere politische beteiligung sehr sehr viel größere teile der bevölkerung und das war sozusagen die
  113. grundlegung der entwicklung zur demokratie im antiken griechenland vor allem in athen zum abschluss grundsätzlich im institutionellen
  114. abschluss gekommen ist diese entwicklung eigentlich mit kleister dass manche sehen die entwicklung dort nur losgehen ich erst losgehen also sozusagen soeben
  115. die klinischen geformt dann am ende des sechsten jahrhunderts vor christus als den anfang der demokratisierung ich halte das für eine sehr verkürzte
  116. sichtweise für eine ich sehe die entwicklung sehr sehr viel länger ich glaube dass die entwicklung zur demokratie im grunde im siebten
  117. jahrhundert vor christus bereits los ging eben mit der sozusagen fragwürdig wertung der aristokratischen ordnung doch ihm eine krise der polis welt die
  118. aus der aristokratie selber freigesetzt wurde und wie ich eben glaube völlig unvermeidlicherweise freigesetzt wurde
  119. sozusagen egal was die aristokraten versuchten dieser zeit sie konnten diese eigendynamik nicht stoppen sie hatten sozusagen keine mittel den zweifel an
  120. der rest okra ti und das fragwürdig werden aristokratischer ordnungen aufzuhalten man kann erkennen dass ich sehr viel versucht haben um das zu tun
  121. also das große geschütze aufgefahren wurden von verträgen über theologische und vor warte also durch bestimmte art von
  122. denken die man versucht hat sozusagen das göttliche zu involvieren und damit den adel zu zähmen durch eben verschiedene formen von
  123. selbst experimente mit tyrannis mit terrarien mit diktatur man hat also sehr viel versucht um den adel sethos eigentlich zu retten man
  124. konnte es aber nicht der adels ethos hat sozusagen hat außer eigendynamik heraus letztlich dazu geführt dass dieses denken dass es wertvollere und weniger
  125. wertvolle menschen gebe und dass demzufolge auch die wertvolleren menschen die regierung stellen sollen die herrschenden sein sollen und die
  126. geschicke der police als ganzer bestimmen sollen dass das sehr sehr fragwürdig wurde es gab grund demokratische tendenzen bei
  127. der griechen auch vorher also es gab immer schon leichte gegengewichte man sieht das ebenso dingen wie das also sozusagen eine gewisse bürgerliche
  128. gleichheit aus unmittelbaren zusammenleben trotzdem immer gewahrt wurde also dass auf dieser ebene der acatis muss nie so krass wurde wir zb in
  129. der jüngeren europäischen geschichte wurde also man lebt er halt auch noch verbundener zusammen das ist ganz anders
  130. als im mittelalter das gewesen ist da wurde ich völlig begrenzt getrennte sphären existierten zwischen der adels welt und der nicht arbeitswelt die
  131. griechen lebten trotz allem halt immer noch physisch relativ nahe beieinander und es gab es nicht diese starken segregation formen wo die adeligen in
  132. ganz anderen regionen in ganz anderen schlössern leben und die nicht adligen haben keinen zugang dazu höchstens als bedienstete das gab es nie und zweitens
  133. gab es so eine grundtendenz bei den antiken gewichen nachdem große zeitalter sozusagen mehr menschen an der politik zu beteiligen
  134. das sehen wir eben am sogenannten nach und tat das als aufgesplittet das königsamt interpretiert werden kann also das ist so ein bisschen historisch steil
  135. sind ist die quellenlage set aber es gibt eben dieses attentat also das sagen könnten sagen spitzenamt in der pool ist noch bevor die griechen
  136. derart politisch wurden über lange zeit waren sie wirklich in einer extremen form unpolitisch der die eine form die die neoliberalen starts verächtern also
  137. das herz höher schlagen diese wenn sie sie realisieren würden was da eigentlich los war der anti griechenland also mann war total unpolitisch viel unpolitischer
  138. noch als wir heute sind wir auch hier sind sturz unpolitisch ich spreche spreche ja von privat ismus der privat ismus der antiken griechen war auch
  139. nochmal größer bevor ihrer eigenen politisierung also kriegen sind zu sagen was einen extrem privat ismus in einer extremen politisch muss gekippt ja also
