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Komplexchemie Teil 1 - Einführung

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Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 71 Zeilen
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  1. herzlich willkommen zu diesem Einführungsvideo zum Thema Komplexchemie das Wort Komplex stammt vom lateinischen Wort komplexum ab und es bedeutet so
  2. viel wie umarmen oder auch umklammern wer mal auf das Wort koordinationschemie trifft das bedeutet das gleiche also Komplexchemie und
  3. koordinationschemie sind identisch wir wollen uns in diesem Einführungsvideo damit beschäftigen wie sind komplexe überhaupt aufgebaut also was sind
  4. komplexe überhaupt und wir wollen einige Beispiele kennenlernen okay was ist ein Komplex komplexe bestehen aus einem
  5. Zentralatom das ist entweder ein Metallatom oder auch ein Metallion und sie bestehen aus
  6. Liganden Liganden sind also Moleküle oder Ion die an dieses Zentralatom angelagert sind wir haben also ein Zentralatom hier einfach mal
  7. kugelförmig und wir haben liganten l die sich in irgendeiner Form hier das S l und keine vi sein die sich in irgendeiner Form hier um das Zentralatom
  8. anlager das ist also ein ganz allgemeiner Komplex gut welche Eigenschaften müssen diese Liganden haben Liganden müssen in
  9. freier Form wenigstens ein freies Elektronenpaar haben also g Ganten voraussetzung dafür ist mindestens ein freies
  10. Elektronenpaar abgekürzt als EP sie wirken damit als louisbase das
  11. Zentralatom das hätte gern Elektronen es handelt sich dabei um eine Louis Säure wem der Begriff Louis Säure oder Base jetzt gänzlich unbekannt ist der
  12. sollte sich vielleicht noch mal das basisvideo zur Lis Säure basetheorie anschauen da wird das ganze noch mal genau erklärt gut wir haben dann
  13. gebundene Liganden das sind auch koordinierte Liganden daher der Begriff koordinationschemie
  14. und das ganze hier das ist die sogenannte erste koordinationssphäre okay wie können wir komplexe nun in Formeln darstellen da gibt's eine
  15. charakteristische Schreibweise und zwar werden Zentralatom und Liganden in eckige Klammern geschrieben also durch diese eckigen
  16. Klammern was sich ja von der normalen sumformel dann abhebt durch die eckigen Klammern wird gekennzeichnet dass es sich um einen Komplex handelt wir
  17. schauen uns das Beispiel K3 cn6 an hier wird durch die eckige Klammer ja ausgedrückt dass es sich hier
  18. bei dieser Eisen ja zyano Verbindung sozusagen um ein Komplex handelt und das noch positive Kalium cion mit im Spiel sind das ganze heißt Kalium hexazano fat
  19. Nomenklatur und so weiter und so fort wird dann in einem folgenden Teil geklärt also da wird genau erklärt wie diese Komplexe zu benennen
  20. sind wichtig ist nur dass das Zentralatom und die Liganden in diesen eckigen Klammern stehen okay dann wollen wir uns mal die Liganden genauer
  21. anschauen hier in diesem Fall haben wir einen sogenannten einzehnigen ligand einzähige Liganden haben wir dann wenn wir ein Elektronenpaar haben also
  22. nicht wir sondern die Liganden ein Elektronenpaar am Liganden führt also zu einzehnigen
  23. liganten wenn wir zwei Elektronenpaare haben haben wir zwei zähnige Liganden und diese liganten bezeichnen wir auch als
  24. schelate der Begriff schelate der leitet sich ab vom griechischen Wort für Krebsschere und ja da steckt im Grunde nur dahinter dass dieses Molekül
  25. sozusagen zwei oder mehr Angriffsstellen hat und ein Beispiel dafür ist Ethylen di
  26. Amin denn dieses etyl Diamin hat hier jeweils am Stickstoff ein freies Elektronenpaar und kann dann so am Zentralatom angreifen wenn man so
  27. will gut also ab den zwei Elektronenpaaren spricht man von mehrzähnigen Liganden mehrzähnige Liganden werden
  28. auch als schelate bezeichnet wir wollen noch mal einen sechszehnigen liganten kennenlernen also sechs
  29. Elektronenpaare sechs Elektronenpaare führen zu sechszähnigen Liganden und ein Beispiel dafür ist EDTA
  30. und EDTA ist die Abkürzung für eylendiamin tetraacetat also
  31. etylen Diamin
  32. tetraacetat das ist ein sehr komplexer Name und das Molekül schaut so aus wir haben unser Ethylen Grundgerüst
  33. Ethylen Diamin also zwei Stickstoffe hier und dann müssen wir vier acetateinheiten verbauen das sieht
  34. dann im Grunde so aus wir haben also hier vier negative
  35. Ladungen und unsere sechs Elektronenpaare die jetzt ja für diese bindende Wirkung verantwortlich sind die finden wir hier
