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Enzymhemmung einfach erklärt: Kompetitive, Allosterische und unkompetitive Hemmung

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Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 32 Zeilen
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  1. Durch die Enzymhemmung können Enzyme reguliert werden, aber welche unterschiedlichen Enzymhemmungen gibt es eigentlich [räuspern] und wie
  2. funktionieren sie jeweils? Das erklären wir dir in diesem Video. Einer Enzymreaktion bindet ein Substrat an das aktive Zentrum des Enzyms. Dadurch kann
  3. das Substrat in Produkte umgewandelt werden. Damit die Enzyme nicht dauerhaft arbeiten und zu viele Produkte hergestellt werden, müssen sie reguliert
  4. werden. Das passiert unter anderem durch die Enzymhemmung. Bei der Enzymhemmung bindet ein Hemmstoff, auch Inhibitor genannt, an das Enzym. Dadurch wird das
  5. Enzym sozusagen ausgeschaltet. Das Enzym kann dann das Substrat nur noch sehr langsam oder gar nicht mehr zum Produkt umsetzen.
  6. Du kannst die Enzymhemmung nach der Bindungsstärke unterteilen. Du unterscheidest nämlich zwischen der irreversiblen und der reversiblen
  7. Enzymhemmung. Die irreversible Hemmung kann nicht rückgängig gemacht werden. Der Hemmstoff bindet nämlich extrem fest an das aktive Zentrum des Enzyms.
  8. Dadurch [räuspern] kann man ihn nicht mehr vom Enzym lösen. Bei der reversiblen Enzymhemmung hingegen bindet der Hemmstoff nicht fest an das Enzym.
  9. Deswegen kann er wieder vom Enzym gelöst werden. Die reversible Hemmung kannst du je nach Bindungsstelle noch mal in drei weitere Hemmungen unterteilen. Die
  10. kompetitive Hemmung, die nicht kompetitive oder die allerherische Hemmung und die unkompetitive Hemmung. Schauen wir uns die drei reversiblen
  11. Hemmungen am besten nacheinander an. Beginnen wir mit der kompetitiven Hemmung. Bei der kompetitiven Hemmung bindet der Hemmstoff an das aktive
  12. Zentrum des Enzyms. Da das Substrat auch an das aktive Zentrum bindet, sind Substrat und Hemmstoff hier direkte Konkurrenten. Damit die direkte
  13. Konkurrenz möglich ist, muss der kompetitive Inhibitor eine ähnliche Struktur wie das Substrat haben. Trotzdem ist ihre Struktur noch so
  14. unterschiedlich, dass das Enzym den Inhibitor vom Substrat unterscheiden kann. Aus diesem Grund wird der Inhibitor auch nicht vom Enzym zur
  15. Produkten umgesetzt. Die kompetitive Hemmung ist reversibel und kann daher rückgängig gemacht werden. Dafür musst du die Substratkonzentration erhöhen.
  16. Dann verdrängt das Substrat nämlich den Hemmstoff aus den aktiven Zentren der Enzyme. Wir haben ein Video zur kompetitiven
  17. Hemmung vorbereitet, indem wir dir die Hemmung anhand eines Beispiels im Detail erklären. Schau auf jeden Fall gerne vorbei.
  18. Als nächstes schauen wir uns die nicht kompetitive Hemmung an. Der nichtkompetitive Hemmstoff bindet nicht an das aktive Zentrum eines Enzyms, er
  19. bindet an eine andere Stelle. Oft handelt es sich dabei um eine Stelle, die du das allerherische Zentrum nennst. Deshalb kannst du die allerherische
  20. Hemmung als eine nicht kompetitive Hemmung bezeichnen. Das Substrat und der nicht kompetitive Hemmstoff konkurrieren nämlich nicht miteinander. Das liegt
  21. daran, dass der Inbitor eben an eine andere Stelle als das Substrat bindet. Jetzt fragst du dich bestimmt, wie der nicht kompetitive Inhibitor dann das
  22. Enzym hämmen kann. Wenn der Inhibitor an das Enzym angedockt ist, verändert sich die Form des aktiven Zentrums. Das führt dazu,
  23. dass das Substrat nur noch erschwert oder gar nicht mehr an das Enzym binden kann. Die nicht kompetitive Hemmung ist reversibel, weil sich der Hemmstoff
  24. wieder vom Enzym lösen kann. Das aktive Zentrum des Enzyms nimmt dann wieder seine ursprüngliche Form an. Unser Video zur allerherischen Hemmung
  25. ist genau das Richtige für dich, wenn du erfahren willst, wo sie überall vorkommt. Betrachten wir zuletzt noch die
  26. unkompetitive Hemmung. Sie ist sehr ähnlich zur nichtkompetitiven Hemmung. Es gibt aber einen großen Unterschied. Der unkompetitive Hemmstoff bindet erst
  27. an den Enzymsubstratkomplex. Der Hemmstoff bindet erst, nachdem das Substrat gebunden hat. Dadurch verändert sich die Form des aktiven Zentrums,
  28. während das Substrat schon an das Enzym gebunden ist. Somit wird das Substrat sozusagen ausgehebelt. Du kannst die unkompetitive Hemmung durch Verringerung
  29. der Substratkonzentration wieder rückgängig machen, denn dann sind weniger Enzymsubsttratkomplexe vorhanden, an die der Hemmstoff andocken
  30. kann. Super, jetzt kennst du dich bestens mit der Enzymhemmung aus. Schau dir unbedingt unsere Videos zu den Enzymen
  31. an, um zu erfahren, wie Enzyme funktionieren, wie sie aufgebaut sind und wo du sie auch in deinem Alltag finden kannst.
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