  140. das ist sehr historisch sehr interessant dieser vorgang und dieser extreme privat ismus führte dazu dass man also lange lange zeit eben sich für politik gar
  141. nicht so stark interessiert hat auch nicht im adel gleichzeitig oder vielleicht gerade deswegen war es so dass man anders als so gut wie alle
  142. anderen völker drumherum keine könige hatte sondern sich sozusagen diese form ja formellen und rituellen und teilweise theologisch aufgeladenen politischen
  143. ämter wie eben das attentat geteilt hat man spricht davon sieben oder neun nach unten bezogen auf athen also man hat es sozusagen nicht ein könig mann hatte
  144. sieben bis neun und der war nicht so wichtig naja so bundespräsident die präsidenten artec er ein formales amt kein wirklich machtvolles amt und diese
  145. grundtendenz macht auf mehr schultern nicht nur auf einem nicht nur auf einer spitze zu verteilen war sicher auch eine grundlegung die immer schon bei den
  146. griechen stück weit da war die überhaupt die entwicklung zur demokratie ermöglicht hat also haben verschiedene momente im gesamtgeschehen die treibende
  147. kraft aber zur demokratisierung war die krise der aristokratie selber und damit also sozusagen das fragwürdig werden des gedankens dass menschen im politischen
  148. raum verschieden wertvoll sind dass sie also sich unterteilen sollten in regierende und regiert werden in herrschende und beherrschte und das
  149. wurde sehr sehr fragwürdig durch die aristokratie selber und in die krise freisetzte wir haben dann aus der krise der demokratie sich später gab und die
  150. auf diesem kanal lang und breit behandelt wird in tausend formen zb in dieser videoreihe die ich momentan parallel macher die in den schönen titel
  151. überzeugen trägt und ist sich auf ein buch von meinen philosophischen lehrer nämlich alfons reckermann stützt also wir haben dann aus einer krise der
  152. demokratie heraus im vierten jahrhundert vor christus also ungefähr 200 jahre später 150 bis 200 jahre später eine restauration restaurierung des
  153. aristokraten geist wir haben eine reaktionäre reaktion wir haben eben eine reaktion auf das was da passiert und diese reaktion versuch
  154. die demokratisierung wieder zurückzunehmen und diese reaktionäre tendenz innerhalb der altersklasse ist prägend geworden für die europäische
  155. kultur das heißt wir sind eigentlich kinder der restauration der sind kinder der reaktion was auch erklärt warum sich
  156. demokratie heute noch nach wie vor so schwer tut längst ist klar dass wir eigentlich demokratisierung bräuchten um unsere
  157. heutigen geschicke und der unserer heutigen gemeinwesen in gute bahnen zu lenken wir haben aber große probleme das zu realisieren weil wir sozusagen auf
  158. der kulturellen ebene von unserem kulturellen gedächtnis kinder der reaktionären schlüsse sind die im vierten jahrhundert
  159. auf das scheitern der demokratie im peloponnesischen krieg gezogen wurden meine als ein überzeugter demokrat meine meine sichtweise auf diese dinge ist das
  160. sozusagen attika als demokratie nicht als demokratie gescheitert es sondern daran dass sie noch nicht demokratisch genug war das so zu sagen eigentlich die
  161. aristokratischen restbestände in der in der ak tischen demokratie also zb eben das im plenum diskutiert wurde war natürlich die aristokraten immer
  162. vorteile haben ja aber sie sich rhetorik trainer leisten können und so was was der gemeine bürger in der gleichen form nicht kann und so weiter
  163. das also als sokratische form auch der ausschluss der mit töten frauen und sklaven aus der police und eben die vielen der vernetzung innerhalb
  164. griechenlands auf demokratischer ebene also verletzung gab es aber eben keine demokratische vernetzung also auf gleichrangige vernetzung dass diese
  165. fehlende demokratisierung eigentlich die demokratie zum scheitern gebracht hat und der schluss den aber die aristokraten des vierten jahrhunderts
  166. gezogen haben war demokratie verteidiger war eine ganz doofe idee hat athen in den krieg hinein getrieben und hat ihn zum scheitern gebracht und das ist also
