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Marktkennzahlen / Marktsättigungsgrad, Marktanteil / Marktanalyse / einfach erklärt

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  1. Um den Markt richtig analysieren zu können, muss man sich mit den Marktkennzahlen beschäftigen. Welche Kennzahlen es gibt, schauen wir uns
  2. jetzt an. Es gibt als größte Stufe die Marktkapazität. Das ist die rein theoretische Menge an Kunden, die man erreichen kann. Ich
  3. wiederhole es sehr gerne. Rein theoretisch, die Kaufkraft ist hierbei nicht berücksichtigt. und ob jemand ein Produkt überhaupt kaufen möchte,
  4. ebenfalls nicht. Beispiel: Viele Menschen möchten sich einen Sportwagen kaufen, doch oftmals fehlt die Kaufkraft.
  5. Es besteht gar keine Möglichkeit, das Auto zu kaufen. Weiter kann es auch sein, dass Fabio der Vegetarier aus innerer Überzeugung kein
  6. Fleisch kaufen würde. Geschweige den Essen. Er ist in der Marktkapazität trotzdem als potenzieller Kunde inbegriffen.
  7. Ist aber der zehnjährige Jannik in der Marktkapazität von Wein inbegriffen? Nein, hier nicht. Gesetzliche Auflagen müssten schon eingehalten werden.
  8. Um nun einen besseren Eindruck zu haben, wie viele Kunden wirklich erreicht werden können, gibt es das Marktpotenzial.
  9. Hier wird auf verschiedene Art ermittelt, was in der Realität die maximale Umsatzmenge eines Produktes oder einer Dienstleistung sein kann.
  10. Die Kaufkraft und der Wille der einzelnen Personen werden von Analysten berücksichtigt. Wenn ein Investor also sagt, der Markt
  11. ist riesig, wir investieren, dann meint er damit meistens das Marktpotenzial. Also, wie viele Leute wollen bzw. können das Produkt kaufen.
  12. Wenn der Unterschied zwischen der Marktkapazität und dem Marktpotenzial klein ist, so heißt das, dass man ein massaugliches Produkt hat.
  13. Nehmen wir das Beispiel Lampe. Sehr viele Leute brauchen und wollen eine Lampe und die meisten dürften sich auch eine leisten können. Also der Wille und
  14. die Kaufkraft sind da. Hingegen, wenn der Unterschied zwischen Marktkapazität und dem Marktpotenzial sehr hoch ist, spricht man von einer Nische. Also nur
  15. ein kleiner Teil, will und kann sich das Produkt kaufen. Bestes Beispiel dafür. sind Sportwagen. Es ist nur ein kleiner Teil, dass ich solch luxuriöse Autos
  16. kaufen kann. Es gibt bestimmt auch solche, die das nicht wollen. Nischen haben meist einen höheren Preis, weil sie nicht so viele Kunden erreichen.
  17. Natürlich ist auch die Marge eher hoch. Massenprodukte sind eher günstig und haben eine tiefe Marge. Wie so oft gibt es dann nicht schwarz und weiß. Dieses
  18. Verhältnis kann auf dutzende Arten variieren. Nachdem wir uns die hypothetischen Zahlen angeschaut haben, gehen wir zu
  19. den wirklichen Zahlen. Angefangen mit dem Marktvolumen. Das ist der Gesamtumsatz eines Produktes, also die tatsächliche
  20. Absatzmenge. Das Marktvolumen kann man mit dem Marktpotenzial vergleichen. Das ist dann der Marktsättigungsgrad. Dieser hilft zu bewerten, ob ein Markt
  21. schon gesättigt ist oder ob es noch Potenzial gibt. Um diesen zu berechnen, rechnet ihr das Marktvolumen durch das Marktpotenzial und multipliziert das mit
  22. 100. So erhaltet ihr den Marktsättigungsgrad. Dieser wird im Prozent angegeben. Wenn der Sättigungsgrad hoch ist, dann
  23. ist es für ein Startup sehr schwierig, etwas von Kuchen abzubekommen. Hingegen, wenn der Sättigungsgrad klein ist, gibt es noch viel Luft nach oben.
  24. Eine Firma, die sich in einem gesättigten Markt durchsetzen konnte, ist Tesla. Es hat aber sehr viel Aufwand und finanzielle Mittel gekostet.
  25. Als letztes haben wir den Marktil, also welcher Teil des Marktvolumens gehört der eigenen Unternehmung? Um den prozentualen Marktanteil
  26. herauszufinden, rechnet man Marktanteil durch Marktvolumen mal 100. Je nach Markt kann 5% Markthandil sehr gut oder sehr schlecht sein. An dieser Stelle
  27. können wir den Kreis schließen. Bei einem Massenprodukt kann ein kleiner prozentueller Marktanteil sehr gut sein. Bei einer Nische sollte der Marktinteil
  28. eher etwas höher sein, das meist auch nicht so ein großer Bereich ist. Wie schon erwähnt, muss jede Situation einzeln bewertet

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