Ökonomisches Prinzip einfach erklärt: Minimum-, Maximum- & Optimumprinzip Mission Bachelor https://www.youtube.com/watch?v=O0LTe3LW91s Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Das ökonomische Prinzip ist eine der grundlegendsten Ideen in der Wirtschaft. Er sagt im Kern: Ressourcen sind knapp, Ziele sind wichtig, also Handle 0:07 effizient. Effizient bedeutet, du willst ein gutes Verhältnis zwischen Einsatz und Ergebnis und du kannst es auf alles anwenden. Geld, Zeit, Rohstoffe, 0:15 Personal und sogar auf deine Aufmerksamkeit. Klassisch unterscheidet man dabei zwei typische Entscheidungssituationen Maximumprinzip 0:21 und Minimumprinzip. Und als Erweiterung gibt es noch das Optimumprinzip, wenn weder Mittel noch Ziel streng feststehen. Starten wir mit dem 0:28 Maximumprinzip. Hier sind die Mittelfest und du willst das Ergebnis maximieren. Also, ich habe X. Was kann ich Bestes damit erreichen? Stell dir vor, du gehst 0:36 in den Supermarkt und hast 20 € dabei. Mehr ist nicht drin. Dann ist die Frage, wie bekommst du mit diesen 20 € möglichst viele sinnvolle Lebensmittel 0:44 für diese Woche? Das Budget ist fix, also optimierst du die Auswahl. Angebote nutzen, günstige Grundnahrungsmittel, unnötige Extras weglassen, Merksatz, 0:53 gleiche Mittel, größtmögliches Ergebnis. Beim Minimumprinzip ist es umgekehrt. Das Ziel ist fest und du willst den Mitteleinsatz minimieren. Jetzt gehst du 1:02 wieder in den Supermarkt, aber dieses Mal sagst du, ich brauche Zutaten für genau drei Gerichte. Dieses Ziel ist fix. Dann suchst du dir die günstigste 1:09 Kombination, um genau dieses Ziel zu erreichen, ohne mehr zu kaufen als nötig. Merksatz: Gleiches Ziel, geringstmöglicher Einsatz. Der 1:18 Unterschied ist also ganz simpel. Beim Maximumprinzip sind die Mittelfix, beim Minimumprinzip ist das Zielfix. Den Mittelweg dieser beiden Prinzipien 1:26 finden wir im Optimumprinzip. Das ist wichtig, weil die Realität leider oft nicht so schwarz-weiß ist. Beim Optimumprzip sind weder die Mittel noch 1:33 das Ergebnis fest vorgegeben. Du suchst die beste Kombination aus Aufwand und Ergebnis. Also nicht möglichst viel mit festen Mitteln und nicht möglichst wenig 1:40 für ein fixes Ziel, sondern was ist das beste Verhältnis von Nutzen zu kosten? Stell dir wieder den Supermarkt vor. Du hast kein festes Budget und du hast auch 1:48 kein fixes Ziel wie genau drei Gerichte. Du willst einfach sinnvoll einkaufen, also gute Qualität und genug Lebensmittel, aber ohne unnötig viel 1:55 Geld auszugeben. Am Anfang bringen dir ein paar Euro mehr oft einen großen Nutzen, weil du erstmal die Basics abdeckst. Irgendwann wird der 2:02 zusätzliche Nutzen aber kleiner. Du kaufst dann nur noch Extras, Markenprodukte oder Dinge, die du nicht wirklich brauchst. Das Optimum ist der 2:09 Punkt, an dem mehr Geld zwar noch mehr Nutzen bringt, aber nicht mehr im besten Verhältnis zu den zusätzlichen Kosten steht. Merkt ihr? Optimumprinzip gleich 2:16 bestes Verhältnis von Aufwand und Ergebnis. Nicht maximal, nicht minimal. Kurzer Einschub, den Lernzettel mit diesem Thema und allen BWL Basics 2:24 findest du im angependen Kommentar. So und warum ist dieses ökonomische Prinzip jetzt in der Praxis so relevant? Weil Unternehmen und auch du selbst ständig 2:32 vor genau solchen Entscheidungen stehen. Zeit ist knapp, Budgets sind begrenzt, aber Ziele bleiben. Gute Note, Abgabe, Umsatz, Fitness, weniger Stress. Das 2:40 ökonomische Prinzip zwingt dich nicht nur mehr zu machen, sondern besser zu entscheiden. Was ist mein Ziel? Was sind meine knappen Mittel und wie verbessere 2:47 ich das Verhältnis zwischen diesen beiden? Das ist auch die perfekte Brücke zu Bedürfnis, Bedarf und Nachfrage. Wenn du diese Begriffe noch nicht 2:54 unterscheiden kannst, klicke auf jeden Fall auf das obere Video der Endcard. M.