  167. sozusagen das geistige erbe das auch polit geistige erbe auf dem wir sitzen unsere ganze politische theorie ist beeinflusst von reaktionären politischen
  168. denkens die platon aristoteles tokio die des sokrates und hat europa mehr geprägt als alles andere und zwar über mehr als 2000 jahre hinweg wir sind kinder der
  169. reaktion und das ist vielen leuten nicht klar wie weit das geht wie tief das geht für die meisten menschen ist das weit weg und irrelevant für mich als jemanden
  170. der philosophische geistesgeschichte studiert hat also sozusagen die politik geschichte des abendlands erscheint auch sehr sehr nahe weil ich die gleichen
  171. theoreme heute wieder finde in anderen gewandt weil ich die gleichen gedanken heute wieder finde in anderer form aber im kern sind es die gleichen
  172. gedanken und wenn man sich also unsere heutigen verfassungen und staatsformen ganz nüchtern anschaut dann sind auch sie getrieben von dem gedanken dass es
  173. leute gebe die von natur aus mehr zum regieren geeignet sein als andere und wir nehmen diese leute heute akademiker ja wir nennen wir denken nicht so wir
  174. denken ja man kann sich auch bild und das ist allgemein zugänglich aber auf der real ebene wenn man nicht auf die schönen worte schaut sondern was
  175. passiert denn faktisch was passiert ganz nüchtern im handeln was passiert ganz nüchtern institutionell haben wir einen stabilen akademismus der stabile
  176. weitergegeben wurde und erst die ads der akademie der geistesgeschichte gegründet platon platons akademie daher kommt der name
  177. klar ob bahrain ein erklärter antidemokrat der in einer demokratie aufgewachsen ist die gescheitert ist und dieses geistige erbe trägt und prägt uns
  178. noch heute sie führt dazu dass man der akademiker zu sein nicht regieren da werden kann sie führt dazu zu absurden debatte über plagiate in der politik
  179. über akademische plagiate weil der akademismus so wichtig ist um herrschaft zu legitimieren das ist auf der tiefen struktur läuft das auch das wird gar
  180. nicht hinterfragt das führt dazu dass 82 prozent akademiker im bundestag setzen während in der bevölkerung ungefähr genau gegenteilige teil nicht akademiker
  181. ist also im zweier ungefähr 82 prozent nicht akademiker also es führt zu einer absurden verkehrung der verhältnisse wo man ganz nüchtern sagen muss auch hier
  182. sind heute politische aristokraten wir sind offensichtlich der meinung dass menschen gäbe die von natur aus besser geeignet sind zum gehirn als andere und
  183. dass es über wahlen und andere verfahren über politischen wettbewerb darum ginge das herauszufinden wer zum regieren besonders geeignet sei
  184. das ist von der grund denke absolut aristokratisch und insofern kann man mit blick aufs antike griechenland sagen wir leben heute in einer aristokratie
  185. wir leben nicht in der demokratie wir leben in eine aristokratie die dänen auf den schlauen trick verfallen ist ungefähr ende des achtzehnten
  186. jahrhunderts demokratie um zu besetzen und umzubenennen und eben auch auszublenden dass demokratie in afrika ganz zentral in der einsatz des
  187. losverfahrens bestand das also sozusagen das losen und damit eben das politische gleichrangig werden alle bürger das zentrale moment der demokratie ist auch
  188. dieses zusammenbringen der bürger damit sie überhaupt eine einheit bilden können als gegengewicht gegen die oberschicht die wie zb der alte historiker christian
  189. meier immer sehr stark betont untereinander richtig gut vernetzt war also sozusagen die aristokraten weil sie weniger sind und weil sie ressourcen
  190. haben haben es sehr sehr viel leichter sich untereinander zu vernetzen und sozusagen eine wirklich geschlossen agieren der klasse zu bilden
  191. trotz ihres desaströsen wettbewerbs untereinander das können sie gleichzeitig werden sozusagen die nicht demokratischen bürger über
  192. ressourcenmangel zeitmangel aber eben auch darüber dass sie sehr viel mehr sind weniger möglichkeiten haben sich einfach mal eben so zusammenzuschließen
  193. und dieses gegengewicht wird doch demokratie eigentlich hergestellt also wenn man sich in der neuzeit immer gefragt hat was kann denn eine eine ein
