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Erinnerungskultur:en in der Einwanderungsgesellschaft
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 526 Zeilen
- ich begrüße ganz herzlich die teilnehmer wir haben auch aufsuchen schon 100 zuschauer die live dabei sind unser facebook live stream hat jetzt auch
- begonnen ich begrüße ich alle ganz herzlich zu unserer heutigen veranstaltung im rahmen der veranstaltungsreihe grenzgänge diese
- veranstaltungsreihe also unsere problems diskussion heute ist teil der interreligiösen veranstaltungsreihe grenzgänge die gemeinsam von der
- alhambra gesellschaft der apostel paulus gemeinde den berliner missionswerk der evangelischen akademie zu berlin und dem kirchenkreis tempelhof-schöneberg
- organisiert wird in dieser reihe verbinden wir die inhaltliche auseinandersetzung mit interreligiösen fragen mit der suche
- nach künstlerischen zugängen zur begegnung von menschen unterschiedlicher religiöser und weltanschaulicher prägung die grenzgänge vereine vereinen dabei
- musikalische erlebnisse mit theologischen und gesellschaftlichen debatten und sie hinterfragen grenzen zwischen dem eigenen und dem anderen
- zwischen religion und kultur und sie werfen fragen auf nach der rolle von religionen in unserer heutigen gesellschaft und gehen historischen
- erfahrungen nach heute wollen wir mit unseren gästen der frage nach erinnerungskulturen in der einwanderungsgesellschaft nachgehen
- woran erinnern sich menschen in einer einwanderungsgesellschaft und wie erinnern sie sich welche rolle spielen dabei
- migrationserfahrungen und religiöse zugehörigkeiten wie können wir müssen erinnerungskulturen weiterentwickelt werden um auch den perspektiven jener
- menschen raum zu geben deren vorfahren oder die selbst nach deutschland eingewandert sind ich freue mich dabei ganz besonders
- unsere heutigen diskussionspartner begrüßen zu dürfen die ich auch kurz natürlich auch vorstellen möchte ein kurzer hinweis es war auch angekündigt
- dass frau marina czernitzki der diskussion teilnehmen wird sie hat sich leider kurzfristig aus gesundheitlichen gründen entschuldigt
- wir wünschen ihr natürlich hier von hier aus gute besserung sie war leider nicht an der laak in der lage an der diskussion heute teilzunehmen
- ich begrüße ganz herzlich zunächst einmal aber nur schema ist aber nun schema studierte politikwissenschaften und volkswirtschaftslehre an der
- goethe-universität sie ist pädagogische leiterin der bildungsstätte anne frank sie leitet dort seminare und hält vorträge zu themen wie bildungsarbeit
- gegen antisemitismus und rassismus islamfeindlichkeit und religion spiritualität ein besonderer schwerpunkt in ihrer
- arbeit ist die zusammenarbeit mit migrantenselbstorganisationen muslimischen gruppen sowie personen mit migrations- und flucht erfahrung
- dabei entwickelt sie projekte als auch methoden für die historisch-politische bildung die die konstellationen von heterogenität und diversität in der
- migrations gesellschaft mit einbeziehen liebe es aber nur ich bedanke mich ganz herzlich für deine teilnahme und begrüßt und begrüße dass hiermit noch einmal
- herzlich dank ganz herzlich begrüße ich auch doktor hanno loewy er studierte literaturwissenschaft theater film und fernsehwissenschaft und
- kulturanthropologie in frankfurt von 1995 bis 2000 war er gründungsdirektor des fritz bauer instituts in frankfurt von 2000 bis 2003 leiter der dortigen
- abteilung für erinnerungskultur und rezeptions forschung und seit 2004 ist der direktor des jüdischen museums hohenems in österreich und auch bei
- ihnen bedanke ich mich ganz herzlich für ihre teilnahme und aus berlin ist uns zugeschaltet mohammed ibrahim ist politikwissenschaftler und trainer im
- interkulturellen und interreligiösen bereich in der konfliktbearbeitung und dem nahostkonflikt er wurde in einem
- palästinensischen flüchtlingslager im libanon geboren und ist in deutschland aufgewachsen seit langen jahren bietet er gemeinsam mit seinem kollegen chemie
- schabbat workshops als palästinenser palästinensisch israelische trainerteam für berliner lehrer und multiplikatoren an
- auch bei ihnen herr überreichen bedanke ich mich ganz herzlich für ihre teilnahme ich freue mich also beim stichwort
- erinnerungskultur denken wir in deutschland in aller erster linie an die shoah und für uns deutsche hat die erinnerungskultur einen zentralen
- stellenwert und auch international und von vielen ländern wird deutschland für diese selbstkritische geschichtslektion auch vielfach gelobt die frage ist nur
- und was für einem zustand ist unsere erinnerungskultur heute zwar wird über generationen wissen über die shoah an deutschen schulen intensiv vermittelt
- aber um fortschritt ski vielleicht auch mal zu zitieren die heute leider leider nicht da ist ja mal kürzlich in einem interview gesagt
- diese vermittlung sei aber weitestgehend ohne beziehung geschehen und zwar ohne beziehung zu eigenen nicht jüdischen familiengeschichte ohne beziehung zu
- jüdischen überlebenden und ohne beziehung zu der frage was hat das eigentlich mit mir zu tun und sie fordert halt auch in diesem
- interview in diesem zusammenhang einen paradigmenwechsel in der darstellung in der und in der vermittlung der
- geschichte der shoah diese diesen gedanken würde ich in den raum werfen in die diskussion zu kommen wie sehen sie das
- in was für einem zustand befindet sich unsere erinnerungskultur für die wir uns lange gerühmt haben und erreichen wir mit dieser flasche ritualisierten
- erinnerungskultur noch die gesellschaft oder teile der gesellschaft wie sehen sie das gerne an frau schema ladies first und dann wird sich die frage
- weiterreichen an die anderen mitgliedsstaaten ja da sind wir schon direkt drin vielen dank für die frage ist stark einfach mal ein es gibt
- natürlich sehr vieles was man dazu sagen kann und muss ich knüpfe an dem ein punkt an dem du jetzt gerade erwähnt hast und zwar bevor du marina etwa
- zitiert heißt es wird viel wissen vermittelt in den schulen das ganze noch an welche genau dazu jetzt ein gespräch hatte gestern auch schon länger
- ich weiß gar nicht ob ausreichend oder das richtige wissen vermittelt wird also was ist eigentlich das was man über die shoah über den holocaust so in schulen
- weiß ich weiß gibt so was wie so eine haltung sehr oft bei jugendlichen jungen erwachsenen woher das kommt jetzt ein anderes thema aber wir haben uns auch
- schon sehr viel damit auseinandergesetzt wir können das nicht mehr hören und so weiter und so fort und auch dieser die zeitliche steigende distanz auch das
- hätte auch kaum etwas mit uns zu tun aber ich kann mich auch meine schulzeit erinnern das war das erste was ich mitbekommen habe also aussagen von
- freundinnen und freunden der schulklasse die gesagt haben eure nicht schon wieder so dabei habe ich angefangen für mich war das kku endlich wir fangen an und
- die anderen sagen schon wieder und suppen herbinger verpasst hat das damit zu tun dass ich vielleicht meine eigene also
- dazu kommen wir noch mal was sozusagen gleich den besten geschichten werden auch romantisiert machen wir später noch mal bei der farbauswahl zusagen
- erinnerungen ja beziehungsweise oder hat ja auch viel damit zu tun woran erinnert wie also was dürfen wir denn nicht vergessen das ist ja die frage wenn es
- um erinnerungskultur da dass er jetzt mein erster beitrag erst mal zu sagen ich schon das gefühl dass das dass wir nicht ausreichend oder das notwendige
- wissen ist endlich wieder einmal ausgelassen gleich auch wäre vermitteln um gerade wenn es um jugendliche junge
- erwachsene geht und dann kann das thema beziehung was hat das mit mir zu tun also eine beziehung herstellen zu dieser geschichte und zur erinnerung und so
- weiter was du dann eben gerade nochmal erwähnt hast also zu sagen die vermittlung spendet ohne eine beziehung ohne beziehung stadt ja genau
- also zu sagen das wäre ja dann der schritt danach also ist dank beziehung zu was das würde ich jetzt erstmals ein erster impuls geben einbringen vielen
- dank liebe es aber nur vielleicht weiter an herrn doktor levy natürlich ist sind die auch die ritualisierten gedenkveranstaltungen an bestimmten
- besonderen tagen sehr sehr wichtig aber gibt es nicht auch so mit tendenz dass diese ritualisierte gedenken auch eine gefahr der entlastung birgt in sich
- birgt wie würden sie das sehen sie müssen ihr mikro einschalten genau dass er jetzt fast vergessen als wir angefangen haben dieses institut in
- frankfurt aufzubauen das fritz bauer institut er sich ja eben nicht nur mit holocaust forschung sondern vor allem mit der wirkung des holocaust auf die
- nachkriegszeit beschäftigen sollte und es heute tut sind wir quasi ein bisschen in eine paradoxe situation hinein gekommen
- und zwar deswegen weil die ritualisierung der ns erinnerung und der erinnerung an den holocaust hat damals sozusagen begonnen und zwar nicht erst
- damals oder natürlich schon ein bisschen vorher was war damals sozusagen gerade der moment wo aus dieser ritualisierung der ns erinnerung in beiden deutschen
- staaten im zuge der wiedervereinigung eine nationale erinnerung geworden ist also wir haben hier angefangen dieses institut aufzubauen wirklich genau in
- dem moment wo tatsächlich sozusagen nationale erinnerung das große thema war weil diese beiden deutschen nachkriegs staaten in einen wieder zusammengefasst
- werden sollten und was uns damals auffiel war dass es sozusagen zwei brüche gibt in dieser erinnerung die ungeheuer unproduktiv
- waren der einbruch war der das damals eine auch generation natürlich mehrere generationen auch häufig kritisch eingestellte pädagoginnen und pädagogen