  36. am Stickstoff zweimal und also hier hier und jeweils hier an den sauerstoffen bei den negativen
  37. Ladung das ist also EDTA Ethylen Diamin tetraacetat und dieses EDTA bildet sehr sehr viele stabile Komplexe und ist ist
  38. in der Analytik sehr wichtig und wir wollen uns hier am Beispiel des EdT mal anschauen wie diese
  39. Komplexbildung abläuft das hier ist EDTA im Modell blau markiert sind die Stickstoffatome und
  40. hier die carbonsäurefunktion das alles ist schon deprotoniert liegt also schon als Anion
  41. vor und die freien elektronenpare die werden W hier durch diese violetten Stäbchen sozusagen verdeutlicht so also das ist ein sehr
  42. sehr komplexes Molekül nicht nur ein langer Name sondern auch das Molekül ist ein Molekül ist ein Modell sehr sehr komplex und wir schauen uns mal an was
  43. jetzt mit einem solchen Metall Zentralatom passieren wird wir haben das Molekül kommt irgendwie
  44. angesaust ein Elektronen pa bildet eine Bindung aus so und dann sind die nächsten Elektronenpaare nicht weit
  45. und können sich hier ebenfalls anlagern und wir sehen dass ich jetzt
  46. das Zentralatom hier in der Mitte befindet und alle sechs Elektronenpaare eine Bindung zum Zentralatom ausgebildet haben das ist also ein
  47. EDTA Komplex Zentralatom hier in der Mitte und das EDTA hat das ganze Molekül das ganze Atom aus allen
  48. Richtungen ja umarmt okay und warum läuft das warum sind sind schelatkomplexe nun so stabil
  49. das hatte ich hier am Anfang schon gezeigt wenn ein ähm eine Bindung sozusagen gebildet wurde dann muss nicht darauf gewartet
  50. werden bis ein nächstes Teilchen angeflogen kommt sondern das nächste Elektronenpaar für eine Bindung steht bereits in Nachbarschaft bereit genauso
  51. hier und das Molekül muss ich dann sozusagen nur noch darum orientieren okay das ist also eine Begründung es sind weniger Stöße nötig um diesen
  52. Komplex zu bilden der andere Punkt ist die Entropie denn mit
  53. diesen bei der Bildung dieses Komplexes werden insgesamt zwei Teilchen verwendet und aus zwei Teilchen wird eins und hätten wir hier nur einzähnigen
  54. liganten wie z.B diese zyano also zyanit sozusagen wie man das beim Kalium hexazyano Verrat schon gesehen haben dann müssten hier sieben
  55. Teilchen aufeinander treffen und diese sieben Teilchen die führen wieder zu einem komplex und das ist ein ja sehr hoher Verlust der
  56. Entropie ist entropisch also ungünstiger das System ist ja sehr geordnet und das ist mit einem hohen Energieaufwand verbunden aus diesem Grund oder ist ein
  57. weiterer Grund dafür dass schelat komplexe so einfach gebildet werden können gut okay wo haben [Musik]
  58. komplexe eine Bedeutung also die Bedeutung von komplexen ist ist wirklich sehr sehr groß aus medizinischer Sicht ist hier die gelat
  59. thapie zu nennen bei bei der eben auch diese EDTA oder diese gelatkomplexe gebildet werden und das wird verwendet bei Vergiftung mit Schwermetallen also
  60. z.B bei plelei oder weckselber Vergiftung weiterhin ist die Bedeutung von komplexen immens in der Biologie denn viele Enzyme haben komplexe im
  61. aktiven Zentrum weiterin ist es wichtig für Katalysatoren und was noch zu erwähnen ist dass das
  62. komplexe sehr oft farbig sind und so ist z.B ja das Eisen im hekomplex dafür
  63. verantwortlich oder die Natur des Komplexes ist dafür verantwortlich das Blut rot erscheint und Chlorophyl Chlorophyll mit Magnesium als
  64. Zentralatom grün okay das soll als Einführung für die Komplexchemie oder in die Komplexchemie auch erst einmal gewesen
  65. sein wir hatten den Begriff geklärt wir haben kennengelernt wie komplexe allgemein aufgebaut sind wir hatten gesehen welche ja
  66. Voraussetzung an liganten und Zentralatom bestehen das war die Lis säurebasegeschichte und wir hatten letztenendes noch die
  67. gelatkplexe kennengelernt mehrzähnige liganten und hier am Modell auch gesehen wie ein so ja sogenannter schilat Komplex in dem
  68. Fall der Komplex mit EDTA überhaupt gebildet wird in den weiteren Videos soll es dann gehen um die ja Struktur der gebildeten komplexe um die
  69. Nomenklatur also die Benennung und zu guter Letzt wollen wir uns noch mit der Kristall bzw ligantenfeldtheorie beschäftigen
  70. das soll es an dieser Stelle erstmal gewesen sein wer fragen Kommentare Anregungen hat für den steht auf alteso.de die Kommentarfunktion zur
  71. Verfügung ich möchte mich an dieser Stelle fürs zuschauen bedanken und sage auf Wiedersehen

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