  194. moment sein gegen die oberschicht gegen die herrschende klasse wo ist die kraft die dem entgegenwirkt dann kann man einfach sagen diese kraft muss überhaupt
  195. erst hergestellt werden und von alleine stellt sie sich nicht her also alle komischen kommunisten und sozialisten lagen immer falsch in aggregat man einig
  196. gezeigt wie man es selber macht also wie man es wirklich macht und lustigerweise produzieren diese entwicklung von aristokraten selber getrieben die
  197. erkannt hatten dass sie sich selber ein problem sind also die demokratie hier wurde ganz eindeutig von aristokraten erfunden allerdings von aristokraten die
  198. kapiert hat nun dass sie selber ein problem haben und dass sie dieses problem nicht ohne politische gleichrangige beteiligung aller lösen
  199. können und dieses moment fehlt momentan in der moderne dieser einsicht fehlt wir haben also ganz andere politische begriffe und vor allem haben wir das
  200. große problem dass wir angefangen haben wahlen von parteien demokratie zu nennen das hatte man in der antike nie getan in antike wenn man nicht auf die idee
  201. gekommen dass demokratie zu lernen sondern demokratie war immer klar besteht aus der gemeinsamen entscheidung der freien und gleichen und da war halt
  202. das losverfahren ein ganz zentrales moment weil ohne das losverfahren immer die aristokraten derartige staat vorteile haben im politischen wettbewerb
  203. dass sie diese wettbewerber natürlich immer gewinnen und dann politik unter sich ausmachen und das führt halt nicht zu einer
  204. demokratie wie man lange lange zeit wusste bis eben zum ende des achtzehnten jahrhunderts wird an dieser etikettenschwindel stattfindet was
  205. demokratie sei und was aristokratie sei also bis dahin war das völlig klar dass wahlen aristokraten hervorrufen und
  206. stabilisieren werden teilt das losverfahren ein gegengewicht hineinbringt weil dann überhaupt der devils einfluss bekommt auf die politik
  207. und weil dann diese politische gleichrangigkeit entsteht weil dann auch diese verbundenheit der bürger untereinander entsteht unter integration
  208. des adels also ist eine integration mit der aristokratie nicht nur gegen die aristokratie ist es auch dass beides gleichzeitig gleichzeitig sind die
  209. bürger untereinander vernetzt und bekommen überhaupt eine art gegenmacht ein gegengewicht gegen die aristokraten die ansonsten frei drehen und frei
  210. schweben über den dingen und gleichzeitig werden aber die autokraten mit involviert weil sie sind auch im lostopf
  211. sie sind also nicht ausgeschlossen hat der demokratischen ordnung sondern vielmehr werden sie integriert und was man immer der attischen demokratie mit
  212. ihrem faktischen scheitern vorwerfen kann ist dass diese integration der oberschicht die ihre erste kreation integration der aristokratie in die
  213. police szenarien in das politische gewissen rein noch unvollständig waren also man ist auch da nicht weit genug gegangen und das drückt sich vor allem
  214. darin aus dass man eben immer noch die entscheidung größten entscheidungen in der volksversammlung getroffen hat und im plenum diskutiert hat das ist eine
  215. relativ ungünstige form für demokratie rein verfahrenstechnisch rein institutionellen weil sie immer noch es möglich macht dass einzelne aristokraten
  216. aufstehen anhänger suchen und dann im wettbewerb der ideen im streit um vorherrschaft die polis letztlich zerstören und auch die demokratie
  217. letztlich zerstören oft gegen ihre absichten das sind sozusagen eigendynamik die auch an den absichten vorbei der menschen stattfinden das
  218. heißt selbst wenn ich selber überzeugter demokrat bin aber ich bin in solchen formen in denen eben in dieser form im plenumsdiskussion in öffentlicher
  219. diskussion werden erwerbs strukturen herrschen entsteht hinter uns trotzdem aristokratie egal was ich inhaltlich will oder egal wie man mindset ist wie
  220. meine haltung ist das sind eben system effekte sich nicht interessieren für unsere interent intentionen du kannst