- aber auch wissenschaftler und wissenschaftlerinnen den glauben tatsächlich einerseits hatten dass man mit diesem thema alle formen von
- rassismus unterdrückung diskriminierung quasi teasern kann und bearbeiten kann und gleichzeitig haben diese beiden sind die pädagoginnen und pädagogen gerade
- ihre schülerinnen und schüler spüren lassen oder das haben sie gespürt dass da eigentlich was sehr persönliches ausgetragen wird dass da eigentlich
- dahinter hinter diesen politischen ansprüchen an das thema ganz viele brüche in den eigenen familien waren auseinandersetzung unausgesprochenes der
- die quasi delegationen nämlich die konflikte die man mit den eigenen eltern nicht wirklich hat austragen können die wurden sozusagen an die nächste
- generation weitergegeben macht ihr das das war sozusagen die eine konfliktlinie wo wir gemerkt haben da passiert was ziemlich ungesund ist weil das hat
- nämlich ziemlich häufig jetzt bei denen sozusagen klienten solcher art von holocaust erziehung und erinnerungskultur
- januar im widerstand ausgelöst und nicht unbedingt eine beschäftigung das zweite was uns aber damals auch schon auffiel war dass gerade in dem zylinder in
- zeichen einer quasi nationalisierung dieser rolle aller deutschen nationalisierung dieser holocaust erinnerung etwas ganz paradoxes anfing
- nämlich während mann beteuerte man würde mit diesem thema rassismus bekämpfen und ausgrenzung bekämpfen und diskriminierung bekämpfen ist genau das
- gegenteil passiert nämlich die ist ja etwas schülerinnen und schüler aus migrantenfamilien haben eigentlich dass die thematisierung des holocaust er
- als der form von ausgrenzung erlebt es gab da sehr komplexe phänomene die wir damals beobachtet haben man hat gemerkt ich sage mal
- schülerinnen und schüler aus irgendwie mal türkischen familien die tatsächlich ein ganz starkes bedürfnis hatten sich in die deutsche gesellschaft zu
- integrieren wie auch immer man das sieht die haben tatsächlich auch angefangen sich mit den tätern zu beschäftigen diejenigen die sich diskriminiert
- fühlten häufig ja zurecht und ausgegrenzt fühlten haben dass er sozusagen noch noch mehr als ein mechanismus der ausgrenzung empfunden
- das thema oder wenn sie aus minderheiten kamen ich sag mal vielleicht alle bieten oder die selber in innerhalb der türkischen gesellschaft oder anderen
- gesellschaften diskriminierungserfahrungen dort schon gemacht haben die haben sich dann sogar zum teil mit
- juden identifiziert aber offene sehr naive weise identifiziert so das war so die situation in den 90er jahren und ich habe das gefühl dass diese
- nationalisierung der holocaust erinnerung dramatisch fortgeschritten ist und wer heute in einer ist das sozusagen umgekippt und so im zeichen
- eben dieser parole des christlich jüdischen abendlandes werden und plötzlich juden in diese deutsche geschichte erleben wir gerade jetzt
- wieder mit diesen 1700 jahre juden in deutschland und im deutschsprachigen raum sie werden sozusagen vereinnahmt als
- teil der eigenen geschichte vor allem solange es gleichzeitig möglich ist jüdisches leben weitgehend zu externalisierung und irgendwie im
- bewusstsein nach israel abzuschieben und sie werden von vielen politischen offenbar interessierten mittlerweile gezielt quasi gegen muslime ausgespielt
- und damit wird auch die holocaust erinnerung nicht mehr nur gegen die absicht von manchen akteuren zur ausgrenzung benutzt sondern sie wird
- jetzt mittlerweile zum teil ganz willentlich als lackmustest benutzte einwand bei einbürgerungstests muss man dann sozial richtige antworten geben und
- zwar nicht weil man halt will dass menschen was wissen in diesem land sondern weil man da guckt ob die die lektion gelernt haben
- also es gibt ganz viele subtile ausgrenzung prozesse in denen mittlerweile eben auch schon mittlerweile fast ins irrwitzige sich
- steigernde identifikation mancher deutsche akteure mit israel die dann den einzelfall auch mit konversion zum judentum einhergehen kann
- oder auch nicht wird sozusagen benutzt in einem spiel das sozusagen israel eigentlich als vorposten eines christlichen abendlandes
- installieren möchte und gegen tatsächlich auch die nahöstliche umwelt ausspielen will mit allen desaströsen wirkungen die das system nach dem
- diskurs auch hier hat und ob das zusammenleben jahr wissen über die absurditäten zu dienen das in der gegenwart führen kann
- erzähle ich nachher noch ein interessantes beispiel vielen dank herr dr ibrahim sie sind ja auch sehr viel
- unterwegs gerade in berliner schulen die ja immer wieder mal in der debatte im fokus stehen wie ist so ihre wahrnehmung wenn sie in der schule als
- ja mit ihren angeboten dort unterwegs sind wie nehmen die schüler das war dass die themen die sie dort behandeln ja interessante spannende frage auf jeden
- fall also vielleicht ein bisschen was zum zum hintergrund zum kontext diese diese interaktiven workshops die für ich wie gesagt hatten mit meinem
- israelischen freund und kollegen seit mittlerweile über zehn jahren durch also über berlin eigentlich auch hinaus in bildungseinrichtungen und das ganze hat
- eigentlich so angefangen vor über zehn jahren dass man in der vergangenheit versucht hat was interreligiöser dialog betrifft
- zu gucken wo sind denn die gemeinsamkeiten der verschiedenen wie auch immer religion oder monotheistischen religionen und man ist
- da so ein bisschen oft an die grenzen gestoßen man ist spätestens dann an die grenzen gestoßen wenn ich sag mal kriegerische auseinandersetzung
- wir haben dann dinge gehört wenn gaza brennt dann brennt es auch hier in deutschland und spätestens dann war das bedürfnis
- von schülerinnen und schülern da auch darüber sprechen zu wollen und das aus unterschiedlichen gründen eben das ebenso mehr oder weniger abgelehnt
- worden ist also da man kann da irgendwie nicht weiter mit traditionellen methoden und hat uns also gefragt man ist an uns herangetreten und hat mich
- beispielsweise erst mal gefragt ob ich mir vorstellen kann mit einem israeli zusammen diese workshops durchzuführen und wir haben dann eben ein konzept
- erstellt und dass der eine punkt liegt natürlich auf der hand also die neugier eben kennenzulernen zu wissen kommt ein palästinenser da ist ein israeli und das
- ist so der erste überraschungseffekt sozusagen von von schülerinnen und schülern sind sehr neugierig ja gab auch die situation es gibt vorgespräche mit
- denen mit den lehrerinnen und lehrern und wir wollen eben auch wissen uns bitten sie dann auch die die den workshop anzukündigen und uns die
- reaktion der schülerinnen und schüler zu nennen beispielsweise gab es dann eine situation wo ein schüler dann das war glaube ich ein schüler genau gesagt hat
- wenn ein jude kommt dann ist hier was los so und das ist erst mal für viele lehrerinnen oder lehrer sehr erschreckend ja die kinder natürlich was
- heißt angst aber erschrecken sich und das ist halt die grundlage wo wir reingehen weil der hintergrund ist der
- dass wie ich gerade gesagt haben wir eigentlich mehr oder weniger feuerwehr auch spielen das heißt es gibt immer also ist es
- anlassbezogen sehr weh sehr selten eben eher so präventiven charakter hatte sondern dass man guckt okay es gab ein ereignis eine situation in der klasse
- und wir gehen da rein so und das ist eben dass das ist das spannende eben ein palästinenser ein israeli und wie wir das genau machen können wir
- vielleicht später auch noch mal darauf eingehen aber die überraschung ist natürlich auch sehr groß auch bei der frage wie können wir sympathien
- beziehungsweise wie können wir wenn wir eben beim thema sind erinnerungskulturen schaffen so was gemeinsames schaffen dass wir das versuchen wir anhand von
- von diverser diversen bausteinen eben auch zu machen aber vielleicht noch mal ein punkt den ich glaube herr loewe dr löwe vorhin auch angesprochen hat dass
- man es den schülerinnen und schülern auch nicht besonders leicht gemacht hat wie sie glaube ich folgen gesagt hatte neben ausgeschlossen wurden also in der
- vergangenheit sind ist wann ihm ausgeschlossen von der erinnerungskultur in deutschland was das thema shoah und antisemitismus betrifft und dann hat man
- sie eben versucht auch eben mit einzubeziehen aber wie ich finde aus meinen langjährigen erfahrungen auch nicht
- immer ganz einfach ich erinnere beispielsweise dass er hat ja auch verschiedene ebenen so zu sagen es gibt eben wie pädagogen aber es gibt
- eben auch auf gesellschaftlicher oder politischer ebene eben auch signale die da heißen ihr gehört eben nicht dazu und wenn man sagt ihr gehört nicht dazu
- denn dann kann das natürlich hin und wieder vorkommen dass sie sagen okay das ist nicht unser konflikt gehen wir austragen und was haben wir denn
- überhaupt damit zu tun und das ist das was ich sagen will dass das eben wirklich alles setting die atmosphäre heben auch nicht immer nicht immer
- geebnet wird im positiven sinne dass man dass man dass man eben eine gute grundlage hat für die auseinandersetzung damit wie wird dann das ist ein sehr
- einzigartiges konzept mit denen ihr mit dem sie mit ihrem kollegen in berlin unterwegs sind wie wird das von den schülern angenommen und auch von den
- lehrern bis auch interessant auch mal die reaktion vielleicht auch der lehrer darauf auch zu beobachten können sie da auch vielleicht von ihrer arbeit im
- kleinen einblick uns verschaffen ja also es ist so dass wir von von lehrer oder schülerin ich war auch an auch mit mit den lehrern die der haben
- eigentlich wenn sie uns rufen sozusagen die situation wie ich vorhin gesagt hatte schülerin ticks oder y gab es einen vorfall et cetera antisemitischer
- vorfälle oder antisemitische äußerungen und wir kommen und spielen jetzt sollen jetzt eben feuerwehr wie auch immer spielen sozusagen und den brand löschen
