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Chromatographie - Die Theorie
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 38 Zeilen
- Moin Leute, heute schauen wir uns mal an, wie unser Versuch zur Chromatographie funktioniert hat und was
- die Chromatographie überhaupt ist. Auf geht's. [Musik]
- Die Chromatografie ist in der Chemie eine Trennmethode für Stoffgemische. Also an unserem Beispiel, ihr habt einen
- Stift, dessen Farbe besteht aus einem Gemisch verschiedener anderer Farben. Also z.B. habt ihr gelb und blau und
- erhaltet mit diesen zwei Farben dann im Gemisch die Farbe grün. Dieses Gemisch wollt ihr jetzt aber wieder auftrennen.
- Dafür kann man dann die Chromatografie benutzen. Schauen wir uns zunächst den Versuchsaufbau noch mal an. Der ist
- nämlich für das Verständnis später sehr wichtig. Wir haben unser Papier, auf dem das Stoffgemisch aufgetragen wird.
- Dieses Papier oder in soem Fall den Filter nennen wir die stationäre Phase. Stationär bedeutet hier nur das Ding
- bewegt sich nicht, passt ja vom Namen her. Im Gegenzug dazu haben wir die mobile Phase, nämlich unser Laufmittel,
- also unserem Beispiel das Wasser in der Schüssel. darunter. Hat jetzt nichts mit Mobiltelefon zu tun, sondern beschreibt
- einfach nur, dass sich diese Phase bewegt. Und zu guter Letzt haben wir noch unser zutrennendes Gemisch, also in
- unserem Versuch eben die verschiedenen Farben, die wir auftrennen wollen. Schauen wir uns an, wie jetzt die
- Trennung genau erfolgt. Das Laufmittel durchzieht unser Papier von innen nach außen und trifft auf unser Gemisch.
- In unserem Gemisch sind jetzt die verschiedenen Farbstoffe enthalten. Diese haben unterschiedliche
- Eigenschaften. Z.B. unterscheiden sie sich in Größe und Anziehungskraft zu polaren Lösungsmitteln.
- Wenn ein Stoff sich jetzt gut in der mobilen Phase, also unserem Laufmittel löst, dann wird er weit mit nach außen
- transportiert. Haben wir jetzt aber Stoffe, die sich in der mobilen Phase schlechter lösen oder starke
- Anziehungskräfte zur stationären Phase, also zum Papier ausbilden, bleiben die eher an Ort und Stelle. Sie werden nicht
- ganz so weit nach außen mitgenommen. Dadurch werden die Stoffe räumlich getrennt und bei dem Versuch mit Farbe
- ist das auch leicht ersichtlich. Wenn wir jetzt andere Lösungsmittel oder anders beschichtete Filterpapiere
- verwenden, können wir beeinflussen, welche Stoffe weit nach außen transportiert werden. Ein weiteres
- Beispiel für die Chromatografie ist die Dünschichtchromatografie. Hier seht ihr, dass man als stationäre
- Phase nicht immer nur runde Filter benutzen kann. In diesem Fall ist die stationäre Phase nämlich eine dünne
- Schicht eines sehr feinkörnigen Materials, wie der Name ja auch schon sagt. Das wären z.B. Kieselgel,
- Kieselgur, Aluminiumoxid oder Zellulose. Und diese Schicht ist auf einer Kunststoffal oder Glasplatte
- aufgetragen. Diese Platten haben meist eine Startlinie, an der man das Gemisch aufträgt. Anschließend werden sie in das
- Laufmittel gestellt und das zieht dann entsprechend nach oben. Ähnlich wie bei unserem Versuch werden die Stoffe weit
- nach oben transportiert, die sich im Laufmittel gut lösen und nicht so gut von der stationären Phase aufgehalten
- werden. Anstatt nur das Gemisch aufzutragen, kann man natürlich auch noch Vergleichsproben z.B. von anderen
- Stiften auftragen. Gleichartige Stoffgemische müssen ja auch auf die gleiche Weise aufgetrennt werden, damit
- man die Ergebnisse dann später vergleichen kann. Schwierig wird es, wenn es sich um ein
- Gemisch handelt, dass wir Menschen nicht sehen können. Da nützt uns ja die Aufdrennung gar nicht. Manchmal gibt es
- die Möglichkeit, die Aufdrennung später durch eine Reaktion sichtbar zu machen. So z.B. bei einem Gemisch von
- Aminosäuren durch das Reagenz Ninh Hydrin. Dadurch färben sich die Aminosäuren eben später noch und man
- kann durch Vergleichsproben feststellen, um welche Stoffe es sich gehandelt hat. Eine ähnliche Möglichkeit, Stoffgemische
- zu analysieren, bietet die Gaschromatografie. Wie sie genau funktioniert, seht ihr in
- diesem Video. Habt ihr einen dieser Versuche selbst schon durchgeführt oder davon gehört? Postet mal in die Comments
- oder lasst einfach ein Gruß da. Macht's gut, bis dann und ciao.
Zum Nachlesen
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