  221. intentionen haben wie du willst du kannst absichten haben gut oder schlecht was hinterrücks passiert ist dass ich als lukrativ herstellt wenn du in
  222. solchen formen politik haben machst und insofern ist also unsere heutige aufgabe aus meiner sicht eine demokratie hervorzubringen die demokratischer ist
  223. als alles was artikel je hervorgebracht hat also die auch diese aristokratischen restbestände integriert in das gemeinwesen und das bedeutet in der
  224. konsequenz folgendes wenn wir diesen impuls sowohl des entstehens als auch des vergehens sowohl der auskunft und erzeugung als auch des scheiterns
  225. derartigen demokratie respekt zollen und das in unseren heutigen denken und verhalten würdigen in unseren heutigen reformen würdigen dann passiert
  226. folgendes dann haben wir wahrscheinlich als resultat eine ordnung in der wir weiterhin menschen haben die von geburt an sehr starke ressourcen vorteile haben
  227. das heißt die aristokratie bleibt auf der privaten ebene letztlich unberührt das ist so wie es jetzt auch ist leute werden zufällig hineingeboren in sehr
  228. viele vermögende sehr viele ressourcen reichen privat extrem privilegierte familien und andere eben gar nicht ja das ist die grundordnung die wir
  229. heute haben die wir genauso in antiken griechenland hatten das ist eine grundordnung die letztlich sich herstellt darüber dass es sowas gibt die
  230. grundbesitzer man könnte sagen aristokratie ist unvermeidlich wenn du in einer sesshaften gesellschaft lebt die grundeigentum hat also seid 10.000
  231. jahren seit erfindung des grundbesitzes ackerbaus und so weiter ist die grundform von gesellschaft immer aristokratisch und zwar aus einer
  232. eigenen logik heraus die sich überhaupt nicht vermeiden lässt also müssten wieder nomaden werden und wieder zurückkommen inaktiv alle strukturen in
  233. der um keine aristokratie zu kriegen wie wir sie eben selbst seit ungefähr 10.000 jahren haben in menschlichen gesellschaften das ist sozusagen gar
  234. nicht vermeintlich davon geht zumindest aus und diese diese diese form ist wird ergänzt durch demokratische form durch
  235. einen zweiten raum den wir gemeinsam künstlich erzeugen und er aber auch von aristokraten selber getragen werden muss und erzeugt werden muss indem wir alle
  236. gleichrangig sind obwohl wir es im privaten raum nichts sind und demokratie bedeutet also etwas ganz ganz anderes als ihr glauben in der moderne
  237. demokratie bedeutet nicht abschaffung der aristokratie weil das ist gar nicht möglich das ist sozusagen sein soll hybris oder es ist es ist sozusagen eine
  238. verkennung dessen was menschen überhaupt bewirken können ist eine verhindern dessen was menschen beeinflussen können was wir nicht beeinflussen können ist
  239. das aristokraten immer oder aristokratie in aristokratische ordnungen immer wieder von alleine neu entstehen das ist gar nicht vermeintlich das passiert
  240. sozusagen von natur das ist ein natural prozess der sich unserem einfluss entziehen was wir aber machen können ist das was
  241. die antiken griechen angefangen haben aber nicht zu ende geführt haben also auch ihre demokratie war demokratisierung war unvollständig und
  242. daran ist eben die demokratie athens gescheitert an dieser unvollständigkeit was wir machen können ist parallel zum raum des privates privaten in dem
  243. aristokratischen ungleichheit herrscht und privilegierung und unter privilegierung einen politischen raum hervorzubringen in denen auch die
  244. aristokraten voll integriert sind in dem absolute politische gleichrangigkeit herrscht und in dem der sehr strikt und sehr streng überwacht und eingehalten
  245. wird dass keiner mensch als bürger mehr einfluss hat auf die politischen geschicke als ein anderer also das sozusagen die stadt vorteile
  246. der aristokratie in der politik ausgeschaltet werden damit private privilegierung nicht kippt in politische privilegierung und dann eine doppelte
  247. selbst verstärkung der macht passiert also im sinne von wenn ich privat privilegiert bin bin ich auch politisch privilegiert und
  248. das zahlt wiederum zurück eine private privilegierung was wiederum zurück einzahlt immer eine politische privilegierung diese form dieses