- denn sind situation es gibt ein baustein weist beispielsweise wir haben zwei oder drei hinter die interaktive tage ein baustein setzt sich eben mit der
- persönlichen beziehung zum nahostkonflikt beispielsweise auseinander und da sitzen wir dann und sitzen in
- einem stuhlkreis und hören praktisch die was heißt persönliche perspektive aber den persönlichen bezug zum nahost konflikt an
- und dann so was habe ich damit zu tun eigentlich und habe ich irgendwie verwandtschaft habe ich habe ich familie ist mir selber vielleicht irgendwas
- widerfahren ich kann mich beispielsweise erinnern das war wirklich an den an in den anfängen der workshops titel vor über
- zehn jahren gemacht haben damals können sie sich vielleicht erinnern das war 2006 glaube ich eher den libanon der krieg und da gab es viele schülerinnen
- und schüler aus berlin geben auch im libanon waren und die eben diese gewalt auseinandersetzung auch live miterlebt haben sind teilweise traumatisiert
- wieder nach den ferien in berlin gekommen und und und die sitzen dann in der klasse so und die geschichten also wir bereiten dann entsprechend setting
- oder atmosphäre sozusagen vor dass die schülerinnen und schüler in einem in einem jahr in dem in einem persönlichen rahmen vielleicht auch darüber reden und
- da fließen auch manchmal hin und wieder auch tränen und um eben auf den punkt zurück zu kommen so wie reagieren die lehrer die
- nehmen teilweise die schülerinnen und schüler ganz anders war auf einmal also die ist wirklich tatsächlich so dass das mal einige lehrer eben seit 45 jahren
- mit diesen mit diesen schülern unterwegs sind und uns rückmelden diese geschichten wussten wann ich kannten wir nicht wir wussten nicht dass das gar
- persönliche erlebnisse sind und wir akzeptieren natürlich nicht vielleicht diese oder jene politische einstellung der schülerinnen oder schüler aber wir
- können jetzt eher nachvollziehen so zu sagen woher das rührt so zu sagen weil das verhalten der schülerin und sind musik also nimm das eigentlich positiv
- auf das eben die schülerinnen und schüler aus sich rauskommen und über diese erfahrung auch auch reden also zum größten teil ist eben wirklich der punkt
- dass dass wir positive rückmeldungen bekommen es ist aber auch so ich muss dazu sagen wir werden wie ich gesagt habe gerufen
- um workshops zum nahostkonflikt und antisemitismus ist eben ein ein thema was immer wieder mit rein kommt sozusagen
- und es geht natürlich auch um eigene diskriminierungserfahrungen der schülerinnen und schüler so dann sitzen wir in einer klasse mit in
- anführungsstrichen hohen migrationshintergrund und wir reden über eigene migration eine eigene diskriminierungserfahrungen und da haben
- wir oder habe ich die erfahrung gemacht dass das nicht so gerne ich will es wirklich nicht pauschalisieren aber es ist schon vorgekommen dass
- lehrerinnen und lehrer das gefühl haben ich muss wirklich vor sich sein dass ich jetzt nicht pauschalisieren aber es ist es passiert hin und wieder eben sagen
- das ist jetzt nicht unser thema es geht jetzt hier nicht um diskriminierung es geht um den antisemitismus innerhalb der muslimischen community so und und das
- ist etwas was man nicht gerne gehört und so und das glaube ich trägt eben aber dazu beinahe über die eigene listen - erfahrung eben auch darüber eben zu
- sprechen und da habe ich eben wie gesagt nicht selten nicht selten beispielsweise die situation mitbekommen dass das nicht so gerne gesehen wird dass ich über
- diskriminierungserfahrungen sprecher warum weil auf einmal das system sozusagen teil es schule verwaltung ja da sprechen wir von diskriminierung von
- von von rassismus teilweise und dass das will man nicht hören bei der gerne und insofern man behält er darüber reden dass jena oder andere schülerin
- sozusagen antisemitisch verhalten an den tag legen dank hängigen er gerne ist aber es gibt ja gerne weiter das wird nur kurz das
- war total spannend wie das läuft so ansetzen an dieser frage was hat der nahost konflikt mit
- mir zu tun das ist sozusagen eine frage die ihr darstellt wo ich gerade gedacht wie schwierig das ist ja eine verdammt
- komplizierte frage die auch sehr persönlich ist direkt also ich hab ich muss mich irgendwie dazu äußern und ich habe mich gefragt ob diese frage
- nicht aufgestellt werden sollte wenn man über geschichte spricht also was hat die show eigentlich nicht mehr zu tun dass er sozusagen die eingangsfrage wenn ich
- jetzt über das thema erinnerungskultur in einer posten in dem post national zulässig den gesellschaft sprechen und ich würde sagen das ist eine gute
- einstiegsfrage was hat das eigentlich mit mir zu tun und würde sozusagen gar noch mal anknüpfen weil die auseinandersetzung mit denen
- migrationserfahrungen mit dem etat zions geschichten der jugendlichen die in deutschland geboren und aufgewachsen sind und so weiter und so fort die
- müssen selbstverständlich frauen haben die müssen platz haben selbst also ganz klar dass das so erzählt macht doch mal ganz deutlich es geht um diese es geht
- um sehr individuelle zugänge die es braucht also in pädagogischen raum und sind weiter und wo übrigens nur schule ist es immer ist bisschen leichter über
- schule zu reden aber das findet in ganz vielen leuten statt also auch andere orte wurde es immer wieder da ist wo diese verkürzte sicht auf
- erinnerungskulturen und so weiter und so fort in der gesellschaft diese ausschließend ist was anonym auch nochmal vorhin erwähnt hat stattfindet
- also sozusagen das sage ich nur kurz dazu war lehrkräfte darüber redet man schnell und da geht man hin da macht er sozusagen kommen wir mit unseren
- außerschulischen bildungsprojekten an sei es museen sei es workshops oder wie in der bildungsstätte anne frank mit den workshops zu antisemitismus und
- rassismus da können wir immer ganz leicht zu sagen darüber sprechen was daran problematisch ist aber die bilder im kopf von
- lehrkräften kommen ja auch nicht von irgendwoher so das ist ja etwas was gesamtgesellschaftlich passiert und auch dieser ausschluss der angesprochen
- worden ist also der ist ja gar nicht immer so beabsichtigt zu sagen du gehörst nicht dazu sondern oft positiv gemeint also ich hab kann mich an so
- unglaublich viele situationen erinnern ich habe angefangen mit 15 als guide in der bildungsstätte anfang zu arbeiten und
- ich habe einen ganz anderen bezug auch zur geschichte herstellen können und zwar tatsächlich über das tagebuch der anne frank und weil es so zu sagen die
- die erfahrung von flucht und ausgrenzungen nicht verbinden verbunden hat mit der geschichte meiner eltern und das war der bezug ist und das war mein
- persönlicher bezogen das war auch sozusagen die motivation da irgendwas zu tun und ich habe auch die shoah als menschheitsgeschichte
- begriffen so das war sozusagen auch meine erklärung oder mein ansatz und ich kann mich wirklich gesagt an mehrere lehrkräfte die damit ihren klassen
- gekommen sind gut daran erinnern wie gesagt habe ach das ist ja schön dass gerade sie sich mit der geschichte deutschlands auseinander
- das war richtig toll oder dann immer so fragen aber sind sie jüdin so nochmal schnell irgendwie herausfinden warum sind sie hier
- was machen sie hier das ist also es kann nicht sein dass sie muslime sind oder irgendwie nun irgendwie sozusagen ein bezug zu dieser geschichte haben gleich
- sind sie ja irgendwie auch der betroffenen gruppe oder so und dann hätte ich auch irgendwie verneint man braucht ja gesagt und die leute zu
- irritieren weil es irgendwann auch ein bisschen sozusagen also visieren für mich empfand aber trotzdem auf probleme hat ja so viel fand hier auch einen
- ausschluss stadt hat das ist toll eine positiv gemeint erstmal das ist ja toll dass das passiert zweiten grand in und so weiter und so fort das sollte ein
- vorbild sein für alle anderen und ich hab mir gedacht warum ist das was besonderes und dieses das sozusagen als besonderes zu markieren ist genau dieser
- internationalisierung des maradies zu sagen ist es was ganz spannendes wenn es jemand macht wer nicht dazugehört und zwar zuletzt immer noch folglich hätten
- wir also werse zu sagen ist dass wir eigentlich in betracht daran habe ich mich gerade eine frage ist ja auch vor allem die frage der
- sprache wird sprache nicht nur zur erinnerung sondern auch zur abgrenzung genutzt wenn wir im kontext der show von den nazis sprechen und nicht von wir
- deutschen die frage ist wer wer hat der hat das recht wann wie wir zu sagen und da vermischen sich jetzt verschiedene
- probleme das eine problem ist dass deutschland ziemlich lange gebraucht hat das mit zumindest wissens teile dieser gesellschaft irgendwie
- realisieren das ist ein einwanderungsland ist in dem menschen miteinander zusammenleben deren erinnerungen verschieden sind und gibt
- und wo die kontexte dieser erinnerungen verschieden sind und sie sind auch nicht eindimensional sondern diese erinnerungen sind häufig hochgradig
- gebrochen und komplex und dass das ist etwas womit sich insbesondere die deutsche gesellschaft besonders schwer tut weil dieses ethnische
- homogenisierung es ideal normal in der deutschen gesellschaft eine besondere rolle spielt zumindest mal im vergleich zu anderen westlichen gesellschaften
- wenn wir nach osteuropa gucken stellen wir stellen fest dass diese ethnischen homogenisierung ist ideal das urteil noch viel stärker sind wenn wir nach
- ungarn andere polen gucken da ist es noch schwieriger da gibt es allerdings weniger einwanderung sondern das sind gesellschaften die ein problem mit
- auswanderung haben dass ich meinen die verlieren jedes jahr prozente an ihrer bevölkerung mit dem sack mit langfristig desaströsen wirkung für diese
