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Musikpsychologie: So beeinflusst Musik dein Gehirn und dein Verhalten | Quarks Dimension Ralph

Quarks Dimension Ralph9:12 137.120 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 58 Zeilen
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  1. oh hallo guten Tag wie nett dass wir uns hier schon treffen oh na toll das ist mein persönlicher Albtraum der Aufzug bleibt stecken nichts geht mehr außer
  2. der Fahrstuhlmusik die hört natürlich nicht auf sondern geht schön weiter auf die Nerven wenigstens seid ihr da das ist der einzige Lichtblick wir machen
  3. einfach das Beste draus und eine neue Folge mit einer neuen Frage warum kann Musik manchmal die Hölle sein super jetzt habe ich auch noch ein
  4. Wolfgang Petri uhwurm ja das klingt erstmal nach einer seltsamen Frage weil Musik ja grundsätzlich eher zu den angenehmen schönen Dingen im Leben
  5. gehört wie sagte schon Johann Gottfried Säume Aufzug Notdienst was ist passiert ne eigentlich sagte er wo man singt da L dich ruhig nieder böse Menschen haben
  6. keine Lieder hallochuldigung wir stecken fest können Sie vielleicht die Musik im Fahrstuhl ein bisschen leiser machen oder ganz aus
  7. danke wir verbinden ganz schöne Gefühle und Erinnerungen mit den richtigen Songs und gleichzeitig wenn euer Nachbar die
  8. technobäse durch die wänd wo man lässt dann kann das echt aufregen und zwar nicht in der guten Art oder wenn das Pärchen in der Wohnung unter euch wieder
  9. grünemier hört und ihr wisst oh nee jetzt haben die wieder Versöhnungssex grauenhaft und das schimmert auch schon ein bisschen die Antwort auf die Frage
  10. durch ein und dieselbe Musik kann auf viele Menschen ganz unterschiedliche Wirkungen haben die einen verspüren den Drang sich sehr nahe zu kommen die
  11. anderen den Drang sehr schnell das weiterzuchen und das ist doch wirklich erstaunlich dass derselbe Song bei unterschiedlichen Gehirnen ganz
  12. entgegengesetzte Reaktionen auslöst wie Musik das macht ist immer noch nicht komplett erforscht was wir schon wissen ist dass es bei Musikhören in den
  13. unterschiedlichsten Hirnbereichen neuronale Aktivität gibt und diese Aktivität ist nicht nur abhängig von der Musik die wir hören sondern auch vom kon
  14. TT indem wir die Musik hören also in welcher Umgebung zu welcher Uhrzeit mit welchen Leuten wie unsere Stimmung ist und so weiter so viele unbestimmbare
  15. Faktoren machen die Forschung nicht gerade leichter Stefan Kölsch und sein Team z.B haben sich in einer Studie angeschaut was im Gehirn passiert wenn
  16. wir Musik hören Musik die wir angenehm finden im Vergleich zu Musik die wir unangenehm finden Ausschnitte der Musik hört ihr hier schon untersucht wurden
  17. fünf Frauen und sechs Männer im Alter zwischen 20 und 29 sich niemand von denen machte professionell Musik keiner von denen hatte ein besonderes Gehör D
  18. Tage vor den fMRT Aufnahmen ihrer Gehirne bekamen sie die Musikauswahl vorgestellt D war dabei und Bach im Grunde das Beste aus den letzten vier
  19. Jahrhunderten diese Stücke gab es zusätzlich auch verändert dass sie so [Musik] K die Probanten bewerteten zuerst wie
  20. angenehm oder unangenehm Sie die einzelnen Stücke fanden und dann wurden ihnen jeweils drei angenehme und drei unangenehme Musiken vorgespielt während
  21. sie im fMRT lagen und Aufnahmen von ihren Gehirnen gemacht wurden die sahen so aus das sagt euch jetzt vielleicht nicht so viel aber das Forschungsteam
  22. konnte sehen dass bei der unangenehmen Musik teilweise komplett andere Hirnbereiche aktiv waren als bei der angenehme Musik und das Interessante
  23. dabei jetzt kommen die Emotionen in Spiel unangenehme Musik aktiviert unter anderem die amigdala das ist ein Bereich im Gehirn der oft auch als Angstzentrum
  24. bezeichnet wird angenehme Musik dagegen aktiviert Bereiche die mit positiven Reaktionen in Verbindung gebracht werden wie z.B gesteigerte Aufmerksamkeit oder
  25. Areale die mit unserer Sprache und mit Bewegungsdrang zu tun haben und als angenehm empfundene Musik kann die Aktivität in der migdala sogar
  26. verringern Musik kann also unser angstempfinden beeinflussen deshalb hilft wahrscheinlich auch im Dunkeln ein fröhliches Lied zu pfeifen oder zu
  27. singen das reduziert die Angst und auch unsere Vorliebe für bestimmte Musik oder unsere Abneigung spielt eine große Rolle dabei wie unser Gehirn reagiert das
  28. wurde in einer Studie von Julia merell Teran akeran und Anna chappel untersucht sie fanden heraus dass Musik die wir nicht mögen Stresssymptome verursachen
