Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

WIE WAR DAS LEBEN EINES KINDES WÄHREND DER INDUSTRIELLEN REVOLUTION?

Geschichtsreisende9:41 17.627 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 58 Zeilen
Herunterladen
  1. in den dunklen Eingeweiden der Fabriken wo das Dröhnen der Maschinen niemals verstummte arbeiteten kleine Hände ohne Pause die Luft war von Ruß geschwängert
  2. die engen Korridore drückend und der Druck eines gnadenlosen Aufsehers gehörte zum Alltag jener die noch nicht einmal lesen gelernt hatten Kindheit
  3. sollte ein Synonym für spielen sein doch in jener Zeit bedeutete sie bloßes überleben hallo geschichtsre könnt ihr euch eure Kindheit ohne Schule
  4. ohne Spiele und stattdessen in einer stickigen Fabrik vorstellen heute tauchen wir in die harte Realität der Kinder während der
  5. englischen industriellen Revolution ein bevor wir diese Zeitreise beginnen gibt schon jetzt euren super like und ohne weitere Verzögerung lasst uns ins Video
  6. eintauchen [Musik] die verlorene
  7. Kindheit die fabrikglocken halten noch vor Sonnenaufgang wieder und riefen die kleinen Arbeiter zu einem weiteren erschöpfenden Tag in den Straßen von
  8. Städten wie Manchester Birmingham und London wimmelte es von barfüßigen Kindern mit schmutziger Kleidung und tief liegenden Augen schwer von
  9. unterbrochenem Schlaf für sie existierte das Konzept der Kindheit kaum Spielen war ein fernes Privileg Bildung ein unerreichbarer Traum die Fabriken die in
  10. den urbanen Zentren wie Pilze aus dem Boden schossen verlangten nach einem Heer von Arbeitern die keine Befehle hinterfragten und sich mit miserablen
  11. Löhnen zufrieden gaben und niemand passte besser in dieses Profil als Kinder ihre kleinen Körper glitten mühelos zwischen den Maschinenteilen
  12. hindurch ihre flinken Hände verrichteten präzise arbeiten und vor allem waren sie billige od od besser gesagt fast kostenlose
  13. Arbeitskräfte viele Fabrikbesitzer rechtfertigten die Kinderarbeit mit der Behauptung sie halte die kleinen von der Kriminalität fern als wäre das größte
  14. Verbrechen nicht ihre Ausbeutung doch die Wahrheit war dass es keine Wahl gab entweder sie arbeiteten oder sie verhungerten ganze Familien waren auf
  15. den Lohn dieser kleinen Arbeiter angewiesen und jede Weigerung eine Stelle anzunehmen konnte bedeuten eine Nacht ohne Essen verbringen zu müssen
  16. die Fabriken Gefängnisse unter freiem Himmel stellen Sie sich eine stickige Werkshalle vor in der der Geruch von verbranntem Öl sich mit Schweiß und
  17. baumwollstaub vermischt das ohrenbetäubende Dröhnen der Maschinen halt unaufhörlich wieder wie eine mechanische Sinfonie der Unterdrückung
  18. dies war die Umgebung in der tausende von Kindern bis zu 16 Stunden am Tag verbrachten mit nur einer kurzen Pause um ein Stück hartes Brot hinunter
  19. zuwürgen und einen Schluck lauwarmes Wasser zu trinken die Aufseher bekannt als overseers patroulierten zwischen den kleinen Arbeitern mit Lederriemen in der
  20. Hand stets bereit jede Bewegung zu bestrafen die nicht mit dem geforderten Arbeitstempo übereinstimmte weinen und bitten wurden ignoriert die Fabrik
  21. durfte nicht stillstehen jede verlorene Sekunde bedeutete verschwendetes Geld Unfälle waren so häufig dass einige Betriebe begannen erste hilfekästen
  22. bereit zu haben nicht aus Mitgefühl sondern weil der Verlust eines Kindes bedeutete ein anderes von Grund auf neu anlernen zu
  23. müssen kleine Finger wurden zwischen Zahnrädern zerquetscht Haare verfingen sich in den Maschinen und viele rutschten auf dem ölverschmierten Boden
  24. aus und stürzten direkt in den Tod die Regel war klar starb ein Kind wurde es noch vor der nächsten Schicht
  25. ersetzt die kinderhölle unter Tage wenn die Fabriken bereits ein Albtraum waren dann stellten die kohlemienen eine noch tiefere Hölle dar Kinder im Alter
  26. von sechs oder sieben Jahren wurden in die finsteren Tiefen der Erde geschickt wo sie stundenlang durch enge Stollen krochen in denen sie kaum atmen konnten
  27. die Hitze war erstickend die Luft voller Staub und die Dunkelheit verschluckte jedes letzte Stück Menschlichkeit die Kleinsten und schwächsten hatten die
  28. schlimmsten Aufgaben sie wurden Putters genannt und verbrach ten den Tag damit mit Kohle beladene Karren durch enge Gänge zu ziehen mit Seilen um die Taille