- gesellschaften das sind das sind wirklich keine einwanderer ums leben aber deutschland ist eine einwanderungsgesellschaft also
- das erste was man überhaupt realisieren muss ist dass es eben nicht eine erinnerungskultur in einem solchen land nur dann etwas sein kann dass in diesem
- land eine zivilisieren de wirkung hat sagen wir mal so wenn sie tatsächlich in der lage ist diversität auch der erinnerung
- auszuhalten und innerliche gebrochenheit von erinnerung auszuhalten das zweite ist dass erinnerung in erinnerung der zwei verschiedene schuhe
- sind weil es gibt natürlich dinge an die wir uns irgendwie aber es gibt sozusagen erfahrungen die wir gemacht haben und es gibt bilder die wir da von uns machen
- die haben oft mit den wirklichen erinnerungen und mit den tatsächlichen erfahrungen ziemlich wenig zu tun wir fantasieren uns auch ständig und das ist
- auch etwas was man natürlich in der deutschen gesellschaft schon mal sehr para thematisch an ganz vielen stellen
- ablesen kann es gibt dieses schöne projekt was hat es damit in der größeren forschungsgruppe gemacht hat wo er mit mit denen mit
- seinen kolleginnen gelegen gemeinsam geschaut hat wie wert in deutschen familien das einfach sehr intensiv einem sample von familien gemacht wie wird
- über generationen die erfahrungen die akteure in diesen familien während der ns-zeit gemacht haben wie wird die weitergegeben an die
- nächste generation und an die übernächste generation und das interessante war das geschichten in denen ganz klar war auch wenn das nicht
- immer offen ausgesprochen worden ist dass es darum täterschaft ging in der dritten generation spätestens als helden geschichte von widerständlern ankam
- also jeder fantasiert sich auch erinnerung so zurecht dass sie dem eigenen bedürfnis zu den guten zu gehören dem eigenen bedürfnis dass das
- irgendwie sinnvoll ist was generationen vor allem gemacht haben oder was man selbst frühjahr mal gemacht hat dass das irgendwie sinn macht das ist sehr
- menschlich aber es hat eben ich sage mal natürlich auch damit zu tun dass mythen entstehen so und das erste was in den 90er jahren dafür gesorgt hat dass diese
- mythen auch gerade durch erinnerungen von in anführungsstrichen von außen aufgebrochen worden sind war nicht so sehr türkische migranten in deutschland
- sondern ex jugoslawische migranten weil jetzt kam sozusagen das war plötzlich völlig klar menschen aus kroatien oder serbien oder
- bosnien ausländische muslimische bosnier wie auch immer diese ganz unterschiedlichen menschen die zum teil ja schon länger in deutschland leben
- aber jetzt durch den krieg im ehemaligen jugoslawien sozusagen in der mitte zum teil durch die familien hindurch durchgesägt wurden quasi die hatten alle
- ganz andere erinnerungen an den zweiten weltkrieg zb aber erinnerungen die mit dem was deutsche gemacht haben ziemlich viel zu tun hatten also die haben sich
- an die krieg der von vom deutschen reich aus und sagen auf dem balkan gebracht wurde durchaus sehr unterschiedlich erinnert
- je nachdem zu welchem kollektiv sie sich zugehörig gefühlt haben mit dem paradoxen wirkungen haben sich vielleicht sogar mit den nazis
- identifiziert oder sie haben eigene verbrechen in dieser zeit irgendwie verdrängen müssen übrigens mehr oder weniger fast alle außerdem außerdem
- bosnischen muslimen die ihren wenigsten dreck am stecken hatten in diesen ganzen auseinandersetzung aber die kroaten die serben und wer auch immer sie hatten
- alle nicht nur heldenhafte tito partisanen erinnerungen da ist es zum ersten mal klar geworden wie sehr das alles auch mythen sind
- diese erinnerungen und trotzdem müssen die genauso ernst genommen werden wie die mythen die sich halt deutsche kinder oder ihre eltern oder großeltern
- erzählen und dann kommen wir jetzt tatsächlich zu dieser immer stärker wachsenden symbol bedeutung dieses nahost konflikt und das interessante ist
- auch dass ich das höre und wir beschäftigen uns bei uns im museum auch in verschiedensten projekt natürlich immer wieder damit auch weil wir
- ausstellungen machen in denen die unterschiedlichen zeiten dieses konflikts und israel und palästina ich sag mal so wenig wann leidet wie auch
- nur irgendwie möglich präsentiert werden dass wir immer wieder erleben ist dass österreich ich rede jetzt nicht in deutschlands oder halt aus dem
- österreichischen perspektive wieder zum teil sehr ähnlich ist dann erlebe ich immer wieder dass also in österreichische pädagoginnen und
- pädagogen sich unheimlich darüber aufregen wie sehr sich jetzt türkische kinder und migranten migrantische familien in der gegend in der wir jetzt
- leben kommen eben zum großen teil aus der türkei nicht so sehr aus dem maghreb oder aus anderen arabischen ländern aus persien oder pakistan sondern kommen
- wirklich zum ganz grossen teil der türkei und ist viele also hier in der gegend 20 bis 30 prozent in den schulen über 30 prozent und da regen sich das
- österreichische pädagogen darüber auf dass diese türken sich so mit den palästinensern offizieren oder diesen ausgang fliegt so
- warnt scheidet aus arabischer perspektive betrachten immer mit diesem unterton das haben die damit zu tun sind türken
- und das sind dieselben die aus christlichen familien kommen die über jedem stein er in jerusalem umfeld sofort die sich gedanken über das heil
- der welt machen weil als christen hat man zu jerusalem nun ja irgendwie eine beziehung die wichtiger ist als somalia oder kongo oder pakistan oder indien
- oder china und gleichzeitig und das sind dieselben leute die dann sagen es ist antisemitisch wenn man israel die israelisch-palästinensische realität
- anders bewertet als zum beispiel was im kongo passiert das ist dann antisemitisch weil man ja sozusagen mit damit wie so schön heißt doppelstandards
- mist aber sie selber tun dass ständig sie leben das die ganze zeit vor dass man mit doppelten standards in diesem konflikt reinschaut weil aus einer
- christlichen perspektive tut man der selbstverständlich so stellt man sich nicht dafür und das ist etwas also und diese
- unehrlichkeit die da die ganze zeit am werk ist das ist glaube ich etwas was menschen intuitiv ziemlich stark spüren und darauf auch intuitiv
- anführungsstrichen richtig nämlich aggressiv reagieren also ich sag jetzt mal aggressiv ist dann eine richtige reaktion
- wenn dich einer hand liegt aber so geschickt an lügt dass du nicht argumentieren kannst dann ist die natürliche reaktion eine aggression und
- das und lehrer versuchen natürlich dass alles unterm deckel zu erhalten das ist ein problem im 45 minuten takt oder in österreich sind 50 ist es halt
- auch schwieriger eine konfliktsituation in der erdinger aufpoppen die man vorher nicht kennt und die anregung auch angst machen zu bearbeiten da holt man sich
- lieber die feuerwehren aus oder man geht ins jüdische museum oder in die bildungsstätte anne frank und liefert so zu sagen das problem ein bisschen
- bei anderen leuten ab aber eben auch in einem raum oder in dem zeitraum und einem physischen raum der tatsächlich vielleicht auch etwas mehr platz bietet
- und diese letzte noch nicht was ich sagen wollte ist diese erinnerungen die man ernst nehmen muss die sozusagen teil der gesellschaft werden sind eben
- genauso gebrochen wie die erinnerungen in deutschen familien in denen der eine oper nazi war und der andere vielleicht wirklich im kz oder jedenfalls nicht
- einer hat sie war also wir sind ja auch nicht die familien sind ja nicht homogen das heißt die erinnerungen sind auch in deutschen familien hochgradig gebrochen
- und genauso gebrochen sind sie natürlich in vielen familien die irgendwann nach deutschland gekommen sind oder nach österreich
- ich hab an hervor gestern nämlich irgendwie langem mit der als alter dann ein nettes gespräch gehabt über ihr neues buch betrachtung einer bar in
- denen sie eben auch sehr subtil ihre eigene jetzt in diesem fall persische iranische familiengeschichte einflicht die natürlich nicht einfach eine
- flüchtlinge opfer diskriminierungs geschichte ist sondern eine geschichte in der eben auch ein vater eine rolle spielt der im schabak also den
- persischen im geheimdienst des schahs tätig war und mit sicherheit kein opfer war in erster linie sondern wahrscheinlich ein täter und dann als
- politischer flüchtling irgendwie in köln landet und eine mutter die zu einer dann und islamischen revolution verfolgten minderheit gehört als syrische christen
- also eine vater muslim oder christ in ganz gebrochene geschichten also die gehen alle nicht so einfach auf und sie werden aber permanent media hat
- sozusagen einfach gemacht die letzte geschichte ist glaube ich jetzt zwei jahre her dass es diesen bösen palästinensischen muslime gab der
- einen juden verprügelt hat auf der straße riesenskandal antisemitismus und ich weiß nicht was dann stellt sich am ende
- raus nicht ist eigentlich beide palästinenser eine israelische palästinenser der eine ist in deutschland weil der schule ist auch ein
- bisschen aus dieser eigenen community herausgetreten und ist mit einer kippa herumgelaufen und die beiden haben sich auf arabisch erst einmal gestritten
- bevor die attacke stand fand und man weiß gar nicht ganz genau was am ende wirklich zu dieser attacke geführt hat das hat aber die deutschen medien über
- nie interessiert und das richtig das gericht auch erstmal nicht ne also er wollte alle eindeutigkeit antisemitische attacke
- dass das eine ganz komplexe geschichte gewesen ist offenkundig zwischen zwei ländern um irgendwas ging was wir gar nicht so genau wissen wahrscheinlich
- das hat die deutschen natürlich nicht interessiert die wollten einen antisemitischen vorfall haben ja aber wir haben ja natürlich auch