  249. doppelte feedback schleife der macht die sich von alleine herstellt in aristokratie ohne demokratie wird doch demokratie eben unterbrochen durch das
  250. lösen doch ebenso zu sagen die verlagerung gemeinsame entscheidungen in gelöster gremien oder wie wir heute sagen in gelüste bürger räte das ist das
  251. moment dass die aristokratie wirklich zählt bendikt und einbindet dass sie nicht abschafft wie man das in der moderne wieder versucht hat völlig
  252. vergeblich wie man sehen kann wir haben die gleichen reichen familien die ihren reichtum weitergehen ganz selten mal schafft es eine sehr reiche
  253. familie zu haben das passiert schon aber es ist sehr selten und sehr selten werden sehr arme familien plötzlich doch reich durch
  254. zufälle das ist eine eine form die sozusagen wir stabil beobachten können in der antike wie auch heute wenn wir ein echtes
  255. wirksames gegengewicht entwickeln wollen müssen wir sozusagen im politischen raum sehr streng aber aufrecht erhalten und diese strenge bedeutet es müssen sehr
  256. strikt darauf achten dass wir verfassungen haben und dass wir verfassungen betreiben kontinuierlich das ist kontinuierliche arbeit
  257. gemeinschaftliche arbeit das sozusagen das private privileg nicht ins politische kippt und das sozusagen die bürger unabhängig von ihren privaten
  258. eigenschaften unabhängig von ihrem privaten vermögen unabhängig von ihrem privaten fähigkeiten das immer unterschiedlich verteilt sein wird in
  259. der politik wirklich exakt mathematisch exakt gleichen einfluss haben und das lässt sich nur durch losverfahren bewerkstelligen
  260. es ist sozusagen der zufall der demokratie die zufallsauswahl das losverfahren das von der demokratie offensiv genutzt wird um den zufall der
  261. geburt in dem in dem die aristokratie besteht auszugleichen das betrifft durchaus auch die genetische ausstattung ich meine es gibt
  262. genetische unterschiede zwischen menschen sind nicht sehr groß aber es gibt sie und natürlich hat das einen bestimmten vor hinsicht durchaus
  263. vorteile bestimmte gene sind wirken sich vorteilhaft aus bestimmten kombinationen von epigenetik will ich hier gar nicht reden auch das gibt es aber es gibt
  264. natürlich vor allem auch das unterschiedliche vermögen in das man hineingeboren wird also diesen berühmten erb adel und geldadel den sie eben auch
  265. gibt und ihn gab es im antiken griechenland auf andere weise und dann gibt es heute und naja irgendwie werden wir damit umgehen müssen wenn wir nicht
  266. in aristokratischen wollen die sich selber zerstört genau wie das im antiken griechenland ab mitte des jahrhunderts der fall war sind genau auf diesen pfad
  267. auf dem auch das antike griechenland war es sind andere verhältnisse ist eine andere zeit ist eine andere zahl von menschen ist eine andere komplexität der
  268. gesellschaft aber die grunddynamik das aristokratie in ein katastrophal desaströsen für die gesamtgesellschaft zerstörerischen wettbewerb freisetzen
  269. die ist die gleiche geblieben und ich warte auf den moment dass die aristokraten unter uns das begreifen also das kurz gesagt die reichen
  270. akademiker unter uns begreifen dass sie ein fundamentales problem haben dem sie sich nicht entziehen können auch mit allen ihren mitteln über die sie heute
  271. verfügen nicht allen technischen vermitteln allen wachpersonal und militärischen mitteln einen digitalen mitteln und überwachungs mitteln allen
  272. mitteln sich auch auf verschiedene teile der erde zurückzuziehen in ihrer eigenen enklaven in denen dann nur ähnlich vermögende menschen sind also der moment
  273. in dem die aristokratie realisiert dass sie sich ihre eigene dynamik nicht entziehen kann egal wie sie es dreht und wendet ist der moment in dem demokratie
  274. fahrt aufnimmt in dem demokratie interessant wird kurz gesagt es ist technisch nicht möglich zu demokratisieren gegen den willen der
  275. aristokratie das kann nicht gutgehen dazu haben die autokraten zu viele möglichkeiten demokratisierungsprozesse zu stoppen und zu torpedieren wenn sie
