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Chromatographie - Die Theorie

Chemie - simpleclub3:59 357.437 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 38 Zeilen
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  1. Moin Leute, heute schauen wir uns mal an, wie unser Versuch zur Chromatographie funktioniert hat und was
  2. die Chromatographie überhaupt ist. Auf geht's. [Musik]
  3. Die Chromatografie ist in der Chemie eine Trennmethode für Stoffgemische. Also an unserem Beispiel, ihr habt einen
  4. Stift, dessen Farbe besteht aus einem Gemisch verschiedener anderer Farben. Also z.B. habt ihr gelb und blau und
  5. erhaltet mit diesen zwei Farben dann im Gemisch die Farbe grün. Dieses Gemisch wollt ihr jetzt aber wieder auftrennen.
  6. Dafür kann man dann die Chromatografie benutzen. Schauen wir uns zunächst den Versuchsaufbau noch mal an. Der ist
  7. nämlich für das Verständnis später sehr wichtig. Wir haben unser Papier, auf dem das Stoffgemisch aufgetragen wird.
  8. Dieses Papier oder in soem Fall den Filter nennen wir die stationäre Phase. Stationär bedeutet hier nur das Ding
  9. bewegt sich nicht, passt ja vom Namen her. Im Gegenzug dazu haben wir die mobile Phase, nämlich unser Laufmittel,
  10. also unserem Beispiel das Wasser in der Schüssel. darunter. Hat jetzt nichts mit Mobiltelefon zu tun, sondern beschreibt
  11. einfach nur, dass sich diese Phase bewegt. Und zu guter Letzt haben wir noch unser zutrennendes Gemisch, also in
  12. unserem Versuch eben die verschiedenen Farben, die wir auftrennen wollen. Schauen wir uns an, wie jetzt die
  13. Trennung genau erfolgt. Das Laufmittel durchzieht unser Papier von innen nach außen und trifft auf unser Gemisch.
  14. In unserem Gemisch sind jetzt die verschiedenen Farbstoffe enthalten. Diese haben unterschiedliche
  15. Eigenschaften. Z.B. unterscheiden sie sich in Größe und Anziehungskraft zu polaren Lösungsmitteln.
  16. Wenn ein Stoff sich jetzt gut in der mobilen Phase, also unserem Laufmittel löst, dann wird er weit mit nach außen
  17. transportiert. Haben wir jetzt aber Stoffe, die sich in der mobilen Phase schlechter lösen oder starke
  18. Anziehungskräfte zur stationären Phase, also zum Papier ausbilden, bleiben die eher an Ort und Stelle. Sie werden nicht
  19. ganz so weit nach außen mitgenommen. Dadurch werden die Stoffe räumlich getrennt und bei dem Versuch mit Farbe
  20. ist das auch leicht ersichtlich. Wenn wir jetzt andere Lösungsmittel oder anders beschichtete Filterpapiere
  21. verwenden, können wir beeinflussen, welche Stoffe weit nach außen transportiert werden. Ein weiteres
  22. Beispiel für die Chromatografie ist die Dünschichtchromatografie. Hier seht ihr, dass man als stationäre
  23. Phase nicht immer nur runde Filter benutzen kann. In diesem Fall ist die stationäre Phase nämlich eine dünne
  24. Schicht eines sehr feinkörnigen Materials, wie der Name ja auch schon sagt. Das wären z.B. Kieselgel,
  25. Kieselgur, Aluminiumoxid oder Zellulose. Und diese Schicht ist auf einer Kunststoffal oder Glasplatte
  26. aufgetragen. Diese Platten haben meist eine Startlinie, an der man das Gemisch aufträgt. Anschließend werden sie in das
  27. Laufmittel gestellt und das zieht dann entsprechend nach oben. Ähnlich wie bei unserem Versuch werden die Stoffe weit
  28. nach oben transportiert, die sich im Laufmittel gut lösen und nicht so gut von der stationären Phase aufgehalten
  29. werden. Anstatt nur das Gemisch aufzutragen, kann man natürlich auch noch Vergleichsproben z.B. von anderen
  30. Stiften auftragen. Gleichartige Stoffgemische müssen ja auch auf die gleiche Weise aufgetrennt werden, damit
  31. man die Ergebnisse dann später vergleichen kann. Schwierig wird es, wenn es sich um ein
  32. Gemisch handelt, dass wir Menschen nicht sehen können. Da nützt uns ja die Aufdrennung gar nicht. Manchmal gibt es
  33. die Möglichkeit, die Aufdrennung später durch eine Reaktion sichtbar zu machen. So z.B. bei einem Gemisch von
  34. Aminosäuren durch das Reagenz Ninh Hydrin. Dadurch färben sich die Aminosäuren eben später noch und man
  35. kann durch Vergleichsproben feststellen, um welche Stoffe es sich gehandelt hat. Eine ähnliche Möglichkeit, Stoffgemische
  36. zu analysieren, bietet die Gaschromatografie. Wie sie genau funktioniert, seht ihr in
  37. diesem Video. Habt ihr einen dieser Versuche selbst schon durchgeführt oder davon gehört? Postet mal in die Comments
  38. oder lasst einfach ein Gruß da. Macht's gut, bis dann und ciao.

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