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Oktettregel und Lewis-Formel - einfach erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 25 Zeilen
- Um auch den Aufbau von großen und kompliziert scheinenden Molekülen zu verstehen, brauchen wir eigentlich nur eine kleine Regel: Die Oktett- oder Acht-Elektronen-Regel.
- Atome sind immer dann besonders stabil, wenn sie in ihrer äußeren Schale acht Elektronen haben.
- Und das ist bei der Gruppe der Edelgase der Fall, die ja für ihre Stabilität bekannt sind.
- Eine kleine Ausnahme gibt es allerdings hier: Das Edelgas Helium steht in der ersten Periode und hat damit nur eine Elektronenschale, auf die nur zwei Elektronen passen.
- Die meisten Atome haben also eine ungünstige Anzahl an Außenelektronen. Wir können sogar, zumindest bei den Hauptgruppenelementen, sehr einfach ablesen, wie viele es sind.
- Die Anzahl der Außenelektronen entspricht nämlich genau der Nummer der Hauptgruppe, in der das Element steht.
- Mit der Lewis-Formel können wir sehr übersichtlich die Anzahl der Außenelektronen notieren. Aber auch dabei muss man ein paar Regeln befolgen.
- Beginnen wir als Beispiel in der zweiten Periode. Lithium hat ein Außenelektron.
- Und jedes Elektron markieren wir als einen Punkt am Elementsymbol. Wo wir den Punkt hinsetzen, ist eigentlich egal, aber er muss entweder über, unter,
- links oder rechts vom Elementsymbol stehen. Es gibt nur diese vier Regionen, die möglich sind, das ist sehr wichtig.
- Ich entscheide mich jetzt einfach mal für die Position über dem Symbol. Beryllium hat zwei Außenelektronen, also kommt ein Punkt dazu.
- Es ist eigentlich wieder egal, wo der Punkt landet, aber er muss in eine bisher freie Region gesetzt werden.
- Neben den ersten Punkt über dem Symbol ist also nicht möglich. Ich entscheide mich für den Raum rechts neben dem Symbol und gehe weiter zum Element Bor.
- Ein weiterer Punkt, für den zwei noch freie Regionen zur Verfügung stehen. Also kommt er jetzt einfach mal nach unten.
- Kohlenstoff, noch ein Elektron mehr. Jetzt ist sowieso nur noch eine Region frei, also rein damit.
- Wenn wir jetzt zum Stickstoff kommen, gibt es keine freien Regionen mehr, also muss der Punkt neben einem anderen landen.
- Ich entscheide mich jetzt einfach mal für die Region über dem Symbol. Hier passen jetzt auf keinen Fall weitere Elektronen rein, zwei sind das Maximum.
- Die beiden sind jetzt ein Paar, da passt kein drittes Elektron daneben. Um das zu symbolisieren, schreibt man nicht mehr zwei Punkte, sondern einen Strich.
- Und wir merken uns: Ein Strich steht immer für zwei Elektronen, bzw. ein Elektronenpaar. Der Sauerstoff erhält noch ein Außenelektron dazu, es gibt damit ein neues Pärchen und
- an dieser Stelle schreibe ich einen neuen Strich. Das Gleiche gilt für Fluor, ein Elektron mehr bedeutet einen Punkt mehr bedeutet einen
- Strich mehr. Kommen wir nun zum Neon, sehen wir, dass alle Regionen um das Elementsymbol herum mit Strichen
- besetzt sind. Und wir erinnern uns, das Edelgas Neon ist besonders stabil, es geht freiwillig keine
- Verbindungen ein. Wie genau man nun von der Lewis-Formel zu einer Molekülformel kommt, erkläre ich im
- nächsten Video. Wir sehen uns dann dort.
- Bis bald.
Zum Nachlesen
EdelgasregelDie Edelgasregel besagt, dass die Atome anderer Elemente die gleiche Anzahl an Elektronen anstreben wie bei einem Edelgas (Edelgaskonfiguration).
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OktettregelSie besagt, dass die Elektronenkonfiguration von Atomen der Hauptgruppenelemente ab der zweiten Periode des Periodensystems in Molekülen maximal acht äußere …
ElektronenkonfigurationDie Elektronenkonfiguration gibt im Rahmen des Schalenmodells der Atomhülle die Verteilung der einzelnen Elektronen auf verschiedene Energiezustände und …