  276. das wollen das heißt es lebt tatsächlich demokratie von der einsicht dass alles so hat das ist ich sage das nicht gerne
  277. ich sage das weil es so ist und weil ich weil es sozusagen aus einsicht alles andere wäre hochgradig naiv es gibt sehr viele menschen die glauben es könnte so
  278. eine art demokratisierung von unten geben leute die sich irgendwie mobilisieren auf der ebene mobilisierung hat der adel
  279. immer vorteile ja bevor du irgendeine gruppe mobilisiert hass hat der abel 10.000 gegenmaßnahmen mobilisiert mit seinem mit seinen mitteln
  280. ja das geht ganz schluss und viel leichter ja also sozusagen es ist schlau die eigene ohnmacht anzuerkennen die eigene die machtverhältnisse die real
  281. herrschen anzuerkennen es ist schlau realpolitiker zu sein und was ich sehe wenn ich mir die sowohl polit geschichte also auch die politische theorie des
  282. antiken griechenlands anschaue dann sehe ich dort laut der realpolitiker die leute waren nur in einem sehr viel geringeren ausmaß als wir politisch naiv
  283. die leute waren realisten und insofern kann man sehen dass die demokratie aus einem realismus heraus erfunden wurde aus einem politischen realismus der
  284. adels klasse die adligen realisierten dass sie ohne demokratie am arsch sind und deswegen wurde die demokratie erfunden sonst würden wir heute gar
  285. nicht von demokratie reden und wir sind momentan noch in einem zustand in dem man sich da illusionen machen kann also die man glauben kann es könnte immer so
  286. weitergehen wir müssten nicht an der grund- aristokratischen verhältnissen in unserer politik mitteln also sozusagen als wäre das alles irgendwie ganz okay
  287. wir machen weiter wahlen wir wählen leute in ämter irgendwie sah das ganz okay waren weiterhin diesen lobbyismus geben wir da haben wir haben weiteren
  288. dem sehr viel größeren einfluss auf die öffentlichkeit von von eben vermögen der seite ganz offensichtlich ist das so dass wenn ich ein größeres vermögen habe
  289. wenn ich eine vermögende akademiker bin kann ich auf die auf den öffentlichen diskurs wie wir es manchmal nennen auf die öffentliche debatte sehr sehr sehr
  290. sehr viel stärkeren einfluss nehmen als wenn ich einen irgendeine familie geboren bin die alltäglich jeden cent umdrehen muss
  291. ja also die mittel sind einfach völlig ungleich in der öffentlichkeit also wir können lange so weiter machen und glauben dass das so zu sagen gut gehen
  292. kann was faktisch gerade passiert auf mehreren ebenen ist dass die aristokratie bemerkt das sieht das ding nicht mehr in den
  293. griff kriegt ja die aristokraten sind heute verzweifelt das zeigen sie aber nicht wenn man mit ihnen privat gespräche hat wenn man mit ihnen
  294. persönliche im vertrauten raum im nicht öffentlichen raum im geschützten raum gespräche hat merkt man die verzweiflung die heutige sehr vermögende menschen
  295. haben den leuten geht es nicht gut die leute wissen irgendwie diffus dass sie ein problem haben und dass sie dieses problem nicht lösen konnten und sie
  296. kommen derzeit noch auf relativ hier relativ absurde gedanken um dem zu begegnen sie waren zehn relativ absurde schlüsse aber ich halte tatsächlich ist
  297. für möglich dass auch in der heutigen zeit die leute auf die idee kommen dass demokratie das einzige ist was ihnen heute noch helfen kann das möglich
  298. andere für naiv halten ich finde es mit blick aufs antike griechenland für eine sehr naheliegenden schluss also im sinne von das ist eine
  299. idee die auf diese täglichen schon mal gekommen selbst wenn ihr das beispiel der griechen nicht hätten ist es nicht ganz unwahrscheinlich dass
  300. das auch heutige aristokraten irgendwann zu ähnlichen schlüssen konnten also das sozusagen unsere heutige oberschicht unsere heutigen reichen und mächtigen
  301. realisieren dass sie um ihre eigendynamik überhaupt jemals wieder in den griff zu kriegen und nicht in einem erbarmungslos geführten
  302. kampf aller gegen alle zu landen demokratisierung brauchen momentan mag das noch so aussehen als würden sie würden sich reiche davon zurückziehen
