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Nominalisierung von Verben und Adjektiven
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 44 Zeilen
- Mit einer Nominalisierung kannst du andere Wortarten in einen Nomen umformen. Alles weitere über die Bildung
- und die Erkennungsmerkmale lernst du jetzt kennen. Eine Nominalisierung oder auch Substantivierung dient dazu, ein
- Wort zu einem Nomen, also einem Namenwort umzformen. Das kannst du mit Verben, Adjektiven und weiteren
- Wortarten machen. Anschließend schreibst du das nominalisierte Wort groß. Z.B. wird aus dem Verb Lachen durch eine
- Nominalisierung das Lachen. Aber schauen wir uns doch einmal genauer an, wie du verschiedene Wortarten
- substantivieren kannst. Bei einem Verb hast du gleich mehrere Möglichkeiten zur Nominalisierung.
- Die häufigste Form ist es einfach den Infinitiv, also die Grundform als Nomen zu verwenden. So wird z.B. aus dem
- Verben, das Nomen, das Schwimmen. Du kannst aber auch den Wortstamm des Verbs durch eine bestimmte Endung
- erweitern. So wird aus Begleiten etwa die Begleitung. Auf die gleiche Weise kannst du auch
- eine Vorsilbe vor den Wortstamm setzen. Damit kannst du aus Brüllen z.B. das Gebrüll machen.
- Zuletzt kannst du auch Partizip Perfect oder Partizip 2 nominalisieren. Normalerweise brauchst du es zur Bildung
- der Vergangenheitsformen. Du bildest es, indem du die Vorsilbe G und die Endung T an den Stamm des Verbs anhängst. Dann
- wird aus ich habe gesagt einfach das Gesagte. Sehr gut.
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- Bei der Nominalisierung von Adjektiven sieht es ungefähr genauso aus. Am häufigsten verwendest du ein Adjektiv
- einfach als Nomen. Auf diese Weise wird etwa aus dem Adjektiv grau, das Nomen, das Grau. Du hast aber auch die
- Möglichkeit, eine Endung anzuhängen. So wird aus schön etwa die Schönheit. Neben Verben und Adjektiven kannst du
- auch andere Wortarten nominalisieren. Das gilt etwa für Präpositionen wie in dem Ausdruck das für und Wieder oder für
- Pronomen wie das Ich. Gleiches kannst du auch bei Adverbien wie das Gestern oder Zahlwörtern wie das Erste beobachten.
- Insgesamt sind Nominalisierungen bei diesen Wortarten eher selten. Okay, am besten werfen wir jetzt einen
- Blick auf die Signalwörter. Sie zeigen dir, dass es sich bei einem Wort um eine Substantivierung handelt.
- Artikel wie der, die, das und ein, einer und eine sind ein zuverlässiger Begleiter von Nominalisierungen, wie
- etwa bei dem Ausdruck das Springen. Das gleiche gilt für Pronomen, z.B. hier ihr Lachen. Auch Adjektive stehen oft vor
- Nominalisierungen. Das Wwort dient dazu, das Wort genauer zu bestimmen. Beispielsweise so: Dunkles Grün.
- Ebenso können Präpositionen Signalwörter für Substantivierungen sein, wie etwa bei dieser Aussage: Beim Tanzen habe ich
- Spaß. Zuletzt sind auch Mengenangaben wie viel, wenig, alles oder nichts Anzeichen für eine Nominalisierung. Ich
- esse wenig Süßes. Du solltest aber aufpassen, denn nicht immer folgt auf ein Signalwort
- automatisch eine Nominalisierung. Schau dir z.B. diesen Satz an. Ich wünsche mir ein rotes Kleid. Rotes ist
- hier keine Nominalisierung, sondern ein Adjektiv, weil darauf noch ein Nomen folgt. Es ist also selbst ein
- Signalwort. Auch der nächste Satz ist eine Falle. Mir gefällt das gelbe Auto besser als
- das grüne. Das Grüne ist keine Substantivierung, da es sich auf ein vorheriges Nomen bezieht. Diesen Fall
- kannst du immer überprüfen, indem du das fehlende Wort an dieser Stelle einsetzt. Außerdem gibt es nicht in allen Fällen
- ein Signalwort vor der Substantivierung. Das Wort schreibst du natürlich trotzdem groß. In diesem Fall hilft dir die
- Artikelprobe. Kannst du einen Artikel wie der, die oder das einsetzen, handelt es sich um eine Nominalisierung.
- So kannst du etwa den Satz ich liebe lesen überprüfen, denn du kannst auch einfach sagen, ich liebe das Lesen.
- Lesen ist hier also eine Nominalisierung. Geschafft? Wenn in einem Text besonders
- viele Nominalisierungen vorkommen, nennst du das Nominalstil. Dieser Stil begegnet dir etwa in
- wissenschaftlichen oder sachlichen Texten, denn er wirkt sehr neutral. Allerdings wirken zu viele
- Nominalisierungen teilweise kompliziert und unverständlich. Das Gegenteil davon ist der Verbalstil,
- den du eher im Alltag benutzt. Durch viele Nebensätze wirkt er sehr lebhaft, aber auch sehr umgangssprachlich. Du
- musst also je nach Situation entscheiden, ob du eher im Verbalstil oder im Nominalstil schreiben solltest.
- Perfekt. Die Nominalisierung bereitet dir jetzt keine Probleme mehr. Aber kennst du auch alle weiteren Regeln der
- Groß und Kleinschreibung? Im nächsten Video erfährst du mehr darüber. Dir hat das Video gefallen? Für mehr
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Zum Nachlesen
Substantivierung... Endung -es (jemand ... Substantive, die sich auf die vom Adjektiv repräsentierte Eigenschaft selbst beziehen, werden auch Adjektivabstrakta genannt.
NominalstilDer Nominalstil benutzt in seinen Sätzen viele Nominalgruppen und nur wenige Vollverben. Der Verbalstil hingegen benutzt viele Verben und nur wenige …
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