Höhenstufen- Höhenstufen 3 Geobirne https://www.youtube.com/watch?v=JMcb8KbrA2U Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Moin moin, liebe Schülerinnen und Schüler. Heute zeige ich euch, was mit den Höhenstufen gemeint ist. Wenn man einen Berg anschaut oder einen 0:09 Berg besteigt, dann kommt man durch verschiedene Pflanzenzonen. Das sind die Höhenstufen. Und warum ist das so, dass ein Berg 0:20 verschiedene Pflanzenzonen hat? Na ja, ihr wisst ja, mit der Höhe wird es kälter. Pro 1000 m nimmt die Temperatur um 6° 0:30 ab. Ihr wisst auch, dass die Vegetationszeit, die Pflanzenwachstumszeit, 0:38 kürzer wird, je höher man kommt. Der Frühling beginnt später, der Winter kommt früher in der Höhe. So, und weil sich das Klima also langsam 0:49 verändert, je höher man kommt, deshalb haben sich auch die Pflanzen verändert, die dort typisch sind. Die werden z.B. niedriger, je höher man 1:01 kommt. So, ich nehme euch mal mit auf eine Wanderung, einen Berg hinauf, vom Tal zum Gipfel. Wir starten hier in einem 1:11 Dorf auf 600 m Höhe. Und man sieht hier ja, was wächst hier? Hier sind Laubbäume. Wir befinden uns hier auf dieser Stufe. 1:23 Aber es sind nicht nur Laubbäume da, wenn man so durchfährt durch das Dorf und auch hinterm Dorf, da sieht man durchaus auch Wiesen, da haben die 1:32 Bauern die Bäume gefällt und Wiesen angelegt, damit dort Futter wachsen kann für die Tiere. Oder man sieht ganz viele Obstbäume oder auch Weinbau 1:45 oder auch Felder. Da sind wir also in der Laubwaldstufe. Wenn wir jetzt ein bisschen weiter bergauf gehen, dann sind wir hier jetzt 1:54 auf 900 m Höhe, dann sieht man schon Nadelbäume, also hier z.B. oder auch hier, das sind Nadelbäume. Ein paar Laubbäume sind hier auch noch. Das 2:05 heißt, wir befinden uns hier an der Übergangszone zwischen Laub- und Nadelwald. Das ist auch die sogenannte 2:12 Laubwaldgrenze. Übrigens, hier ist ein dicker Brocken, dieses hier, das ist ein Stein, der heruntergerollt ist, 2:24 ne? Wenn z.B. Steine, wie eine Lawine im Sommer, das Tal hinabrollen. 2:35 Gut, wir steigen weiter bergauf. Oh, hier kommt eine Kuh. Wir befinden uns jetzt schon in 1500 Höhe. 2:46 Und ja, was sieht man hier? Man sieht hier Nadelbäume. Nadelbäume sind ja ganz gut, die müssen 2:53 ihre Blätter nicht verlieren, die behalten sie und die können dann im Frühling, sobald ein Sonnenstrahl kommt, sofort mit der Photosynthese anfangen. 3:02 Die müssen nicht erst wie ein Laubbaum mühsam Blätter entwickeln. Nein, das kann sofort losgehen und deshalb sind in größeren Höhen, wenn es kälter ist und 3:12 der Sommer sehr kurz ist, sind dort Nadelbäume zu finden, wie Tannen, aber auch Lärchen und Fichten. 3:23 Gut, wir sind also in der Nadelwaldzone. Steigen wir weiter bergauf. Jetzt sind wir schon ein ganzes Stück hoch, 2000 m. Wir befinden uns jetzt in 3:34 diesem Bereich schon. Das sind die sogenannten Hochweiden. Hier kann kein Baum mehr wachsen, denn das ist oberhalb der Baumgrenze. Das ist hier die 3:45 Baumgrenze. Und in dem Bereich dazwischen, das ist die 3:52 Waldgrenze, die ich eingezeichnet habe jetzt, in dem Bereich dazwischen, im dem Bereich dazwischen gibt es oft so niedrigere, kleine Pflanzen, dieses 4:02 hier, da haben sich so die Bäume, ja, die schmiegen sich am Hang an, so was hier. 4:12 Gut, das ist das Krummholz, wird es auch genannt. Jetzt geht's weiter nach oben. Ah, hier sind wir jetzt im Bereich von Schnee und 4:23 Eis und Fels. Wir sind oberhalb der Schneegrenze. Die Schneegrenze, das ist also hier z.B. Da sieht man, da bleibt Schnee liegen, 4:33 das ganze Jahr über, auch im Sommer. Der kann nicht wegtauen, dafür ist es noch zu kalt. Und 4:40 ja, jetzt im Bereich des Eis und Schnees. Und wenn wir weiter nach oben steigen, dann kommen wir halt zum Gipfelkreuz 4:48 hier. In diesem Fall ist das das Gipfelkreuz der Zugspitze in der Höhe von 2960 4:55 m. Habt ihr das alles behalten? Stoppt das Video hier mal kurz und 5:04 überlegt, was steht hier unter meinen grünen Strichen? 5:15 Wie war das noch? Wir fangen unten an, das war der Laubwald, kommt die Laubwaldgrenze, der Nadelwald. 5:26 Was kommt jetzt? Die Waldgrenze, das Krummholz, 5:35 die Baumgrenze, die Hochweiden, die nennt man übrigens auch Matten, den Begriff solltet ihr 5:44 vielleicht mitnehmen. Dann kommt die Schneegrenze und Fels, Eis und Schnee. 5:58 Prägt euch das gut ein. Weiter geht's. Jetzt sollt ihr dieses Bild übertragen und ihr sollt die Wörter, die acht 6:11 Wörter, die hier stehen, an der rechten Seite, diese hier, die sollt ihr zuordnen den Nummern. Stoppt das Video und versucht 6:19 es. Weiter geht's. Laubwald 1, dann war die Laubwaldgrenze die 2, 6:35 3 ist der Nadelwald, 4 ist die Nadelwaldgrenze, 5 die Baumgrenze, 6:47 6 die Hochweiden, 7 die Schneegrenze und 8 Fels und Schnee. So, es kommt noch eine letzte Übung. 6:59 Stoppt hier wieder und versucht mir zu sagen, in welchen Höhenstufen befinden wir uns. 7:10 Na, habt ihr das erkannt? Ganz gemein ist natürlich B. B ist nämlich 7:19 die Laubwaldzone. Da muss man erkennen, das sind hier die Laubbäume und die Wiese, die hier unten ist, das ist nicht etwa eine Hochweide, 7:28 sondern das ist eine von Bauern quasi gerodete Fläche, auf der Gras wächst. Aber wir befinden uns in der 7:38 Laubwaldstufe. Bei Bild A sind es die Hochweiden oder die Matten. Bei Bild C Fels, Eis und Schnee 7:50 und bei Bild D sieht man die Nadelbäume, also der Nadelwald. So, ich hoffe, ihr habt das alles verstanden und kennt jetzt die 7:59 Höhenstufen und Gebirgszüge. Tschüss.