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Höhenstufen- Höhenstufen 3

Geobirne8:04 3.852 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 48 Zeilen
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  1. Moin moin, liebe Schülerinnen und Schüler. Heute zeige ich euch, was mit den Höhenstufen gemeint ist. Wenn man einen Berg anschaut oder einen
  2. Berg besteigt, dann kommt man durch verschiedene Pflanzenzonen. Das sind die Höhenstufen. Und warum ist das so, dass ein Berg
  3. verschiedene Pflanzenzonen hat? Na ja, ihr wisst ja, mit der Höhe wird es kälter. Pro 1000 m nimmt die Temperatur um 6°
  4. ab. Ihr wisst auch, dass die Vegetationszeit, die Pflanzenwachstumszeit,
  5. kürzer wird, je höher man kommt. Der Frühling beginnt später, der Winter kommt früher in der Höhe. So, und weil sich das Klima also langsam
  6. verändert, je höher man kommt, deshalb haben sich auch die Pflanzen verändert, die dort typisch sind. Die werden z.B. niedriger, je höher man
  7. kommt. So, ich nehme euch mal mit auf eine Wanderung, einen Berg hinauf, vom Tal zum Gipfel. Wir starten hier in einem
  8. Dorf auf 600 m Höhe. Und man sieht hier ja, was wächst hier? Hier sind Laubbäume. Wir befinden uns hier auf dieser Stufe.
  9. Aber es sind nicht nur Laubbäume da, wenn man so durchfährt durch das Dorf und auch hinterm Dorf, da sieht man durchaus auch Wiesen, da haben die
  10. Bauern die Bäume gefällt und Wiesen angelegt, damit dort Futter wachsen kann für die Tiere. Oder man sieht ganz viele Obstbäume oder auch Weinbau
  11. oder auch Felder. Da sind wir also in der Laubwaldstufe. Wenn wir jetzt ein bisschen weiter bergauf gehen, dann sind wir hier jetzt
  12. auf 900 m Höhe, dann sieht man schon Nadelbäume, also hier z.B. oder auch hier, das sind Nadelbäume. Ein paar Laubbäume sind hier auch noch. Das
  13. heißt, wir befinden uns hier an der Übergangszone zwischen Laub- und Nadelwald. Das ist auch die sogenannte
  14. Laubwaldgrenze. Übrigens, hier ist ein dicker Brocken, dieses hier, das ist ein Stein, der heruntergerollt ist,
  15. ne? Wenn z.B. Steine, wie eine Lawine im Sommer, das Tal hinabrollen.
  16. Gut, wir steigen weiter bergauf. Oh, hier kommt eine Kuh. Wir befinden uns jetzt schon in 1500 Höhe.
  17. Und ja, was sieht man hier? Man sieht hier Nadelbäume. Nadelbäume sind ja ganz gut, die müssen
  18. ihre Blätter nicht verlieren, die behalten sie und die können dann im Frühling, sobald ein Sonnenstrahl kommt, sofort mit der Photosynthese anfangen.
  19. Die müssen nicht erst wie ein Laubbaum mühsam Blätter entwickeln. Nein, das kann sofort losgehen und deshalb sind in größeren Höhen, wenn es kälter ist und
  20. der Sommer sehr kurz ist, sind dort Nadelbäume zu finden, wie Tannen, aber auch Lärchen und Fichten.
  21. Gut, wir sind also in der Nadelwaldzone. Steigen wir weiter bergauf. Jetzt sind wir schon ein ganzes Stück hoch, 2000 m. Wir befinden uns jetzt in
  22. diesem Bereich schon. Das sind die sogenannten Hochweiden. Hier kann kein Baum mehr wachsen, denn das ist oberhalb der Baumgrenze. Das ist hier die
  23. Baumgrenze. Und in dem Bereich dazwischen, das ist die
  24. Waldgrenze, die ich eingezeichnet habe jetzt, in dem Bereich dazwischen, im dem Bereich dazwischen gibt es oft so niedrigere, kleine Pflanzen, dieses
  25. hier, da haben sich so die Bäume, ja, die schmiegen sich am Hang an, so was hier.
  26. Gut, das ist das Krummholz, wird es auch genannt. Jetzt geht's weiter nach oben. Ah, hier sind wir jetzt im Bereich von Schnee und
  27. Eis und Fels. Wir sind oberhalb der Schneegrenze. Die Schneegrenze, das ist also hier z.B. Da sieht man, da bleibt Schnee liegen,
  28. das ganze Jahr über, auch im Sommer. Der kann nicht wegtauen, dafür ist es noch zu kalt. Und
  29. ja, jetzt im Bereich des Eis und Schnees. Und wenn wir weiter nach oben steigen, dann kommen wir halt zum Gipfelkreuz
  30. hier. In diesem Fall ist das das Gipfelkreuz der Zugspitze in der Höhe von 2960
  31. m. Habt ihr das alles behalten? Stoppt das Video hier mal kurz und
  32. überlegt, was steht hier unter meinen grünen Strichen?
  33. Wie war das noch? Wir fangen unten an, das war der Laubwald, kommt die Laubwaldgrenze, der Nadelwald.
  34. Was kommt jetzt? Die Waldgrenze, das Krummholz,
  35. die Baumgrenze, die Hochweiden, die nennt man übrigens auch Matten, den Begriff solltet ihr
  36. vielleicht mitnehmen. Dann kommt die Schneegrenze und Fels, Eis und Schnee.
  37. Prägt euch das gut ein. Weiter geht's. Jetzt sollt ihr dieses Bild übertragen und ihr sollt die Wörter, die acht
  38. Wörter, die hier stehen, an der rechten Seite, diese hier, die sollt ihr zuordnen den Nummern. Stoppt das Video und versucht
  39. es. Weiter geht's. Laubwald 1, dann war die Laubwaldgrenze die 2,
  40. 3 ist der Nadelwald, 4 ist die Nadelwaldgrenze, 5 die Baumgrenze,
  41. 6 die Hochweiden, 7 die Schneegrenze und 8 Fels und Schnee. So, es kommt noch eine letzte Übung.
  42. Stoppt hier wieder und versucht mir zu sagen, in welchen Höhenstufen befinden wir uns.
  43. Na, habt ihr das erkannt? Ganz gemein ist natürlich B. B ist nämlich
  44. die Laubwaldzone. Da muss man erkennen, das sind hier die Laubbäume und die Wiese, die hier unten ist, das ist nicht etwa eine Hochweide,
  45. sondern das ist eine von Bauern quasi gerodete Fläche, auf der Gras wächst. Aber wir befinden uns in der
  46. Laubwaldstufe. Bei Bild A sind es die Hochweiden oder die Matten. Bei Bild C Fels, Eis und Schnee
  47. und bei Bild D sieht man die Nadelbäume, also der Nadelwald. So, ich hoffe, ihr habt das alles verstanden und kennt jetzt die
  48. Höhenstufen und Gebirgszüge. Tschüss.

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