- also ich sehe sie haben ja gerade von unehrlichkeit gesprochen ich sehe halt als in deutschland vor ort etr muslim halt auch in unserer community eine sehr
- tief sitzende unehrlichkeit die muss man fairerweise auch ansprechen ändern wenn es um rassismus und eigene diskriminierungserfahrungen geht sind
- wir sehr sehr sensibel aber das sind mal oft halt auch dass meine erfahrungen dieselben personen die dann einen unverhohlenen antisemitismus
- auch offen zeigen interessanterweise oft halt in türkischer sprache weil sie hoffen dass die gesellschaft das nicht versteht und
- in deutscher sprache ist man dann der größte anti rassismus aktivist ich möchte auch immer ich möchte es aber nur und und 1 ibrahim gleichen frage stellen
- wie gehen wir damit um dass in manchen herkunftskultur und das war ja jetzt hier schon die rede von türkeistämmigen arabisch stämmigen dass in manchen
- herkunfts kulturen keine eigene eingeübte erinnerungskultur existiert nur ein beispiel vielleicht zu nennen wie kann man zum beispiel die erinnerung
- an die schoah fördern wo es zum beispiel eine vehemente weigerung im hinblick auf die erinnerung an den armenier genozid gibt was ist da so die herausforderungen
- bei ihrer arbeit der ibrahim oder auch es aber nur bei der an bildungsstätte anne frank wir sind da eure erfahrungen
- wollen sie anfangs gesprochen wie genau ich war stumm geschaltet ich weiß nicht ob ich direkt also zu der
- frage so dass so beantworten kann was ich aber sagen kann aufgrund meiner erfahrung ist wie gehen wir mit erinnerungskulturen in den workshops um
- es ist interessant dass wir beispielsweise also a ist es so dass ja wenig wissen vorhanden ist auch was den nahostkonflikt betrifft unter
- schülerinnen und schülern also wir haben es wirklich selten erlebt dass dass das wirklich jetzt nicht als als historiker oder als experte aber so dass man so
- einen groben überblick hat es selten der fall des wegen des 1 auch stellen bei uns eben auch den der wissenstransfer und der wissenstransfer
- bei uns einmal ist immer die frage so zu sagen wer sagt was eigentlich bei uns also ich als palästinenser sozusagen rede und beginne dann auch und und halte
- dann auch den vortrag über also den nahostkonflikt beginne ich als in der geschichte und eben damit mit dem mit dem religiösen antisemitismus also mit
- der juden mit dem judenhass sozusagen wie hat alles wie hat alles eigentlich stunde null wenn man das so sagen kann neben bekannten begonnen und tenor oder
- meine aussage dann bin ich eben wirklich gucke oben eben religiöse antisemitismus mittelalter et cetera ist bei mir so der tenor dass ich sage eigentlich ist es so
- aus meiner persönlichen sicht das ist eigentlich in der in der menschheitsgeschichte in europa keine situation gab ich muss dazu sagen ich
- bin kein historiker aber das was ich ebenso wo ich informiert bin wo juden nicht in ruhe und frieden gelebt haben also der antisemitismus wenn wir wenn
- wir über beispielsweise die show sprechen lässt sich eben nicht nur reduzieren auf diese zeit des nationalsozialismus das ist also punkt
- den ich versuche auch immer wieder den jugendlichen und den schülerinnen und schüler auch zu vermitteln ja es zieht sie eben wie ein roter faden durch die
- durch die menschheitsgeschichte dass der erste überraschungseffekt sozusagen bei schülerinnen und schüler und das zweite ist ich nehme sie auch mit die
- schülerinnen und schüler ja und wenn ich beispielsweise interaktiv dann auch frage geben programme im neunzehnten jahrhundert in osteuropa stellt euch mal
- vor ihr werde jetzt praktisch in der situation und wie würdet ihr eigentlich reagieren also was würdet ihr würde was würdet ihr machen sozusagen ja und dann
- stelle ich beispielsweise eine frage wo ich sagen würde okay wie würdet ihr denn was würdet ihr machen und dann gab es wirklich unterschiedliche antworten
- beispielsweise die einen sagen schülerin sagen ich das ist meine heimat ich weiß was ich wenn ich ihn in odessa oder in der in der ukraine groß geworden bin
- dass es hier habe ich die jahrhunderte lang gelebt und ich bleibe hier und ich werde nicht weggehen die anderen haben gesagt ich werde vielleicht würde
- flüchten und andere wieder haben gesagt ich würde ich würde nicht mehr die sprache sprechen und mich auch nicht mehr so kleiden klammer auf assimilation
- gab es ja alles und dann frage ich halt auch wie würdet ihr reagieren also jetzt aus heutiger sicht so zu sagen und dann
- haben wir natürlich auch situationen wo schülerinnen eben auch mit kopftuch in der klasse sind sich gebunden und in frage und dann gibt es eine diskussion
- zur zur heutigen situation wo eben eine schülerin sagen würde ich würde mein kopftuch nie ablegen dafür ja um eben wirklich mich zu retten oder irgendwie
- was und und dann schlage ich damit so eine brücke her ja und versuche da zu sensibilisieren und das dass das klappt eigentlich ganz gut
- sozusagen in dem ich wie gesagt auf auf die situation die sie selber erleben sozusagen alltagssituation eben damit damit umgehe und wenn wenn wenn wir
- jetzt was ihre frage betrifft so sagen okay wenn wir jetzt auch eigene in unserer eigenen geschichte herkunftsländern auch auch konflikte
- haben und und bis hin zu genoziden et cetera wie gehen wir damit um dann ist es so dass wir also ich bin kein experte dazu nicht und auch kein historiker aber
- wir bieten auch immer wieder den schülerinnen und schülern an auch darüber zu sprechen also wir wir öffnen den raum und das setting um
- beispielsweise zu sagen also wir haben beispielsweise nicht selten situation wir haben kurdische und türkische schülerinnen und da kommt es eben
- manchmal auch zu auseinandersetzungen et cetera und was wir in der situation einfach machen es den anzubieten und zu sagen okay dann werden wir im rahmen des
- workshops das hat jetzt nicht klatschen klassisch mit dem zu tun was wir eigentlich was unsere zielvorgaben sind aber auch den
- raum dazu schaffen um damit ihr einfach euch also auch streiten können sozusagen über eure position und das fällt ihnen natürlich sehr schwer aber das situation
- was wir eben was wir eben auch anbieten und es wird eigentlich ganz gut angenommen liebe ist aber nur du ja wenn ich auch noch mal ganz spannend auch
- damals aber wieder zuzuhören ich will sagen gerne ganz unterschiedliche ansätze wie man das macht müsste aber zwei schritte zurückgehen und hab
- gedacht zu dieser frage wohl gesagt hast genau wie macht man das denn türke ständigen schülerinnen schülern zu tun habt wo vielleicht auch zum beispiel
- der fall kommen wird an die armenierin und armenien und wird sozusagen denn da wenn denn das auftauchen wir haben ähnliche situation wenn es darum geht
- und konflikte zwischen der geständigen geständigen jugendlichen und so weiter vielleicht anders nämlich sozusagen das wasser hanno loewy noch mal gesagt hat
- mit auf das thema brüche in oder oder thema familie narrativen zb zum einen geht die studie von von radsätzen mit opa war kein nazi und so weiter und so
- fort ohne die festgestellt wird genau die das negativ verändert sich immer mehr vom täter werden plötzlich helfer und das hat ja auch sozusagen diese
- neuere studie von evz nochmal bestätigt dass die selbsteinschätzung zunehmend so ist dass die eigene familie eigentlich zur helferinnen helfer in der ns zeit
- gehört hat und zudem daran täter sehr wenig also über 60 prozent der deutschen bevölkerung denkt dass und das ist das ist ja gerade ziemlich kraft also dass
- man dass man sich das schön reden möchte über das ist es ja ein bisschen platz zu sagen es sind einfach zu sagen und diese brüche gibt es ja wahrscheinlich dann
- auch bei den familien und jugendliche und junge erwachsene die hier leben und sozusagen keinen biografischen bezug erstmals zuschauer haben
- auch da gibt es diese brüche sozusagen er die frage also gibt es überhaupt raum dieses auch zu greifen sie zu thematisieren und den würde ich sagen
- gibt es im schulischen kontext eigentlich behaupten nicht also so also war bahn sitzt also welche geschichten oder welche geschichte man sich
- sozusagen wird denn überhaupt verhandelt und vermittelt und da sind wir wieder bei diesem punkt wissen wenn ich vorher nochmal eingebracht habe also das was
- mir fehlt in meiner wird über einen mindestens ein jahrzehnt erfahrung in der arbeit mit jugendlichen jungen erwachsenen mit jungen menschen mit
- migrationsgeschichte mit mit mit jugendlichen auf color und so weiter und so fort was ich da feststellen ist ein sehr verkürzt das wissen darüber was
- passiert ist also ich könnte das auf einmal darstellen und sagen es gibt so etwas wie er ja genau
- es gab diese zeit da gab es die nazis und das kurz um juden vergast ja dass das ist passiert so aber sozusagen also warum ist es relevant also warum
- sprechen wir heute darüber nicht weil wir das müssen im geschichtsunterricht also sozusagen das ziehen wir daraus welche relevanz hat diese
- vermittlung eigentlich geht es auch darüber darum zu sprechen wie es vorhin erwähnt habe das ist teil der menschheitsgeschichte auch stichwort
- singularität asse und so weiter also warum sprechen wir über den holocaust also warum ist es wichtig für uns heute darüber zu sprechen und was inwiefern
- gehe ich auch auf andere geschichten und andere wie soll man sagen als verbrechen auf der welt ein die eine rolle spielen bei den jugendlichen die vor mir sitzen
- also ich bin ich habe auch jugendliche in gruppen sitzen gehabt wo die eltern aus dem vietnam sind oder wo die eltern flüchtlingen aus afghanistan sehen weil
- sie hindus denn zum beispiel also ich bin wo finden denn diese geschäfts wir sprechen jetzt viel über muslimischen rechnerisch muslimische und so weiter zu
