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Exklusivismus

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  1. der Exklusivismus ist eine Form der theologischen Beurteilung anderer Religionen er bezeichnet die Vorstellung dass die eigene Religion die einzig
  2. wahre richtige oder heilbringende sei und andere Religionen oder Glaubensrichtungen keinen Anteil an der Wahrheit oder zumindest an
  3. heilsentscheidenden Wahrheiten haben im Christentum beispielhaft für diese Überzeugung ist die lange Zeit in der katholischen Kirche vorherrschende Lehre
  4. extraekelemnasalus relativiert wurde diese Position in der katholischen Kirche durch die vom Zweiten Vatikanischen Konzil herausgegebene
  5. Erklärung nostrath die eine inklusivistische Position im Verhältnis zu anderen Religionen widerspiegelt dort wird den anderen Religionen mit großer
  6. Wertschätzung begegnet indem man betont dass man nichts von allem ablehnt was in diesen Religionen war und heilig ist dennoch liegt nach Ansicht des Konzils
  7. die Fülle des Heils einzig im Glauben an Jesus Christus der alle Menschen durch sein Heilshandeln erlöst hat die katholische Kirche lehnt nichts von all
  8. dem ab was in diesen Religionen war und heilig ist mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene handlungs und Lebensweisen jene Vorschriften und
  9. Lehren die zwar in manchem von dem abweichen was sie selber für wahr hält und lehrt doch nicht selten einen Strahl jener Wahheit erkennen lassen die alle
  10. Menschen erleuchtet unablässig aber verkündet sie und muss sie verkünden Christus der ist der Weg die Wahrheit und das Leben ind dem die Menschen die
  11. Fülle des religiösen Lebens finden in dem Gott alles mit sich versüt hat Anführungszeichen dieser inklusivismus der für die katholische Kirche ein
  12. großer Schritt war und zum interreligiösen Gespräch ermutigte wird von Andersgläubigen und Religionswissenschaftlern mindestens
  13. skeptisch gesehen bzw als indirekter Exklusivismus bezeichnet insofern damit eine heilsgeschichtliche Vereinnahmung geschieht und weiterhin an dem Anspruch
  14. auf universale Gültigkeit festgehalten wird dieser Anspruch der allerdings von fast allen Religionen vertreten wird ist eine Herausforderung für den
  15. interreligiösen Dialog inwiew weit mit der Betonung der Einzigartigkeit der eigenen Religion der absolueitsanspruch und damit der Exklusivismus überwunden
  16. werden und trotzdem eine missionierungsfreie universale Gültigkeit eine Berechtigung haben kann ist einer von vielen diskussionspunkten
  17. bei den pluralistischen religionsthologien im Islam im Islam sind exklusivistische Auffassungen vor allem im Rahmen der chararititischen und
  18. wahabitischen Lehre von der Loyalität und der Lossagung entwickelt worden die Wahabiten spalteten sich schon Anfang des 19 Jahrhunderts in ein
  19. exklusivistisches und ein inklusivistisches Lager während die exklusivisten alle Nichtmuslime und auch diejenigen Muslime die nicht ihrer Lehre
  20. folgten als Ungläubige ansahen und zum Jihad gegen sie aufriefen meinten die inklusivisten dass die anderen Muslime nur in Sünde leben würden s dass es
  21. nicht notwendig wäre gegen sie zu kämpfen in der Auseinandersetzung zwischen den beiden Gruppen erwiesen sich die exklusivisten im 19 Jahrhundert
  22. als stärker um die Jahrhundertwende wurden exklusivistische Gelehrte zu den Beduinen des natsch gesandt um sie zum Jihad anzufeuern das Ergebnis ihrer
  23. Aktivität war die Bewegung der ich wann auf die sich König abd alass BN saut bei der Expansion des sautischen Staates stützte der zunehmende Radikalismus
  24. dieser Gruppierung zwang den Herrscher allerdings 1929 mit britischer Hilfe gegen sie vorzugehen die letzten Bastionen des
  25. exklusivistischen wahabitentum blieben die sogenannten nichtwan von boraida und schichamud tuwiiriki ihre Ansichten wurden in den 1970er Jahren in
  26. Saudi-Arabien allerdings zunehmend durch die Strömung des islamischen Erwachens her gefordert Belege nostrate Nummer 2 zit nach Karl raher Herbert vorgrimler
  27. kleines konzilskompendium Freiburg i BR 1966 s356 Saskia wendel jenseits von Absolutheit und Beliebigkeit oder zur
  28. Möglichkeit im Pluralismus einen christlichen Standpunkt zu beziehen in http www theopil online d%
  29. plt/mff proz4 1.htm vgl Stefan lcrock awakening Islam the politics of religusce and in contemporary Saudi Arabia Cambridge
  30. Harvard University Press 2011 S12 bis 13 vgl lackck 103 bis 109

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