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Epochen der Musikgeschichte: Renaissance
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Transkriptautomatisch erstellt · 72 Zeilen
- h na habt ihr mich vermisst los
- [Musik] geht's renaiss das ist französisch für Wiedergeburt die Wiedergeburt der Antike Künstler Wissenschaftler und Philosophen
- wollten sich von der Gedankenwelt des Mittelalters trennen nicht die kollektive Identität Tradition oder religiöse Normen sondern der Mensch als
- Individuum sollte in den Mittelpunkt gerückt werden dabei gilt wie immer in der Geschichte die Menschen selbst haben
- sich natürlich nicht selber als Menschen der Renaissance bezeichnet sondern das sind Einteilungen die später gemacht worden sind viel viel später im 19
- Jahrhundert es ist die Zeit großer Erfindung tolle Architektur Kunstwerke und insgesamt überhaupt eine unglaubliche Aufbruchstimmung in allen
- gesellschaftlichen Bereichen zusammengefasst kann man sagen es ist eine Zeit grenzenlosen Selbstvertrauens des Menschen in seine
- eigenen Fähigkeiten Namen aus dieser Zeit jeder kennt da Vinci Michelangelo Dante Shakespeare und so weiter eine der wichtigsten Erfindungen
- auch für die Musik war der Buchdruck was hat Bücher und Musik jetzt mititeinander zu tun ganz einfach man
- muss den ganzen Bums irgendwie aufschreiben und das dauert der Buchdruck beschleunigt das
- [Musik] exponentiell Musik wird leich älich für alle Menschen außerdem lassen sich Ideen leichter austauschen wenn man sie in
- Buchform in großer Zahl schnell drucken kann das führt zu großen Veränderungen in der Musik weil neue Dinge sich über ganz Europa blitzschnell ausbreiten
- konnten z.B in Form von theoretischen Schriften über Musik oder auch ganz einfach in Form von Noten das sorgt dafür dass zahlreiche
- neue Kompositionstechniken entstehen neue Genres aber auch Musikinstrumente die ersten neuen Impulse und Ideen kommen aus der Region
- des heutigen Belgien und der Niederlande die sogenannte frankoflemische Musik und warum ausgerechnet da die Region hat eine hohe
- Dichte an musikinstitutionen wie Kathedralen mit ihren kören ausbildungsnetzwerken und Höfen aber auch natürlich viele Adelige und reiche
- Bürger die das Ganze finanziert [Musik] das brachte einige hervorragende
- Komponisten hervor wie josin de PR oder Gil du und was war das neue was da Drau entstand jetzt kommt das
- Zauberwort der komplexe polyphone Satz [Musik] Alter was ein Wort was heißt
- das ganz einfach gesagt Musik die du kennst hat eine Hauptmelodie die kannst du mitpfeifen singen tanzen whatever komplexe Polyphonie hat das nicht stell
- dir vor du hast ein paar Leute in einem Raum und jeder singt ein anderes Lied also wirklich also komplett anderes Lied aber durch irgendein krassen kosmischen
- Zufall klingt das am Ende trotzdem total gut zusammen ersetzen wir den kosmischen Zufall durch die harte Arbeit des Komponisten dann
- haben wir genau das komplexe Polyphonie vielleicht wird es so etwas klarer das Gegenteil von komplexer
- Polyphonie wäre wenn alle Leute in diesem Raum Bruder Jakob singen würden und zwar gleichzeitig und zusammen einfache Polyphonie wäre wenn sie es
- nacheinander singen würden im Canon also alle singen das gleiche Lied fangen aber zu unterschiedlichen Zeiten aber im Rhythmus des Liedes
- an komplexe Polyphonie wäre wenn einer Bruder Jakob vorwärts der andere rückwärts noch ein anderer auf dem Kopf stehend und ein anderer das ganze in
- Zeitlupe singen würde okay und wie sieht das in der Realität aus z.B so du siehst schon die meisten in dieser Zeit geschriebenen Musikstücke sind zum
- Singen gedacht entweder als große Chorwerke in der Kirche oder aber als Lieder oder matergale
- [Musik] und obwohl die meisten Musikstücke während der Renaissance religiös blieben
- ermöglichte die leichte Lockerung der politischen Kontrolle der Kirche über die Gesellschaft den Komponisten größere Freiheit sich von Kunst klassischer
- Mythologie oder sogar Mathematik und Astronomie beeinflussen zu lassen Impulse für die weltliche Musik kam hauptsächlich aus Frankreich und
- Italien am wichtigsten und beliebtesten waren die italienischen materigale als das goldene Zeitalter der italienischen Stadtstaaten anbrach wurde
- Italien auch zum Zentrum der musikalischen [Musik] Renaissance Grundlage der materiale
- dieser komplexen merstimmigen Form waren Gedichte italienische Poesie besonders die Oberschicht liebte diese Musik und ließ sich besonders gern und
- viel davon schreiben Luca marenzio Carlo jesualdo und natürlich Monteverdi waren wichtige Komponisten dieser gatung die Italiener haben dabei eine
- wichtige Idee entwickelt die die Musik bis heute beeinflusst von Johann Sebastian Bach über Adelle bis Hans Zimmer und zwar die Idee dass Rhythmus