- fragen aber wo finden die denn überhaupt statt also kann ich diese eigenen jungen schülerin irgendwie wie gesagt eltern
- osten geht man also wo oben kann sie irgendwie mit mir darüber sprechen wo findet das eigentlich statt außer vielleicht zu hause
- und genau so ist es dann auch mit den zuständigen schülerinnen und schülern wenn ich nur gegebenenfalls ein sozusagen solche native bekommen erzählt
- bekomme und dass dann auch denke und glaube wie zum beispiel stichwort leugnen des völkermords an den armeniern und arminia dann verwundert mich dass
- erst mal nicht mehr das heißt wir reden hier von zwei dinge wird es eine ist business wissen und vermittlung also was weiß ich was wird
- vermittelt und dann die allergrößte herausforderung passen müssen pädagogische fachkräfte eigentlich alles noch können
- also ich würde sagen sie wissen das auffangen können ja gestimmt irgendwie damit arbeiten können aber es darf ist die forderung zu sagen wir
- müssen irgendwie über die ganze welt über die geschichten bescheid wissen und gucken wie wir darauf reagieren das wäre ja fast zu viel erwartet für den raum
- schule oder also das sage ich jetzt auch aus der perspektive von ich weiß auch was in schule alles gemacht wird und notwendig ist und das kann nicht der
- einzige raum sein das heißt eigentlich will ich das viel größer und breiter denken also auch gesellschaftlich kulturpolitik und so weiter und so fort
- viele bereiche wo es genau darum geht auch andere geschichten und alle sichtbar zu machen gehabt in der bildungsstätte anne frank in
- unserem wir haben sonderausstellung und immer wieder gezeigt auch andere geschichten dargestellt wir hatten tatsächlich vor zwei jahren als ich das
- gewährt hat 100 jahre der vollkommenheit an yemenia in der ausstellung dazu gezeigt wir hatten schon mal eine ausstellung mit einem rahmenprogramm
- muss auch darum geht dass das menschen zu uns kommen dass es darum geht diese geschichte zu erfahren diese zu teilen und dieses wissen auch
- zu verbreiten in gesellschaft wir hatten eine ausstellung zu nachbar frage denn jetzt so genau also zur erfahrung bzw und gegenstände gezeigt von iranerinnen
- und iraner die ins gefängnis gewesen sind nun diese gegenstände an ihre kinder geschickt haben und da ging es um politisch verfolgte in iran
- wir hatten auch eine ausstellung zum thema schwarze menschen in deutschland ja viele denken sie gibt es erst seit kurzem sie gibt es schon seit
- jahrhunderten also auch diese geschichte zu erzählen weil erst dann sozusagen gibt da ich auch als pädagogin oder eben als azubi betreuer oder wer auch immer
- ich dann irgendwie bin mit menschen zu tun habe die möglichkeit auch diese diversität dann also wenn ich diese kenne kann ich
- sie dann auch erst irgendein also bearbeiten oder in gesprächen die wiedergeben und also das brauche ich zwei wochen sehr sehr viel mehr wissen
- und verbreitung zusagen über diese verschiedenen verbrechen die ist gegeben hat und geschichten die es gibt wenn wir wirklich das postulat von posten die
- grantiger postkolonialer gesellschaft ernst nehmen wollen und sagen wollen naja das sind eben auch geschichten die mit uns etwas zu tun haben sich in der
- rolle spielen weil wir eben plurale gesellschaft sind herr doktor wie sie wollen glaube ich was sagen ja die frage warum sollen wir uns mit dem holocaust
- beschäftigen die ja immer wieder gestellt wird und es gibt immer wieder sozusagen also dieses ist es nicht zu spät darüber zu reden und haben wir
- nicht schon genug die frage wird ihr seid unsere 45 jedes jahr gestellt die sie nicht neu aber das ist
- dante ist ja die realität ist ja dass diese geschichte eine irrsinnig populäre anziehungskraft hat als mythos und das heißt als eine geschichte die
- bedürfnisse befriedigt als geschichte und zwar vor allem eins nämlich das bedürfnis nach eindeutigkeit also es gibt wie wenig ereignisse der
- weltgeschichte in der es uns gelingt wenn wir sie sozusagen vor uns fantasieren wo gut und böse so wunderbar voneinander unterscheiden ist die
- meisten konflikte mit denen wir es zu tun haben auch die meisten konflikte in der gegenwart die dazu führen dass menschen emigrieren oder fliehen die
- meisten konflikte die menschen die von irgendwoher hierherkommen deutschland nach österreich eben auch mitbringen im kopf als erfahrung als problem
- die meisten dieser konflikte haben die dummel hand sozusagen die dumme seite das gut und böse gar nicht so eindeutig voneinander zu trennen ist dass es
- konflikte sind in denen man gut und böse nur dann entscheiden kann wenn man sagt der konflikt begann im jahr 1947 und sobald man sagt der konflikt begann
- und seit 46 sieht es schon wieder anders aus und wenn man sagt der konflikt begann 1935 oder 1912 oder 1856 je nach dem sid der konflikt anders aus und die
- meisten konflikte lassen sich die meisten konflikte lassen sich nicht so darstellen wie wir das mit kz und auschwitz und all diesen dingen tun
- können aber unser bedürfnis als menschen die mit diesen in diesen konflikten auch eine positionierung haben irgend bezug zu diesen konflikten haben
- es ist natürlich immer ein bedürfnis auf der seite der geist zu stehen und das gilt natürlich genau sie meint dass jan ich jetzt natürlich wichtigen wichtigen
- punkt das gilt natürlich für die sogenannte türkische community genauso wie wenn man sie sich dann genauer anguckt ja gar nicht einheitlich
- ist weil eben kurden alle bieten eine freundin von mir ist türken aber sie ist in wirklichkeit arminia in darüber redet sie öffentlich nicht ganz so viel aber
- also der die haben alle ein anderes verhältnis zur türkischen geschichte und diese konflikte zivil auszutragen also ihnen auch den raum zu geben dass man
- sie artikulieren kann und bearbeiten kann ohne dass von vornherein das setting einer seite schon von vornherein recht gibt das ist natürlich total
- schwierig aber das ist die eigentliche kunst und die ist in der schule gebe ich dir völlig recht aber also die schule ist dafür der schlechteste raum und zwar
- einfach deswegen weil in der schule ist ja sowieso schon ein konflikt gibt und macht und nämlich der zwischen schüler und lehrer da gibt es sowieso ein
- ungleichgewicht das kann man als pädagoge geschickter oder weniger geschickt mit umgehen aber es gibt dieses machtungleichgewicht und das
- kannst du sicherlich besser austragen in einem raum in der der nicht verpachtet ist von vornherein der mehr freiheiten aber natürlich diese ganzen konflikt
- versucht jeder für sich so zu ordnen das ist für ihn passt und und es ist in der tat so dass natürlich die mehrheitsgesellschaft in
- anführungsstrichen über diese konflikte im detail gar nicht viel wissen will außer man kann sie benutzen sozusagen um grundsätzlich die anderen in irgendeiner
- art und weise symbolisch auszugrenzen ich meine wir hatten hier vor jahren also als der gase letzte große gaza krieg war gab es hier eine große demo in
- bregenz und da trat dann ein kann man schon sagen hassprediger aus süddeutschland auf also ein imam was ich aber wirklich nie
- hamm werries hinterhalt auf türkische predigt in der halt irgendwie einen vom barkat baum erzählte und von den juden die sich da irgendwie verstecken und
- richtige endzeit vision antisemitische endzeit vision auspackte die meisten jetzt türkischen demonstranten haben gar nicht wirklich verstanden wovon er redet
- der hat nämlich hadithe zitiert haben wir schon gewusst aber hinterher hatten wir eine fortbildung mit den imamen hier aus der region die mich dann angefangen
- haben aus zu fragen was eigentlich gar kein baum ist das wollten die dann von mir wissen weil sie einfach da und natürlich auch vorteile jude da muss ich
- dann irgendwie auskennen mit religionen jüdisches museum fragen wie was ist ja gar kein bauer also da merkt man aber auch wie verunsichert die dann auch
- selber waren von dem was dieser hassprediger da irgendwie über die endzeit in denen die jungen alle wir hinten die bäume hervorgezogen werden
- und ich weiß nicht was ne also klassische muslimischer antisemitische boy bedeute aber für die meisten war das eher bedürfnis raum zu finden indem sie
- spürten dass sie jetzt nicht schon wieder von irgendjemand quasi indoktriniert werden wollen sondern wo man mal über so etwas einfach reden kann
- aber auch ohne solchen vorwurf gemacht wird wichtige schlüsselfrage auf die jetzt noch mal eingehen möchte ist ja menschen
- deren vorfahren oder die selbst nach deutschland eingewandert sind und ihre perspektiven eben neben ja kaum in gips gibt für diese perspektiven gibt es ja
- kaum raum wie mussten erinnerungskulturen in diesem kontext ein weiterentwickelt werden dann ist es gibt denn gerade das merke ich halte es
- gibt gerade so in teilen der migrantischen communities ein unwohlsein über diese leerstelle im öffentlichen erinnern zum beispiel cornelia
- kolonialvergangenheit oder die gastarbeiterin geschichte wir befinden uns jetzt im jahr wurde 60 660 jahres
- anwerbeabkommens mit der türkei und auch diese die gastarbeiterinnen geschichte ist ja kaum präsent in den öffentlichen erinnern wie kann das geschehen oder wie
- kann man diese herausforderung stemmen das hat diese perspektiven gerade wenn wir davon reden dass wir eine einwanderungsgesellschaft sind wie kann
- das mit hineinspielt vielleicht ans labor und ich denke das hatte ich auch schon in teilen rw dass es kann definitiv nicht nur aufgabe von schule
- sein das ist politik kultur und öffentlichkeit wo ich sagen würde natürlich muss wir müssen über diese
- geschichten sprechen und es gibt genug menschen die das auch tun also du hast jetzt erwähnt migrantische community ist sein also noch viele weitere auch die