  29. kann also etwa schneller Herzschlag und erhöhte Körpertemperatur und apropos wie uns Musik sonst noch beeinflussen kann auch das Tempo der Musik spielt eine
  30. große Rolle und kann unser Verhalten verändern z.B beim Einkaufen wenn im Laden schnelle Musik läuft bewegen wir uns zügiger und verbringen weniger Zeit
  31. vor den Regalen weniger Zeit vor den Regalen heißt weniger Zeit fürs Einkaufen bei langsamer entspannter Musik dagegen bleiben wir länger im
  32. Laden wir stöbern mehr und kaufen dann auch mehr und in Restaurants steigt mit entspannter Musik der Getränke Umsatz es muss allerdings unauffällige Musik sein
  33. also Musik die nicht unangenehm auffällt Death Metal Balladen sind also eher ungeeignet diese Effekte von Musik gehen aber noch weiter wir setzen Musik im
  34. Alltag oft ganz gezielt ein um einen bestimmten Gefühlszustand hervorzurufen oder auch um unsere momentanen Gefühle zu matchen und zu verstärken ihr müsst
  35. euch nur mal anschauen welche Playlist es bei dem musikstreamer eurer Wahl so gibt von Musik um beim Kochen die Suppe mit Tränen zu salzen bis zu Musik um zu
  36. tanzen als hätte man alle deadlines eingehalten auch da spielen natürlich die eigenen Vorleben eine große Rolle und alles das könnten Gründe dafür sein
  37. warum uns Musik von anderen manchmal so extrem auf die Nerven gehen kann auch wenn die Studienlage da noch nicht so eindeutig ist traurige Musik kann uns
  38. noch trauriger machen wenn wir gerade Liebeskummer haben z.B wenn aber die Musik mit unseren aktuellen Gefühlen absolut gar nicht zusammenpasst dann
  39. kann sie total nerven vor allem wenn es Musik ist die nicht so dem eigenen Geschmack entspricht Schlager können sich dann ganz schnell anfühlen wie
  40. Schlager ins Gesicht was in den meisten Fällen nicht für gute Gefühle sorgt und auch nicht für schöne Erinnerungen erinnert ihr euch noch an die hirnbilder
  41. aus der Studio von Pilz nein Kölsch wo habe ich n meine Gedanken also bei den unangenehmen Musikstücken waren nicht nur die amyktal aktiv sondern z.B auch
  42. der Hippocampus der ganz zentral für unsere Erinnerung und arbeitet eng mit der amigdala zusammen für das Überleben unserer Art scheint es nämlich von
  43. Vorteil gewesen zu sein dass wir uns besonders an die Situation erinnern die sehr emotional waren Beispiel wenn unsere Vorfahren nim sbelzahntiger
  44. gerade noch mal so vom sbelzahn springen konnten es hilft beim weiteren überleben sowas nicht zu vergessen und natürlich auch wie es zu so einer gefährlichen
  45. Situation gekommen war deshalb ist es nützlich dass amigdala und hippocampus zusammenarbeiten wenn jetzt also Musik genau diese Bereiche im Gehirn anspricht
  46. die für starke Gefühle und Erinnerungen zuständig sind dann wird auch klar warum Musik so gut starke Gefühle und Erinnerungen auslösen kann deshalb gibt
  47. es überhaupt Sommerhits sehr viele Menschen verbinden einen Song mit Ferien Strand und Sonnenbrand oder warum es sowas gibt wie
  48. sie spielen unseren Song Schmacht das ist für viele Paare Musik aus ihrer kennenler Phase als alles noch so richtig neu und aufregend war manchmal
  49. weiß man auch gar nicht dass ein Song einen sofort auf eine Zeitreise zurückbringt sowie one wild Moment von The pasts im stereol Laab
  50. Remix g und das geht natürlich auch mit negativen Gefühlen wie Angst oder Horror deshalb wird Musik mit bestimmten Eigenschaften z.B Disharmonien gern auch
  51. in Horrorfilmen eingesetzt oder auch bei der Brotschneidemaschine beim bcker der Horror hätte ich Psycho mit der Musik von Bernard Herman nicht
  52. gesehen könnte ich mein Brot auch weiterhin beim Bäcker schneiden lassen ohne einen Schweißausbruch zu bekommen ich muss nämlich immer hart dran
  53. arbeiten das Lachen zu unterdrücken vor meinem geistigen Auge sehe ich da beim Bäcker nämlich immer eine psychoversion mit Bern das Brot also um die Frage des
  54. Videos zu beantworten Musik hat eine besondere Wirkung auf unser Hirn Musik kann uns richtig packen nichts macht mir leichter Gänsehaut als die richtige
  55. Musik im richtigen Moment das ist ohne Frage super der einzige Nachteil ist diese Fähigkeit von Musik kann auch dafür sorgen dass sie total auf die
  56. Nerven gehen kann vor allem dann wenn wir keine Kontrolle über die Musik haben die wir gerade hören zum Glück gibt es da für die meisten Fälle drei besondere
  57. Körperteile die helfen zwei Finger für die Ohren und einen Mund um zu fragen ob es noch eine andere Playlist gibt wir sehen uns nächsten Dienstag wieder wenn
  58. ich hier jemals wieder rauskomme und ihr auch hey aber ich hätte nicht gedacht dass stecken bleiben so nett sein kann

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