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Effektor (Biologie)

Als Effektor, oder auch allosterischen Effektor, bezeichnet man in der Enzymatik ein Regulationsmolekül, welches die Aktivität eines Enzyms und damit die …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung und Arten
  2. 2. Wirkungsweise und Rolle im Stoffwechsel

Bedeutung und Arten

Ein Effektor, auch allosterischer Effektor, ist in der Enzymatik ein Regulationsmolekül. Er verändert die Aktivität eines Enzyms und damit die Reaktionsgeschwindigkeit einer vom Enzym katalysierten Reaktion.

Ein Effektor kann die Bindungsfähigkeit eines Enzyms für ein oder mehrere Substrate erhöhen oder herabsetzen. Ein allosterischer Inhibitor senkt die Bindungsfähigkeit, ein allosterischer Aktivator erhöht sie.

Wirkungsweise und Rolle im Stoffwechsel

Enzyme können meist mehrere räumliche Anordnungen, Konformationen, einnehmen. Nur eine davon wirkt aktiv als Enzym. Ein Effektor lagert sich an das Enzym an und stabilisiert entweder die aktive oder die inaktive Konformation.

Stabilisiert der Effektor die aktive Konformation, entfaltet das Enzym seine katalytische Wirkung; der Effektor ist dann ein Aktivator. Stabilisiert er die inaktive Form, wirkt er als Inhibitor.

Allosterische Effektoren sind für den Stoffwechsel wichtig, weil sie die Geschwindigkeit katalysierter Reaktionen regulieren. Dabei treten häufig Regelkreise auf, beispielsweise Substratinduktion, Endprodukthemmung und Feedback-Hemmung.

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