- sprache wenn es um das thema kolonialvergangenheit geht ist es unter anderem aber vor allem voran auch die schwarze community die ich mich immer
- als migrantische bezeichnet werde sozusagen sondern viele weitere betroffene gruppen oder marginalisierte gruppen wo es eben immer darum geht wer
- erinnert an unsere geschichte und wie ist es möglich dass wir das also dass unsere geschichte auch teil der kollektiven erinnerung wird und so
- weiter und trotzdem wird wir auch dabei das ist interessant das ist eine gleichzeitigkeit das thema naja
- nationalismus und schoss wie zu korrigieren also da würde man sagen daran erinnert man doch irgendwie schon es wird darüber gesprochen aber das
- haben wir jetzt auch gerade kritisiert das wird irgendwie nicht gut gemacht und das ist problematisch da fehlt es auch an wissen
- das heißt wir sind eigentlich gerade auch dabei vieles zu verhandeln und zu verändern ich glaube das rezept jetzt ohnehin schlecht hin zu erwähnen und
- zusagen genau das muss jetzt irgendwie noch solche und jene irgendwie fortbildungen für lehrkräfte geben dass wir das einfacher zu sagen aber es
- braucht insgesamt würde ich sagen es kann im bereich der kultur vor allem passieren also kultur betriebe und museen und so
- weiter und so fort wo ich ein großes potenzial sehe das ist genau diese verschiedenen erinnerungen geschichten einen platz finden um diese um sozusagen
- drei in der breiten gesellschaft auch gehört und gesehen zu werden ich frage mich immer das für mich eine große herausforderung wenn ich jetzt
- frankfurt berlin und hamburg denke und so weiter da ist das vielleicht auch ein bisschen einfacher dann bestimmte programme zu organisieren rahmen
- sozusagen jetzt ein crooner zeiten gucken immer wieder mehr zu das weiß ich dass es immer super weil es digital ist wenn wir jetzt hier die diskussion
- führen aber wie kann ich das auch in den ländlichen raum tragen also also diese zu sein kann ich eigentlich diese ihr auch für städte gucken wo der anteil von
- menschen auf kanal oder beziehungsweise von migrantischen communities höher ist punkt das ist dann einfach so da sind ist dann auch vergeht mir die lobby da
- hatten von betroffenen gruppen sich dafür stark zu machen also in frankfurt gesperrten passiert das also auch da gibt es natürlich viele dinge die nicht
- so gut laufen aber ich sehe da gibt es eine bewegung und dann sind wir aber erstmal hier in den ballungszentren verordneten gucken wie wir das da ändern
- können aber wie machen wir das also wenn ich in hessen allein schon ein bisschen weiter in den norden blicke und so weiter also so wie wie können wir das da
- eigentlich machen also wie können wir dort auch breiter erinnern und auch geschichten von von den kranken und migranten oder von deren eltern und
- großeltern sei es zum beispiel das thema gastarbeiterinnen und gastarbeiter also wie kriegen wie wie können wir das eigentlich hinkriegen
- dieses breitere bild von den also zum mini plurale gesellschaft sind post migrantischen gesellschaft postkoloniale poß nationalistische und so weiter also
- wie diesen ist es möglich dass wir diese geschichten in die breite der gesellschaft tragen er sich also ich hab da noch viele fragen ich sehe auf jeden
- fall eine große herausforderung wie wir dieses stadt-land-gefälle aufarbeiten können wie ist da ihre wahrnehmung hier brechen
- gerade so auch in berlin die ja auch gerade auch den türkeistämmigen menschen nennen wir metropole der türkeistämmigen menschen ist wie ist da ihre wahrnehmung
- ist es da positiver was was diese wahrnehmung auch dieser geschichte angeht ich kann mich erstmal nicht ja ich kann
- mich aber nur eigentlich auch anschließen ich weiß jetzt nicht wie der unterschied jetzt land statt gefälle ist sozusagen
- weil hier in der großstadt in der metropole eigentlich nicht nur aufhalte so zu sagen aber ich krieg das schon mit auf jeden fall und auch wo wir unterwegs
- sind mit unseren workshops und seminaren also sind viele viele viele initiativen viele vereine die in diesem bereich auch was heißt vorpreschen aber auch aktiv
- sind es ist ja ich habe nur das gefühl dass wir jetzt gerade in so einer zeit eben gerade uns befinden wo wo es eben kampf gibt also ich will nicht von von
- hoheit oder deutungshoheit sprechen aber es geht schon darum irgendwie dass es wird es wird einem nicht leicht gemacht wird den verein oder den communitys wo
- wir uns bewegen nicht nicht leicht gemacht und insofern glaube ich schon dass das ein schwieriger schwieriger prozess jetzt ist ein schwieriger und
- schwieriger zeit eben auch vor uns oder vor uns liegt aber es wirkt natürlich auch viel potenzial insofern glaube ich schon dass das einerseits jetzt gerade
- die zeit reif ist da auch wirklich auch vor zu brechen und auch aktiv zu werden auf der anderen seite eben ich das gefühl habe dass da ganz viel auch
- versucht wird eben dass nun der widerstand ihm auch sehr groß ist genau ein punkt wäre noch wenn ich das ergänzen darf ich weiß ich hab gerade
- luft geholt hat weil ich beteiligten so bestimmten beratung ja weil es die also beratungen für städtische einrichtungen und
- kultureinrichtungen nicht nur in frankfurt sondern er sich immer wieder im kommen also wieder einen punkt ist es auch längerfristiger schon wo ein
- theater und kulturhaus genau dieses bedürfnis hat ich würde jetzt sieht man sich genau so formulierte zu sagen wie kann erinnerungen jetzt irgendwie besser
- stattfinden sondern eher wie kann ich die vielfältigen geschichte nicht sichtbar machen also steht für qualität und das hat natürlich immer auch was mit
- geschichte und erinnerung zu tun oder könnte etwas damit zu tun haben und ich bin ein aspekt den ich doch einfach hinterher wird möchte ist natürlich wer
- also wer sitzt hier in meinem team in einem kultur also in diesem betrieb er sitzt in museen und so weiter und so fort und es ist sozusagen ganz normal
- dass wenn menschen also wenn das team diverser ist wenn menschen die kultur gestalten und die ressourcen haben vielfältige hintergründe haben dass da
- das ist ganz natürlich fast stunde das ist aus meinen authentischer auch natürlich dass dann dort die möglichkeiten die ideen entstehen
- zumindest erstmal andere themen als sonst zu setzen vielleicht auch anderen geschichten die möglichkeit zu geben sei es musik und kunst und so weiter aus auf
- nichtdeutsche also nicht deutsche kunst nicht deutsch musik und sei dann sofort also diese auch raum zu geben und das ist natürlich trifft definitiv auch das
- thema erinnerung also stichwort repräsentanz und qualität in teams die kultur gestalten also ich meine es ist ja nicht nur eine
- frage der großstädte wenn ich in deutschland viele viele kleinstädte schaue in denen es genauso gut jede menge menschen gibt die aus familien
- stammen die irgendwann mal detailliert sind zwar einfach weil natürlich auch kleinstädte haben industrie und haben arbeitskräfte geworben und du hast du
- hast wenn du natürlich in klein stellt guckst ziemlich häufig egal in welchen teil der kulturszene dusche aus vielleicht nicht den höchsten stand an
- reflektiert zeitgenössischer debatten oder du hast auch nicht so viele professionelle akteure die in der lage sind in einem
- kleinen heimatmuseum oder einem kleinen stadtmuseum in einer deutschen provinzstadt oder österreichischen provinz statt sich jetzt auf tollste
- tollste weise mit seinem dann für sie neuen thema auseinanderzusetzen aber es findet tatsächlich überall statt es gibt zwei ganz große felder
- es gibt sozusagen zwei ganz große felder in denen das thema ist heute das eine ist tatsächlich die jeweiligen kulturhistorischen stadtmuseum oder
- landesmuseen die diskutieren über diese frage und es fehlt ihnen manchmal an genug akteuren die eben auch lust haben ihr leben so einem thema zu widmen oder
- akteuren akteuren aus der szene sage jetzt mal die sich dazu auf festlegen lassen wollen darauf jetzt zu historikerinnen ihrer jeweiligen
- migrantischen community zu werden an so einem ort das will auch nicht jeder also eine form von selbstausgrenzung in manchen für manche jedenfalls und es
- gibt natürlich ganz generelle debatte darüber ob man diesem thema eigene museen widmen soll wie das jetzt köln des großes museum ist oder ob man sich
- darauf konzentrieren soll dafür zu sorgen dass einfach jedes regionale landes stadtmuseum diesen teil der eigenen geschichte selbstverständlich
- thematisiert so wie man auch andere teile der geschichte thematisiert ich glaube auch gar nicht dass es darin ein wirklich die ein wirkliches richtig
- oder falsch gibt weil ich vermute dass solche räume in denen man selbst verständigung darüber welche fragen man eigentlich beschäftigt welche dinge
- wichtig sind an dieser geschichte um sie aufzuheben in einem museum und zum quasi zum teil des kanons werden zu lassen dass man darüber sowohl in
- anführungsstrichen intern wie öffentlich wie mit allen streiten und man diese auseinandersetzung auf allen ebenen parallel fahren muss aber
- dass da nichts passieren würde würde ich jetzt jetzt mal aus erfahrung der österreichischen provinz eigentlich nicht sehen also dass bregenz vorarlberg
- museum widmet sich diesem thema nun mit schon seit vielen jahren immer wieder in ausstellungen die nicht meistens nicht spezifisch dazu sind sondern sich mit
- irgendwelchen aspekten der landesgeschichte beschäftigen immer wieder interessanterweise war das jüdische
- museum für das ich jetzt arbeite seit 17 jahren das erste museum in dieser region das sich tatsächlich auch mit die nichtjüdischen migranten beschäftigt hat
- und so was wie ein bisschen der tabubrecher gegenüber dieser geschichte war in der gesellschaft aber mittlerweile sind wir froh dass wir das
