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Ökonomisches Prinzip einfach erklärt: Minimum-, Maximum- & Optimumprinzip
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 24 Zeilen
- Das ökonomische Prinzip ist eine der grundlegendsten Ideen in der Wirtschaft. Er sagt im Kern: Ressourcen sind knapp, Ziele sind wichtig, also Handle
- effizient. Effizient bedeutet, du willst ein gutes Verhältnis zwischen Einsatz und Ergebnis und du kannst es auf alles anwenden. Geld, Zeit, Rohstoffe,
- Personal und sogar auf deine Aufmerksamkeit. Klassisch unterscheidet man dabei zwei typische Entscheidungssituationen Maximumprinzip
- und Minimumprinzip. Und als Erweiterung gibt es noch das Optimumprinzip, wenn weder Mittel noch Ziel streng feststehen. Starten wir mit dem
- Maximumprinzip. Hier sind die Mittelfest und du willst das Ergebnis maximieren. Also, ich habe X. Was kann ich Bestes damit erreichen? Stell dir vor, du gehst
- in den Supermarkt und hast 20 € dabei. Mehr ist nicht drin. Dann ist die Frage, wie bekommst du mit diesen 20 € möglichst viele sinnvolle Lebensmittel
- für diese Woche? Das Budget ist fix, also optimierst du die Auswahl. Angebote nutzen, günstige Grundnahrungsmittel, unnötige Extras weglassen, Merksatz,
- gleiche Mittel, größtmögliches Ergebnis. Beim Minimumprinzip ist es umgekehrt. Das Ziel ist fest und du willst den Mitteleinsatz minimieren. Jetzt gehst du
- wieder in den Supermarkt, aber dieses Mal sagst du, ich brauche Zutaten für genau drei Gerichte. Dieses Ziel ist fix. Dann suchst du dir die günstigste
- Kombination, um genau dieses Ziel zu erreichen, ohne mehr zu kaufen als nötig. Merksatz: Gleiches Ziel, geringstmöglicher Einsatz. Der
- Unterschied ist also ganz simpel. Beim Maximumprinzip sind die Mittelfix, beim Minimumprinzip ist das Zielfix. Den Mittelweg dieser beiden Prinzipien
- finden wir im Optimumprinzip. Das ist wichtig, weil die Realität leider oft nicht so schwarz-weiß ist. Beim Optimumprzip sind weder die Mittel noch
- das Ergebnis fest vorgegeben. Du suchst die beste Kombination aus Aufwand und Ergebnis. Also nicht möglichst viel mit festen Mitteln und nicht möglichst wenig
- für ein fixes Ziel, sondern was ist das beste Verhältnis von Nutzen zu kosten? Stell dir wieder den Supermarkt vor. Du hast kein festes Budget und du hast auch
- kein fixes Ziel wie genau drei Gerichte. Du willst einfach sinnvoll einkaufen, also gute Qualität und genug Lebensmittel, aber ohne unnötig viel
- Geld auszugeben. Am Anfang bringen dir ein paar Euro mehr oft einen großen Nutzen, weil du erstmal die Basics abdeckst. Irgendwann wird der
- zusätzliche Nutzen aber kleiner. Du kaufst dann nur noch Extras, Markenprodukte oder Dinge, die du nicht wirklich brauchst. Das Optimum ist der
- Punkt, an dem mehr Geld zwar noch mehr Nutzen bringt, aber nicht mehr im besten Verhältnis zu den zusätzlichen Kosten steht. Merkt ihr? Optimumprinzip gleich
- bestes Verhältnis von Aufwand und Ergebnis. Nicht maximal, nicht minimal. Kurzer Einschub, den Lernzettel mit diesem Thema und allen BWL Basics
- findest du im angependen Kommentar. So und warum ist dieses ökonomische Prinzip jetzt in der Praxis so relevant? Weil Unternehmen und auch du selbst ständig
- vor genau solchen Entscheidungen stehen. Zeit ist knapp, Budgets sind begrenzt, aber Ziele bleiben. Gute Note, Abgabe, Umsatz, Fitness, weniger Stress. Das
- ökonomische Prinzip zwingt dich nicht nur mehr zu machen, sondern besser zu entscheiden. Was ist mein Ziel? Was sind meine knappen Mittel und wie verbessere
- ich das Verhältnis zwischen diesen beiden? Das ist auch die perfekte Brücke zu Bedürfnis, Bedarf und Nachfrage. Wenn du diese Begriffe noch nicht
- unterscheiden kannst, klicke auf jeden Fall auf das obere Video der Endcard. M.
Zum Nachlesen
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