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Geographie Alpenexkursion 2022 - Die Höhenstufen der Alpen

Klara_Travelventure4:58 11.371 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 32 Zeilen
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  1. [Musik] das Vorkommen und der Aufbau von Pflanzen wird maßgeblich von der Höhe beeinflusst auf der schwebebahnfahrt
  2. hoch Zugspitze kann man einen schönen Überblick über die Höhenstufen erlangen in den Tieflagen herrschen hohe Durchschnittstemperaturen die einem
  3. breiten Spektrum ein konkurrenzfähigen pflanzenes überleben ermöglichen auf dieser Stufe sind meist kaum gesonderte Anpassungen bzw Spezialisierung
  4. erforderlich mit unserer Aufwärtsfahrt auf die Zugspitze starten wir bereits in der kollegenstufe
  5. die choline Stufe wird durch das Obere Vorkommen von Eichen begrenzt mit ihr werden die oberen Hügellagen bezeichnet die sich durch leicht
  6. niedrigere Temperaturen und vermehrten Niederschlag bereits von den Tieflagen unterscheiden [Musik]
  7. in der montanenstufe liegt die durchschnittliche Temperatur um mindestens 3 Grad niedriger als in den Tieflagen
  8. durch nächtlichen kälteabfluss kommt es während der Vegetationsperiode jedoch selten zu Frost nichtsdestotrotz ist die Produktivität
  9. der Pflanzen hier schon deutlich gesenkt [Musik]
  10. in den höheren Lagen der Berge Leben Pflanzen mit hohem anpassungsgrad die Extrembedingungen wie Nährstoff und Wasserarmut Wind Schnee und vor allem
  11. Kälte trotzen müssen solche Arten bezeichnet man als alpine pflanzenflora viele aus dem Flachland bekannte Arten
  12. haben alpine Vertreter wie zum Beispiel die Schafgarbe die Glockenblume und den Steinbrech aber was bedeutet eigentlich alpin
  13. als alpin werden meist alle Gebiete oberhalb der natürlichen Baumgrenze bezeichnet dazu gehören neben der alpinenstufe an
  14. sich auch die nevale Stufe sie ist die höchstgelegenste und lebensfeindliche alpine Stufe in diesen Regionen können nur einzelne angepasst Individuen
  15. überdauern der alpine Gürtel ist eine biogeographische Einheit mit globaler Verbreitung
  16. vergleichbare ökologische vorkommen findet man fragmentiert in vielen Bergregionen in allen Teilen der Erde mit erhöhten Gelände und in den
  17. zirkumpolaren Regionen [Musik] Arten können sich durch evolutionäre Adaptionen ihre versible Modifikation
  18. innerhalb der Lebensspanne eines Individuums oder durch reversible Akklamationen an die Extrembedingungen anpassen und somit neue Lebensräume
  19. erschließen und Konkurrenz in anderen Lagen umgehen das alpine Gelände ist daher ein Hotspot für Biodiversität mit vielen endemischen
  20. Arten sollte es jedoch zu einem Wegfall der extremen Bedingung kommen sind die meisten Arten kaum noch konkurrenzfähig
  21. je weiter unsere Fahrt voranschreitet desto kleiner werden die Baumbestände bis sie schließlich zu den wegführen übergehen also niederliegende Bäume
  22. wenn ihr zum Thema leakhöre noch mehr wissen wollt dann guckt doch gerne einmal in unser Zugspitz Video rein
  23. wenn man von der Begrenzung der alpinen bzw Montan Stufe durch die Baumgrenze spricht ist diese Definition etwas unklar
  24. dies liegt daran dass die Baumgrenze nicht durch das tatsächlich vorkommen von Bäumen gesetzt wird sondern durch das Potenzial von Bäumen zu voller Größe
  25. anzuwachsen und sich zu reproduzieren meistens weichen die realen Gegebenheiten des baumvorkommens von dem eigentlichen Potential ab daneben
  26. anthropogenen Einflüssen wie Abholzung und Tourismus auch natürliche Umstände wie Erosion Lawinen Trockenheit und natürliche Feuer zu einer Absenkung der
  27. Baumgrenze führen können das Potenzial der Bäume wird also lediglich durch die mit der Erwachsenen Höhe einhergehenden sinkende Temperatur
  28. limitiert und nicht durch andere Faktoren die Einfluss auf die Produktivität haben
  29. ab ca 2.600 Metern dringen wir in die neviale Stufe vor in dieser Stufe übersteigt die Schnee Akkumulation die abschmelze und
  30. sublimationen es kommt daher zu gletscherbildung die Vegetation besteht daher aus schneeflora die sich bevorzugt dann
  31. geschützten Standorten ansiedelt es gibt keine geschlossenen Rasenflächen jedoch einzelne pioniererasen die höchsten gefundenen Arten auf der
  32. Zugspitze in derivialen Stufe sind hier zum Beispiel das kleine riskengras das alpenhornkraut und der Alpen

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