- eben nicht mehr in anführungsstrichen tun müssen sondern dann tun wir es gerade mal wollen und das andere große thema sind natürlich die ethnografischen
- museen also in den ganzen sogenannten völkerkundemuseen wie sie ja manchmal noch reißen oder im grafischen museum der weltkulturen museum oder was weiß
- ich wie sie sich auch immer nennen mögen ist dass er im moment die diskussion überhaupt wie man mit der auch der deutschen kolonialgeschichte umgeht und
- mit dessen vermächtnis und das sind gar nicht da sind ja nicht einfache diskussion also es gibt natürlich eine diskussion die beschäftigt sich mit den
- sammlungen also einfach mit dem was man aus ländern des globalen südens irgendwann mal in den orden geschafft und zum teil und eben in sammlungen von
- museen in kooperiert hat es gibt die einfache position die einfach sagen alles zurückgeben das ist das ist natürlich politisch
- erstmals in frankreich ist er ohne große diskussion im moment ist das humboldt forum in berlin eine diskussion bestimmte sammlungen
- aber das ist ja auch nur insofern ein bisschen eine scheinlösung bei wem gibt man es dann zurück man gibt es ja nicht einem volk zurück
- soll man gibt es in der dann wiederum irgendwelchen potentaten die da irgendwo gerade herrschen irgendeiner macht elite zurück das ist
- auch nicht immer der sichere weg und das zweite ist ein teil dessen was wir als koloniale sammlungen im völkerkundemuseen haben ist als es
- produziert worden ist schon für diese komischen weißen kolonialherren produziert worden die plötzlich ein markt geschaffen haben für folklore von
- denen sie glaubten ja die wilden produzieren das so aber die wilden waren schlauer als die weißen die haben das den weißen verkauft und ihm vorgemacht
- dass sie das dass sie das dass das ihre autos ohne kultur ist und manchmal sind es aber dinge die sind für die meisten verstrichen produziert worden weil das
- markt war also das ist alles viel komplexer als sich nur zu sagen einfach nur kolonialherren gehen in den süden beuten die leute ausrauben sehr aus
- unternehmen mit es ist bisschen komplizierter mit all diesen fragen müssen sich völkerkundemuseen ethnographische museen
- heute beschäftigen aber sie müssen sich natürlich vor allem und das ist viel schwieriger als die sammlungen noch mit dem gewalt
- verhältnissen beschäftigen die tatsächlich das verhältnis zwischen europa und später usa und im globalen süden die kennzeichnet haben und müssen
- akteure dafür finden auch jenseits der jetzigen macht eliten in solchen ländern die auch ihre eigenen kinder oft haben das ist nicht immer so einfach
- und das ganze auch noch an an orten an denen sie eben auch geschichten von ethnischen konflikten gibt die nicht immer sozusagen ganz begriffen sind aber
- das ist alles dinge mit ihm beschäftigen sich jetzt völkerkundemuseen in europa überall also es ist nicht so dass da nichts passiert aber das war ja also das
- genau wie es jetzt gar nicht korrigieren er war doch auch nur dass es auch aufgabe von kulturbetrieben ist und so weiter und auch museen nicht nur schule
- um damit ich in der schule zu überfrachten sondern viel breiter und es ist schön ich geb dir vollkommen recht dass da aktuell wirklich viel
- passiert also ich habe jetzt erst vor einer woche oder zwei wochen genau im zuge des jahrestages in der rassistischen montana gab es diverse
- veranstaltungen unter anderem will ich jetzt auch nur beispielhaft nennen und zu sagen genau das braucht es noch mehr also diese kritischen internationen sage
- ich mal gibt es schon irgendwo ist ein festival gegeben hat hier in frankfurt im literaturhaus also ein etablierte eine etablierte kultureinrichtungen hier
- inmitten immer so genau in der frankfurter innenstadt wo dieses orten dreitägiges kultur also festival ein patient mit dem titel wir sind hier und
- ein ziel sozusagen ein anliegen dieses festivals war es eben die realitäten und und und lebensräume eben auch von migranten menschen sichtbar zu machen
- und es waren vor allem oder mehrheitlich oder fast nur autorinnen und autoren da die bücher geschrieben haben über ihr leben in einer dominanz gesellschaft als
- marginalisierte gruppe und das fand ich sehr schön also es ist so genau dass das ist dass das genau zusammen kommt also zu sagen genau wir reden hier vom gesagt
- eine kultureinrichtung literaturhaus und frankfurt und so wird also so funktioniert das zusammen kann man so funktioniert das geschichtenerzählen von
- einem neuen wir und nicht wenn wir in frankfurt die weil ich nicht viel zur parade der kulturen feiern wo dann am mainufer samba getanzt wird ja weil so
- ist die kultur der anderen oder dass irgendwelche sozusagen also irgendwelche kulinarischen besonderheiten gibt usw also das wäre genau der falsche ansatz
- und deshalb ja ich gebe dir recht das verändert sich zum teil vor allem als kritische intervention irgendwie im kultur- und so weiter und so fort dass
- noch mehr und auch hin wo es ist ein bereich medienschaffende im bereich des politischen etc gerade so bei anmerkungen können ja gerne hätte ja
- super doktor löwe zwei sachen nochmal die mir so in den kopf gekommen sind als sie davon gesprochen haben dass wir gott sei dank erfreulicher weise jetzt
- so weit sind dass wir so eine vielfalt haben von von einrichtungen museen etc die sich eben auf mehrere mit migrantischer
- geschichte eben auseinander setzen genau also bei der frage natürlich auch zu gucken wie kann man sachen besser machen es ist es natürlich so dass eben diesem
- diese einrichtung migranten einrichtung ec3 in der vergangenheit natürlich enorm dazu beigetragen haben dass wir da sind wo wir heute sind unter anderem der
- zweite punkt ganz kurz also wenn wir über postkolonialismus und über eben immer auch gegenstände sprechen die bei uns in deutschland in den museen sind
- die eigentlich nicht uns gehören glaube ich wäre es nicht so gut wenn wir sagen wir behalten sie bei uns weil wir nicht wissen wenn wir sie in irgendwelchen
- afrikanischen ländern wieder bringen so zu sagen wen sehen sie da in die hände fallen also das ist traurig als erstes das argument falsch verstanden habe aber
- das wäre glaube ich normal auch noch mal also nicht so ein ausschlusskriterium nicht sagen so hatte ich das auch nicht verstanden übernommen aber es ist für
- museen ich sag mal wenn man so ein etwas eines museums hat das irgendwie und dieses etwas wird auch gerade in der museums diskussion durchaus in frage
- gestellt mit einem gewissen recht nämlich dass museen irgendwie nur noch darauf schauen dass irgendwelche gegenstände möglichst für die ewigkeit
- an einem sicheren ort sind und es wird irrsinnig viel geld ausgegeben dafür also dafür dass die temperatur niemals mehr als ein und niemals mehr als 21
- grad und niemals unter 19 grad ist und die luftfeuchtigkeit immer bei 50 prozent liegt der kann man irgend sich viel geld für ausgeben aus dieser
- vorstellung jedes ding was einmal im museum gelandet es muss dort für die ewigkeit sicher bewahrt werden und das und zu sagen ich gebe das zurück in die
- lebendige welt lebendige welt macht sachen kaputt also jeden tag geht uns was kommt und das ist für für museen und für menschen die in museen arbeiten
- thale herausforderung ihres professionellen ethos und das hat jetzt erst mal noch mit kolonialgeschichte gar nicht so viel zu tun weil das trifft
- auch ganz andere dinge museen haben unheimlich viele dinge die sie doch nicht wegschmeißen müssten wenn sie können wenn sie sozusagen wenn es noch
- eine andere vernunft gebe als nur die es muss für die ewigkeit also jedes museum ist eine pyramide wo alles sozusagen bis zum ende der welt
- aufbewahrt werden muss das ist schwierig aber da sind tatsächlich ganz schwierige diskussionen und es ist eben auch nicht immer so klar
- wie man etwas zurückgibt selbst wenn man sagt ich will es zurück aber wem das ist auch nicht immer klar das ist natürlich eine debatte für sich
- und ein anderes sehr kompliziertes thema aber wenn ich auf die zeit gucke sind wir schon fast anderthalb stunden ich bedanke mich ganz herzlich für die
- spannende diskussion das war sicherlich ein erster anfang eines sehr komplexes komplexen themas was uns sicherlich noch lange beschäftigen wird
- ich bedanke mich bei aber nur schema bei herrn mohamed ibrahim aus medien und an herrn dr hanno loewy für die teilnahme und für die spannende diskussion
- natürlich auch ganz großes dankeschön an die zahlreichen zuschauer auf zoomen und auf facebook bis denke ich mal zur nächsten veranstaltung im rahmen unserer
- veranstaltungsreihe grenzgänge und da werden wir sie über unseren newsletter informieren wie gesagt ja viele grüße nach hause
- passen sie auf sich auf in diesen schwierigen zeiten und die nächste veranstaltung hoffen wir dass wir das dann auch als präsenzveranstaltungen in
- berlin machen können und nicht über zoom aber gott sei dank haben wir auch diese technischen möglichkeiten so dass wir trotz corona weiter unsere
- veranstaltungen weiterführen können vielen vielen dank und einen schönen abend noch von einer weiter an alle die zugeschaut haben
Zum Nachlesen
ErinnerungskulturErinnerungskultur, auch Geschichtspflege, bezeichnet den Umgang des Einzelnen und der Gesellschaft mit ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte.
Saba-Nur CheemaGleichzeitigkeiten: Antimuslimischer Rassismus und islamisierter Antisemitismus – Anforderungen an die Bildungsarbeit. In: Meron Mendel, Astrid …
MigrationAls Migration wird eine auf Dauer angelegte räumliche Veränderung des Lebensmittelpunktes einer oder mehrerer Personen verstanden.
GeschichteUnter Geschichte versteht man im Allgemeinen diejenigen Aspekte der Vergangenheit, derer Menschen gedenken und die sie deuten, um sich über den Charakter …