- Melodie Harmonie und Stimmführung die Bilder und Ideen des Textes einfangen verstärken und kommunizieren sollen die Musik verbindet sich mit dem Text zu
- einer Einheit und das zeigt sich besonders schön und eindrucksvoll in den matrigalen aber auch andere Nationen hatten ihre eigenen Genres die Franzosen
- hatten Chansons das waren recht schlichte mehrstimmige Lieder manchmal strophenlieder oft romantisch oder humorvoll und wurden bei Hofe und in
- städtischen Gesellschaften aufgeführt Deutschland hatte das tenorlied ebenfalls mehrstimmige Vokalmusik bei
- welcher die Hauptstimme in der hohen Männerstimme dem Tenor lag die Engländer hatten das lautenlied das waren Lieder für eine oder mehrere
- Stimme unter begleitungener laute was so eineer Art Gitarre ist [Musik]
- aber zurück nach Italien einer der wichtigsten und größten Komponisten ist ein gewisser Italiener mit dem Namen Palestrina zumindest hat er den
- nachhaltigsten Einfluss auf die Musikgeschichte während die Musik seiner Vorgänger in ihrer Komplexität etwas unübersichtlich sein konnte hat er sich
- daran gemacht das ganze aufzuräumen seine Musik ist geprägt durch drei einfache Prinzipien erstens Klarheit er führt die Stimmen immer wieder zusammen
- sass die eine Stimme die Führung übernehmen kann er vermeidet es melodische Linien übermäßig zu überlagern sodass jede Stimme erkennbar
- bleibt und er verwendet harmonische Strukturen die recht einfach und transparent sind zweitens Textverständlichkeit der Rhythmus und
- die Melodie unterstützen den natürlichen Fluss des Textes die musikalischen Strukturen Folgen der Form des Textes und er benutzt musikalische Gesten und
- Ausdrucksform um die Bedeutung der Wörter klarzachchen drittens Schönklang die Stimmen werden so behandelt dass sie sich gut singen
- lassen und damit jederzeit ausgewogen klingen also nicht zu hoch nicht zu tief die Melodien sind schlicht und fließend er Set stärker auf Konsonanz als auf
- Dissonanz also auf Klänge die einen harmonischen Schönklang erzeugen und das macht er alles im Kontext von komplexer
- Polyphonie das machte palästrinas Musik zum Standard für das 16 Jahrhundert und auch darüber hinaus wenn Du Dir einen Eindruck verschaffen möchtest wie das
- klingt hör dir doch einen Ausschnitt aus der Missa Pape machellian die Renaissance erlebt aber auch eine Aufwertung der
- Instrumentalmusik alleine vereinfachte Möglichkeiten die Musik aufzuschreiben anstatt sie mündlich weiterzugeben oder zu improvisieren ist schon ein großes
- Plus während Instrumentalmusik im Mittelalter oft nur zur Begleitung von Gesang oder Tanz verwendet wurde entwickelt sie sich in der Renaissance
- nach und nach zur eigenen Kunstform ausgangspunkt war dabei oft weiterhin die Vokalmusik so komponierte Giovanni Gabrielli konzerante Werke für
- bläserensemblels wie seine berühmten gzonen bei denen die Bläser in mehrere köre unterteilt wurden aber auch die Tasteninstrumente bekommen ihre eigenen
- Genres wie Fantasien und variationem arrangieren Instrumentalisten Vokalmusik für ihre Instrumente sogenannte intabulierung weil diese Musik in
- Tabulatur notiert wurde das ist eine Art praktische Notation parallel dazu führte die technologische Entwicklung von
- Musikinstrumenten zu einer breiteren Verfügbarkeit und auch Popularität Instrumente wie die Viola die Laute das chemballo und die
- Blockflöte wurden zunehmend in nicht höfischen Haushalten gespielt [Musik]
- in der Verbindung mit dem Buchdruck die es mehr Menschen ermöglichte Musik zu lesen und zu spielen führte dies mehr zu mehr zur Entstehung einer musikalisch
- gebildeten amateurkultur Musik spielte eine zentrale Rolle im Sozialleben der Renaissance in wohlhabenden Haushalten
- und Höfen wurde Musik in speziellen Musikräumen aufgeführt und Genossen musikalische Abende mit Prof professionellen und Amateurmusikern
- waren gesellschaftliche Höhepunkte bei denen sogar theoretische Aspekte der Musik diskutiert wurden die musikalische Bildung begann
- für Jungen im Alter von 7 Jahren und wurde als förderlich für die geistige und körperliche Entwicklung angesehen Mädchen erhielten jedoch eher
- seltener Musikunterricht da sie musikalischen Fähigkeiten als Teil ihrer verführerischen Reize galten und es Sorge gab dass zu viel musikalisches
- Wissen ihrer haushaltsfähigkeiten beeinträchtigen können oh
- zusammengefasst die Renaissance war eine Zeit des musikalischen Wandels und der Innovation durch technologische Fortschritte den Buchdruck und die
- Entwicklung neuer Instrumente wurde Musik zugänglicher und vielseitiger sakrale und weltliche Musik entwickelten sich parallel und
- beeinflussten sich gegenseitig während die gesellschaftliche Bedeutung der Musik sowohl in religiösen als auch weltlichen Kontexten wuchs die
- Renaissance legte somit die Grundlagen für viele musikalische Entwicklungen die die folgenden Jahrhunderte prägen sollten
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