  303. können als würden die kämpfe nur unter der ärmeren bevölkerungsteilen untereinander ausgeführt werden wie volker pispers mal gesagt hat die wie
  304. die dividende im pas gar ein wunderschönes wort also nicht die wieder tempera sonderdividende tempera momentan mag das noch so aussehen dass diese
  305. dynamik sozusagen die reichen und mächtigen unberührt lässt das halte ich für eine sehr kurzsichtige und sehr oberflächliche und illusorische
  306. betrachtungsweise die form von konflikten von denen wir hier reden die wir bekommen werden und die konflikte die wir auch im antiken griechenland ab
  307. dem siebten jahrhundert vor christus sehen laufen darauf hinaus dass sich niemand dieser konflikt dynamik entziehen kann kein mensch auf der welt
  308. so vermögend er auch sein mag und das ist das was ich sozusagen sehr sehr nüchtern sehe und was sich also aus realpolitischer sicht als eine treibende
  309. kraft hin zur demokratisierung sehe und eben wenn wir klug sind zu einer demokratisierung die sehr viel weiter geht in ihrem in ihrem anspruch als es
  310. die antike demokratie jemals gegangen ist sowohl was die ausschaltung von öffentlichen diskussionen geht plenumsdiskussion die völlig unproduktiv
  311. und konstruktiv sind und also sozusagen demokratie von innen heraus zerstören weil sie die beziehungsebene zerstören als auch was die inklusion eben nur
  312. bestimmter in den folger status angeht auch da müssen wir sehr sehr viel inklusiver werden also eigentlich voll inclusive das heißt jeder erwachsene
  313. mensch auf einem bestimmten alter ist im lostopf und drittens was eben die auch die äußere inklusion angeht das heißt die institutionalisierung die
  314. verfassungsmäßige institutionalisierung demokratische formen das heißt die osterburger räte auch auf nationaler ebene der transnationale ebene das
  315. heisst auf kontinentaler und globaler ebene auf allen diesen drei ebenen müssen wir über attika hinausgehen wenn demokratie stabil werden soll
  316. aber zunächst müssen wir begreifen was demokratie überhaupt ist nämlich dass demokratie unausweichlich unweigerlich wenn sie demokratie sein soll und wenn
  317. sie funktionieren soll auf dem demokratischen losverfahren beruht und auch die heutige form das zu realisieren sind eben gelost über geräte
  318. dh interessant wird es wenn reiche und mächtige menschen realisieren das gelöste bürgerrechte in ihrem eigenen
  319. interesse liegen und das sozusagen sie auf bestimmte probleme die sie selber haben nur durch die institutionalisierung durch die
  320. verfassungsmäßige institutionalisierung folge lustenberger riten aufgefangen werden können oder eben gelöst werden können das ist das der punkt wo es
  321. richtig richtig interessant wird und ich glaube dass dieser punkt gar nicht so weit weg ist sondern in greifbarer nähe ist ich glaube dass neben allem was man
  322. gegen alles so traten sagen kann sind es keine jüngeren menschen als der rest der menschheit sind ungefähr genauso blöd und menschen ab einem bestimmten
  323. leidensdruck können auch sehr klug werden also neben dem das sozusagen stress und verblöden lässt es ist auch so dass not erfinderisch macht und ich
  324. erlebe unsere oberschicht in großer not anders als was viele andere leute tun ich erlebe es so dass unsere oberschicht weiß dass sie ein massives problem hat
  325. nur dass sie bisher nicht auf die richtigen lösungsstrategien verfehlt also dass sie sozusagen bisher noch zu den falschen mitteln greift um ihre
  326. eigenen probleme zu lösen das ist sozusagen eine eine sichtweise dass tatsächlich rationalen eigenen interesses wenn man
  327. es so nennen will aber ich würde vielleicht eher davon sprechen von eigenen empathie oder guter selbst sorge also wenn mir ein eigenes wohlergehen am
  328. herzen liegt und ich bin ein sehr reicher mensch ein sehr vermögende menschen sehr mächtiger mensch dann liegt demokratie in meinem eigenen
  329. interesse was ist die sichtweise die ich sehe mit blick ist auch das antike griechenland ceterum censeo demokratie es ist im
  330. übrigen bin ich dafür dass demokratie gelost werden muss

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