  29. gebunden zogen sie die schweren Lasten wie kleine menschliche Maultiere bis zu den förderschächten ihre Rücken krümmten sich unter der Anstrengung und ihre Knie
  30. waren blutig da sie oft auf allen Vieren durch das Gestein kriechen mussten dann gab es noch die Trappers Kinder von fünf oder sech Jahren die für das Öffnen und
  31. Schließen von unterirdischen Luftschleusen zuständig waren um die Luft Zirkulation in den Minen zu ermöglichen ganz allein in völliger
  32. Dunkelheit saßen sie stundenlang da hörten nur das ferne Hämmern der Spitzhacken und gelegentlich das bedrohliche Grollen eines einstürzenden
  33. Tunnels ohne Uhren oder Fenster um den Zeitverlauf zu erkennen schliefen viele schließlich vor Erschöpfung ein und wenn sie dabei erwischt wurden erwarteten sie
  34. gnadenlose Peitschenhiebe die gefahren waren zahllos metangas bekannt als grubenfeuer te durch den kleinsten Funken explodieren und jeden in der Nähe
  35. verbrennen Schächte konnten einstürzen und Arbeiter lebendig begraben und für diejenigen die es schafften einige Jahre in diesem Inferno
  36. zu überleben war das Schicksal fast immer dasselbe geschwärzte Lungen deformierte Körper und ein viel zu frühes Ende durch Atemwegserkrankungen
  37. [Musik] das Leben außerhalb der Arbeit wenn die Kinder die Fabriken oder
  38. Minen verließen fanden sie keine Erleichterung die Straßen der Industriestädte waren schmutzig dunkel und gefährlich viele lebten in
  39. überfüllten Elendsvierteln wo sich ganze Familien in einem einzigen Raum zusammendrängten andere die keine Familie hatten schliefen unter freiem
  40. Himmel zusammengekauert unter Brücken oder in feuchten Gassen die Knie umklammert um die Kälte abzuwehren Essen war knapp das Frühstück bestand oft nur
  41. aus einem Stück hartem Brot und dünnem Tee Fleisch und Milch waren Luxusgüter ohne ausreichende Nahrung wurden viele Kinder so mager dass ihre Knochen unter
  42. der Haut hervortraten Krankheiten wie Cholera tyfus und Tuberkulose verbreiteten sich rasend schnell in den Slams und ohne Zugang zu medizinischer
  43. Versorgung konnte schon eine einfache Erkältung tödlich enden und wenn sie nicht arbeiteten waren ihre wenigen freien nicht dem Spielen gewidmet manche
  44. mussten betteln oder stehlen um ihr Überleben zu sichern doch das Risiko war hoch viele wurden wegen kleiner Diebstähle verhaftet und in schmutzige
  45. Zellen geworfen wo sie mit Erwachsenen kriminellen zusammengepfercht wurden für diese Kinder war die Kindheit nicht nur hart sie existierte schlicht weg
  46. nicht als die Kindheit zurückkehrte g sich erst zu ändern als Sozialreformer die harte Realität dieser
  47. Kinder ans Licht brachten der öffentliche Druck wuchs und zu Beginn des 19 Jahrhunderts wurden die ersten Gesetze gegen Kinderarbeit erlassen
  48. Mitte des Jahres 1833 Verbot das fabrikgesetz die Beschäftigung von Kindern unter 9 Jahren und begrenzte die Arbeitszeit der
  49. älteren einige Jahre später wurde ein neues Gesetz verabschiedet das die Arbeit von Kindern unter Tage in Minen unters
  50. zum ersten Mal erkannte die gesschaft dass Kinder nicht wie menschliche Maschinen behandelt werden sollten doch die wahre Veränderung kam als
  51. Schulbildung zurflicht wurde gegen Ende des jahrhundertsnen Schulen die Fabriken im Leben der Kinder zuersetzen nach und nachzte die Vung durch dass die Kindheit
  52. eine Phase lens und Spiel sein ste der Kampf war noch lange nicht vorbei aber der Weg in eine würdigere Zukunft hatte endlich begonnen
  53. [Musik] nun sind wir am Ende einer weiteren Reise angelangt die industrielle Revolution hat die moderne Welt geformt
  54. doch sie tat dies auf Kosten der Unschuld von tausenden von Kindern aber bevor du gehst sag mir wenn du wählen müsstest würdest du lieber den ganzen
  55. Tag kohlewagons ziehen oder so lange nähen bis deine Finger bluten keine leichte Entscheidung oder deine Meinung ist uns wichtig hinterlasse deinen
  56. Kommentar und beteilige dich an der Diskussion vergiss nicht dem Kanal ein Like zu geben diese kleine Geste hilft uns enorm und wenn dir dieses Video
  57. gefallen hat teile es mit anderen bis zum nächsten Mal wir sehen uns bald wieder bleibt in Frieden gott schütze euch
  58. [Musik]

Zum Nachlesen